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am 24. April 2017
Ein ergreifendes Buch. Geschrieben von dem deutschen Soldaten, der wahrscheinlich, nach eigenen Angaben, am meisten feindliche Soldaten erschossen hat. Wer sich für die Invasion am D-Day interessiert, für den ist dieses Büchlein ein absolutes MUSS.
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am 4. Juni 2017
Dieses Buch hat mich ziemlich vom Hocker gehauen. Wer "Vergiss die Zeit der Dornen nicht", "Saat in den Sturm" und "zwischen Nichts und Niemandsland" kennt und wertschätzt, der wird dieses Buch auch toll finden.
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am 7. November 2004
Eine außerordentliche interessante Geschichte, die sehr einprägt. Für mich als US-Amerikaner war es ein ziemlich unangenehmes Gefühl zu lesen, wie der junge Soldat Severloh möglicherweise Tausende von meinen Landsleuten umgebracht hat, aber man weiss, er hat nur sein Pflicht erfüllt. Alles andere wäre feige und verräterisch. Die zahlreichen Abbildungen und Lagepläne sind erstklassig.
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am 24. März 2016
Gekauft als Taschenbuch.
Sehr aufschlussreich und ohne heroismus hat der Autor seine damaligen
Erlebnisse beschrieben. Würde das Buch jederzeit wieder kaufen
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am 2. Januar 2009
Man nennt ihn das "Biest" von Omaha, er ist inzwischen weltweit bekannt. 2.000 feindliche Soldaten soll er am 6. Juni 1944, dem Tag der Landung der Allierten - dem legeänderen D-Day - getötet haben. Neun Stunden lang feuerte er mit seinem Maschinengewehr und Karabiner auf die amerikanischen Soldaten auf "Omaha Beach", bis er sich schließlich zurückziehen musste und noch am selben Tag in Gefangenschaft geriet.

"WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach" schildert diese Momente. Die Momente der Angst, der Hilflosigkeit, des Irrsinns und Wahnsinns dieses aussichtslosen Kampfes. Die Momente der ersten Landungen, der relativ langen Pausen zwischen ihnen, des schrecklichen feindlichen Schifffeuers, der Gewissheit, dass man hier einer Übermacht gegenüberstand. Hein Serverloh blieb bis zuletzt in seiner Stellung und feuerte und feuerte. Doch irgendwann musste auch er sich geschlagen geben und landete schließlich wie Millionen anderer deutscher Soldaten in Gefangenschaft.

Doch der Krieg war für ihn genauso wie für viele andere Soldaten damit noch lange nicht vorbei. Auch wenn er relativ schnell aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, verfolgten ihn die Geschehnisse bis zu seinem Lebensende und anstatt die Ereignisse zu verdrängen, suchte er die Konfrontation. Das Zusammentreffen mit den ehemaligen G.I. David Silva, den Hein Severloh am D-Day verwundete ist eine Art, wie er mit der ganzen Sache umgeht. Die Treffen der Beiden sind sehr berührend und sind mir sehr nah gegangen. Zwar lässt auch das die Schrecken der damaligen Erlebnisse nicht vergessen, aber es hilft zumindest bei der Bewältigung dieser und es ist einfach schön zu sehen, wie aus ehemaligen Feinden Freunde werden. Schlussendlich waren sie doch nur zwei junge Männer, die aufgrund eines irrsinnigen Krieges aufeinander losgehetzt wurden.

Nun, bisher hätte ich fünf Sterne gegeben, doch leider muss ich einen Punkt Abzug geben, weil Herr Severloh mit Helmut Konrad Freiherr von Keusgen vielleicht nicht unbedingt den besten Lektorat gefunden hat. Klar - man muss es ihm zu Allererst zu Gute halten, dass er dieses Buch überhaupt verfasst hat - Respekt dafür von mir! Doch in der inzwischen 6. Auflage finden sich immer noch peinliche Rechtschreibfehler und auch sonst wirkt das Buch amateurhaft geschrieben - hier hätte man vielleicht noch etwas zusätzliche Zeit investieren sollen. Ich kenne (noch?) keine anderen Bücher von Keusgen, hier ist mir der Schreibstil aber negativ aufgefallen. Mag das noch Geschmackssache sein - die offensichtlichen Rechtschreibfehler in der sechsten Auflage müssen nun wirklich nicht sein!

