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am 4. März 2013
Pro: Der Inhalt sowie das Vorwort sind an sich höchst interessant und durchweg leserlich abgebildet
.
Con: Die Feinheiten der vielen Abbildungen gehen dank ihres relativ niedrigen Kontrastes im Schwarzweißdruck auf dem recht dunklen Papier ziemlich verloren. Desweiteren beschränkt sich das Buch leider nur auf die den Zweikampf betreffenden Platten aus Talhoffer's Buch, und lässt jene, die u.A. Belagerungswaffen, und -Taktiken darstellen komplett außen vor.
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am 20. September 2007
Geschrieben im 15.Jahrhundert, somit ein echter Bestsller. Dieses Buch verdeutlicht und veranschaulicht eindeutig wie früher gekämpft wurde. Nicht nur mit dem Schwert "draufkloppen" nein, es war eine Kunst mit dem Schwert zu fechten oder auch andere Kampfesweisen durchzuführen. In diesem Buch wird auch einmal herausgestellt, daß der Kampf zur Rechtsprechung genutz wurde. Die darstellenden Tafeln erfüllen ganz den Zweck sich ein Bild von dem Geschriebenen zu machen. Da es sehr schwiereig ist, die richtigen Laute zu verstehen bzw. die Schriftweise, wurde der Text ein wenig abgeändert und in den für uns gewöhnlichen Sprachgebrauch umgemünzt. Wenn man sich die Bildtafeln anschaut, ist doch eine erhebliche Nähe zu den anderen bekannten Kampfsportarten erkennbar. Hans Talhoffer hat das Buch geschrieben um die Lehren weiter zu verbreiten. Man darf nicht vergessen, das diese Aufzeichnungen Überlieferungen sind bzw. Abzeichnungen von verschwundenen Fechtbüchern die vielleicht einmal existierten
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am 2. März 2006
Immer vorausgesetzt, man hat sich schon mit Schwertkampf beschäftigt, ist das Buch sehr informativ und auch hilfreich. Es ist keine Lektüre zur Unterhaltung sondern ein sehr frühes Sachbuch (Nachdruck eines alten Fechtbuches). Es besteht im Wesentlichen aus Bildtafeln (mit dem Lesen hatte man es im Mittelalter nicht so arg)und knappen Komentaren. Die Darstellungen sind teilweise recht drastisch aber dadurch auch gut verständlich. Das Buch war wohl in seiner ursprünglichen Form als Erinnerungshilfe gedacht und behandelt den Kampf mit Schwerten verschiedener Länge, Schild, Hellebarde und ohne Waffen. Die praktische Handhabung einer Waffe sollte man (auch heute noch) bei einem Fechtmeister erlernen. Dieses Buch ist keine von den jetzt so verbreiteten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, aber eine wertvolle Ergänzung für jemanden, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt. Sucht man ein authentisches Dokument zur mittelalterlichen Kampfkunst in Europa, ist das Buch sehr zu empfehlen.
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am 12. August 2005
Bei diesem Buch handelt es sich um die Faksimile-Reproduktion einer Auflage aus dem vorigen Jahrhundert(ersichtlich aus dem Vorwort).
Wer erwartet, daß er hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Schwertkampf aus dem vorigen Jahrhundert erhält, wird enttäuscht sein. Außer dem Vorwort besteht das Buch nur aus Bildtafeln, mit sehr kurzen erläuternden Texten. Die Techniken werden oft nur mit einer einzigen Tafel bedacht. Jemand der vom Waffenkampf z.B. auch Kendo/Kenjutsu oder den philipinischen Kampfkünsten wie Arnis oder Escrima keine Ahnung hat, wird mit diesem Buch wenig bis nichts anfangen können. Für jemandem der allerdings davon, wenn auch nur rudimentär, Ahnung hat wird sich eine neue Welt eröffnen, da sich die gezeigten Techniken nicht vor den asiatischtne zu verstecken brauchen. Für mich war es der Einstieg in den mittlealterlichen Waffenkampf.
Gezeigt werden viele Waffen des Spätmittelalters wie Einhandschwert, 1 1/2-Händer, Beidhänder, Hellebarde aber auch der waffenlose Ringkampf. Besonders unterhaltsam ist der gerichtliche Zweikampf zwischen Mann und Frau bei einem Ehebruch.
Leider scheinen einige Tafeln zu fehlen, daß ist meiner Meinung nach nebensächlich, da es sich um ein Gebrauchsbuch handelt aus dem man lernen kann.
Aus den obengenannten Gründen kann ich trotzdem nur eine 3er Bewertung abgeben, für jemanden der nur mal was zum lesesn sucht ist dieses Buch definitiv nichts. Aber Leute die sich ERNSTHAFT für die Thematik interessieren können zugreifen.
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am 21. März 2010
Wer sich den Schwertkampf nur anhand von Bildern vorstellen kann ist mit diesem Buch gut bedient. Es sind keine erklärenden, ausführlichen Texte dabei oder Bewegungsabläufe beschrieben. Insgesamt sind die Bilder schön gezeichnet und mit etwas Hintergrundwissen kann man sich auch die Bewegungen vorstellen. Einem Anfänger würde ich dieses Buch nicht empfehlen -> Fortgeschrittene

Wer dieses Buch zum Showkampf verwenden will ist hier falsch, dies sind echte Techniken die ein schnelles Ergebniss fordern. Einen ansehnlichen Showkampf kann man so nicht darstellen. Als Schlussposen kann man sicher einiges herrausziehen.
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am 4. April 2013
Wer versucht, eine Kampfkunst - welcher Art auch immer - ohne einen Trainer zu lernen, der wird nur mäßigen Erfolg haben und das gilt besonders, wenn man sich einer Holzschnittsammlung zum Erlernen des Fechtens mit verschiedenen Waffen - und auch ohne solche - liest, das in etwas altertümlicher Sprache relativ sparsame Kommentare beinhaltet.

