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am 3. März 2011
Nun les ich hier dieses Buch in kleinen Stücken, denn einfach durchlesen und fertig ist dabei nicht. Fast jede Seite gibt Stoff für ein eigenständiges Buch. Ich will damit sagen, das hier Wissen in extrem komprimierter Form vorliegt. Dieses Wissen ist so intensiv, so schwer verdaulich, dass man nur kleine Passagen lesen kann und sich dann extrem aufregt über das dreiste Gebilde, was wir westliche Welt nennen.

Aber der interessanteste Punkt an diesem Buch ist die Tatsache, das es vor 19 Jahren geschrieben wurde und der Autor eine Welt beschreibt, die heute so gefestigt dasteht, wie nie zuvor. Die dritte Welt ist von der Zecke ausgelutscht und liegt sterbend am Boden. Die Armut in den Industrienationen ist grösser denn je und die Konzerne und Banken haben sich längst von nationalen Zwängen befreit und kommen nur zurück um sich neues Geld bei den Steuerzahlern zu holen, wenn sie ihr altes verspielt haben. (ganz nebenbei ziehen sie sowieso stetig Gelder aus den Haushälten ab)

Dieses Buch stellte eine Gefahr für die Mächtigen dieser Welt dar, wenn es gelesen und die Zusammenhängen verstanden würden. Dazu wird es aber leider nicht kommen, weil wir uns längst mit unserer Zuschauerrolle beim grossen Theater abgefunden haben.

Abschliessend ein Zitat aus dem Buch:

Eine Demokratie, die diesen Namen verdiente, an der das Volk beteiligt wäre, stellte eine Gefahr dar, die überwunden werden müsste.

Wenn es sie gäbe.
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TOP 500 REZENSENTam 20. September 2015
Dieses Buch ist primär aus wirtschaftlicher und US-Sicht geschrieben, es addiert die Jahre von 1593 bis 1992 als Jahrhunderte der Eroberung und wirtschaftlichen Niedertracht. Es endet sozusagen mit dem Angriff George Bush (Vater) auf Bagdad. Die Times of India wird zitiert, mit diesen Aussagen: 'Das Verhalten der Westmächte hat uns die Kehrseite der westlichen Zivilisation gezeigt: ihre ungezügelte Gier nach Herrschaft, ihr morbide Anbetung hochtechnologischer Rüstung, ihr Mangel an Verständnis für fremde Kulturen, ihr absoßender Chauvinismus.'

Alle Schuld der letzten 500 Jahre bis 1993 wird auf der bösen Wirtschaft/Herrschaft abgeladen, sie hat Gewalt verursacht, Gewalt und nochmals Gewalt. So die Kurzfassung dieses Buches, das in vielen Kapiteln durchaus stimmen mag, aber in der Projektion auf das Heute doch einen wesentlichen Mangel erkennen lässt. Wirtschaft an sich ist supra-religiös, sie möchte darüber schweben, kann es aber doch nicht. Ergo: wer diesen Bereich - wie Chomsky - ausblendet oder ihn völlig falsch interpretiert, der also Kulturen/Religionen nicht zur Kenntnis nimmt oder sie nicht verstehen will, der kann auch keine validen Interpretationen erbringen.

Dieses Buch liest sich als große (durchaus berechtigte) Anklage und lässt wesentliche Aspekte außen vor, also alle positiven Entwickungen des Wirtschaftens und die Tatsache, wieviele Menschen mit wirtschaftlichem Aufschwung/Aufklärung seit Kolumbus gesünder und älter sterben, zufrieden und ohne Angst vor religiösen Fantasmen.

Es lässt z.B. die Frage völlig außen vor, wer in der Geschichte das größte, universellste und brutalste Sklaventum geschaffen hat. Es nützt nichts, einseitig Schuldzuweisungen zu schreiben, ohne umfassende Gesamtschau. Es ist dies ein Anachronismus besonderer Art, der Vergleiche außen vor lässt und Zeiten bzw. die Geschichte durcheinander bringt. Geschichte war immer voller Gewalt, sie zu erkennen und in ihren wesentlichen kulturellen Dimensionen zu analysieren, wäre Aufgabe dieses Buches gewesen. Leider ist dies nur einseitig und schief gelungen.

In diesem 1993 erschienenen Buch kann im Grunde jeder erkennen, dass Amerikaner über Kulturen nichts wussten, 0,0. Ihre kulturelle Unkenntnis hat in der Folge jene Problem verursacht, vor denen wir heute stehen. Die einseitige Sicht auf den Gegenpol und Feind "Kommunismus" hat Amerikaner völlig daran gehindert, auch andere, kulturelle Aspekte in Entscheidungen mit einzubeziehen. Dieses Buch reflektiert in einer Negativsicht die kulturlose, wirtschaftsbezogene europäische und amerikanische Herrschaftssicht.
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am 28. August 2002
Wo nimmt dieser Mann bloss diese Zeit und dieses Material her ?
Eine brillante Sammlung von Fakten über die letzten 500 Jahre wird hier zusammengetragen. Im Gegensatz zu anderen Chomskybüchern hält er sich hier an seinen roten Faden. Seine These , das der Westen von den südlichen Ländern nur an den Rohstoffen interessiert ist und jegliche eigene Entwicklung dieser Länder blockiert, wird brillant nachgewiesen. Ein Schritt mehr zu der Erkenntnis das unserer Wohlstand mit Skrupellosigkeit und Gewalt aufgebaut worden ist.
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