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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen
Stachelschweins Memoiren: Roman
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am 6. Dezember 2013
Stachelschweins Memoiren ist ein guter Einblick in die afrikanische Seele vermute ich. Leider ist die Erzählstruktur ohne Punkt und Komma und vor allem ohne Spannungsbogen für den Neuling in diesem Bereich etwas langweilig. Von daher bleibt bei mir nur eine besondere Stimmung hängen. Aber vielleicht reicht das ja.
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am 23. November 2013
In Afrika haben manche Menschen Doppelgänger in Form eines Tieres. Dabei handelt es sich meistens um böse Doppelgänger, die im Auftrag ihres menschlichen Herrn sogar Leben nehmen.
Das Stachelschwein dieser Geschichte ist ein solcher Doppelgänger. Es erzählt einem alten Baum seine Memoiren, wie es zum bösen Doppelgänger wurde, berichtet von seinen Schandtaten und kommt dabei ordentlich ins Fluchen: verdammtes Stachelschwein!

Das war mal etwas ganz Anderes für mich. Es ist ein relativ dünnes Büchlein und wäre vom Umfang her rasch gelesen. Allerdings stellt es eine Herausforderung dar, sich dieser afrikanischen Perspektive zu nähern und das gewohnte Denkschema zu überwinden.

Und gerade darin liegt für mich ein interessanter Aspekt. Die Geschichte des Stachelschweins ließ mich einen kurzen Blick auf eine fremde Kultur erhaschen, der mich zum Nachdenken anregte und manchmal sogar zum Lachen brachte.

Wer sich also für fremde Kulturen, exotische Sichtweisen oder einfach für Stachelschweine interessiert - der sollte diesem Buch seine Aufmerksamkeit schenken - verdammtes Stachelschwein!

(c) NiWa
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am 1. Dezember 2012
Am Anfang liest dich dieses Buch ein wenig sperrig, die afrikanische Walt der Beessenen, Geister und Ahnen erschliesst sich nicht schnell. Aber man wird schliesslich hineingezogen und will wissen, was das Stachelschwein nun alles an Schrecklichkeiten erlebt, wenn es im Auftrag seines Herren tätig wird. Sehr lesenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2011
Das Stachelschwein, das in Alain Mabanckous "Stachelschweins Memoiren" seine Lebensgeschichte erzählt, ist zweiundvierzig Jahre alt und war bis vor zwei Tagen der "Doppelgänger" eines afrikanischen Zimmermanns namens Kibandi, dem er seit dessen Initiation im Alter von 10 Jahren gedient hatte. Jetzt ist Kibandi tot und das Stachelschwein frei, aber auch einsam.

Kibandi war kein guter Mensch und das Stachelschwein war wegen der Aufträge, die es für ihn erledigen musste, oft von einem schlechten Gewissen geplagt. Jetzt hat es sich in einem Affenbrotbaum verkrochen und erzäht seinem "lieben Baobab" von den Anfängen seines Lebens unter anderen Stachelschweinen, von seinem Leben als Doppelgänger und von der "angeblichen Intelligenz" der Menschen, über die es nur lachen kann.

Der Autor schreibt hier ein sehr charmant-witziges Buch, das die traditionelle afrikanische Rituale und deren Zusammentreffen mit sich langsam verbreitenden westlichen Einflüssen unterhaltsam schildert, und erfindet ein liebenswertes Stachelschwein als Ich-Erzähler, das auch nicht an Seitenhieben voller trockenem Humor auf den menschlichen Aberglauben spart.

Beim Lesen erschien mir die Sprache schnell, fast hektisch, und aufgeregt. Das Stachelschwein benutzt keine Punkte. Abschnitte, die teilweise auch mehrere Seiten umfassen, sind nur durch Kommata sortierte Redeflüsse, die dem Buch einen einzigartigen Stil und Lesefluss geben.

Mich hat sowohl die Sprache als auch der Inhalt dieser nicht einmal 200 Seiten umfassenden "Memoiren" restlos begeistert. Ich kann den Roman nur empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2011
Traumhaft! Zum Dahinschmelzen! Verzaubernd! ' Das Fazit gleich zu Beginn. Denn 'Stachelschweins Memoiren' gehört zu den Büchern, die man besser gar nicht bespricht. Dieses Buch muss man lesen! Jeder Zeile darüber ist eine Zeile zu viel. Es würde den eigenen Eindruck nur verwässern.
Alain Mabanckou legt nach seinem grandiosen 'Black Bazar' noch einen drauf. Schwer zu glauben, dass der Vorgänger noch eine Steigerung erfahren kann, aber Mabanckou schafft es spielerisch dem Alter ego von Kibandi etwas Liebenswürdiges zu verleihen. In einigen Regionen Afrikas existiert der Aberglaube, dass man sich einen Doppelgänger hält, meist ein Tier, und diesem dann all die bösen Dinge anhängen kann, die man selber verzapft. Doch Kibandi ist nicht gerade ein netter Zeitgenosse. Dem Stachelschwein wäre ein anderer Doppelgänger auch lieber, aber es kann die Situation nur annehmen.
Mit fast schon kindlicher Leichtigkeit beschreibt das Stachelschwein sein Leben als Doppelgänger. Zum Brüllen komisch ist die Geschichte wie das Stachelschwein auf das Buch mit der Gottesgeschichte stößt und in dem Buch liest. In kurzen, exakten Worten erfasst das Tier die Essenz des christlichen Glaubens. Andere brauchen dafür ganze Buchreihen, Alain Mabanckou nur knapp zwei Seiten.
Das Stachelschwein dieses Buches ist eine besondere Spezies, es ist schon 42 Jahre alt, normalerweise leben sie nur zehn bis fünfzehn Jahre in freier Wildbahn. Und es analysiert das Leben der Menschen. Nein, es ist kein Philosoph, der sich wortreich und bedeutungsschwanger durch die Psyche gräbt. Das Stachelschwein lauscht, linst und riecht das Leben wie es ist. Keine Mauschelei, keine Niedertracht bleibt ihm verborgen. Das soziale Netzwerk Dorfgemeinschaft ist sein Wissenschaftsfeld. Die spitze Feder sein Werkzeug.
So wird 'Stachelschweins Memoiren' ein exemplarischer Spiegel, der Gesellschaft in einem Dorf in Afrika. Doch die Verhaltensweisen lassen sich auch auf Paris oder Los Angeles, wo der Autor abwechselnd lebt, anwenden.
'Stachelschweins Memoiren' gehören in jeden Bücherschrank. Es gibt keine Leserschicht, die sich nicht mit diesem Buch identifizieren kann. Jeder kann es lesen. Nein: Jeder muss es lesen! Wer auch nur einen Funken Verstand sein eigen nennt, wird ab der ersten Zeile grandios unterhalten und bekommt noch eine gehörige Portion Lebensenergie mit auf den Weg.
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