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am 3. Mai 2007
Carin Chilvers hat mit "Irezumi" einen beeindruckenden Roman geschrieben, der sich mit ungewöhnlichen Themen der fernöstlichen Tätowierkunst beschäftigt und das auf eine höchst spannende Weise. Die Hauptakteure sind detailliert und äußerst facettenreich dargestellt. Zudem hält einen als Leser die Geschichte von Anfang bis Ende in Atem. Selten fand ich einen Krimi so fesselnd, obwohl es auch einige, kleinere Ungereimtheiten in der Handlung gibt, über die man aber wohlwollend hinweg liest. Kann die Autorin gar nicht genug loben, denn sie hat mir ein sehr schönes und entspanntes Lesewochenende in meinem Bungalow beschert. Empfehlenswert!
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am 26. Dezember 2003
Der Bankangestellte Alexander Schwertfeger lernt den Betreiber des Tattoo-Studios Irezumi kennen: Der selbstbewusste Mark Brenner fasziniert Alexander vom ersten Moment an, ohne dass er sich erklären kann wieso. Aus diesem Grund riskiert er sogar seinen Job und gewährt Mark einen Kredit, obwohl der Kunde praktisch keine Sicherheiten bieten kann.
Alexander sucht die Nähe zu Mark und wird ihm immer ähnlicher, wobei ein identisches Tattoo - ein Irezumi - den Höhepunkt ihrer bizarren Beziehung darstellt. Gleichzeitig entfremdet sich Alexander von seiner Frau Eva, die vergeblich Rat bei ihrer Schwiegermutter sucht. Diese, eine Malerin, ist äußerst angetan von Mark und sieht in ihm den zweiten Sohn, der das künstlerische Talent geerbt hat, das sie bei Alexander immer vermisste.
Als das komplizierte Irezumi fertig ist und sich Mark einer Arbeitskollegin von Alexander zuwendet, reagiert dieser eifersüchtig, und das Unheil nimmt seinen Lauf...

Die Autorin Carin Chilvers vermischt Psychologie, Erotik und Krimi-Elemente zu einer beklemmenden, atmosphärisch dichten Handlung, in der realistische Charaktere agieren. Kleine, scheinbar nebensächliche Details sind die raffinierten Puzzle-Stückchen, die die ganze Erzählung durchziehen und am Ende zusammengesetzt das Rätsel um die Motive der Hauptfigur Alexander Schwertfeger logisch auflösen
Von Anfang an sympathisiert der Leser mit dem Protagonisten und wird mit ihm in den Bann der fernöstlichen Kultur, insbesondere der Kunst des Tätowierens, gezogen. Allerdings werden nur so viele Informationen zu den beeindruckenden Irezumi gegeben, wie es für die Handlung notwendig ist, so dass die Geschichte flüssig voranschreitet und es keinerlei Längen gibt.
Schnell wird klar, dass Alexander von seinem neuen Freund Mark Brenner ausgenutzt wird. Beide haben bestimmte Bedürfnisse, die vom anderen erfüllt werden. Wer nun annimmt, es handle sich um eine homosexuelle Beziehung, die in allen Details geschildert wird, irrt; es ist zwar Erotik im Spiel, doch ist sie mehr von sado-masochistischer Natur und steht in Zusammenhang mit dem Tätowieren. Weshalb sich Alexander diesen und noch anderen Qualen unterwirft, um sich selbst zu strafen, und weshalb er sich zu Mark hingezogen fühlt, wird nach und nach enthüllt.
Dass es kein Happy-End geben kann, wird früh deutlich, und so rundet der dramatische Schluss die Handlung gelungen ab. „Irezumi" ist ein faszinierender Thriller, den man nicht aus der Hand legen möchte, bevor man die letzte Seite gelesen hat.

Carin Chilvers arbeitete als Chefsekretärin und Übersetzerin. Seit einiger Zeit schreibt sie Prosa, Drehbücher und Hörspiele.
Mit „Irezumi" hat sie einen lesenswerten Thriller geschaffen, der in jeglicher Hinsicht überzeugen kann und herausragt aus der Masse der Mainstream-Krimis mit ihren gängigen Themen und Figurenkonstellationen. Zweifellos gehört dieser Band mit zu den besten Büchern der Bluebook-Reihe bei Betzel und wird nicht so schnell bei den Lesern in Vergessenheit geraten.

Quelle: Irene Salzmann
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am 1. November 2003
In dem Glauben, eine neue englische Autorin entdeckt zu haben, griff ich zu diesem Buch - und stellte fest, dass es von einer deutschen Schriftstellerin geschrieben wurde. Doch braucht sich Carin Chilvers, die Deutsche aus Stuttgart mit dem englisch klingenden Namen, der kein Pseudonym ist, beileibe nicht hinter bekannten Namen zu verstecken. Geradezu heimtückisch und den Leser bewusst irreführend beginnt der Roman ziemlich beschaulich, behält für eine kurze Zeit eine trügerische Harmonie bei, nimmt nach und nach mehr Tempo auf und treibt den Leser in einen Strudel, der ihn nicht mehr loslässt und ihn zu einem turbulenten, spannend faszinierenden und verblüffenden Ende treibt. Dieser Roman wirkt nach, kommt dem Leser auch Tage nach dem Lesen immer wieder in den Sinn und schreit geradezu danach, ein zweites Mal gelesen zu werden.
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am 30. Oktober 2003
Die Zusammenhänge zwischen Fantastik und Realität sind so hautnah beschrieben, dass einen diese Belletristik noch Tage danach IREZUMI fühlen läßt. Es ist wie das Eintauchen in eine andere Welt. Absolut empfehlens und schenkenswert.
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