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am 9. März 2013
... immer weiter - hätte für mich die Beschreibung des Tagesablauf des letzten Tages von George sein dürfen. Seinem Gedankenpfad zu folgen machte mich beständig neugierig auf das Kommende. Den dünkelhaften genauso, wie den zweifelnden. Durch den Tod seines Lebenspartners hatte er seine Lebensfreude verloren, verliert seine Mitte und gewinnt seine Zuversicht ausgerechnet in einer offenen Begegnung mit einem seiner Studenten kurz vor seinem unerwarteten Tod wieder.

Herrlich der Gedankenwelt von George während einer Vorlesung zu folgen. Seinem verhärmten aber doch neugierigem Ego durch die Vorlesung zu begleiten, in der er streng bedacht auf Identität hält. Auch in einer Begegnung mit einer guten Freundin hält er immer noch auf Distanz. Status und Rollenvehalten werden erst in der nächtlichen Begegnung mit seinem Studenten aufgebrochen. Obwohl völlig betrunken fühlt er sich wieder frisch, um einen Neubeginn aus seiner verbitterten Welt heraus zu wagen. Da findet er sein Ende ....

Im Film zum Buch werden sympathischere Akzente umgesetzt, z. B. die Verweigerung der Anteilnahme bei der Übermittlung der Nachricht vom Tod seines Lebenspartners. Auch setzt der Film von Tom Ford auf die erhöhten Sympatiewerte für Colin Firth. Das schadet aber nicht, im Gegenteil: absolute Lese-Film Empfehlung für ein gemütliches Wochenende!
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am 16. Mai 2010
"Jetzt ist er ganz Schauspieler - ein Schauspieler, der auf dem Weg von seiner Garderobe durch die Welt von Requisiten, Lampen und Bühnenarbeitern zu seinem Auftritt eilt. Als alter Hase, der ruhig und seiner Sache sicher ist, wartet er einen wohl bemessenen Augenblick auf der Schwelle zum Büro, um dann klar und deutlich mit jenem fein modulierten britischen Tonfall, den sein Publikum von ihm verlangt, seine erste Zeile zu sprechen: Good morning!"

George ist Literaturprofessor. Seine Tage unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander. Er ist eine feste Größe am San Tomas State College und nicht beliebter oder unbeliebter als jeder andere Pädagoge einer Lehranstalt. Im seinem personellen Umfeld ist er als homosexuell bekannt, jedoch nicht geoutet und so spielt er jeden Tag aufs Neue eine Rolle, gleich einem Schauspieler auf der Bühne.
George ist einer der unauffälligen Menschen auf der Welt, in seinem Beruf aufgehend und sich seiner sexuellen Ausrichtung entsprechend, hintergründig über die schönen Körper der jungen Männer erfreuend, denen er im Laufe eines Tages begegnet ohne sie wirklich zu kontaktieren. Er schaut nur - für mehr steht ihm jemand im Weg. Zum einen er selbst, zum anderen sein Freund Jim, den er vor einem Jahr bei einem Unfall verlor. Noch immer hat er es nicht geschafft, sich für das zukünftige Leben wieder zu öffnen. Von einer neuen Beziehung ist er weit entfernt.

Im Buch erzählt George den Ablauf seines Tages, seine Meinung zu diesem und jenem, zu den Personen in seinem Umfeld und bemerkt erst am Abend nach einem zufälligen Treffen mit einem seiner Studenten, dass da noch mehr im Leben auf ihn wartet, dass Vergangenheit nicht Vergessen ist, sondern ein Start in die Zukunft sein kann.
Man hat das Gefühl, der Student Kenny wäre George in jungen Jahren. Zwischen den Ratschlägen für Kenny liegt die Erkenntnis seiner eigenen Fehlentscheidungen.

