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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen


am 31. Dezember 2005
Als Science Fiction Vielleser habe ich mich ausnahmsweise mal wieder an einen Fantasy Roman gewagt, der mich neugierig gemacht hat.
Eine Ankündigung, dass es sich um eine etwas düstere Thematik handeln würde, hat mich erst zögern lassen. Schnell war jedoch zu merken, dass die Schreibweise der Autorin voller Situationshumor ist, den ich in dieser Art noch nicht erlebt habe.
Die Verwicklungen menschlicher Art haben dafür gesorgt, dass das Buch niemals sperrig zu lesen war. Da ich Tanya Huff erstmals lese, fehlt mir noch etwas die Vergleichsmöglichkeit, ob dieser humorige Stil bei ihr Standard ist, ich hoffe es jedoch sehr.
Vielleicht bin ich in Sachen Humor zu genügsam, aber der absolute Brüller war für mich eine Szene, die mit einem Hotelgast zusammenhing, der "beim Ausschecken" ein Hotelutensil mitgehen ließ. Auch die Identität des Hotelgastes und seiner Gefährten war ein guter Einfall, aber dieser Einfall allein wäre noch keine Garantie für eine gute Szene (wie schon viele nicht so talentierte Autoren bewiesen haben)
Überbordend innovativ habe ich das Geschehen eigentlich nicht empfunden, in diesem Punkt ist der von mir gern gelesene "Jasper Fforde" kaum zu übertreffen. Huff und Fforde haben jedoch beide das Talent, die Hauptfiguren dem Leser nahe zu bringen.
Somit war der Mangel an innovativen Ideen bei "Hotel Elysium" kaum ins Gewicht gefallen. Aber Vorsicht beim Lesen, speziell bei Leserinnen könnte sich ein Dauergrinsen einstellen, das die Mitmenschen irritieren könnte.
Ich wünsche Tanya Huff und ihrer dt.Übersetzerin ein langes Leben (und mir natürlich auch)damit ich noch oft in den Genuss ihrer Bücher kommen kann. Sollte Tanya Huff meine Art von Humor irgendwann doch nicht mehr treffen, muß ich eben doch erneut die 13 Teile des Dämonenzyklus von "Robert Asprin" lesen, um wieder einmal herzlich ablachen zu können.
Iwan Iwanowitsch Goratschin 20051231
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am 20. August 2012
Wer kümmert sich eigentlich darum, dass Universum zusammen zu halten und darum, dass wir normal Sterblichen nichts von irgendwelchen Übernatürlichen mitbekommen? Die Hüter (oder Tanten/Onkel). Claire Hansen ist eine Hüterin und wird zusammen mit ihrem Kater zu Unfallstellen gerufen. So auch in ein Hotel in dessen Keller ein offener Bruch zur Hölle ist. Das ist zumindest ein günstiger Ersatz für eine gewöhnliche Heizungsanlage. Abgesehen von dieser netten Idee sprüht das Buch vor Witz. Natürlich muss ich als Katzenbesitzerin hier den Witz und Sakasmus des Katers loben. Aber auch hier kennt sich Frau Huff als sechsfache Katzenmama merklich gut aus.
Dieses Buch ist anders. Fantasy ist für Tanya Huff nach der Blut-Reihe ihr übliches Genre doch hier mit einigen genial witzigen Einfällen. Auch das Böse hat sein Päckchen zu tragen.
Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen mit humorgespickter Fantasy.
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am 12. Dezember 2005
Tanya Huff hat mit "Hotel Elysium" ein echtes Sahnebonbon abgeliefert.
Obwohl eigentlich der Horrorecke zugeordnet, gehört dieses Buch doch viel eher in die unterhaltende Fantasy.
Die erzählte Geschichte ist sehr vielschichtig. Da gibt es einerseits das ziemlich große Hauptproblem mit der Höllenpforte im Heizungskeller und andererseits das wesentlich kleinere, aber auf eine gewisse Art und Weise auch wieder unheimlich schwierigere Problem mit der gegenseitigen Anziehungskraft zwischen Claire, dem Geist Jacques und dem jüngeren Dean. An sich wären diese beiden Handlungsfäden schon genug Stoff für die Autorin gewesen, um eine spannende und lustige Geschichte mit vielen Möglichkeiten zur Situationskomik zu liefern, jedoch streut Tanya Huff noch viele andere lustige und absurd-komische Einfälle ein, die mit den Haupthandlungsfäden zwar nichts zu tun haben, den Leser jedoch immer wieder zum schmunzeln bringen.
Die Geschichte selbst ist wirklich lustig geschrieben, verliert sich jedoch nicht in billigen Kalauern, sondern bietet einen sehr feinsinnigen Humor.
Die dargestellten Charaktere werden so stimmig in der Erzählung "ausgelebt", dass dem Leser mit der Zeit bei jedem Namen das entsprechende Bild dazu im Kopf entsteht. Auf die wohl alles andere als normale Vergangenheit und die früher bestandenen Fälle von Claire und Kater Austin geht die Autorin nur in Andeutungen ein. Man erfährt zwar, dass hier und dort etwas ziemlich in die Hose gegangen sein muss, aber was da genau passiert ist, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, der sich aber anhand der Andeutungen seinen Teil zusammenreimen kann. Je mehr man die beiden kennen lernt, desto mehr schräge Möglichkeiten tun sich dabei auf.
Mit einem Preis von 11,95 € ist das Buch zwar etwas teurer wie ein anderes Buch vergleichbarer Dicke und Seitenanzahl, jedoch ist meiner Meinung nach der Preis mehr als gerechtfertigt für diese fesselnde und lustige Geschichte.
Ich finde den ersten Teil dieser neuen Reihe "Die Chroniken der Hüter" sehr gelungen. Feder&Schwert hat bei der Auswahl der Autorin und dieser Serie ein äußerst glückliches Händchen bewiesen. Sehr nett finde ich auch die Aufmachung des Covers, auf dessen seidenmatter Oberfläche das Bild eines Teufelchens zu sehen ist, und das von einem glänzenden Pfotenabdruck geziert wird.
Ich hoffe, dass von dieser Serie noch möglichst viele Bücher veröffentlicht werden, da ich seit langer Zeit mal wieder richtig gute und vor allem lustige Leseunterhaltung geboten bekommen habe und sehr gerne noch mehr davon lesen würde.
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am 27. Oktober 2006
Ich hatte große Schwierigkeiten am Anfang den Zugang zu diesem Buch zu finden - ich gestehe. Der Humor hier ist doch stellenweise sehr schräg. So schräg, dass es mir einfach nicht leicht fiel mich auf die gleiche Wellenlänge zu begeben - dabei halte ich mich eigentlich für eine sehr humorvollen Menschen.

