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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
17
Das ultimative Deep Purple Kompendium
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 9. April 2015
... hab ich schon lange gesucht ;-)
... Geburtstagsgeschenk; zu Weihnachten; selber lesen und dann weitergeben (oder behalten und nochmal lesen) :-)
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am 21. Oktober 2012
Der Titel dieses Buches lügt wahrhaftig nicht: Das ultimative Deep Purple Kompendium". Ultimativ im wahrsten Sinne des Wortes. Allzu viel deutschsprachige Literatur über die größte Rockband dieses Planeten gibt es beileibe nicht, aber der vorliegende Schmöker sticht mit seinen prallvollen 504 Seiten jedenfalls alles andere locker aus. Der renommierte kanadische Journalist Martin Popoff präsentiert so etwas wie die Oral History" von Deep Purple. Das heißt, er hält sich mit Kommentaren, Anmerkungen und Wertungen weitestgehend zurück und lässt die Musiker selbst die Geschichte in O-Tönen erzählen. Und dabei kann er aus dem Vollen schöpfen, hat er doch über die Jahrzehnte hinweg sage und schreibe 40 ausführliche Gespräche mit allen Purple-Mitgliedern geführt (alleine zehn Mal zerrte Popoff den guten Ian Gillan vors Mikro). Dazu kommen noch Interviews mit Zeitzeugen (wie Ronnie James Dio, Tony Iommi, Uli John Roth oder Lars Ulrich). Das ist absolut rekordverdächtig.
Das Buch ist adäquat übersetzt und hervorragend lektoriert (sogar ein kleiner Zusatz zum Tod von Jon Lord fehlt aus Gründen der Aktualität nicht).
Besonders die vielen geschilderten Streiche von Ritchie Blackmore lassen das Buch sehr lebendig wirken und eben nicht wie eine dröge Bandbiographie.
Die Aufmachung ist wirklich klasse und die schlapp 25 Euro locker wert, mit Hardcover-Umschlag (der Einband schön in lila gehalten), wertigem Papier und dazu zwei brillanten Fotostrecken. Viele der abgebildeten Fotos sind weltexklusiv, beginnend in den 1970er Jahren gibt es tolle Backstage-Schnappschüsse und Live-Impressionen zu bestaunen. Aber auch Ritchie Blackmore beim Fußballspielen im Deutschland-Trikot oder im Duell mit Steve Harris (Iron Maiden).
Das ultimative Purple-Buch, zumindest bis Ritchie seine Memoiren schreibt ... aber das sehe ich nicht wirklich!
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11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Top-Beitragender : BackenTOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2012
Als großer Deep Purple Fan, fand ich es bisher bemerkenswert, dass es sehr wenig an guter deutschsprachiger Literatur zu einer der prägendsten Bands des harten Rocks gibt.

Im Iron Pages Verlag erscheint nun das ultimative Deep Purple Kompendium des kanadischen Journalisten Martin Popoff. Das Attribut ultimativ" bezieht sich nicht nur auf den puren Umfang von knapp über 500 Seiten, sondern auch auf den sehr detaillierten Inhalt des Buches.

Popoff hangelt sich chronologisch durch die Bandgeschichte. Alben und Songs werden genau unter die Lupe genommen und besprochen. Martin Popoff pflegt wohl einen engen Kontakt zu Deep Purple, aus diesem Kontakt sind viele Interviews und Gespräche entstanden, welche in das ultimative Deep Purple Kompendium eingeflossen sind. Sehr schön ist auch der Blick auf die Band, welcher von Personen aus dem Umfeld Deep Purples auf die Karriere der Briten gewährt wird. Unter anderem kommen Candice Night und Thom Panunzio zu Wort.

Der einzige Kritikpunkt welchen ich anbringen kann, ist die berufsjugendliche Sprache in welcher Popoff das Buch geschrieben hat. Dies wirkt teilweise doch sehr bemüht".