Der Autor erzählt hintergründig und interessant. Wer hier eine Lehrer-Schüler-Affäre erwartet, den kann ich beruhigen. Sie findet nicht statt, obgleich man unweigerlich den Gedanken daran hat - am Anfang des Treffens.
Das Buch erregte meine Aufmerksamkeit durch den Film "a single man" aus dem Jahr 2009, den ich zwar nicht gesehen habe, der aber Auslöser war, mir dieses Buch zu kaufen. Das Einlesen war nicht einfach für mich. Vergleichbar mit einem Haus, in das ich einziehen sollte, aber nicht so richtig wollte, erschloss sich mir sein Inneres erst später. Dann allerdings legte ich das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.
Die Kritiker sagen, "Der Einzelgänger" wäre Isherwoods bester Roman. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich habe keinen einzigen weiteren Roman von ihm gelesen. Eines aber kann ich bestätigen. Das Buch ist absolut lesenswert. Ich kann es nur empfehlen.
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am 2. November 2010
Vielleicht war ich etwas voreingenommen von den guten Kritiken zu diesem Buch. Aber in der Tat muss ich auch einiger Zeit nach der Lektüre dieses Buches sagen, dass es ein Besonderes Buch für mich ist.

Geschildert wird ein Tag im Leben eines gealterten Hochschulprofessors, der nach dem Unfalltod seines langjährigen Lebensgefährten ein mehr oder weniger einsames Leben führt.

Ja, das Buch, handelt von Homosexualität, der Autor war ebenfalls schwul. Aber das macht das Buch in meinen Augen nicht zu einem "schwulen" Buch. Aber was ist ein "schwules" Buch überhaupt.

Auch der präzise mitunter knappe Schreibstil haben das Buch für mich zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht. Ich werde es sicherlich wieder lesen.
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am 26. April 2009
Der Klappentext schreit. "Sein bester...!" Aber Superlative sind so eine Sache. Es ist ein exzellentes Buch: Ein Leben, eine Welt, ein Weltbild komprimiert in einem Tag. Genaueste Beobachtung und Reflexion, dabei voller Witz, Humor und ja: Güte, ohne die geringste Betulichkeit des Alters. Ein Schwulenbuch? Peripher auch das. Weltliteratur? Ganz gewiss.
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am 3. Oktober 2011
Hier nun das "Buch zum Film", für alle, die erst durch die kongeniale Verfilmung der Erzählung durch Tom Ford auf Ishwerwood aufmerksam wurden.

Die Erzählung beschreibt - wie sich zum Schluss herausstellen soll - den (möglicherweise) letzten Tag im Leben eines nach dem Unfalltod seines Lebensgefährten vereinsamten Literturprofessor, der an einem kleinen College in Kalifornien lehrt. Durch die Begegnung mit einem jungen Studenten wird er aus seinem selbstreflektierenden Phlegma gerissen und beginnt sich wieder für das Leben zu interessieren.