Trotzdem ganz klar empfehlenswert und das Geld wert, außer man interessiert sich für die Materie wirklich Null... doch das sollte niemand, meiner Meinung nach!
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am 30. September 2006
Ein sehr informatives Buch, das die Sicht des einfachen Soldaten schildert, der im Grunde genommen einfach um sein Leben kämpft. Vorn der Feind, hinten der Stacheldraht, da bleiben nicht viele Wahlmöglichkeiten. Auch wenn ich die These, daß ihm erst am Nachmittag bewußt wurde, was er da gemacht hat und die überaus hohe Zahl der angeblich von ihm Getroffenen (2000-3000) für doch etwas fraglich halte, tut das dem Wert des Buches keinen Abbruch. Es ist schade, daß der Autor nicht früher an die Öffentlichkeit gegangen ist und seine Geschichte mehr Verbreitung fand. Der Einblick in die Ereignisse am 6.6.44 und danach ist sehr interessant und lehrreich. Es wird klar aufgezeigt, wie gefangen der einfache Soldat in den Strukturen war. Ich würde sagen, daß dieses Buch wie "WN 62" eines der besten Bücher zu dem Thema "Normandie", aber auch "Menschen im Krieg" allgemein ist. Der gute Schreibstil trägt seinen Teil dazu bei. Hier sorgt sicher die Mitwirkung des Herrn von Keusgen für ein insgesamt sehr überzeugendes und historisch korrektes Bild.
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am 23. Juli 2012
Wie immer hat es K. von Keusgen geschafft die Worte eines deutschen Soldaten brilliant zu formulieren und daraus eine komplette Geschichte zu erstellen, die Hein Severloh (*23.06.1923 bis +14.01.2006) in seinen Erinnerungen nicht mehr ganz so strukturiert aufschreiben hätte können. Wie auch, denn auch ich könnte es nicht. Die Geschichte liest sich leicht und öffnet ein kleines Fenster auf die Geschehnisse am Omaha Beach am 06.06.44. Beeindruckent was Hein Severloh alles zu verarbeiten hatte, denn Krieg ist eindeutig Hölle und Hoffnung. Da es schnell gelesen ist - man kommt nicht dazu das Buch wegzulegen, sollte sich so mancher Geschichtelehre überlegen diese Büchlein seine Schüler lesen zu lassen. Es macht einem klar, dass der Prozess des Tötens schnell abgeschlossen ist, jedoch der Prozess der Verarbeitung des Geschehenen den Rest des Lebens andauert. Ein seltenes und gut gemachtes Stück der Vergangenheitsbewältigung eines dt. Soldaten. Viele haben Ihre Problem längst mit in Ihr Grab genommen, da es nach dem Krieg niemand interessierte und in den 60-80 Jahre unpopulär war darüber zu schreiben - ausser auf der Seite des Siegers. Doch wer hat gewonnen. Nicht die Soldaten die Anfang 2000 in Deutschland begannen zu berichten und zu erzählen, nein wir haben gewonnen, die wir in einem freien Land aufwachsen konnten und unsere Pflicht ist es, das Geschehene zu verstehen und nicht unsere Väter und Großväter mit Ihrem Schmerz alleine zu lassen. Danke an Hein Severloh danke an K. von Keusgen für die Aufarbeitung. Sicherlich schlummern noch viele derartige Geschichten irgendwo in Deutschland aber diese ist eine besondere. Prädikät: wertvoll und lesenswert.
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am 24. Juli 2013
Also nach "Im Auge des Jägers" wollte ich wieder ein Buch über dieses Thema lesen, die Schlacht um den D-Day hat mich immer wieder fasziniert. Kannte auch die Doku über Hein. Naja kurz gesagt das Buch ist zu kurz mit den vielen Bildern überhaupt. Und mehr als 50 Prozent gehen eigentlich nur darum mit wem er geredet hat nach der Zeit und an der entstehhung des Buches selbst. Nach Im Auge des Jägers wirkt das Buch ja wie ein Kurzurlaub mit 2 Tagen Schlacht (ist jetzt arschig gesagt aber wenn man die 2 Bücher hintereinander liest kommt es einem so vor). Die Kriegsgefangenschaft hätte man vlt. noch genauer ausführen können um es ein bisschen länger werden zu lassen dafür das komplette Ende streichen. Kann man lesen aber sicher keine Kaufempfehlung.
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am 1. Dezember 2000
Wer sich mit dem Thema D-Day Landung in der Normandie beschäftigt wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Ich habe es innerhalb von 3 1/2 Stunden durchgelesen. Herr Severloh schreibt aus der Sicht des einfachen deutschen Soldaten, der einen kleinen Teil der Normandieküste verteidigte. In diesem Fall handelt es sich um den amerikanischen Landeabschnitt "OMAHA". Aufgrund von diversen allierten Fehlern kam es hier für die anlandenden GI`s zu einem grausamen Massaker, was einzigartig in der Kriegsgeschichte ist. Tausende junge Amerikaner fielen oder wurden schwer verwundet. Deutsche MG`s und Kanonen ließen dem Gegner keine Chance. Herr Sverloh war einer dieser Verteidiger, ein deutscher Soldat, der als Maschinengewehr Schütze eingeteilt war. Dieses Buch macht nachdenklich! Man kommt nicht umhin sich vorzustellen, wie man evt. selbst gehandelt hätte. Erst viele Jahre später hat Herr Severloh seine Eindrücke verarbeiten können. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, da es mal etwas ganz anderes ist. Hier steht der einzelne Soldat im Vordergrund und dies ist auch gut so.
Allerdings habe ich eine Anmerkung an Verfasser und Verlag: Ich finde es ziemlich deprimierend auf dem Titelbild einen "deutschen Bundeswehr-Stahlhelm" zu sehen. Es ist ja nun wirklich kein Problem heute einen US M1 Helm zu bekommen.
Torsten Schulz, Neumünster, Deutschland
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am 16. Juni 2011
Semper Fi!

