Sale70 Sale70w Sale70m Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
11
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
11
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:19,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. April 2009
Das ist ja mal ein richtig interessantes, wichtiges und dabei spannendes Buch. Hier wird ein Thema dargestellt, dass wohl noch kaum in unserem (deutschen) Bewusstsein heraufdämmert. Das Freilernen. Das Leben ohne Schule. Ungefragt nehmen wir immer noch die Schulpflicht als ein Gebot hin, dem wir uns fraglos unterordnen. Ist halt Gesetz... hahaha. In anderen Ländern wird das Freilernen sogar vom Staat gefördert. Bei der Lektüre dieses Buches wird u.a. sehr deutlich wie Gesetze gegen die Bürger dieses Landes ausgelegt werden, denen sie ja eigentlich dienen sollten. Gerade in der heutigen Zeit, in der alles in Bewegung ist, klammert sich das Untertanenbewusstein an Gewohnheiten und Regeln... und wehe, sie werden in Frage gestellt. Ein lebendiger Organismus ist aber flexibel in seiner Antwort auf Anforderungen und Entwicklungen. Das deutsche Volk ist in Bewegung. Aber die neuen Kinder wachsen hinein in Gegebenheiten, die ihnen übergestülpt werden - von Staats wegen. Wer aber ist denn der Staat? Die neuen Kinder werden die Staatsträger von morgen sein und damit unsere Zukunft.
Man sollte daher annehmen, das gerade ihnen die größte Sorge gilt. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus! Entfremdung und Delegieren der elterlichen Verantwortung in die überstrapazierten Hände von Pädagogen und Lehrern, die unter einem Wust von sich ständig ändernden Vorschriften ersticken und dennoch versuchen gute Arbeit zu leisten. Ein Blick in den Alltag der Schulen genügt, um zu sehen, dass wer dahin muss, sich gleich den täglichen Frust eimerweise hineinschaufeln kann. Soziales Miteinander? Fehlanzeige.
Was ist zu tun? Dieses Buch gibt fundierte Antworten auf diese Fragen. Es überrascht in seiner schlichten Art damit, dass wir uns alle an unsere Schulzeit erinnern können, in der wir uns gewünscht haben, dass es so sein möge wie es hier geschildert wird. Es wird ein Verdienst dieses Buches sein, neue Basisideen und praktische Hinweise für das Leben mit Kindern Im Familienalltag aufbereitet zu haben die im besten Sinne lebensfördernd und staatserhaltend sind. Dabei ist es der Autorin ergreifend gelungen die persönliche Geschichte dieser Familie mit den zwei freilernenden Kindern - ohne Schule - packend zu vermitteln und einen Einblick zu geben in die Lebendigkeit des Familienlebens. Es zeigt sich, dass die Familie die Wurzel der Zivilisation ist. Nicht in der Schule sondern im Leben lernen wir! Das wird hier sehr deutlich. Dem gegenüber steht das starre, bestrafende Verhalten des Staates, der sich vor der Freiheit und der wahrgenommenen Chance zur Selbstverantwortung seiner Bürger fürchtet. Abgerundet wird das Buch durch ein Kompendium von typischen Fragen und Antworten zu dem Thema. Wem das Leben, die geistige Freiheit und die Zukunft der Zivilisation am Herzen liegt und wer seine Kinder liebt, der muss dieses Buch lesen und sich überraschen lassen. Hier ist der Ausweg aus der Schulmisere. Sehr empfehlenswert. Danke an die Autorin für dieses spannende zeitgeschichtliche Dokument.
0Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2010
Familie Neubronner aus Bremen ist eine inzwischen in Deutschland recht bekannte Unschooler-Familie. Im Mai 2008 ist das von Dagmar Neubronner geschriebene Buch Die Freilerner erschienen, in dem sie beschreibt, wie ihre Familie mit gewöhnlichen Vorstellungen von einem Leben mit Kindergarten und Schule einen Weg zum schulfreien Alltag ihrer beiden Kinder findet.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die Ereignisse geschildert, die schließlich zu Moritz' und Thomas' Schulverweigerung führten. Darauf folgt das Tagebuch, das Dagmar Neubronner von 2007 bis 2008 online über ihr Leben ohne Schule schrieb. Im letzten Teil werden häufig gestellte Fragen beantwortet und typische Argumente gegen Unschooling entkräftet.
In der Vorgeschichte beschreibt Dagmar Neubronner auf sehr zugängliche Art, wie ihr erster Sohn Moritz und später auch der jüngere Thomas den Kindergarten als zu 'rummelig' und störend erlebten, wie die Schule zum Verlust der Lebensfreude führen kann und wie sie sich als Eltern gezwungen sahen, nach Alternativen Ausschau zu halten. Auch die Entwicklung der Eltern wird deutlich, von ganz normalen Schule-muss-sein-Eltern, über Gründer einer Montessorischule, hin zu überzeugten Freilerner-Eltern.