Ich wollte aber nicht locker lassen und verbiss mich ein wenig uznd siehe da: Ich fand irgendwann nicht den Zugang. Und es hat sich wirklich gelohnt. Als "gewöhnlich" kann man das Ganze hier nachwievor nicht bezeichnen und "Jedermanns Literatur" ist es sicher nicht - aber es ist gut geschrieben, packend und unterhaltsam.

Für dieses Buch gilt besonders: Man mag es oder man mag es nicht. Es ist stellenweise so exzentrisch, dass ich nur empfehlen kann, zuerst den ersten Band zu kaufen und erst hinterher die anderen beiden Bände.

Wenn man allerdings angetan ist, dann wird man mit völlig verrückten Ideen, einer restlos abgehobenen Welt (Vorsicht bei Pfadfinerinnen sag ich nur) und glaubwürdigen Hauptcharakteren belohnt. Es ist schon erstaunlich wie selbstverständlich und wirklichkeitsnah die Akteure in diesem Buch handeln und denken - trotz des wilden Hintergrundes. Das gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen, charmanten Kontrast. Und vor allem lässt es die Geschichte und die Welt glaubwürdig erscheinen.

Nach meiner Meinung ist dieses Buch auf jeden Fall mal einen gewagten Versuch wert.
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am 2. Oktober 2008
Mit "Hotel Elysium" hat Tanya Huff einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der humoristischer daherkommt als die "Blut ..."-Bücher um Vicki Nelson, durch die ich auf die Autorin aufmerksam wurde. Die Handlung um Hüterin Claire Hansen, die sich um ein Hotel mit Höllenschlund im Keller kümmern muß, ist abwechslungsreich, ohne dabei die klaren Handlungsstränge aus dem Fokus zu verlieren.