Es spricht für die schriftstellerische Brillanz Isherwoods, wie es ihm vor dem Hintergrund eines einzigen Tages gelingt, dém Leser die Hauptfigur nahezubringen und gleichsam alles aus seiner Perspektive zu sehen. Für Freunde gehobener angelsächsicher Literatur sehr zu empfehlen.
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am 10. April 2013
Die theatralische Existenz
Harald Schmidt erklärte kürzlich in einem Interview mit dem FAZ – Magazin wie er seinen Tag denkt: „So, nun bin ich in Köln im Excelsior-Hotel für ein Interview, dann geh ich raus, dann bin ich der Parkplatz-Gänger, der sein Ticket löst, und eventuell der joviale Köln-Bewohner: „Hey Schmidtchen, Du hier!“ Und dann bin ich wieder der Bahnreisende oder der Kinder-vom-Kindergarten-Abholer. Wenn Sie das jemandem erzählen, der vom Authentizitätswahn befallen ist, der sagt dann natürlich: Um Gottes Willen, wann bist Du denn einmal Du selbst? Ich finde es aber gerade anstrengend, dass so viele Leute permanent sie selbst sind oder besser: das, was sie glauben zu sein. Anstatt sich mal zu überlegen: Was erfordert der Umgang mit anderen?“
Man tut dem Protagonisten des Buches, George sicher nicht Unrecht, wenn man ihm unterstellt den Tag ähnlich anzugehen. Diesen George begleiten wir durch einen Tag (im Dezember 1962, kurz nach der Kuba – Krise) seines Lebens, der ein unerwartetes Ende nehmen wird. George ist ein 58 – jähriger Literaturprofessor. Und er ist homosexuell. Sein Freund, Jim, ist vor kurzer Zeit bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
In genau diesem affektiert – distanzierten Duktus schreibt Christopher Isherwood über seine Hauptfigur. Und damit sind wir wieder bei Harald Schmidt: „Im bekleideten Zustand ist aus dem „es“ ein „er“, ist mehr oder weniger „George“ geworden, wenn auch durchaus nicht noch nicht der ganze George, wie ihn die anderen sich vorzustellen und anzuerkennen bereit sind.“ Der nackte Mensch muss also seine die Rolle(n) für diesen Tag schlüpfen. „Was erfordert der Umgang mit anderen?“ Für George zunächst einmal das Verbergen seiner Homosexualität – für George’s Mitmenschen, die seine sexuelle Orientierung durchaus erahnen, bedeutet es, das Thema nicht anzusprechen. Das eigentlich Ausgesprochene liegt daher zwischen den Zeilen, im Gedachten und Verschwiegenen. Etwa dann, wenn George’s Nachbarin ihn einladen will – aber bitte ohne andere Gäste. „(...) denen könnte ich etwas komisch vorkommen, was euch peinlich ist, denkt George.“ Er beendet das Gespräch. Höflich, natürlich.
In diesem Buch geht es um die Codes des modernen Zusammenlebens. Ein anderes Beispiel: George’s Universitätskollege und „Adlatus“ Russ Dreyer lädt ihn zum familiären Abendessen ein – obwohl weder er mit George noch George mit ihm einen Abend verbringen möchte. Dennoch verabreden sie sich. „So was ist alles, alles symbolisch zu verstehen. (...) das bedeutet, dass George ein Vertrauter ist, auf den man noch nach Jahren zu sprechen kommt, wenn von alten Tagen die Rede sein wird.“ Russ wird dann Dekan sein. Und er wird es auch sein, weil er stets ein gutes Verhältnis zum arrivierten Kollegen hatte.

Zusammenleben
Es ist keineswegs so, dass Isherwood diese sozialen Phänomene verurteilt, wie diejenigen, die von Harald Schmidt Authentizität fordern. Situationsadäquates Verhalten ist eine Notwendigkeit um auf einem stark bevölkerten Planeten zusammenzuleben. Deutlich wird das, wenn Isherwood seitenlang die „Onkel George“ – Fantasie beschreibt. George ärgert sich über einen Senator, der die Insel Kuba mit allen erdenklichen Waffen angreifen will. Er steigert sich in eine Hassfantasie, die in der Etablierung eines Terrorsystems inklusive Folter und politischem Mord gipfelt. Vermutlich hat jeder Mensch ähnliche Phantasien. Ein Glück, dass sie kaum einer umzusetzen gedenkt.
Statt also Diktator zu werden, hält George eine Vorlesung, die seiner Rolle als Literaturprofessor entspricht. Meisterhaft treibt Isherwood hier die Theatralik des Alltags auf die Spitze: Von seiner „Gaderobe“ aus betritt George – allein, darauf legt er Wert – die „Bühne“ vor den Sitzbänken. Mit bedeutungsvollen Schweigen sicher er sich die Aufmerksamkeit des Auditoriums. Die Diskussion eines Huxley – Romans zwingt ihn zu einer Gratwanderung: Er muss über die Rolle von Minderheiten sprechen, ohne sich selbst als Mitglied einer solchen zu verraten. Sein großer Monolog ist für mich der Höhepunkt des Buches. Er plädiert dafür, die Differenz zwischen Mehrheit und Minderheit anzuerkennen. Menschen unterscheiden sich. Diese Differenz kann Hass erzeugen. Doch ist es besser diesen Hass als „Sicherheitsventil“ zuzulassen als schließlich Minderheiten zu verfolgen. Im Übrigen seien diese Minderheiten weder anständiger als die Mehrheit noch ohne Aggression gegen die Mehrheit und andere, konkurrierende Minderheiten. Diese Äußerungen sind lebensklug und zugleich ein unbeachteter Kommentar zur Mehrheitswahrnehmung von Ehe und Adoptionsrecht für Homosexuelle.
Im weiteren Verlauf des Tages wird George weitere Gespräche führen. Sie erhellen seine Vergangenheit, insbesondere die Beziehung zu Jim und seiner Freundin Charlotte. So viel sei dem interessierten Lesern hier verraten: George wird am Ende des Tages tatsächlich zu sich selbst (zurück)gefunden haben. Er wird seine Selbstkontrolle aufgegeben und sich für das Leben entschieden haben. Mit offenem Ende.

