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am 10. Oktober 2012
Interessant, wenn Musiker mal reden dürfen. Starke Leistung, Respekt! Interviewzitate aller Pink Floyd-Mitglieder aus den unterschiedlichsten Quellen, sowohl chronologisch als auch nach thematischen Gesichtspunkten geordnet. Dadurch, dass die Fragen oft mit übernommen wurden und mit Bedacht Fußnoten gesetzt sind, erhält etwas, das ansonsten nichts weiter als eine Ansammlung von Fragmenten ergeben würde, einen Kontext, der das Lesen erleichtert. Anders als bei anderen „In eigenen Worten“-Ausgaben des Heidelberger Palmyra-Verlags hat hier ein Herausgeber wirklich mitgedacht, und man spürt, dass es ein Rundfunkjournalist war, der das Material zusammengestellt hat; er hört die verschiedenen Interviewstimmen. Vielleicht hätte man diesen Klangaspekt noch stärker graphisch berücksichtigen sollen, das Layout wirkt stellenweise etwas hilflos. Aber das wäre auch schon die einzige Kritik an diesem rundum informativen Buch.
Die Anschaffung lohnt schon wegen Rick Wrights Beschreibung, wie in den psychedelischen Anfangstagen ein musikalischer Rahmen für die literarisch anspruchsvollen Songtexte von Syd Barrett zur Debütsingle „Arnold Layne“ bzw. zum Debütalbum „The Piper At The Gates Of Dawn“ entstand. Oder wenn David Gilmour erzählt, wie nach Syd Barretts Abgang bei der Arbeit an den Soundtracks zu „More“, „Obscured By Clouds“ und „Zabriskie Point“ in kuriosen Experimentieranordnungen eine neue Form gefunden wurde, aus der dann solche Meilenstein-Alben wie „Dark Side Of The Moon“, „Wish You Were Here“, „Animals“ oder „The Wall“ hervorgehen konnten.
Unbedingt lesenswert auch die politisch brisanten Einlassungen von Roger Waters im Zusammenhang mit seinen Soloveröffentlichungen. Nicht zuletzt erfährt der Leser aus erster Hand, was zu den bandinternen Zerwürfnissen und schließlich zur Versöhnung 2005 beim Live8-Auftritt im Londoner Hyde Park geführt hat. Der erstaunlichste Erkenntnisgewinn aber ist, dass Pink Floyd von Beginn an nichts anderes taten, als die alte Idee aus Gründertagen mit den jeweils neuesten technischen Mitteln umzusetzen, nämlich das visuelle Verdeutlichen wichtiger Songinhalte. Deshalb eine ständig opulentere Bühnenshow – die Band hatte etwas mitzuteilen und wollte, dass ihr Publikum das versteht.
Keine Frage, nach der Lektüre hört man seine Lieblingsband mit frischen Ohren. Der zweihundertdreißig Seiten starke Schmöker bietet die perfekte Ergänzung zu ebenfalls ausgezeichneten Pink Floyd-Büchern in deutscher Sprache wie Nicholas Schaffners „Vom Underground zur Rockikone“, Nick Masons „Inside Out. Mein persönliches Porträt von Pink Floyd“ beziehungsweise „Echoes. Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd-Song“ von Cliff Jones.
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am 7. November 2014
gerade zum jetzigen Zeitpunkt der Veröffentlichung des neuen Albums ist diese Sammlug von Zitaten und Interviews wieder sehr aktuell und hilft, den Gesamtzusammenhang und die Bandgeschichte zu verstehen.
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am 20. Juli 2015
Kann mich der allgemeinen Begeisterung der Vorrezensenten leider nicht anschließen. Ich habe mir das Buch auf Grund vieler postiver Bewertungen zugelegt und es hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

Zunächst aber das Postive:
Das Buch ist klar strukturiert (sowohl zeitlich als auch thematisch) und besteht aus einer Aneinanderreihung von Interviews und Aussagen der Bandmitgleider, ergänzt durch wertvolles Zusatzmaterial wie die Komplette Disko- und Videografie, einigen Fotos, Layouts der Albumcover (wobei aus unerklärlichen Gründen das Cover von "Meddle" feht). Die gut durchdachte, enzyklopädieartige Struktur erleichtert das Verständnis der Bandentwicklung von Album zum Album, was bei Pink Floyd definitiv von Vorteil ist: ihre Geschichte ist so lang und abwechselungsreich wie kaum einer anderen Band. Ein wesentlicher Pluspunkt ist selbsverständlich die Idee, die Musiker selbst ihre Geschichte erzählenzu lassen. So bleibt dieses Buch definitiv frei von journalistischen Ausschmückungen und Spinnereien.

Meine Kritik:
Problematisch ist für mich jedoch der Inthalt der Gespräche / Interviews an sich. Größtenteils sind die Informationen entweder belanglos oder bereits bekannt. Etwas Neues, Überraschendes oder Unterhaltsames konnte es mir nicht bieten, ich höre dann doch lieber die Musik. Die Übersetzung ist ein weiteres Manko, zudem stolpert man das eine oder andere Mal über Schreibfehler. Nervig ist aber vor allen Dingen die Anordnung des Registers mit den Anmerkungen ganz am Ende, sodass man beim Lesen ständig hin-und-her blättern muss.

Fazit:
Um sich rasch einen Überblick über die Geschichte von Pink Floyd zu verschaffen, eignet sich dieses Buch ganz gut, keine Frage. Es ist aber kein großes Lesevergnügen und definitiv kein "must-have". "Man sollte Pink Floyd nicht zu verstehen versuchen, sondern sich von ihrem magischen Konzept bewegen lassen, die Genialität zu konservieren" steht auf der Rückseite des Covers. Ich denke, Edgar Froese hat vollkommen Recht damit.
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am 3. Februar 2014
war ein geschenk und ist bestens angekommen..auch die u 20 stehen heutzutage wieder auf mucke aus den sixties
und dabei nicht nur auf pink floyd
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