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am 1. Januar 2012
Ich habe gezögert diese Buch zu kaufen, ist es doch nur eine (gut) übersetzte Auswahl von frei verfügbaren Texten. Ich habe einige im englischen Orginal gelesen, da mir Fjordman wegen seiner klugen Gedanken zur Transmission von Wissen auffiel. Wegen des Hinweises auf das Nachwort von Martin Lichtmesz habe ich es aus einem Impuls heraus trotzdem gekauft. Sowohl die Texte Fjordmans in gebundener Form, wie auch das Nachwort rechtfertigen die Anschaffung. Im Anhang sind alle alle Quellen wiedergegeben. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, ohne alle Punkte diese Buches zu teilen.
Die Auswahl der Texte ist schlüssig. Im wesentlich wird die Kulturkritik und "vierzehnhundert Jahre Krieg" in den Mittelpunkt gerückt. Sehr gut der Text zur "Vaterlosen Gesellschaft", hin zur der "Elternlosen Gesellschaft" zur Kultur der Nichterwachsenen. Der dritte Teil hat den Schwerpunkt der Globalisierung und EU mit dem geradezu prophetischen Essay: "Wenn Verrat zu Norm wird". Am Ende des Buches ist es beeindruckend, den brillanten Entwurf der Europäischen Unabhängigkeitserklärung von Fjordman in deutscher Sprache zu lesen.
Fjordman hat einen wachen Verstand und profunde historische Kenntnisse, wie erwähnt auch im Bereich der Wissenschaftsgeschichte. Da er sehr belesen ist, sind seine Hinweise immer eine Fundgrube für Orginalquellen und weiterführende Literatur. Seine Analyse der Europäische Situation wird wohl von den meisten Menschen geteilt, die frei denken können und dürfen. Seine präsentierten Fakten sind immer belegt und kaum angreifbar.
Martin Lichtmesz befindet sich dagegen in einem Dillemma. Er versucht zu beschreiben, wie Fjordman vom norwegischen Attentäter Anders Breivik gelesen und missverstanden wurde. Er stellt Breivik und Fjordman als Menschen, sowie deren Texte (Breivik's Manifest) exzellent gegeneinander. Auch das "Unabomber-Manifest" wird analysiert. Sicher eine der klügsten deutschsprachigen Analyse von Motiven und Hintergrund des Attentats und auch dessen Instrumentalisierung in der Presse. Martin Lichtmesz gibt des weiteren eine gute Zusammenfassung der fatalen Dekonstruktion von Europas Erbe. Man kann dieses Essay geradezu als Einführung in das Werk Fjordman lesen. Sicher ist, Fjordman hat mit den Attentaten nichts zu tun. Nur der letzte Halbsatz von Martin Lichtmesz ist bezeichnend und nur dieser zweite Teil richtig: "vor allem muss gehandelt werden bevor es zu spät ist". Man könnte in seiner These, dies müssen Denker und Publizisten tun, einen klassischen Widerspruch seiner vorausgegangenen Argumentation entdecken. Die Zahl der Denker und integren Publizisten scheint im Westen begrenzt. Dagegen befolgen alle Dekonstruktivisten, die oppertunistische "Elite" und die (Selbst-)Zensoren in den Medien den Satz von Karl Marx: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt drauf an, sie zu verändern". Die Antwort wie aus einer liberalen Sicht gehandelt werden muss, um die Freiheit zu verteidigen, ist in der Europäischen Unabhängigkeitserklärung von Fjordman schlüssiger formuliert
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am 19. Februar 2012
Die beiden Autoren Martin Lichtmess und Manfred Kleine-Hartlage gestalten ihr Buch mit 10 Texten des Skandinaviers Fjordman (Pseudonym), der als Blogger auf seiner bevorzugten Netzseite "Gates of Vienna" der Beste war und ein brillanter Denker und Schriftsteller. Dieser studierte zuvor in Oslo Kultur und in Kairo und Bergen Arabisch. Im Auftrag des Norwegischen Außenministeriums in Hebron arbeitete Fjordman als internationaler Beobachter. Als er in Kairo den Jubel der Bevölkerung über die Anschläge vom 11.September 2001 mitbekam, wurde er langsam islamkritisch und betätigte sich als Blogger. Als "der Spiegel" und andere Medien ihn als geistigen Urheber an dem Massenmord von Utoya brandmarken wollten, gab der etwa 30-jährige seine Tätigkeit als Blogger auf.

