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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 9. Juni 2008
Auch wenn ich dieses Buch mit nur 3 Sternen bewerte, ich würde es weiterempfehlen, weil: es meines Wissens nach zurzeit das einzige deutschsprachige Buch ist, das sich nicht nur allgemein mit Bildkomposition, sondern speziell mit der Bildkomposition von Fotografien beschäftigt. Auch die verwendeten Beispielbilder sind zum Großteil eine Augenweide.

Allerdings: bei diesem Buch kann von Durchlesen keine Rede sein, vielmehr heißt es sich da durchzukämpfen. Der Autor mag über dementsprechend viel Fachwissen verfügen - aber er ist einfach nicht in der Lage, dieses Wissen verständlich weiterzugeben. Manche der Sätze sind gänzlich banal und belanglos. Andere wiederum enthalten Informationen, die mit dem jeweiligen Thema eigentlich rein gar nichts zu tun haben, vollkommen überflüssig sind und nur vom eigentlichen Thema ablenken und Verwirrung stiften. Oftmals sind zusammengehörige Informationen über das ganze Buch verstreut (und man stolpert in einem ganz anderen Kapitel über diese), und müssen erst ausfindig gemacht und miteinander in Verbindung gebracht werden - genauso wie die Beispielbilder und Skizzen; diese können sich auf der selben, oder auch auf der vorhergehenden oder nachfolgenden Seite befinden. Sie befinden sich allerdings in den seltensten Fällen auf derselben Seite ... Ich bezweifle auch stark, dass sich jemals irgendjemand dazu überwinden hat können, das Buch Korrektur zu lesen - beim Durcharbeiten bin ich von einem Rechtschreibfehler über den nächsten gestolpert ("paralell", "Wiederstand", etc...).

Ich beziehe mich mit dieser Rezension auf die Auflage aus dem Jahr 2000 (Buchumschlag in Weiß mit Rot-Gelb-Blau drauf). Inwieweit bei der Neuauflage (schwarzer Buchumschlag mit blauem Vorhang drauf) im Vorfeld Verbesserungen und Überarbeitungen stattgefunden haben, kann ich nicht sagen.
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am 26. März 2008
Negative Aspekte:

Das Buch ist mitnichten "unübersichtlich"(K. Lofakow), das stimmt einfach nicht. Im Gegenteil.
Was es ohne Zweifel ist, da muß ich hkedv absolut recht geben, es ist "umständlich", weil wirklich ständig Bilder referenziert werden, die auf der vorrangegangenen oder folgenden Seite abgedruckt sind.

Desweiteren stoßen zwei weitere eklatante Mängel auf:
Zum einen wäre da das von einem Professor absolut unakzeptable Halbwissen über den goldenen Schnitt. Das Seitenverhältnis von 2:3 hat damit NICHTS zutun. Haarsträubend! Dieser Abschnitt könnte zur Irreführung bisher uninformierter Leser führen und ist genauso mit Vorsicht zu genießen wie der Bereich über Farbgestaltung. Dort wird von den Grundfarben Blau, Rot und Gelb ausgegangen; was definitiv eine antiquiert Sichtweise darstellt. Heutzutage betrachtet man gemeinhin als Grundfarben RotGrünBlau bei der additiven, CyanMagentaGelb bei der subtraktiven Farbsynthese. Ausserdem referenziert er ein Farbdreieck von GeorgeField ... colorsystem.com schreibt dazu final: "Field's ideas become obsolete"

Wenn er schon eine heute in Zweifel gestellte Farbtheorie ausgräbt, sollte er sie wenigstens nicht unreflektiert dem Leser als gegebene Wahrheit präsentieren.

Positive Aspekte

Besonders gut ist das Buch vorallem darin, dass es wahnsinnig grundlegende Kompositionsbereiche abdeckt (Punkt; Reihung; Struktur; Linie etc.pp.)und dabei größtenteils hervorragende Beispiele dafür liefert, wie diese einfachen Elemente Grund für gute Bilder sind.
Da die Beispielbilder ästhetisch gesehen durch die Bank schick aussehen(@hdkev: um diesen Eindruck zu hinterlassen und den Leser zu überzeugen ist es daher mMn. auch unabdingbar die Bilder in der Größe zu präsentieren), und aber auch immer jeweils der angesprochene Aspekt im Bild dominiert wird das ganze nachvollziehbar und glaubwürdig.
(Das heißt aber auch, dass bei den Bildern größtenteils auf belebende Storyelemente verzichtet wird.)

Noch besser und in meinen Augen das Herzstück des Buches sind hingegen die Schemadarstellungen. Der Aspekt hätte aber durchaus noch ausführlicher ausfallen können.

