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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
3

am 4. Juni 2006
Der Autor schreibt zu Beginn seines Buches, andere mögen mehr erlebt haben oder schlechter behandelt worden sein als er. Man sollte diesen Wink mit dem Zaunpfahl verstehen und nicht weiterlesen, denn es passiert einfach nichts. Ich glaube, ich bin in meiner Grundausbildung bei den Fallschirmjägern der Bundeswehr 1999 härter gefordert worden als der Autor bei den Grenztruppen der NVA 1977, und meine Dienstzeit war nun wirklich nicht schlimm. Das ganze Buch handelt nur davon, wie er von einem Schreibtischjob zum nächsten wechselt, weil er sich auf die Frage seines Vorgesetzten hin geweigert hat, auf Republikflüchtlinge zu schießen. Selbst nach dieser Weigerung ist nichts weiter passiert, als dass er in eine Kaserne versetzt wurde, wo überhaupt nichts mehr passierte.

Der Schreibstil ist lanweilig und unmilitärisch; niemand sonst würde einen anderen Soldaten als Kollegen bezeichnen. Die Hauptdienstzeit des Autors lag 22 Jahre zurück, als er das Buch schrieb, und das merkt man.

Ich habe das Buch gelesen, weil mich die Unterschiede zwischen der Bundeswehr und der NVA interessierten, aber ich bin an die langeweiligste Darstellung geraten, die man sich vorstellen kann. Die 9,90 Euro für 130 Seiten Paperback sind schlicht rausgeworfenes Geld.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Dezember 2006
Nun, freilich das Leben des hier EINGEZOGENen ist nicht heroisch oder besonders spektakulär verlaufen, es handelt sich hier auch nicht um einen Berufssoldaten. Jedoch hat der Autor ganz andere Beleuchtungspunkte im Sinn, als pures Abenteuer. Mit feinem Gespür werden Alltagssituationen, menschliche Charaktere, wie sie nur in einer Armee zu Tage treten, mit Humor und auch Nachdenklichkeit in den Fokus gestellt. Dabei ist das Erlebte gar nicht mal so unspektakulär: eine glimpflich abgelaufene Entscheidung hat den Werdegang des Autors bestimmt und der war anders als manch einer gedacht hätte, sehr amüsant! Das Buch durchzieht eine gezielte Satire, welche mit "Jammern" nun gar nichts zu tun hat. Es bewahrt ein Stück Geschichte, welche bald niemand mehr kennen wird; wobei sich so mancher Soldat in anderen Armeen auch heute noch wiedererkennen dürfte. Hier werden weder Offiziere noch Soldaten in eine Schublade gesteckt, sondern differenziert betrachtet. Das Buch ist gut zu lesen, die bildhafte, kurzweilige und lockere Beschreibung von vielen Lesern gelobt, nunmehr in der 3.Auflage, und ganz und gar nicht "überflüssig"!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Juli 2011
Also ich bin mit dem Buchinhalt zufrieden. Einziges Manko ist nur, dass der Schreiber nur ca. 2 Monate direkt an der grünen Grenze war (+ Resi- Zeit), aber erstens kann er dafür nichts und zweitens liest sich das Buch gut, mit den kurzen Kapiteln. Wenn sich ein Fallschirmspringer, Fremdenlegionär oder ähnliches aufregt, es sei ja langweilig, so hat er das Buch wohl nicht richtig gelesen.
Fakt ist natürlich, je länger man direkt an der grünen Grenze war, umso eher stieg die Warscheinlichkeit von spektakulären Ereignissen, vom aufreibenden Dienstsystem unter ständiger Gefechtsbereitschaft mal abgesehen!
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