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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
13
Ich schenke euch mein Leben. Die Lebensgeschichte einer deutschen Buddhistin
Format: Broschiert|Ändern
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am 20. Februar 2016
Ayya Khema, eine Deutsche, die im Dritten Reich als Jüdin mit der Familie flieht und als Mittfünfzigerin sich zu buddhistischen Nonne weihen lässt. Die als erste ein Kloster in Deutschland gründen soll und das im Allgäu tut. Ein erbauend weiser Mensch, erleuchtet?!?, der sein Leben berichtet, ohne sich und seine Schicksalsschläge allzu ernst zu nehmen. Man kann nur erahnen, welchen geistigen Weg sie auf Erden hinter sich hatte, als sie dieses Buch schrieb.
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am 9. Februar 2013
Für junge Menschen, wie für die Generation der best-ager ist es auch ein aufklärendes Buch , wie Naziverbrechen und "Deutsche Schuld" von unmittelbar betroffener jüdischer Seite in einem ganz anderen Sinne bewältigt wurden.Keine Spur von "Auschwitz-Keule",generalisierter Schuldzuweisung oder " knoblochschem Aufschrei" . Dr. Altpeter
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am 24. Juni 2015
Sehr inspirierendes Buch ! ! ! Ich bin zufrieden ! ! ! Werde wieder kaufen ! ! ! ! ! !
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am 22. November 2014
Ein hochinterresantes Buch. Die Lebensgeschichte einer Frau die einen langen Weg bis zum Glück hinter sich legt.
Kurzweilig und spannend geschrieben. Auch die Bebilderung ist gut gemacht.
Ein Buch bei dem man viel für sich selber mitnehmen kann.
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am 25. Oktober 2014
Ayya Khema nahm sich selbst nicht so wichtig, sie sah sich als “Sprachrohr” für die Lehre des Buddha, die sie den Menschen unnachahmlich tiefgründig, manchmal sehr unkonventionell und oft sehr direkt nahe brachte.

Ayya Khema verkörperte das, worüber sie lehrte, die allumfassende Liebe als für Menschen wohl höchste Form des Da-Seins. Sie ließ die Menschen teilhaben an ihrem Wissen und an ihren Erfahrungen, sodass der Titel “Ich schenke euch mein Leben“, wahrhaftig erscheint.

Ayya Khema praktizierte und lehrte als buddhistische Nonne und Meditationsmeisterin bis zu ihrem Tod 1997 die Lehre des Buddha. Sie war Gründerin des Projektes “Buddha-Haus“, einem Waldkloster im Allgäu. – Ihr Wirken in der Tradition des Theravada-Buddhismus war einzigartig, ihr Vermächtnis bleibt unermesslich.
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am 17. September 2001
Ayya Khema's Biographie habe ich in einem Tag verschlungen, nicht weil ich so ein großer Fan von ihr bin, sondern weil das Buch gut geschrieben ist und weil ihr Leben wirklich spannend war. Die im Buch vermittelten Buddhistischen Weisheiten sind nicht so viele wie in ihren anderen Büchern, aber oft setzt sie Ihre Erfahrungen rückblickend im Bezug zum Buddhismus. Unter Anderem ist das Buch ein interessantes Zeugnis über die Judenverfolgung. Ihre Beschreibungen über Australien und Pakistan sind kurz aber interessant. Nach dem Lesen kann man verstehen, wie es Ihr möglich war nach Deutschland wohlwollend zurückzukehren, trotzdem das Land Ihr so viel genommen hatte.
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am 17. September 2014
"Ich war fünfundfünfzig Jahre alt und hatte die Welt gesehen.
Ich hatte Kinder und Enkelkinder, ich war verheiratet gewesen. Geld hatte ich.
Arm war ich gewesen und zeitweise auch reich.
Ich hatte eine Farm und Shetland Ponys gehabt.
Ich kannte das Vorortsleben in Amerika und das Leben im Wohnmobil mit Kocher und Klappbett.
Ich war Sekretärin in einer Bank und Privatlehrerin für meinen Sohn gewesen.
Ich hatte so ziemlich alles gehabt und ausprobiert.
Was hatte die Welt mir noch zu bieten?" (S.159)