Alles in allem eine Buch, was ich jedem Künstler der sich dem visuellen Medium verschrieben hat, nahelege.
Das ist allerdings auch wieder eine Schwäche des Buches; der Titel macht den Eindruck, als wäre das Wissen primär für Fotografen interessant.
Ich selbst bin Illustrator und für mich war es nicht gerade leicht, auf dieses Buch zu stoßen, da es ausserhalb der Fotografie wenig bekannt ist.
Zumal das Buch überhaupt nichts Mediumspezifisches enthält(abgesehen von den Fotobeispielen)

Am Ende ziehe ich für die doch sehr peinlichen Schwächen nur einen Stern ab, da das Buch sehr lehrreich ist, sofern man sich durch die von mir genannten Aspekte nicht irreführen lässt.
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am 9. August 2012
Dieses Buch hat die Art und Weise, wie ich Fotos mache, komplett verändert. Weg vom Technischen, hin zum "Malen mit Licht". Aus meiner Sicht ein "Muss" für jeden, der Bilder "verstehen" und "komponieren" möchte. Es geht eben nicht um das wie, sondern das was. Und das wird mit allerhand Fotos in präziser Sprache ohne Umschweife erklärt. Ein prima Geschenk für jeden ambitionierten Fotografen.
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am 16. Dezember 2015
WAS ICH SCHON IMMER SAGEN WOLLTE NORDBERG

Schon lange in der Fotobibliothek aber immer wieder gerne gelesen um sich an die Grundlagen und Prinzipien des Bildaufbaus zu erinnern.

Klare verständliche Sprache und Schilderungen der Sachverhalte. Danke Herr Prof. Harald Mante.

Must Have.
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am 7. Januar 2002
Prof. Harald Mante will mit seinem Buch erreichen, dass der Fotograf neben der Beherrschung der Technik auch die Gesetze des Farb-Design bei der Bildgestaltung erlernt oder wenigstens berücksichtigt. Um ein schöpferisches Bild zu erhalten sind die Plazierung, Verteilung und Ordnung von Linien, Raum, Tiefe und das Zusammenspiel der Farben elementare Dinge.
Diese Dinge alle zu "sehen" fällt wohl jedem schwer. Prof. Mante schafft es jedoch dem Leser diese Dinge "sichtbar" zu machen.
Mit 160 Seiten und mit 442 Farbabbildungen ist dieses Buch wirklich seinen Preis wert. Daneben helfen die 158 Grafiken dem Anfänger auch zu verstehen, was Prof. Mante ausdrücken und erklären will.
Dieses Buch muss man lesen, dann begreifen und zum Schluss kann man das Erlernte dann endlich auch selbst anwenden.
Ein Buch auch zum Nachschlagen!
Wirklich empfehlenswert. Eines der besten Fotobücher, das ich je gelesen habe!
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am 1. Juni 2007
Bildaufbau und Bildkomposition sind für mich der Schlüssel für die Wirkung oder Nicht-Wirkung eines Bildes. Da kann man noch eine so tolle Kamera haben. Wer dieses Gebiet vernachlässigt, kann meiner Meinung nach keine überzeugenden Bilder machen. Ich habe mir deshalb dieses anspruchsvolle Buch von Professor Mante gekauft. Ganz systematisch wird einem hier gezeigt, dass Fotografieren eine Kunst ist, die jeder erlernen kann. Ich bin jetzt um einiges schlauer und sensibler im Hinblick auf Formen, Flächen und Farben. Das alles setze ich bei meiner Bildgestaltung viel bewusster und souveräner ein. Ein echtes Standardwerk, das einen weiter bringt.
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Ein gutes Foto ist nicht das Resultat einer teuren analogen oder digitalen Kamera und deren zusätzlichen Equipment, sondern hängt ganz und gar vom Blick des Fotografen und dem Interesse des Betrachters ab. Professor Harald Mante sensibilisiert seine Leser mit "Bildaufbau und Farbdesign" für eine dem menschlichen Empfinden nach gute Bildkomposition in Verbindung mit ausgewogener Farb- und Kontrastgestaltung.

Das Buch - welches nicht nur nach Expertenmeinung das Beste auf dem Markt befindliche zu diesem Thema ist - ist allerdings keine universelle Gebrauchsanweisung für gute Fotos. Schließlich hängt die Beurteilung eines Bildes auch von "Inhalt und Aussage" in Verbindung mit der Ebene des rationalen Erkennens und des emotionalen Reagierens ab. Die Qualität eines Bildes wird letztendlich am Informationsgehalt und dessen Interesse an der Information durch den Betrachter gemessen. Es gibt allerdings keinen Bildinhalt ohne Gestaltung, wobei es aber Kriterien für die Qualität der Gestaltung gibt, um die Bildaussage oder den Informationsgehalt zu unterstützen. An diesem Punkt setzt dieses Buch an.