Im vierten Text geht es um Marxismus. Während der Berliner Mauerfall das Ende des ökonomischen Marxismus bedeutete, hat der Kulturmarxismus sich im Westen, stärker als vor dem Mauerfall, fest eingenistet. Im Westen läuft momentan ein gigantisches, radikales, utopisches und gefährliches Sozialexperiment in Form von Multikulturalismus und islamischer Einwanderung. In Norwegen, wo bis vor kurzem noch 99 Prozent der Bevölkerung weiße, lutherische Christen waren, werden einheimische Norweger bald eine Minderheit bilden. Und immer noch beharren norwegische Politiker, Journalisten und Universitätsprofessoren darauf, daß das nichts sei, worüber man sich Sorgen machen müsse. Nicht anders die deutschen Grünen, die den Abbau und die Auflösung der deutschen Leitkultur in ihr Programm aufgenommen haben! Das westliche intellektuelle Establishment verleugnet Christentum und die nationale Idee. Ähnlich wie Karl Marx die Abwesenheit von Opposition gegen Sozialismus als Frieden bezeichnet hat, werden Islamisten die Abwesenheit von Opposition gegen islamische Herrschaft als Frieden betrachten.

Westliche Feministinnen sind aus ideologischen Gründen nicht in der Lage, sich gegen die islamische Einwanderung und die damit verbundene Frauenunterdrückung zu stellen. Ferner ist sicher, daß der Islam die westlichen Wertvorstellungen nicht tragen wird, sondern die einheimischen Bevölkerungen Europas ethnisch verdrängen wird.
Dann geht das Buch noch auf die hohe Kriminalität der eingewanderten Bürger ein.
Das Buch ist fast so aufrüttelnd wie das Buch Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland. Hintergrund - Chronik - Prognose

Leider gebrauchen die Autoren zu viele Fremdwörter um breite Massen aufklären zu können. Einfache Zusammenhänge soll man lieber mit einfachen Worten beschreiben.
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am 27. Dezember 2014
Utoya, Norwegen, am 22. Juli 2011: der als Fanal gegen die Islamisierung Europas inszenierte Anschlag auf ein Jugendlager der norwegischen Sozialdemokraten hinterläßt 77 Tote. In seinem kurz zuvor veröffentlichten Manifest beruft sich der Attentäter Anders Breivik auf den Blogger Fjordman. Von nun an ist Fjordman eine negative Berühmtheit. Stand er mit seinen islamkritischen Texten bislang in einer Nischenexistenz des World Wide Web, rückte er nun als vermeintlicher „geistiger Brandstifter“ des Anschlags von Utoya in den Fokus des Medieninteresses. Die freiwillige Aufdeckung seines Pseudonyms verhinderte allerdings nicht, daß sein Alias Peder Jensen, ein bieder erscheinender Sozialarbeiter, zur Unperson wurde.

Martin Lichtmesz und Manfred Kleine-Hartlage gehören zu den führenden intellektuellen Köpfen der Neuen Rechten in Deutschland. Noch im Jahr des Anschlags gingen sie daran, zehn ausgewählte Essays aus Fjordmans Oeuvre in der Sammelpublikation „Europa verteidigen“ herauszugeben. Eingeordnet sind die Texte in die Kategorien Islamkritik, Kulturkritik und Globalismus/EU. Fjordman betrachtet den „Kulturkrieg“ Europas gegen den Islam vor allem aus der Perspektive der skandinavischen Gesellschaften, deren Verhältnisse er als Norweger besonders gut kennt. In ihrem Selbstverständnis zeigen sich deren Eliten besonders offen gegenüber der Transformation ihrer einst friedlichen homogenen Gesellschaften in die konfliktträchtige Multikulturelle Gesellschaft. In der Ursachenforschung folgt Fjordman der kulturpessimistischen Tradition des europäischen Konservatismus. Demzufolge sieht er den Westen in der Dekadenzfalle, befördert aus den entscheidenden Faktoren des Kulturmarxismus (den er leider nicht präziser definiert) und des Feminismus, deren Vertreterinnen offenbar die Unterwerfung unter die extrem patriarchalischen Strukturen des Islam geradezu herbei zu sehnen scheinen. Letzterer Punkt ist meines Wissens bislang in dieser Form nicht so ausführlich diskutiert worden wie von Fjordman.