Die Lebensgeschichte von Ilse Kussel (*1923) ist bewegt und spannend.
Mit 15 Jahren entkommt sie der Judenverfolgung in Deutschland. 40 Jahre lang führte sie ihr Weg auf abenteuerliche Weise kreuz und quer durch die Welt.
Als sie schließlich mit 34 Jahren in San Diego ein recht bürgerliches Leben führte - sie war inzwischen verheiratet, hatte zwei Kinder, ein eigenes Häuschen mit Garten, war im Elternbeirat an der High School ihrer Tochter - kurzum, als sie sesshaft geworden, alles hatte, was zu einem materiell abgesicherten Leben gehörte, verspürte sie ganz allmählich "ein vages Gefühl der Unvollkommenheit, eine innere Unruhe, eine Sehnsucht, die immer stärker wurde" (S.53). Es musste doch noch etwas anderes geben, einen Lebenssinn, etwas, das über das tägliche Einerlei und die Alltagsroutine (Camus würde das später als 'das Absurde' bezeichnen) hinausführte: "eine neue Art von Menschsein, ein Erleben auf der inneren Ebene meines Herzens" (S.54). Sie löste sich aus ihrer Ehe und begab sich in ein spirituelles Zentrum der Essener nach Mexico. Dort heiratete sie ihren seelenverwandten Jugendfreund, mit dem sie dann jahrelang unterwegs war, über Mittel- und Südamerika nach Australien, Israel, Thailand und Indien zu reisen - immer auf der Suche nach dem fernen Ziel des inneren Friedens in der Rückverbindung zu einem höheren Bewusstsein.
"Religion beschränkt sich nicht auf irgendwelche traditionelle, kulturelle, soziale Gebräuche.
Diese sind den Menschen manchmal hilfreich, aber sie sind nicht das Wesen der Religion.
Religion ist eine innere Offenbarung, eine Antwort auf das Bedürfnis nach Vollkommenheit, das wir in uns tragen." (S.209)

Sie wurde fündig, wie wir wissen. Aus Ilse geb. Kussel wurde die Buddhistin Ayya Khema. Ayya, die "Ehrwürdige Dame". Khema, "die Nonne mit der größten Weisheit" (S.164). Sie sog die Worte des Buddha in sich auf wie ein trockener Schwamm. Das war es, was sie suchte. Endlich war sie an ihrem Seelenziel angekommen:
"Wir müssen loslassen, wenn wir frei leben und lieben wollen.
Noch nicht einmal der eigene Körper ist 'mein', sagt der Buddha, wie können dann andere Menschen 'mein' sein.
Jeder macht sein eigenes Karma.
...
Die reine Liebe ist eine Liebe, die nicht behalten und nicht festhalten will, sondern sich einfach verschenkt.
Das habe ich über die Jahre immer mehr und mehr gelernt.
1979 entschied ich mich dafür, Nonne zu werden.
Ich hatte bis dahin vieles ausprobiert und gesehen, daß die Welt einen nicht beglücken kann.
Auf unseren Reisen war mir klar geworden, daß Ruhe und Frieden nichts mit den schönsten Plätzen der Erde
oder den interessantesten Erlebnissen zu tun haben. Sie sind nur im eigenen Herzen zu finden.
Ich war jetzt bereit, mich dem höchsten Ideal hinzugeben." (S.152)

Den spirituellen Weg kann man in letzter Konsequenz nur alleine gehen. Also befreite sie sich wieder einmal aus ihrer Ehe.
Kurz war ihr Weg von der Lernenden zur Lehrenden, denn aus ihren eigenen, ganz bewusst erlebten Erfahrungen der Leidenschaft, des Anhaftens und der Angst hat sie die Lebensweisheit zum Verständnis der Worte des Buddha gewonnen. Was ist das Dasein anderes als "Leid, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit":
"Sieh her auf dieses Wasserglas. Es ist sehr nützlich für mich. Ich kann daraus trinken.
Wenn die Sonne darauf scheint, wirft es hübsche Farbenspiele.
Wenn ich einen Löffel daran schlage, gibt es einen schönen Ton von sich.
Wenn es allerdings herunterfällt, ist es kaputt.
Für mich ist es jetzt schon kaputt.
Für mich ist alles, was ist und sein wird, schon geschehen." (S.217)

Ihre lebenslange Suche nach geistiger Substanz war ja selbst schon Ausdruck einer höheren Weisheit, des Wunsches nach Erleuchtung, nach Vereinigung mit dem Universum. Ihre absolute Bereitschaft zur Hingabe, zur Selbstentäußerung und bedingungsloser Liebe hat sie schließlich in die Lage versetzt, ihren spirituellen Reichtum mit den Suchenden in der ganzen Welt zu teilen.

Mit ihrer Rückkehr nach Deutschland schließt sich der Kreis. Eine Krebserkrankung konfrontiert sie ganz konkret mit ihrer eigenen Endlichkeit und dem daraus resultierenden "Bewusstsein der Dringlichkeit" (S.207), die Projekte voranzutreiben, die die Kontinuität ihrer Arbeit gewährleisten.
"Es liegt mir viel daran, diesen ökumenischen Dialog auszubauen und wach zu halten.
Ich will nicht verkünden, daß der Buddhismus allein seligmachend sei;
ich will den Menschen in Deutschland zeigen, daß der spirituelle Weg in jeder Religion gegangen werden kann,
und ihnen helfen, den Zugang zu einer tiefen Verinnerlichung zu finden.
Ich fühle die Verpflichtung, den Weg, den mir meine Lehrer gewiesen haben, den westlichen Menschen zu erschließen." (S.206)

Im November 1997 macht sich Ayya Khema auf in ihre "letzte große Vertiefung" - ohne Angst, in absolutem Frieden.

"Ich schenke euch mein Leben" ist Geschenk und Vermächtnis. Ein großes Buch. Ein weises Buch. Ich verneige mich in Dankbarkeit.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Januar 2010
Ein wunderbares und tiefes Buch über das Leben der buddhistischen Nonne Ayya Khema,
die als deutsche Jüdin nach Amerika geflohen ist und von dort viel Länder bereist hat. Erstsehr spät im Alter von Mitte 50 hat sie sich dann als buddhistische Nonne ordinierenlassen und führte seitdem ein Leben in Askese. Herausragend ist Ihre Leistung des Brücken-Schlagens zwischen der östlichen und der westlichen Kultur. Von Anfang an war es ihr ein wichtiges Anliegen, einen Dialog zwischen Jesus und Buddha zu führen.So kann sie auch als christliche Mystikerin gesehen werden.Das Buddhahaus im Allgäu war und ist ihr Meditations- und Dharma - Haus. Erstaunlich ist ihre Rückkehr nach Deutschland. Ihre Art der Vermittlung entspringt einer tiefen Weiss-
heit und einer bedingungslosen Liebe. Empfehlenswert sind ihre einfach geführten
Meditationen der liebenden Güte. Dieses Buch berührt das Herz und den Geist!
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am 14. Januar 2010
Wer die Bücher oder Vorträge von Ayya Khema kennt, möchte natürlich auch die Hintergründe und die Entfaltung der Person kennenlernen, die einen ungewöhnlichen Pfad eingschlagen hat. Unglaublich der Weg: Flucht aus Deutschland, Leben in China und den USA, lange Reisen und Jahre auf allen Kontinenten. Aber eben auch ein Leben als Jüdin, Ehefrau und Mutter. Es macht ihre Entwicklung so spannend, dass Ayya Khema nicht nur das spirituelle sondern auch das reale Leben kennt. Sie beschreibt ihr Leben anschaulich und für den Leser mühelos nachvollziehbar. Das Bildmaterial ist dabei eine gute Ergänzung. Wer ihre Bücher nicht kennt, wird sicherlich neugierig darauf. Ein Gewinn auch für Nicht - Buddhisten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. September 2001
Ayya Khema's Biographie habe ich in einem Tag verschlungen, nicht weil ich so ein großer Fan von Ihr bin, sondern weil das Buch gut geschrieben ist und weil ihr Leben wirklich spannend war. Die im Buch vermittelten Buddhistischen Weisheiten sind nicht so viele, aber oft setzt sie Ihre Erfahrungen rückblickend im Bezug zum Buddhismus. Unter Anderem ist das Buch ein interessantes Zeugnis über die Judenverfolgung. Ihre Beschreibungen über Australien und Pakistan sind kurz aber interessant. Nach dem Lesen kann man verstehen, wie es Ihr möglich war nach Deutschland wohlwollend zurückzukehren, trotzdem das Land Ihr so viel genommen hatte.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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