Seit der Entdeckung des "Goldenen Schnitts" weiß man darum, dass der Mensch bestimmte Proportionierungen und geometrische Gliederungen intuitiv bevorzugt. Die Geometrie im Aufbau von Gemälden, Plakaten und Fotos war auch ein zentrales Forschungsgebiet im Bauhaus. Professor Harald Mante unternimmt in diesem Buch den Versuch, ein Teil der Erkenntnisse z.B. aus dem Werk "Punkt und Linie zu Fläche" von Wassily Kandinski auf die Fotografie zu transferieren. Mittels zahlloser Beispiele und graphischer Darstellungen analysiert er die Elemente (Punkt, Linie und Fläche), aus denen sich ein Bild aufbaut und geht ihrem Aussagewert in verschieden Zusammenhängen nach.

Im Weitern untersucht er den Kontrast (Negativ- und Positivform, Hell - Dunkel - Kontrast) und verschiedene Farbkontraste (Farbtonkontrast aus Farben erster und zweiter Ordnung, Qualitätskontrast aus Farben dritter Ordnung, Komplementär- und Quantitätskontrast, Kalt- Warm - Kontrast, Simultan - Kontrast, ...).

Im letzten Kapitel "Die Anwendung der Mittel" sensibilisiert Mante den Leser bezüglich der Harmonie der Farben (Farbklänge), bezüglich statischer und dynamischer Gestaltung, bezüglich linearer und koloristischer Farbgebung, bezüglich des Motivabschnitts, bezüglich des Hochformats als ungewohntes Sehen und im Hinblick auf kreative Unschärfe oder die Bildserie.

Das recht teure Buch ist sachlich gegliedert. Bild und Text stehen in einem sehr ausgewogenen Verhältnis zueinander. Allerdings werden die Textabschnitte oft optisch zerrissen, wodurch der Lesefluss ein wenig gestört wird. Bezüglich des Bildaufbaus gefiel mir persönlich das Erstlingswerks Mantes aus dem Laterna Magica Verlag besser, da die Analysen viel tiefgreifender waren und damit auch weniger Vorwissen vorausgesetzt wurde. Im Blickwinkel stand aber nur die Schwarz - Weiß - Fotografie. Darin spürte man die Atemluft eines Henri Cartier Bresson. Dieses Buch erschien erstmals im Jahr 1969 und wurde als Standardwerk immer wieder neu aufgelegt und insgesamt in sechs Sprachen übersetzt. Dem, der es noch nicht besitzen sollte, sei auf jeden Fall empfohlen, sich noch im Antiquariat eine Ausgabe zu besorgen. - Christoph Erlemeier -
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am 15. Juni 2002
Harald Mante beschreibt hier in leicht verständlicher Form den Bildaufbau einschließlich aller wichtigen Elemente die man bei erstklassigen Fotos zu beachten hat. Leider hat er sich in der Farbenlehre ziemlich kurz gehalten aber immerhin ausreichend genug um einem Amateurfotografen das richtige Feeling zu vermitteln. Dieses Buch kann jedem Amateur nur wärmstens empfohlen werden. Profis erwarten allerdings etwas mehr Informationen.
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am 10. Juli 2001
Fotografieren, ja! Aber was nutzt dei beste Technik, das beste Material wenn man nicht sieht ! Vor dem Fotografieren kommt das Sehen. Das Buch von Mante schult das Auge und das Empfinden. Die grundlegenden Regeln der Bilkomposition, Ihre Zusammenwirkung, alles was man visuelle Wahrnehmung nennt wird didaktisch dargestellt.
Zum lesen, studieren und immer wieder Nachschlagen.
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am 16. März 2003
Dieses Buch ist zur Zeit das beste Buch, was ich zum Thema Fotografie besitze. Fast jedes Foto hat Wettbewerbscharakter, was äußerst selten ist. Fast wichtiger ist natürlich die Theorie der Bildgestaltung und der Farbenlehre.
Welche Bildaufteilungen attraktiv wirken und welche Farben miteinander wie wirken wird nachvollziehbar erklärt. Hat man dieses Wissen einmal erlangt, erkennt man harmonische Bilder und weiß auch, gezielt Grenzen zu übertreten, um einen bestimmten Effekt zu erlangen.
Absolut empfehlenswert!
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