Ich habe das Buch WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach" mittlerweile 2 Mal gelesen und ich kann dieses Buch durchaus positiv bewerten.
Die Geschichte eines Wehrmachtssoldaten, der vom Russlandfeldzug nach schwerer Krankheit in Frankreich an der Küste der Normandie stationiert wird, und dort zu trauriger Berühmtheit kommt als er 1000e amerikanische Soldaten bei der Landung am D-Day mit seinem MG Feuer abwehrte.

Ein sehr positiv leicht" geschriebenes Buch mit vielen Hintergrundinformationen und auch Bildmaterial zu den Verteidigungsanlagen und Landschaftsaufnahmen. Die Beschreibung der Gegebenheiten geht derart ins Detail und beschreibt verschiedenste Ereignisse derart menschlich" und ehrlich, dass man tatsächlich ein Bild davon bekommt wie die Kriegsgeschehnisse - die sonst mehrfach polemisierend und heroisch" in Film und Fernsehen in Szene dargestellt werden - für den einzelnen deutschen Landser gewesen ist. Gleichzeitig lobend möchte ich anführen, dass das Bild des deutschen Soldaten in ein menschliches Bild gedrückt wird, was in den teils USA - freundlichen" Hollywoodproduktionen total verwaschen und der deutsche Soldat scheinbar auf ein mordendes Untier mit Freude am Töten herabgesetzt wird.

Des Weiteren gefällt auch die nach Omaha Beach geschilderte Aufarbeitung des Gefreiten Severloh, der das Geschehene auf verschiedensten Ebenen versucht zu verarbeiten, seinen Frieden jedoch erst in der schonungslosen Aussprache der Ereignisse mit Herrn von Keusgen findet, der diese auch letzten Endes in dieses Buch verpackt hat.

Ein wirklich beeindruckendes Buch das sich 5 Sterne verdient hat, ich kann es jedem Interessierten nur weiter empfehlen der sich für Zeitzeugenberichte in Bezug auf den D-Day interessiert und ein Stückchen Geschichte und ein damit verbundenes menschliches Schicksal einmal aus einer anderen Sicht erleben möchte.

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich,

LG
Witege
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