Geradezu vorausschauend sind seine Beobachtungen, wonach gerade die Kinder der ersten Einwanderergenerationen sich dem islamistischen Terrorismus hingeben. Heute treibt dieses Phänomen seine blutigsten Blüten, wenn reihenweise junge Muslime aus scheinbar integrierten Verhältnissen nach Syrien und Irak in den Krieg ziehen. Allerdings bleibt unterbelichtet, wie ausgerechnet die extremste Auslegung des Islam seine Attraktivität auch auf autochthone Europäer entfalten konnte. Das macht das Problem mit dem Islam noch komplizierter. Präventive Lösungsvorschläge jenseits repressiver Methoden hat auch Fjordman nicht anzubieten. Aber Konvertiten kann man nicht abschieben, bedauerlicherweise.

Leider fischt Fjordman seine Quellen gelegentlich auch in trüben Gewässern. Das ist bedauerlich, denn wenn man das heikle Minenfeld der Islamkritik betritt, darf man sich nicht unnötig angreifbar machen. So verweist er zum Beispiel auf „politisch unkorrekte Erkenntnisse“ des dänischen Intelligenzforschers Helmuth Nyborg und behauptet, Vorwürfe wegen unwissenschaftlicher Praktiken gegen den Psychologieprofessor hätten sich als haltlos herausgestellt. Dem ist mitnichten so. Mittlerweile hat eine Untersuchungskommissionen Nyborg eindeutigen Betrug nachgewiesen.

Auch sonst begibt sich Fjordman auf dünnes Eis, wenn er einen Zusammenhang zwischen Kultur und Genen zieht. Hier lassen sich mit Preußen und den USA zwei Gegenbeispiele aufzeigen, wie eine Leitkultur erfolgreich Menschen verschiedenster Herkunft in ein Staats- und Gesellschaftssystem integrieren kann. Die religiös-kulturelle Identität ist nicht an ein genetisches Schicksal geknüpft. Ausgerechnet zwei Biodeutsche wie Sven Lau und sein „Guru“ Pierre Vogel sind die Stars des deutschen Salafismus. Und sie sind leider keine Einzelfälle.

Fjordmans Texte lassen nicht gerade auf einen begnadeten Essayisten schließen, der es mit dem hohen Reflexions- und Analyseniveau eines anderen Islamkritikers, dem Niederländer Leon de Winter, aufnehmen könnte. Zu hart, zu kalt ist seine Sprache, und in der Sache gibt er sich am Ende kompromisslos: „Der Islam ist nicht reformierbar, und er gehört nicht in den Westen, egal in welcher Art, Gestalt oder Form. Es wird kein Weg daran vorbeiführen, den Islam und alle, die ihn praktizieren, vollständig und physisch aus der westlichen Welt zu entfernen.“

Es wäre allzu billig, aus dieser radikalen Botschaft eine direkte Linie von Fjordman zu Breivik und seinen Verbrechen zu ziehen. In seinem ausführlichen Nachwort „Fjordman verteidigen“, dem krönenden Schmuckstück des Bandes, führt Martin Lichtmesz plausibel aus, warum Breivik vielmehr das übersteigerte Produkt des postmodernen Liberalismus und seiner „vaterlosen Gesellschaften“ ist.

Ende 2014 haben sich die Verhältnisse in Europa und vor allem in dessen geographischen Mitte weiter zugespitzt. Obwohl sich die inneren Verhältnisse Deutschlands allen Krisenerscheinungen zum Trotz als erstaunlich stabil erwiesen haben, hat sich angesichts der „alternativlosen“ Euro-Rettung, der ungesteuerten Massenzuwanderung in das großzügige Sozialsystem und der heuchlerischen Rolle der westlichen Bündnissysteme in den außenpolitischen Krisenherden der Welt das Verhältnis zwischen dem Staatsvolk und seinen Eliten in kaum zu überbrückenden Gegensätzen entfremdet. Das offenkundigste Symptom hierzu dürften die Massendemonstrationen der Pegida-Bewegung sein und die hypertrophen Reaktionen darauf seitens der Politik und der Mainstreammedien.