Anderen LeserInnen besonders ans Herz gelegt sei Claires geriatrischer Kater Austin, der ein ums andere Mal scharfzüngig die Aktionen seiner "Dosenöffnerin" kommentiert. Huff kombiniert ideenreich phantastische Topoi und mischt Klischees und Altbekanntes augenzwinkernd zu einem Lesevergnügen. Ihre Sprache, besonders wenn Austin redet, aber auch in der Beschreibung der aufkeimenden Beziehung Claires, hat Biß.

Insgesamt tummeln sich im Hotel Elysium liebenswert-skurrilee Figuren, die sprachlich gewandt in Szene gesetzt werden. Aber dies ist nicht nur ein Klamaukbuch - wenn Claire ihre Hüterinnenkräfte einsetzen muß, wird es bisweilen regelrecht dramatisch.

Insgesamt sehr zu empfehlende, eher leichte Lesekost.
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am 29. November 2008
Ich bin hin- und hergerissen, was dieses Buch betrifft. Ich habe sechs Wochen benötigt um es zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere gut beschrieben, aber die Handlung ist trotz witziger Momente zäh und langatmig. über 400 Seiten passiert fast nichts. Einziger Lichtblick der Kater und die Monologe der Hölle. Die Hauptdarstellerin, Claire finde ich extrem anstrengend. Und es nervt wirklich mit ihrem permantenten "gut und anständig". Als die Story auf den letzten Seiten dann endlich spannend wird und der Showdown beginnt, ist nach zwei Seiten alles vorbei und das Buch zu Ende. Trotz allem gebe ich drei Sterne, da der Schreibstil der Autorin sehr flüssig ist und die Idee der Geschichte mir gefällt.
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am 12. Juni 2005
Die Geschichte ist sehr fantasievoll und flüssig geschrieben.
Man taucht in eine andere Welt ein, in der es für Claire(Die Hüterin) völlig natürlich ist, dass ein Vampir oder ein Werwolf in einem Hotel übernachtet.
Das Buch ist teils sehr witzig, aber auch teils zu schnell geschrieben, vor allem für den ersten Teil.
So wird wenig erklärt, warum oder was Sie jetzt macht, oder was Sie überhaupt alles kann, oder warum Ihr Kater spricht usw.
Trotz allem hat mir dieses Buch gut gefallen, so wie alle Bücher von Tanya Huff.
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am 7. September 2016
Witzige Dialoge mit einem sprechenden Kater und Unterhaltung mit einem Geist machen dieses Buch zu einem kurzweiligen lese vergnügen. Vom Hotel und seinem bis zur Unerträglichkeit anständigen Angestellten ganz zu schweigen. Kein einfaches Umfeld für die Hüterin die mit der Hölle konfrontiert wird. Genau das ist auch das Problem mit dem ich nicht gut klar gekommen bin. Hier hätte man mit einer anderen bösen Entität das gleiche Ergebnis erreicht ohne diesen seit Jahrhunderten "abgelutschten" Begriff verwenden zu müssen. Für mich gehören Begriffe wie Hölle, Teufel und Engel in die Religion und haben in einem Fantasy Roman nichts zu suchen. Ich habe mit Religion nicht allzuviel am Hut, aber da hat es sich die Autorin für meinen Geschmack etwas zu einfach gemacht. Trotzdem werde ich mir auch den nächsten Band herunterladen, da der Spaß am Buch das ärgerliche Spiel mit dem Klischee trotzdem überwiegt. Ohne Hölle hätte es auch einen Stern mehr gegeben.
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am 11. Juni 2005
Ich muss zugeben, eine menge interessante Ideen sind im Buch schon zu finden, zum Beispiel leidet die Hölle an Schizophrenie, was zu machen recht lustigen Stellen führt.
Aber auch viele alte Gliches werden wieder aufgewärmt, die nervige spionierende Nachbarin von nebenan, der sprechende allwissende Kater ...
Insgesamt lohnt es sich dieses Buch zu lesen, wenn man sich nicht allzu viel erwartet, aber eine leichte lustige Lektüre für einen freien Nachmittag sucht.
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