Ansonsten ist das ultimative Deep Purple Kompendium aber ein sehr lesenswertes Buch, welches dem Leser einen tiefen Einblick in die Geschichte Deep Purples gewährt!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2013
Was für eine Schwarte! Deep Purple Lunatic Martin Popoff aus Kanada, hat ein Buch über seine Lieblingsband geschrieben. Ins eng beschriebene Buch packte er zusätzlich zwei Fotostrecken mit Live- und Backstageaufnahmen, vornehmlich aus den Neunzigerjahren. Witzige Klamotten und Frisuren, aus heutiger Sicht versteht sich, fehlen dabei naürlich auch nicht. Dazu gibt es massig Interviews mit ehemaligen und noch aktuellen Bandmitgliedern, die einige Anekdoten und Ereignisse aus einer wie mir scheint älteren, reiferen Sichtweise erzählen.
Popoff ist ein Faktensammler und guter Interviewer (40 Stück mit der Band, locker 10 mit Ian Gillan), schafft es aber nicht dem dicken Buch Spannung und Charme einzuhauchen. Viele der Informationen sind für Fans bekannt. Einige jedoch erfrischend neu. Um dahin zu kommen, muss man sich aber schwer einlesen, was aufgrund des "kantigen" Schreibstiles oft schwierig ist. Gewisse jugendlich anmutenden Floskeln passen ebenso nicht in meinen Geschmack, wie die Glorifizierung der Steve Morse Ära. Was Popoff hier treibt, ist fast Ignoranz gegen die Blackmore-Phase, die sicherlich die meisten Hits beinhaltete. Klar, Blackmore kann ein unangenehmer Zeitgenosse sein, aber hier geht es doch um die Musik. Dabei muss ich betonen, dass ich einen Steve Morse nicht schlecht reden mag! Ihm verdanken wir den zehnten Frühling der Band, jedoch kann man Deep Purple Mark II und die heutige Band nicht miteinander vergleichen. In Sachen Zitaten muss ich gestehen, beim Lesen oft den Überblick darüber zu verlieren, wer was gesagt hat, oder ob es dem Autor sein Senf ist. Viele Illusionen werden den Fans genommen, so ging es bei manchen Reunions natürlich um das Geld und man spielte wieder zusammen, weil Erfolg ausblieb oder gewisse Musiker den neuen Kollegen nicht in der Band haben wollten. Die zahlreichen Deep Purple Lunatics sind auf jeden Fall gut bedient mit diesem informativen Buch, müssen aber nicht in jedem Punkt einer Meinung mit Popoff sein!
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am 12. April 2018
Im Gegensatz zu den meisten Rezensenten finde ich das Buch von Sailer und Roth deutlich informativer, amüsanter und tiefgründiger, auch wenn es tatsächlich ziemlich verschwurbelt geschrieben ist. Der Ansatz von Popoff, chronologisch nach Alben und Songs vorzugehen, ist nachvollziehbar, aber die O-Töne sind häufig nicht zuzuordnen und haben oft die Qualität von Promo-Interviews. Abgesehen davon sind die ständigen Wiederholungen wirklich anstrengend und ich weiß nicht, wie oft ich mich gefragt habe, ob ich mich verblättert habe, weil ich fast exakt das Gleiche schon vor ein paar Seiten gelesen habe. Zudem bannig viele Übersetzungsfehler und schlampiges Lektorat.
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am 11. November 2012
...und sei es auch "nur" die einer Rockband, sollte man doch gewisse Kenntnisse mitbringen - zum Beispiel, wie man korrekt zitiert. Nett wäre es auch, wenn man sich schon für eine bestimmte Form der Einteilung - nach Alben - entscheidet und behauptet, man könne es nicht anders (Ach? Wieso?), dann auch dese Form durchhält und nicht Alben weglässt - z. B. Live at the Olympia oder in Montreux. Zudem sollte ein Autor sich mit eigener Meinung und Bewertungen zurückhalten oder wenn er es schon nicht lassen kann, dann wenigstens diese ausdrücklich kennzeichnen. Dazu kommt eine pseudo-lässig-jugendliche Ausdrucksweise, die schlicht nervt, bestenfalls lächerlich ist und darauf schließen lässt, dass der Autor Berufsjugendlicher ist. Alles in allem: so ein schlechtes Buch haben Deep Purple nicht verdient!
15 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Dezember 2012
Der kanadische Autor und Musikjournalist Martin Popoff und recht intimer Kenner von Deep Purple, hat sich in fast 50 Interviews mit den verschiedenen Bandmitgliedern (aktuelle, aber auch ehemalige) und deren Freunden einen riesigen Fundus geschaffen, auf den er bei diesem Kompendium zurückgreifen kann. Und aus diesen ganzen Interviews zieht er auch das Wissen, das er in diesem Buch verarbeitet. In seiner etwas jugendlich schnoddrigen Art, an die man sich nach ein paar Seiten aber schnell gewöhnt hat und die gar nicht so unpassend ist wie manche behaupten, behandelt er nun jede LP, jeden Song und jedes Bandmitglied chronologisch nach dem Erscheinen der Alben orientiert. Teilweise urteilt er etwas subjektiv, aber er verlässt sich niemals auf Aussagen der Klatschpresse oder anderen Medien und seine Beurteilungen/Kritiken sind meist gerechtfertig.
Zwei Fotostrecken und viele noch nie vorher veröffentlichte Bilder, eine perfekte Übersetzung und die mehr als reichlich vorhandenen Informationen rund um die Band machen dieses Buch für mich zu einem Must Have als Deep Purple Fan der ersten Stunde.

Fazit:
Ein mächtiges Buch, dass einem kurzweilig noch teilweise unbekannte Fakten und Bilder von Deep Purple auf über 500 Seiten vermittelt.

Rezension Copyright by Klaus Spangenmacher
für MusikOla.de
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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