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am 23. August 2012
Dieses Buch ist dem Buch Satans Banker sehr ähnlich. Der Autor setzt sich kritisch mit der Finanzelite, den Juden und den Freimaurern auseinander. Man gewinnt den Eindruck, daß alle drei Dinge bedrohlich ineinanderlaufen. Man kann das Buch auch so lesen, daß man sich fragt: Welche Dinge sind denn nun war? So redete der Autor von Menschen, die extra dafür gezüchtet werden, damit sie als Opfer für satanische Rituale herhalten. Diese magischen Rituale werden von herrschenden Blutlinien abgehalten, die der Autor gerne aufzählt. In der Weltpolitik, die von diesen Familien nachhaltig beeinflußt wird, tritt der Name Rotschild nur beiläufig zwischen vielen anderen bedeutenden Familiennamen auf. Aber weil diese Familien bevorzugt untereinander heiraten, kann man das auch nicht so gut trennen. So bezieht sich der Autor überwiegend auf Einzelfälle, die er hinreichend aufzählt, damit der Leser das Grausen kriegt. Z.B. vertraten Mitglieder der Familie Philips nicht nur das I.G.Farben-Kartell, das Hitler zur Macht verhalf, sondern sind auch mit den Solvay-Drogen verbunden. Insgesamt strotzt das Buch nur so von nachprüfbaren Aussagen. Wenn der Autor recht hat, dann darf man sich bei unserer Presse darüber beschweren, daß diese uns die Verbrechen der Weltgeschichte vorenthalten hat, indem sie gesteuert durch dieselben Oligarchen uns nur Nebensächlichkeiten präsentiert hat. Aber ich bin kein Journalist und kann auch nichts nachprüfen.
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am 7. März 2012
Vorbemerkung: Es erschien mir sinvoll, eine gemeinsame Rezension für dieses Buch und das spätere desselben Autors "Die Köder des Satanskultes" zu schreiben.

Über den Autor ist viel Kritisches im Netz zu lesen. Indes kann ich die bei Wikipedia aufgestellte Behauptung, sein 1999 erschienenes Buch "Die 13 satanischen Blutlinien" enthalte antisemitische Propaganda, nicht bestätigen. De Ruiter stellt darin die Behauptung auf, dass der 1776 gegründete und angeblich nach wenigen Jahren wieder aufgelöste Illuminatenorden weiterhin besteht und von 13 politisch und wirtschaftlich höchst einflussreichen Familien beherrscht wird, die langfristig die Weltherrschaft anstreben und einen Satanskult betreiben. Dass sich darunter auch jüdische Familien wie die Rothschilds (anscheinend die Mächtigsten von allen) befinden, dürfte dem Autor vorschnell den besagten Antisemitismusvorwurf eingebracht haben.

Die Taktik der Illuminaten soll nun darin bestehen, Chaos und Unsicherheit zu schüren, damit sie schließlich als Retter in der Not auftreten können und willig als neue Herrscher akzeptiert werden.
Unplausibel ist dieses Szenario nicht. Die Globalisierung ist in vollem Gang, einschließlich der Etablierung von Englisch als Weltsprache, Deutschland gibt gerade in der EU-Schulden- und Haftungsunion seine Souveränität auf, und der anvisierte europäische Zentralstaat dürfte nur ein Schritt sein hin zu immer größeren Allianzen und Staatenbünden. Man muss sich auch fragen, weshalb unsere Politiker ihren Eid, den Nutzen des eigenen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden, brechen, um mit hunderten von Milliarden für die Schulden anderer Länder einzustehen und ihr Land langfristig zu einem Bundesstaat des vereinigten Europa zu degradieren.

Was mehr Skepsis aufwirft, sind die Details. So sollen prominente Mordfälle wie diejenigen von Präsident Kennedy oder John Lennon Auftragsmorde der Illuminaten sein, da diese Personen zuviel wussten. Auch Prinzessin Diana wurde angeblich von den Illuminaten beseitigt, obwohl die Mordthese hier auf wackeligen Füßen steht. Damit die Mörder und anderen Quertreiber sich nicht absichtlich oder unabsichtlich verraten, werden sie angeblich bereits in frühester Kindheit an geheimen Orten so schwer traumatisiert, dass sich ihre Persönlichkeit spaltet. Diese Persönlichkeiten werden für bestimmte Aufgaben trainiert und können beispielsweise durch Codewörter aktiviert werden. Das klingt vielleicht abenteuerlich, doch dass so etwas möglich ist, wird durch die psychologische Forschung bestätigt. So ist beispielsweise die Persönlichkeitsspaltung durch Traumata ein in der Psychiatrie bekanntes Phänomen - und warum sollte dies dann nicht auch gezielt eingesetzt werden? Dass Menschen zu den furchtbarsten Gräueltaten (und darum handelt es sich bei den beschriebenen Methoden der Traumatisierung) fähig sind, ist ebenfalls allgemein bekannt.