Verfilmung
Wie vermutlich die meisten Menschen seit 2009 bin ich nicht etwa vermittels profunder Kenntnis der amerikanischen Literatur zu Isherwood als viel mehr durch Tom Ford’s Verfilmung des Buches „Der Einzelgänger“ gekommen. Folgerichtig hat Suhrkamp die aktuelle Ausgabe des Buches mit einer Filmszene betitelt. Wir sehen im Vordergrund den Hauptdarsteller Colin Firth, dessen Schauspiel man ja ohnehin tagelang zusehen könnte. Und dessen Schauspiel bei vielen Zusehern Fragen über die Figur George aufwirft, auf die sie sich in der Romanvorlage Antworten erhoffen.
Mir scheint daher ein Wort zum Verhältnis von Film und Buch nötig zu sein. Tatsächlich hat Tom Ford nicht etwa Isherwood’s George sondern seinen eigenen George verfilmt. Möglicherweise musste er die Romanfigur mit fast manischem modischem Bewusstsein ausstatten (wo George doch in Wahrheit, der Buch – Auftritt bei Charlotte beweist esm wirklich kein Stilempfinden hat). Vielleicht musste er deshalb auch Passagen des Romans streichen und andere hinzudichten. Vielleicht musste er deshalb auch einen versuchten Selbstmord inszenieren, der sich so nicht aus dem Text ergibt. Solche dramaturgischen Kniffe können nötig sein, um Literatur filmisch zu erschließen.
Eine unzulässige Verformung der Vorlage nimmt Tom Ford aber in George’s Charakter vor: Er zeigt ihn als sanftmütigen, trauernden Vereinsamten. Das macht uns die Identifikation mit ihm leicht. Isherwood’s George dagegen zeichnet eine gewisse Bosheit aus, ein Welthass. Er macht wunderbar zynische Bemerkungen über Nachbarn, Kinder, Studenten, „Denn noch der Geringste unter ihnen ist ja Miteigentümer der amerikanischen Utopie vom Königreich des guten Lebens auf Erden – grob nachgeäfft von den Russen, verhasst bei den Chinesen (...).“

