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am 26. Juli 2005
Die legendäre Geschichte der Menschenfressenden Löwen von Tsavo kennt in Afrika jedes Kind. Und spätestens seit der mehr oder weniger gelungenen Umsetzung als Hollywood Abenteuerfilm mit dem Titel "Der Geist und die Dunkelheit" ist die auf Fakten basierende und dennoch fast unglaubliche Story auch einem größeren Personenkreis zugänglich gemacht worden. Phil Caputo begibt sich in diesem Buch auf die spannende Spurensuche, begleitet von namhaften Löwenforschern Unterschiedliche Aspekte werden dabei beleuchtet: Was ist Fiktion, was Realität ? Was hat die Löwen damals zu Menschenfressern gemacht ? Gibt es eine genetische Veranlagung für die Vorliebe zu Menschenfleisch ? Viele andere Themen werden in diesem Zusammenhang angeschnitten, einige dabei ausführlicher als andere. Und es gibt auch Erklärungsversuche, die durchaus plausibel klingen. Viele davon werden in den Ohren empfindlicher Leser grausam klingen, aber nichtsdestotrotz logisch, auf eine animalisch bestialische Art. Tsavo, immer wieder Zielort von zahlreichen Expeditionen, die in diesem Dokuroman geschildert werden, bedeutet in der Sprache der Einheimischen übrigens "Ort des Blutbads". Wie es zu diesem Namen kam, mag Teil einer Erklärung sein - unfaßbar ist sie allemal.
Immer wieder lockert Caputo den Stoff mit kleinen Abschweifungen und Anekdoten auf. Ich persönlich fand das nicht störend; es mag jedoch Leser geben, denen das zu unseriös erscheint. Schließlich aber will Caputo primär unterhalten, und mit diesem Mix aus Wissenschaft, Reisebericht und einem Schuß Abenteuerroman ist ihm das vorzüglich gelungen, wie ich meine.
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am 25. April 2003
Bei meiner letzten Keniareise hörte ich natürlich auch die Geschichte über die menschenfressenden Löwen von Tsavo beim Bau der Ugandabahn 1898. Dieses Thema zog mich genauso in den Bann, wie viele vor mir auch, die diese Geschichte das erste Mal hörten. Als ich dann noch den Hollywoodstreifen "Der Geist und die Dunkelheit", der auf der authentischen Romanvorlage von Bruce D. Patterson "The Man- Eaters of Tsavo" basiert, anschaute, war ich so fasziniert, daß ich unbedingt mehr über diese Löwen wissen wollte.
Philip Caputo ist es gelungen, in seinem Buch "Unter Menschenfressern - Auf den Spuren der mystischen Löwen von Tsavo" Legenden und Überlieferungen zusammenzutragen und eigene Erlebnisse auf seiner wissenschaftlichen Entdeckungsreise durch Ostafrika fesselnd darzustellen.
Ein unbedingtes Muß für jeden Afrikafan! Sehr empfehlenswert.
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am 30. September 2007
Wer schon immer mehr wissen wollte über die Hintergründe des Films "Der Geist und die Dunkelheit", ist mit Philip Caputos Buch gut beraten. Darin wird nämlich nicht nur die schon bekannte Geschichte vom Massaker von Tsavo nacherzählt - der Autor untersucht selbst auch die angeblich so blutrünstigen "kahlen Löwen von Tsavo", die offenbar eine eigene Unterart von Löwen bilden und daher mit gewöhnlichen Savannenlöwen nur begrenzt zu vergleichen sind.
Diese Mischung aus historischer Spurensuche, naturwissenschaftlichen Exkursen und Safari-Bericht macht das Buch dann auch für diejenigen spannend, die nicht vom Film angelockt wurden. In gewisser Weise schafft Caputo es gleichzeitig, den Mythos um Tsavo zu zerstören und den Leser auf eine ganz neue, spannende Fährte zu setzen, die nicht mehr losläßt.
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am 26. Januar 2010
Im Vergleich zu anderen, teils sehr spannenden Reise-/ Forschungsberichten von National Geographic ist dieses Buch eher langweilig.
Es beginnt recht spannend mit einem Bericht über menschenfressende Löwen in der Neuzeit und beleuchtet auch sehr interessant die wissenschaftlichen Hintergründe.
Der Großteil des Berichtes verfasst sich mit der eigenen "Forschungsreise" des Autors. Dabei wird er nicht müde zu erzählen, dass er ja nun kein "dämlicher" Tourist ist.
Interessanterweise muß er aber selbst den einheimischen Fahrern und Rangern erklären, dass er Löwen "professionell" beobachtet. Allzu weit her, konnte somit die Professionalität also nicht sein.
Mich störte, dass der Autor viel zu sehr sich selbst in Szene setzt und nicht die Sache ansich.
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