Das vorliegende Buch, das nach einem Vorwort durch den Prager Landesfechtmeister Gustav Hersell von 1887 die Drucktafeln zum Duell- und Gerichtskampf enthält zeigt zum Einen eines der ältesten europäischen Werke der Fecht- und Kampfkunst überhaupt und macht auch den Text durch die Überarbeitung für diese Ausgabe dem modernen Lesern zugänglich.

Dies ist ein Lernbegleittext, dessen Abbildungen einer gewissen Interpretation bedürfen, da sie Komplexitäten beinhalten, die einem Neuling des Kämpfens nicht auffallen dürften und außerdem Lehrstellen in der Darstellung von Bewegungsfolgen, die die Ergänzung durch Erfahrung oder einen guten Lehrer erfordern. Dass dieser spezielle Aspekt - neben einer allgemeinen Warnung, nicht ohne Anleitung Schwertkampf zu üben, die es im aktuellen Vorwort gibt - nicht genauer dargestellt wird ist der einzige wirkliche, wenn auch wichtige, Kritikpunkt an dieser Ausgabe für mich, die nun einen festen und wichtigen Platz in meiner Handbibliothek bekommen wird.
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am 13. Dezember 2016
Sehr vollständige Darstellungen der Fecht- und sonstigen Kampftechniken für den interessierten Einsteiger und als erstaunliches 'Repetitorium' für den Fachmann. Kleiner Punktabzug wegen der gelegentlich auch leicht unscharfen schwarz-weiß Abbildungen, die natürlich informativ sind aber in keiner Weise das lebendige Niveau der farbigen Originaldarstellungen in den viel teureren Faksimile Ausgaben haben können. Reines Handbuch eben, keine 'Prachtausgabe'. Kann daher dem Eindruck des berühmten Originals nicht ganz gerecht werden, was sich auf der positiven Seite im günstigen Preis spiegelt. Hervorzuheben sind der gute Begleitkommentar zur historischen Einordnung und diverse interessante Querverweise.
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am 22. März 2013
Ich bin Laie und habe nichts mit Fechten am Hut. Habe jedoch die N-TV Dokumentation "Technik & Taktik: Kampfkunst des Mittelalters" gesehen wo es viel um das Buch geht.
Ich war beeindruckt von den vielen Bildern und habe mir das Buch gekauft.

Auf einer Party wenn sich dann die Gäste für die Handbibliothek interessieren, kommt man über dieses Buch gut ins Gespräch und es ist einfach schön es in der Büchersammlung zu haben.

In Kombination mit der Doku, habe ich nun ein ganz anderes Bild von Kämpfen im Mittelalter. Die Zeichnungen sind echt gelungen.

Das Buch ist eine von daher war der Gebrauchtpreis gerechtfertigt, der dem damaligen Neupreis von 32 DM entspricht.
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am 25. September 2009
ein beeindruckendes Bild der mittelalterlichen Schwertkampf-Technik, aber man muß die Selbstverständlichkeit im zeitlichen Kontext verstehen, mit der diese Bilder Kampftechniken darstellen, die nur anhand dieser Abbildungen für uns schwerlich nachzuvollziehen sind. Kein Lehrbuch nach heutigem Maßstab, aber sehenswert.
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am 26. Oktober 2007
Dieses Buch ist die Neuauflage des europäischen Kampfkunstklassikers von Schwertmeister Talhoffer.
Selbst bei den mehr oder weniger kundigen Rezensenten herrscht anscheinend der Glaube vor, dass die asiatische der europäischen Kampfkunst überlegen sei. Dies ist jedoch ein Irrtum, der wahrscheinlich durch die Filmindustrie für den modernen Menschen verursacht wurde. Die kunstvollen Samuraifilme Kurosawas gegen die ital./franz. Haudrauf-Produktionen der 50er und 60er.
Auf die fernöstlichen Praktiken will ich nicht weiter eingehen, nur das übersehen wird, das die waffenlose wie z.B. auch die Entwicklung der Samurai-Schwerter einem kleineren und dadurch biomechanisch schnellerem Menschentypus geschuldet wird.
Die Entwicklung der europäischen Kampfkunst war doch ebenso unfangreich wie fortschreitend weiterentwickelt bis zur Perfektion.
Geht man einfach von den griechischen Hopliten ( spez. z.Zt. ein Thema die Spartiaten) über die Phanlanx von Alexanders Truppen zu den Kurzschwertern der römischen Legionen (nicht zu vergessen die Kunst der Gladiatoren) zu den Langschwertern "schwingenden germanischen Barbaren" über die Wikinger und Normannen zu den Kreuzrittern und daraus zum mittelalterlichen Rittertum bis hin zu den Degen und Floretten der Musketiere bis hin zu den schweren Kavalleriesäbeln bis zum Ende des 19. Jhrt. Die letzten Beispiele längst unter der Konkurrenz von immer präziseren Schußwaffen.
Der Bogen ist extrem weit gefasst, aber in den 2 1/2 Jahrtausenden soll die ganze Technik darin bestanden haben, mit Gebrüll auf den Feind und Abtrennen des behelmten Kopfes ??
Kein vernunftbegabter Mensch kann das wirklich glauben. Und so stellt Talhoffers Schrift einen faszinierenden Einblick in eine genauso effiziente wie ausgereifte Kampfkunst, auch auf mentaler Ebene dar, die möglicher Weise Kontakt nach Asien hatte, einen Vergleich aber nicht zu scheuen braucht.
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