Und eben dies macht das Buch so großartig: Der Facettenreichtum seines Protagonisten. Eines Protagonisten, um den das Buch kreist und von dem aus es die Welt der frühen 1960er Jahre erschließt. George ist eben nicht nur der trauernde Empfindsame – er destilliert aus seinem Unglück eine intellektuell – elitäre Zivilisationsverachtung. Das macht ihn komplex und damit zu einem glaubwürdigen Charakter. Ja, es macht ihn so derart nahbar, dass die, in George’s Leben so dominante, Homosexualität gar keine Rolle mehr spielt. Was auch immer der Protagonist über die Unterschiede zwischen Mehrheit und Minderheit denken man – für den Leser lässt er diese Differenz kraft seiner Persönlichkeit quasi verschwinden.
Doch nicht nur deswegen ist die Lektüre des Buches ein Gewinn. Isherwood schreibt zwar eine recht konventionelle Sprache, doch er ist ein Meister in Situationsbeschreibungen. Gerade die Beschreibung der Vorlesung ist so gelungen, dass jeder (ehemalige) Student unweigerlich über die Treffsicherheit der Schilderung staunen - und auch lachen - muss. Zum Stil des Autors gehört auch der Anspielungsreichtum. Aldous Huxley lässt er direkt mit dem Buch „Nach vielen Sommern“ auftreten. Andere, wie Thomas Mann (die Spitzer – Szene erinnert überdeutlich an den Zauberberg) oder Pasolini („Wer nie sein Brot alleine aß“), sind als verschlüsselte Verweise enthalten. Literarisch gebildeteren Lesern als mir werden sicher noch mehr solcher Stellen auffallen.
Wir haben es hier also mit einem sehr guten, aber doch nicht hervorragenden Roman zu tun. Dafür ist mir Isherwood’s Sprache letztlich zu belanglos. Mir scheint auch, dass er zum Ende des Buches das Interesse an vielen Motiven, besonders der Theater – Allegorie, verliert. Insofern ist das Buch zunächst einmal für alle geeignet, die von der zugehörigen Verfilmung begeistert waren. Sie werden hier gänzlich neue Facetten an George entdecken. Wer sich darüber hinaus für eine Literatur interessiert, die den Blick lieber ins Innere der Figuren als ins Äußere der Handlung wirft, der wird an diesem Buch große Freude haben. Ich jedenfalls hatte sie.
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am 25. Oktober 2010
Wenn man bedenkt wann dieses Buch geschrieben wurde und über welches Thema, dann muss man wirklich sagen: Hut ab!!
Isherwood schafft es mit einer gekonnten Leichtigkeit und wie ich finde, tollem unterschwelligen Humor, ein brisantes Thema, sowie eine Tragödie, leseleicht zu verpacken!
Der bekennende Homosexuelle scheint in diesem Buch diverse eigene Erfahrungen verarbeitet zu haben!? Das er im Jahr 1964 damit finanziellen Erfolg gehabt hat kann ich mir eher nicht vorstellen!?
Uneingeschränkte Kaufempfehlung! Der Film ist übrigens auch große Klasse!!
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am 8. September 2010
Der Roman war für mich vom ersten Satz an, im Vergleich zu anderen Büchern, ein Praliné unter Lidlschokolade. Isherwood schreibt wunderschön und lässt einen den kompletten Roman über nur in Georges Gedanken und Leben blicken.
Für mich definitiv einer meiner Lieblingsromane!
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am 28. Juni 2011
Ein anspruchsvoller Film mit einem fantastischen Colin Firth. Mit seiner ruhigen verborgenen Art öffnet er jede seiner Emotionen und macht sie dem Zuschauer zugänglich. Colin Firth ist geheimnisvoll und offen zu gleich. Ein Widerspruch in sich und dennoch. Colin Firth ist mit den Jahren gewachsen und besteht mittlerer weile sowohl in Problemfilmen als auch in Komödien. Klasse Film und sehenswert.
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am 27. März 2013
Viel muss man über dieses Buch nicht sagen. Nur so viel: Es ist einfach phantastisch.
Ein Tag in einem Leben. So komprimiert, so stylisch. Kein Wunder also, dass dies Buch Tom Fords Lieblingsbuch in seiner Jugend war. Kein Wunder also auch, dass er es für seine erste Regiearbeit ausgesucht hat. Seine Wahl hätte nicht besser und passender sein können.
Ich habe es nach dem Film gelesen und muss sagen, dass er es, trotz Änderungen, im Grundtenor perfekt verfilmt hat. Colin Firth als George einfach sensationell. Wem also das Buch zu schwer ist, sollte sich den Film anschauen. Beides wäre noch besser.

Nur für Schwule??? Auf keinen Fall, dies ist Weltliteratur.
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