Nur die allerwenigsten Pegida-Teilnehmer dürften „Europa verteidigen“ gelesen haben und stattdessen ihre Motivation allein aus ihren eigenen Erfahrungen beziehen. Und nicht zuletzt die weitere katastrophale Entwicklung im islamischen Raum hat dem hoffnungsfrohen „Arabischen Frühling“ zum Trotz den „Haßprediger Fjordman“ nicht widerlegt, sondern als „Pionier der Islamkritik“ bestätigt. Fjordmann ist nicht der Taktgeber des Widerstands weiter Teile der europäischen Völker gegen den Kurs ihrer Eliten, die den Kontinent in den Abgrund ziehen. Aber er ist einer der verlässlichsten Seismographen, die die tektonischen Verschiebungen aus dieser Entwicklung vorauszeichneten.
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am 15. Dezember 2011
Counterjihad, also die Abwehr dschihadistischer Bestrebungen von Muslimen in Europa, ist meist ein eindimensionales Geschäft: Der Islamismus soll für alle Fehlentwicklungen und für die Infragestellung Europas verantwortlich sein.
Fjordman (so das Pseudonym des norwegischen Internet-Publizisten Peder Jensen, geboren 1975) ist wohltuend differenzierter, das kann ich nach der Lektüre seines ersten in deutscher Sprache erschienenen Buches sagen. Er bleibt nicht bei der Islamkritik stehen, sondern läßt eine gründliche Kulturkritik mit Blick auf die eigenen Verfehlungen der Europäer folgen. Zuletzt schwenkt sein Blick auf die globalistischen Tendenzen, die er für mindestens ebenso gefährlich hät wie das Eindringen einer fremden, aggressiven Religion in unseren Kontinent.
Fjordman zitiert viel, er ist sehr belesen und verknüpft Lektürefundstücke mit eigenen, originellen Beobachtungen und Schlußfolgerungen. Er ist außerdem - glaube ich - in die Schlußsätze seiner Essays verliebt: Er gibt den texten mit diesen Wendungen 0ft noch einen besonderen Schwung.
Von großer Bedeutung ist das fast 80-seitige Nachwort von Martin Lichtmesz: Er beschreibt, wie Fjordman vom norwegischen Attentäter Anders Breivik gelesen und zitiert wurde und was dies für einen Publizisten bedeutet: den medialen Tod. Lichtmesz beschreibt weiter, daß Breivik mit diesem Mißbrauch der Theorie Fjordmans den konservativen, rechten Kräften ihr ureigenes Feld vermint hat: Fjordman hat mit den Attentaten nichts zu tun, aber er kann nicht mehr unbefangen das tun, was er am besten kann und was für uns alle notwendig ist: schreiben, warnen, zur verteidigung Europas aufrufen.

Ich gebe füpnf Sterne für eine mutige, gute Edition der Texte Fjordmans
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am 16. August 2013
Diese Zusammenstellung von Texten des norwegischen Bloggers Fjordman ist die erreichbare Sammlung in deutscher Übersetzung.Wie man bei einem Blick in eine beliebige deutsche Tageszeitung feststellen kann,thematisiert er die Probleme, die -wenn überhaupt- auf den Leserbriefseiten angemahnt werden. Probleme wie Einwanderung, Feminismus, Sozialismus schreien geradezu nach Polarisierung. Fjordman ist trotz relativ jungen Alters belesen, bewertet Geschichte, Geographie, Biologie und Religion hoch und steht damit schon außerhalb der veröffentlichten Mehrheitsmeinung. Außerordentlich muß der gesunde Menschenverstand des Autors gelobt werden, heutzutage kein Geringes.Text 7:"Westlicher Feminismus und das Bedürfnis nach Unterwerfung" wäre allein das Geld und alle Sterne wert! Daß Fjordman vom Osloer Attentäter gelesen wurde ,ist weidlich publiziert Aber Richard Wagner konnte sich seine Zuhörer bekanntlich auch nicht aussuchen!
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am 10. Februar 2012
Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich nicht scheut, die abgrundtiefe Gefahr, in der Europa steckt, zur Kenntnis zu nehmen. Eine Kulturkritik ersten Ranges, will man die Ursachen und Fehlentwicklungen Europas nachvollziehen. Fjördman reiht sich ein in die großen Analytiker der abendl. Kultur und setzt fort, wo Evola aufgehört hat!
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