Die Tagebucheinträge veranschaulichen, wie das Leben der Neubronners aussieht. Die positive Erfahrung, wie Freilernen konkret aussehen kann und die Probleme mit den deutschen Behörden sind die Hauptthemen. Comics werden gemalt, Posaune oder Gitarre geübt, es wird gesungen, Fußball gespielt, das Branchenbuch entdeckt oder Städte für ein Computerspiel geplant ' und dann kommt doch wieder ein behördlicher Bescheid und letzten Endes, nach mehrfachen Kompromissversuchen zwischen Schule und den Bedürfnissen der Kinder, sieht sich die Familie gezwungen, nach Spanien auszuwandern.
Beide Teile sind lebendig geschrieben und bieten einen interessanten Einblick sowohl in den bereichernden Anteil des Unschoolings als auch in die auftretenden Probleme, insbesondere in Deutschland. Interessant an der Geschichte der Neubronners ist die positive Beziehung von Kindern und Eltern, in der die Kinder und deren Wünsche ernst genommen werden. So sind die Schulgründung und die Schulverweigerung zunächst eine Reaktion auf Moritz' Krankheit und Unwillen, sich dem System Schule zu fügen: Schon nach der ersten Woche Kindergarten drückt Moritz seine Abneigung dagegen aus. Nicht in Ruhe spielen zu können, ständig von lauten Altersgenossen umgeben zu sein, ist ihm eindeutig zu viel. Auf das Vorschreiben von Lerninhalten, Lerntempo und die von Stress und Konkurrenz geprägte Atmosphäre in der Schule reagiert er dann sogar mit körperlicher Erkrankung, erschreckendem Verlust von Lebensfreude und Interessen. Erst im Laufe der Zeit entwickelt sich bei den Eltern ein Bewusstsein für Unschooling als Überzeugung. Im dritten Teil werden vor allem Fragen beantwortet, die aus einer stark ablehnenden Haltung gegenüber Unschooling gestellt sind, und die sich der Leser nach der Lektüre der ersten zwei Teile selbst beantworten kann. Es ist dennoch lesenswert, wie einige der Fragen beantwortet sind, vor allem für jene, die vielleicht selbst des Öfteren mit ihnen konfrontiert werden.
Im Anhang finden sich Unterstützerbriefe, eine Bücher- und eine Organisationen- und Vereinsliste sowie Anmerkungen zum Text. Die abgedruckten Leserbriefe sind ermutigend, und es ist interessant, von wie vielen Seiten und unterschiedlichen Menschen Familie Neubronner Reaktionen erhalten haben.
Ein aufbauendes Buch für alle Freilerner und solche, die es werden wollen ' und ein guter Ausgangspunkt für Leute, die sich mit dem Prinzip des Freilernens vertraut machen wollen. Wer allerdings Informationen zu den rechtlichen Grundlagen von Schulpflicht und Schulverweigerung sucht, muss sie sich aus dem Buch zusammensuchen, da es leider keine zusammenfassende Darstellung dazu gibt. (Miriam Kleinert)
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2008
Die Familie Neubronner ist wohl Deutschlands bekannteste Homeschooler-Familie. Dabei gebrauchen sie den Ausdruck Freilerner inzwischen viel lieber. Drückt dieser doch das Ergebnis einer Entwicklung aus, an dessen Anfang die übliche Selbstverständlichkeit eines Schulbesuchs auch für ihre Kinder stand. Von dieser Entwicklung handelt dieses Buch, vom Weg der eigenen Schulgründung über Schulprobleme, Erkrankung und Heilung durch Schulbesuchsverzicht bis hin zu Homeschooling und dann Freilernen. Dagmar Neubronner erzählt als Mutter ihre Geschichte in einem lebensnahen und persönlichen Stil, greift immer wieder lebendig den O-Ton ihrer Kinder Moritz und Thomas und ihres Mannes Tilmann und den anderer Beteiligter auf, so daß sich dieses Buch spannend und leicht liest. Im ersten Teil schildert sie die Zeit vom Kindergarten und Schulgründung im Allgäu, den Umzug nach Bremen in ein Haus mit großem Garten, über Schulprobleme hier wie dort - und darüber, wie sie sich selbst erst allmählich Homeschooling als Bildungsalternative näherten, nachdem sie davon im Allgäu von benachbarten österreichischen Eltern erfuhren. Dabei entwickelt sich das Homeschooling schon sehr schnell zu einem Freilernen der Kinder. Die erzählende Mutter bleibt dabei skeptisch, so wie es vielen ergeht, die diesen Weg beschreiten: Es ist schwer, sich von der Vorstellung schulischen Lernens zu lösen. Der erste Teil endet mit der Auswanderung. Der zweite Teil umfaßt das per Internetblog verwirklichte Tagebuch in der Ferne auf den Kanarischen Inseln, auf denen die Familie dank Unterstützung eines Freundes ein erstes neues Zuhause findet. Auch hier präsentiert sich das Geschehen lebendig erzählt, perfekt mit prägnanten Zwischenüberschriften versehen, die die Spannung bei der Lektüre aufrecht zu erhalten verstehen. Im dritten Teil werden häufige Fragen beantwortet, die der Familie über die verschiedenen Medien und Kontakte begegneten. Dieser Teil ist sehr aufschlußreich. Denn Homeschooling und Freilernen ist für die an die Institution Schule wie selbstverständlich gewöhnten Menschen oft völlig unverständlich. So erging es den Eltern Neubronner ja selbst, was sie nicht vergessen haben und ihren Kritikern gerne konzedieren. Für mich als Rezensenten war es interessant, nun noch einmal in Buchform alles so freundlich erzählt zu bekommen. So wird es vielen gehen, die mit Familie Neubronner Nöte und Hoffnungen ausgestanden haben. Auch ihnen wird dieses Buch guttun und deren Hoffnung auf mehr Bildungsvielfalt auch in Deutschland weitertragen.
