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Kundenrezensionen

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am 11. Juni 2014
nur 10 Bücher mitnehmen dürfte, für den Rest meines Leben, dieses wäre dabei, ein Buch dass in keine Kategorie passt und unglaublich voll und dicht ist. Wunderschöne Landschaften, viel Nachdenklichkeit und manche Erkenntnis über den Menschen. Ein sehr spannendes Buch, dass nach m. Erfahrung nur Begeisterung hervorruft. Tolles Geschenk für Männer die sonst wenig lesen. Ein Geheimtipp der auf die Bestsellerliste gehört...Wem Tiziano Terzani oder hape Kerkelings Pilgerreise gefällt, der ist hier richtig. Ich habe es bestimmt schon zehn Mal verschenkt.
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am 7. Dezember 2001
Einige Monate, bevor ich im Sommer 2000 ein Praktikum an einem Windhoeker Hospital beginnen sollte, brachte mir ein namibischer Mitbewohner (und Bundesbruder...), diesen Band von daheim mit und meinte, dies sei wohl die beste Lektüre zur Vorbereitung u.a. auf die Eindrücke einer Namibia-Reise. Er hat völlig Recht behalten.
Henno Martins unaufdringliche, aber detailversessene, fast wissenschaftliche Schilderung des Namib-Exils, seine Ausführungen über Psyche, Gesundheit und Emotionen beider Flüchtlinge in dieser Zeit ist nicht allein auf dem heimischen Sofa fesselnd, sondern öffnet dem empfindsamen Leser auch den Blick für die Härte dieses Landes und seiner Menschen.
Es macht vor Ort einsichtig für die Nöte der Farmer, aber auch für ihre trotzige Antwort auf die Frage "Was hält euch denn hier fest?" - "Wir lieben Südwest!".
Der Reiz der Kargheit, das Wüstenerlebnis als Begegnung mit den eigenen Grenzen wird hier verständlich gemacht; während der Reise gehen dann manche Passagen wieder "in einem auf", gehen wieder durch den Kopf, nicht selten begleitet von einem stillen "aha!".
So wie eine Tour durch Namibia braucht die Lektüre dieses Buches Zeit und Muße - bei aller Episodenhaftigkeit kein Bändchen für die nette Geschichte zwischendurch. Dazu ist der Stil doch zu sehr wissenschaftlich genau; kaum ein Detail rund um die Strapazen des Exils schein nicht erwähnenwert, aber das macht dieses Buch so ehrlich. Man leidet bei jedem Rückschlag mit und freut sich über jede glückliche Fügung.
Schade zwar, daß die Rolle der schwarzen Bevölkerung kaum oder garnicht beleuchtet wird - das liegt bei diesem Bericht aber auch in der Natur der Sache.
Ich kann "Wenn es Krieg gibt..." jedem empfehlen, der einen Teil der Psyche Namibias verstehen lernen will, darüber hinaus jedem Naturliebhaber und Jäger (die Jagdberichte sind einfach spannend). Für den Liebhaber von Abenteuererzählungen dann aber wohl doch zu trocken.
Mir hat dieser Bericht einen ungeheuren Respekt eingeflößt; vor den Flüchtlingen, aber auch, was für Besucher lebensrettend sein kann, vor der Namib.
PS:Ein Muß: sich auf der Farm "Niedersachsen" den größeren der beiden Unterschlupfe zeigen lassen und den immer noch unveränderten Ausblick von Martins Stammplatz aus auf sich wirken lassen.
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am 19. Juni 2001
Das Buch erzählt die „freiwillige" Robinsonade zweier Geologen in der Wüste Namib. In weitesgehender Unkenntnis der Bedingungen in der Wüste und nur auf sich selbst gestellt beginnt ein zäher Kampf ums Überleben. Die Situation ist umso komplizierter, da sie sich zusätzlich vor einer Entdeckung schützen müssen. Detailliert und spannungsgeladen erzählt der Autor seine Geschichten über die Jagd, über das Wasserproblem, über den Ackerbau, den Hund und über Zahnlücken. Atemberaubend sind die Schilderungen von riesigen Gazellen- und Zebraherden, die es so nicht mehr gibt. Nebenbei erfahren wir viel über die Menschwerdung und den Sinn des Lebens. Die Konsequenz und der Phantasiereichtum der beiden Flüchtlinge versetzen in erstaunen, die wunderbaren Geschichten aus der Tierwelt machen Lust auf mehr.
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am 6. April 2001
Henno Martin beschreibt in seinem Tatsachenbericht wunderbar die Flucht mit seinem Freund in die Namib-Wüste. Dort erlebt er einige Jahre "Natur pur", gilt es doch, ohne "zivilisiertes Leben" auszukommen. Der Leser fragt sich, was gefährlicher ist: Krieg oder Wüstenversteck? - Spannende Pflichtlektüre für jeden, der Namibia kennt.
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am 2. März 2005
Ein sehr empfehlenswertes Buch. Ich habe dieses Buch nach meiner Namibia Reise gelesen. Erinnerung an die Landschaft und Leute werden wieder wach. Interessant ist auch der geschichtliche Hintergrund (2. Weltkrieg).
Ich kann dieses Buch jedem Besucher von Namibia und jedem "Wüsten-Fan" empfehlen.
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am 17. Oktober 2009
Die Geschichte zweier "verschollener" deutscher Wissenschafter, die den 2. Weltkrieg auf ihre Art boykottieren und in der namibischen Wüste bleiben, wird hier kurzweilig und humorvoll wiedergegeben.
Einer der besten Abenteuergeschichten, die ich kenne.
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am 6. Januar 2010
Es wird bei jedem Lesen besser!
Die Geschichte ist faszinierend, gerade auch, weil sie wahr ist. Sie menschelt und beschreibt doch Übermenschliches. Beeindruckend.
Das Buch entwickelt sich zum Klassiker, auch, weil es mal nicht die Zeit der deutschen Kolonialisierung beschreibt. Auf die Geschichte der beiden Geologen, die sich der Internierung durch Flucht in die Wildnis entziehen, findet man veiele Hinweise, z.B. bei Carmen Rohrbachs NamibiabuchNamibia: Abenteuerliche Begegnungen mit Menschen oder in den Geschichten Namibia fürs Handgepäck.Namibia fürs Handgepäck: Geschichten und Berichte - Ein Kulturkompass und natürlich in jedem aktuellen Reiseführer. Die Höhle am Karpfenkliff ist bei Google Maps eingetragen und man kann sie natürlich als Reiseziel ansteuern.
Wirklich sehr empfehlenswert!
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2010
Der Autor und sein Freund fliehen konsequenterweise vor dem 2. Weltkrieg in die Wüste. Die beiden Geologen überleben und machen dabei unvorstellbare Grenzerfahrungen - oft am Rande des Todes. Ganz besonders eindrucksvoll sind die Schilderungen von Tieren und Natur. Und nicht zu vergessen die besonderen und tiefgehenden philosophischen Überlegungen, die die Beiden in der Wüste haben - sehr empfehlenswert!
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am 21. Januar 2014
nicht nur für Namibia-Fans, wie ich einer bin, ungeheuer interessant und lesenswert. Es ist auch nach 50 Jahren eine zeitlose Geschichte über ein faszinierendes Land über Freud, Leid und Kraft der Kreatur. Und wenn man Namibia kennt, gibt es trotz der widrigen Umstände der damaligen Zeit, Einblicke in die Schönheit und Weite der Natur.
Sehr empfehlenswert
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am 28. Januar 2013
Der Titel mag manche Leser abschrecken, jedoch ist der "Krieg" nur eine weit gefasste Rahmenhandlung. Vielmehr schildert das Buch in einer sehr anschaulichen Sprache den Überlebenskampf zweier Geologen, untermalt mit herrlichen Schilderungen der sie umgebenden Natur. Es wird sehr deutlich, auf wie wenig man das "zivilisierte" Leben reduzieren kann und trotzdem glücklich ist. Dieses entbehrungsreiche Leben der zwei Geologen kann heutzutage nur schwer nachvollzogen werden, sollte aber für den Leser Motivation sein, über den eigenen "Luxus" und dessen Überflüssigkeit nachzudenken. Insbesondere jüngeren Lesern sei dieses Buch empfohlen.
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