In der jüngeren Publikation "Die Köder des Satanskultes" geht de Ruiter auf die Funktion der Massenmedien bei der angeblichen oder tatsächlichen Weltverschwörung ein. Eine wichtige Rolle soll dabei der Disney-Konzern spielen. Das mag zunächst erstaunen, aber tatsächlich werden schon in frühen Disney-Filmen Diebstahl, Gewalt und andere schlechte Verhaltensweisen als erfolgreiche Strategien gezeigt. Wir sind das heute so gewohnt, dass wir gar nicht mehr erkennen, welche Ungeheuerlichkeit solch eine Art der Unterhaltung eigentlich darstellt. Ähnlich ist es mit der Musik. Die extreme Aggression, die den meisten populären Musikstilen spätestens seit dem Rock'n'Roll zu eigen ist, wird gar nicht mehr als kritikwürdig und gefährlich erkannt. Doch "was ist mächtiger und einflußreicher als die Musik, die wir heute hören?" (S. 23). Wenn es die Weltverschwörung tatsächlich gibt, dann wird sie sich zweifellos dieses mächtigen Mittels bedienen. Die satanistischen Bezüge in der Rockmusik liegen teilweise ganz offen zutage, manchmal sind sie nur für Eingeweihte erkennbar. Oft zitiert wurde die Aussage John Lennons, er habe für den Erfolg der Beatles seine Seele an Satan verkauft. Tatsächlich ist es ja schwer verständlich, wie sich eine so aggressive und laszive Musik, die Sex und delinquente Verhaltensweisen propagiert und deren Interpreten mehrheitlich Drogenkonsumenten sind, in den sonst eher konservativen 1950er und 60er Jahren durchsetzen konnte. Warum hat man in den Schaltzentralen der Plattenfirmen und Radiosender nicht einfach gesagt: Macht diese Musik im heimischen Keller; wir werden sie nicht verbreiten? Diese Frage ist bis heute nicht geklärt - es sei denn, man nimmt tatsächlich eine Verschwörung an, unter Beteiligung einflussreicher Politiker und Medienleute.
Nachdem diese Musik erst einmal etabliert war, wurde sie freilich zum Selbstläufer. Der Einfluss der aggressiven Klänge und der perversen Texte sowie das negative Vorbild der Interpreten konnten nun eine ganze Generation negativ beeinflussen, die dann ihrerseits an die Schaltzentralen der Macht kam.

Anders als in "Die 13 satanischen Blutlinien" wird in "Die Köder des Satanskultes" selten auf Belege verwiesen, doch viele Zitate sind aus anderen Schriften bekannt. Dass de Ruiter sich durch Verweise auf biblische Prophezeiungen und durch andere Bemerkungen als gläubiger Christ zu erkennen gibt (auch der Verlag seiner Bücher ist ein christlicher), sollte ihm nicht die Glaubwürdigkeit nehmen. Mag Satan auch eine menschliche Erfindung sein, so existiert doch der Satanismus; und warum sollte eine Religion, die sich zum Bösen bekennt, nicht für Dinge wie die von de Ruiter geschilderten verantwortlich sein?
Der Autor mag in manchen Details irren oder über das Ziel hinausschießen; vieles erscheint aber plausibel, und es wäre töricht und gefährlich, alle seine Behauptungen als erfundenen Unsinn abzutun, nur weil man nicht an Verschwörungstheorien glauben möchte. Das Böse lebt davon, dass man seine Existenz verdrängt. Schon wenn die Lektüre von de Ruiters Büchern dazu beiträgt, die Handlungsweisen von Politikern sowie die täglich über uns ausgeschütteten Medieninhalte mehr zu hinterfragen und kritischer zu betrachten, wäre ein wichtiger Zweck erfüllt.
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am 28. April 2011
Auch wenn man nicht alles nachvollziehen kann was in diesem Buch geschrieben wurde, so ist man doch etwas sensibilisiert wenn man verschiedenste Meldung aus TV, Radio, Printmedien beachtet. Ich möchte nicht auf Grund eines Buches meine Weltanschauung in Frage stellen - aber nach dem man dieses Buch gelesen hat wird man
etwas hellhöriger. Ob das Menschen, in eine gewollte Richtung, bewusst lenkt kann ich nicht beurteilen aber wer aufgeschlossen genug ist - kann so manches villeicht für sich verwerten.

Meine ganz persönliche Meinung - das Buch ist in etwa wie ein Horoskop zu interpretieren. Vieles kann man für sich richtig interpretieren.

Sehen wir mal in 10 -15 Jahren wieviel davon eingetroffen ist.

Auf alle Fälle ist es lesenswert.
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