0Kommentar| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2010
Vielen Dank, Frau Neubronner für dieses Buch. Es zeigt einen Weg wie man Kindern mit Achtsamkeit, Respekt und Würde begegnet. Nicht nur ein Buch zum Thema " Freilerner" sondern auch ein anregendes und spannendes Buch zum Thema Leben mit Kindern. ich habe dieses Buch verschlungen. K. Fabian
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2014
Ein sehr informatives Buch zu Thema Freilerner, Homeschooler und Unschooler. Nach der Lektüre dieses Buches ist man nicht nur (wie durch verschiedene andere Bücher zu Thema) über die Praxis des Freilernens informiert, sondern darüber hinaus auch noch hinreichend über die rechtliche Situation in Deutschland und Europa. Außerdem beschreibt Frau Neubronner auch wunderbar ihre Entwicklung als Eltern freilernender Kinder. Gerade für Eltern, ist das ja auch zunächst mal Neuland, sind diese doch serlbst durch ein repressives Schulsystem gegangen und haben keine praktischen Referenzerfahrungen mit dem Freilernen. Desweiteren ist das Buch auch vom Schreibstil sehr menschlich, humorvoll und gut lesbar geschrieben. Und es ist so übersichtlich strukturiert, dass es man sehr leicht wiederfindet, was man eventuell nochmal nachschlagen will.
Von mir gäbe es für das Buch auch gerne mehr als fünf Sterne.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2016
Das war jetzt mein erstes Buch zum Thema Freilernen. Die völlig authentischen Schilderungen in diesem Buch haben mich vollends vom freien Lernen überzeugt. Sowohl Schreibstil als auch die Autorin waren für mich sehr sympathisch, da völlig natürlich. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: die Vorgeschichte, an der man erkennt, wie sie zu diesem Thema kamen. Die Eltern ließen nämlich nichts unversucht, um zuerst ihre Kinder für die Schule zu motivieren, z.B. sogar eine Schule zu gründen. Der zweite Teil besteht aus Tagebucheinträgen aus der Zeit ohne Schule. Sehr lebhaft, spannend und informativ. Teils humorvoll und trotzdem sachlich. Der dritte Teil besteht aus typischen Fragen und Gegenargumenten, auf die die Autorin eingeht. Nicht zu vernachlässigen ist der Anhang, bestehend aus unterstützenden Briefen aus aller Welt, die an die Familie oder die Bildungssenatorin adressiert waren. Fazit: sehr empfehlenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2015
Ein interessanter Bericht über die Schullaufbahn bzw. Nicht-Schullaufbahn der Sohne von Frau Neubronner. Das Buch empfand ich als sehr offen geschrieben. Wer sich für das Thema interessiert: Lesen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2014
Ich wohne in Frankreich und schwanke immer noch dazwischen, ob ich mein Kind in eine Montessori-Schule einschule oder es einfach bei mir zu Hause lasse und ich mir eine Selbstständigkeit aufbaue. Es ist nicht einfach, da die Geldfrage natürlich präsent ist, wenn ich zu Hause bleibe. Aber an sich habe ich grossen Respekt vor der Familie, die so viele Hindernisse aus dem Weg räumen musste, damit ihre Kinder glücklich aufwachsen können.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2015
Da für die Familie Neubronner der Option des Freilernens am Anfang selbst sehr skeptisch gegenüber steht, stolpern wir als Leser gemeinsam mit ihnen über die immer gleichen Fragen zu diesem Thema und bekommen sie auf unterhaltsame Weise beantwortet.
Es ist kaum zu glauben, dass diese Geschichte im 21. Jahrhundert in Deutschland statt findet. Man sollte doch meinen, dass die freie Wahl des Bildungsweges ein im Grundgesetzt verankertes Recht ist.
Toll geschrieben, sehr informativ. Vielen Dank!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2013
Das Buch der Eltern von zwei freilernenden Söhnen ist absolut lesenswert. Ihre Erfahrungen mit Behörden in Deutschland und die Tatsache, dass Freilernen in Deutschland nicht, aber in vielen anderen Staaten erlaubt ist sollte man besonders als Pädagoge lesen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken