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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
12
4,6 von 5 Sternen
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am 6. Juli 2000
Es werden in diesem Buch erstmals ausführliche Einzelheiten im Rückblick auf ein menschenverachtendes Bauwerk mit Fotos und Dokumenten noch einmal in Erinnerung gerufen.Es ist nicht übertrieben dieses Buch als Standardwerk zu bezeichnen.
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am 17. Dezember 2002
Vom Bau bis zum Fall der Mauer wird die Geschichte und der Umgang mit dem wohl tragischsten Bauwerk deutscher Geschichte beschrieben. Zahlreiche Fotos und Zeitdokumente untermalen zusätzlich, welche Folgen die Mauer für die Berliner hatte. Für Geschichtsfreunde und -interessierte bietet dieses Buch eine umfassende Dokumentation über die einzelnen Phasen der Mauer.
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am 10. Juni 2001
Es gibt zwei Sorten von Berlinern: Diejenigen, die die Mauer selbst bewusst erlebt haben und die anderen, die sie nur als Besucher oder aus Fotos und Erzählungen kennen. Das Buch "Die Berliner Mauer" von Thomas Flemming und Hagen Koch richtet sich an beide. Denn man braucht nicht glauben, nur weil man 28 Jahre lang in einer geteilten Stadt gelebt hat, kannte man auch die Mauer. Dieses Buch belehrt uns eines Besseren, was der Autor dieses Artikel bestätigen kann, der praktisch sein ganzes Leben nahe und zehn Jahre unmittelbar an der Mauer gelebt hat. Natürlich ist das im be.bra-Verlag erschienende Buch kein Fachbuch in dem Sinne, dass es für Experten geschrieben wurde, es ist auch kein Touristenführer. Wie man von dem Verlag gewohnt ist, wird einem die Vielfalt des Themas aus unterschiedlichen Blickrichtungen dargelegt, ergänzt durch eine Unmenge von Fotos, Zeichnungen, Dokumenten. Spannend geschrieben beginnen die Autoren mit dem Mauerbau selbst, den Ereignissen in der Nacht zum 13. August 1961. Die Abfolge der Ereignisse, Fotos der Abriegelungen, die Schüsse gegen Flüchtlinge, Erfahrungsberichte von Zeitzeugen - bei manchen Schilderungen kommt wieder das beklemmende Gefühl hoch, das man schon vergessen hatte. Anschließend geht der Blick nochmal zurück, auf die politische Lage, die zur Spaltung der Stadt und später zum Mauerbau führte. Die "Frontstadt" wurde im Kalten Krieg zum Spielball der Großmächte, die Berliner beider Seiten hatten darunter zu leiden. Und den Mund zu halten, denn Rechte hatten sie nicht. Das Verdienst des Buches ist es, dass es nicht nur - im wahrsten Sinne - einseitig berichtet, sondern stets den Blick von Ost wie von West auf das Geschehen wendet. Neben Bürgern beider Stadthälften kommen auch Grenzsoldaten zu Wort, manche oft unsinnige Befehle werden bekannt. Die Geschichte der Mauer ist die Geschichte von Schicksalen. Gerade dieser Aspekt wird nun kurz vor dem 40. Jahrestag des Mauerbaus sicher ausführlich beschrieben werden. Tatsächlich sind die zu Herzen gehenden Erzählungen aber nur ein kleiner Faktor, die "große Politik", oft sogar die Weltpolitik, bestimmten das Geschehen. So absurd und pervers die Teilung einer Großstadt durch eine Mauer war, so skurril sind manche Geschichten. Zum Beispiel hatte West-Berlin noch zwei Enklaven nahe der Stadt, aber dummerweise auf DDR-Territorium. Ein 12jähriger Junge musste täglich vom "Eiskeller" zu seiner Schule nach Spandau. Eines Tages gab er an, von Grenzpolizisten aufgehalten worden zu sein. Polizei und Alliierte wurden eingeschaltet, es gab politische Verwicklungen. Erst 20 Jahre später gab er zu, dass alles nur eine Ausrede war, weil er geschwänzt hatte. Zur Enklave Steinstücken führte eine 1 Kilometer lange Straße, von beiden Seiten durch die Mauer begrenzt. Wie ein nach oben offener Tunnel. Stichwort Tunnel: Natürlich geht das Buch auch auf die gelungenen und gescheiterten Fluchten ein. Auch die zahlreichen Desertationen von Grenzsoldaten waren für die Staatsführung ein Problem, die Zahl ging in die Hunderte. Flemming und Koch beschreiben den immer perfekteren Ausbau der Grenze, die verschiedenen technischen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen die DDR-Bürger an einer Flucht gehindert werden sollten. Dass dies nie wirklich funktionierte, zeigt die Geschichte. Interessant ist auch der Teil des Buches, in dem die Autoren einige Überlegungen über das Wesen Mauer im Leben der Stadt anstellen. Die Bürger beider Seiten gewöhnten sich im Laufe der Jahre an die Grenze, man nahm sie irgendwann hin wie das Wetter, ärgerte sich dann und wann über sie, mehr war meist nicht. Ab den 70er Jahren gab es kaum noch Protestaktionen, die wenigen wurden von beiden Seiten verhindert, wie z.B. die des US-Bürgers John Running, der schließlich von der US-Army festgenommen und nach Amerika abgeschoben wurde. Die Mauer in Berlin - auch darauf weist das Buch hin - das waren eigentlich zwei Mauern. Während die DDR-Bürger vor allem die Hinterlandmauer als "die Mauer" bezeichneten, war es für die Westberliner der 3,60 Meter hohe Wall mit der Röhre oben drauf. Dies ist bezeichnend für die unterschiedlich Wahrnehmung dieses als "eines der größten Bauwerke der Welt" bzeichnete Monstrum, das unsere Stadt 28 Jahre lang in der Mitte teilte. Noch immer gibt es viele Stellen, an denen der Verlauf der Mauer oder sogar einige Reste von ihr zu sehen sind, große Grundstücke inmitten der Stadt liegen noch immer brach, die Narben sind noch sichtbar. Vielleicht bleiben es einige von ihnen noch Jahrzehnte. Auf jeden Fall aber bei denen, die die Mauer noch aus eigener Erfahrung kennen. Das vorliegende Buch jedenfalls gibt einen hervorragenden Einblick in das was sie mal war - Die Berliner Mauer.
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am 21. März 2001
Eines der interessantesten und zugleich umfangreichsten Bücher über die Berliner Mauer. Zu loben ist die Übersichtlichkeit und die Berichte von Zeitzeugen. Das einzige, was ich nicht in Ordnung fand, war der hohe Preis. Aber was soll, gutes kostet seinen Preis
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am 4. Juli 2013
Für mich als Berliner mit Leib und Seele sehr interessant. Ich freue mich, wenn ich Berlin-Besuchern/-innen auch etwas über die Historie bestimmter Plätze erzählen kann. Meine Generation ist ja mit der Teilung groß geworden und hat Jahrzehnte mit ihr leben müssen.
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am 6. Januar 2015
Ein interessantes und zugleich umfangreiches Buch über die Berliner Mauer. Zu loben ist die Übersichtlichkeit und die Berichte von Zeitzeugen. Was mich eigentlich zum Kauf dieses Buches animierte, ist der Aufkleber "Mit Karte des Mauerverlaufes".
Mit dieser Karte wollte ich nachvollziehen, wie sich alles in den vergangenen Jahren an dem Verlauf der gesamten Mauer verändert hat. Fehlanzeige! Der mickrige Kartenausschnitt vom Checkpoint Charlie und seine Umgebung hat nichts mit dem gesamten Mauerverlauf zu tun.Diese Mauer mauerte ganz Westberlin ein. Da wird dem Leser ein Kartenwerk versprochen, was nicht vorhanden ist. Das empfinde ich schlicht als Täuschung. Das passt nicht zu dem interresantem Buch.
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am 25. Januar 2010
Kompakter und inhaltlich guter Einblick in die Mauergeschichte. Von der Erbauung 1961, über den Fall hinaus bis hin zum Jahrtausendwechsel. Zahlreiche Bilder tragen zur bessern Vergegenwärtigung der Geschehnisse bei.

Einzige Schwäche des schmalen Bandes: Es wird zwar richtigerweise herausgestellt, dass die Mauergeschichte nicht mit der Öffnung der Mauer endet. Andererseits begann diese Geschichte auch vor der Errichtung, eigentlich bereits vor der Gründung des Staates DDR. Diese Jahre 1945 bis 1961 im deutsch-deutschen Verhältnis werden leider komplett ausgespart.

Faktenreich und unterhaltsam. Leider mit einer großen Lücke in der Vorgeschichte.
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am 19. März 2009
Fuer jeden,der im Westen wohnt,die Moeglichkeit anhand des buches sich eine ungefähre Vorstellung von den Menschen zu haben,welch Leid,Bevormundung,Unterdrueckung im täglichen Leben stattgefunden haben muss
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am 6. Juni 2012
ich muss sagen ich kannte das buch bereits bevor es auf dem markt war und ich habe damals prophezeit das es einen guten weg nehmen wird denn es ist einfach gut geschrieben und anschaulich erarbeitet und hagen koch ist halt jemand der zu 1000% weiss wovon er redet denn er ist der mann der sie erbaute pflegte und am ende auch wieder niederriss und dann jahrzehnte lang aufklärungsarbeit gegen das vergessen des jüngsten teils deutsch-deutscher geschichte leistete
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am 26. Oktober 2010
Das Buch ist selbst für Menschen wie ich,Jahrgang 59, die knapp 10 Jahre in Berlin/ West lebten eine kleine Bereicherung, was die Geschichte der Mauer angeht. Es vermittelt einen guten Eindruck wie das Leben in der Mauerstadt damals aussah. Die Exklave Steinstücken, Geisterbahnhöfe, Fluchversuche, usw. belegt mit schwarz-weiß Fotos (mal ein paar Bilder in Farbe wären nicht schlecht gewesen) und eine einfache Sprachführung mit guter Gliederung der Abschnitte machen das Buch, oder besser gesagt Heft, empfehlenswert. Vermisst habe ich eine Erwähnung über den Trasitgrenzübergang "Dreilinden" mit Stauraum für die vielen wartenden Autos die besonders an Wochenenden ins "Wessiland" fahren wollten und die nervenden Grenzkontrollen über sich ergehen lassen mussten durch den Vopos.
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