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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
13
4,1 von 5 Sternen
Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,32 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. Februar 2013
Alle vergangenen Entwicklungen in Bezug auf Geld werden in diesem Buch schlüssig erklärt. Es werden keine komplizierten Begriffe und "Systeme" erfunden, wie konkurrierende Geldtheorien es nötig haben, weil Rothbards Theorie der Wahrheit entspricht, und diese nicht verschleiern will, wie diverse andere Theorien es tun. Das Original wurde Mitte der 70er geschrieben, und erklärt doch die Entwicklungen bis zum heutigen Tag schlüssig. Man erkennt beim Lesen, daß einfach die Realität beschrieben wird, und das in Worten, die auch für NichtBWLer und Nichtvolkswirte gut verständlich sind. Diese Buch sollte in der heutigen Zeit des Niedergagngs des Dollars und des Euros jeder lesen, damit jeder versteht, was passiert, und welche Alternativen es gibt.
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am 18. Januar 2014
Lockerer gut lesbarer Schreibstil. Rothbard ist einer der bekanntesten Ökonomen der Österreichischen Schule und das zu Recht.
Dieses Buch sollte in den Lehrplan aller staatlichen Umerziehungslager, die sich gemeinhin als Schulen bezeichnen. Würde dieser Vorschlag in die Tat umgesetzt werden wären unsere Kinder und Träger unserer zukünftigen Gesellschaft wieder ein kleines Stück mündiger.
Sehr empfehlenswert.
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am 7. August 2013
Das Buch gibt eine andere als übliche Darstellung und Sicht des Geldsystems. Es ist äusserst lesenswert und gut verständlich auch für Nicht-Fachpersonen.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Oktober 2009
Die 1. Auflage dieses Buches von Murray Rothbard (1926 bis 1995) erschien 1963 in Englisch. Der Autor selbst schrieb die Geschichte des Scheingeldes dann noch bis 1973 fort.
Der deutsche Übersetzer Guido Hülsmann besorgte im Nachwort die Fortschreibung der Geschichte, die für die Europäische Union schließlich in der Euro-Zone mündet.
Murray Newton Rothbard und sein deutscher Übersetzer Guido Hülsmann sind beide Vertreter der "österreichischen Schule der Nationalökonomie" und schildern die Geschichte des Geldes auf dem theoretischen Fundament, welches Ludwig von Mises mit seiner "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" gelegt hat. D. h. Interpretation der Geldgeschichte auf Basis einer ausgezeichneten Geldtheorie.
Rothbard analysiert wie ein freies Geldwesen am Markt funktionieren würde und wie der Staat durch seine Eingriffe ins Geldwesen die Krisen, das Chaos und die Konflikte erst verursacht. Rothbards Grundthese ist dabei, dass der Staat das Geldmonopol an sich gerissen habe, um damit vorsätzlich die Bürger mittels Inflationierung zu enteignen, also um zu betrügen und zu fälschen. Um diese These zu erklären, führt uns Rothbard durch eine Reise der us-amerikanischen Geldgeschichte. Auf dieser Tour zeigt uns Rothbard, dass der Staat sein Geldmonopol stets genutzt hat, um die Währung zu inflationieren und Schulden zu machen. Für Rothbard ist dies alles schleichender Sozialismus und führt in die Knechtschaft.
Rothbard ist ein Verfechter von "echtem Geld", bei ihm Geld auf Edelmetallbasis (Gold/Silber). Das Geld soll dem Markt zurückgegeben werden und die Politik soll sich aus dem Thema Geld heraushalten.
Prof. Dr. Hans- Hermann Hoppe hat das Buch so kommentiert: "Wenn jemand in seinem Leben nur ein einziges Buch über Geld und Währungspolitik lesen wollte, so könnte er keine bessere Wahl treffen."
Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen.
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am 2. Juni 2012
In meinen Augen gelingt es dem Autor auf nur ca. 100 Seiten das Wesen staatlich monoplistischen Geldes zu erläutern, verbunden mit der mathematischen Notwendigkeit einer exponentiellen Funktion, dass dieses in einer Inflation enden muss wie immer in der Geschichte.
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am 2. März 2009
Ein ganz hervorragendes Buch! Wer wirklich verstehen will, wie der ganze Planet mit letztlich wertlosem Papiergeld geflutet und versklavt wird, wie das heutige Geldsystem den Mächtigen weltweit die Möglichkeit eröffnet, die Bürger auf kaltem Wege zu enteignen und abhängig zu machen, der muss das Buch einfach lesen. Das Papiergeldsystem ist der Kern des heute weltweit grassierenden Sozialismus, der unter dem verniedlichenden, aber falschen Namen "Marktwirtschaft" den Bürgern verkauft wird, obwohl echte Marktwirtschaft mit den heutigen Zuständen so gut wie nichts zu tun hat. Das Buch ist auch für den Laien verständlich geschrieben und bietet sich deshalb für jeden an, der am Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge interessiert ist.
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am 24. April 2014
Echtes Geld vs. unser ungedecktes Fiatgeld, beziehungsweise "Schein-Geld". Kurz und leicht verständlich auch für den Laien.
Geld ist die Basis der Wirtschaft und damit jeden Handels. Dennoch aktzeptieren wir gerade beim Geld eine Monopolstellung, die von der Politik und einigen Banken festgelegt wird. Ebenso wird der Preis des Geldes, also der Zins, über ein Monopol bestimmt. Doch der Zins bestimmt ob Kredite aufgenommen werden oder gespart wird.
Wer profitiert wirklich davon? Welche Alternativen gibt es?
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am 6. Mai 2008
In diesem Buch geht es um die Geschichte des Geldes und wie der Staat dieses seiner Gewalt unterworfen hat.

In Anlehnung an Menger und Mises erläutert der Autor, wie Geld als Tauschmittel entstanden ist. Das beliebteste Tauschmittel (bei uns Silber oder Gold) wurde zum Standard und damit zu Geld. Später haben Goldschmiede Gold gelagert und den Kunden dafür Quittungen ausgestellt. Mit diesen Quittungen konnte man einfacher bezahlen, weil man nicht immer Unmengen von Gold zum Markt schleppen musste. Aus diesen Quittungen entstanden im Laufe der Zeit die Banknoten. Falls eine Bank mehr Geldnoten ausgab, als sie an Gold besaß, lief sie Gefahr, dass die Leute das merkten und die Bank schließen musste.

Der Staat verlangt ständig nach mehr Geld. Da die Leute Steuern nicht in unbegrenzter Höhe ertragen, suchte der Staat nach neuen Einnahmemöglichkeiten:

- der Staat beschaffte sich das Münzmonopol und konnte damit deren Edelmetallgehalt verschlechtern, um den Unterschiedsbetrag in die eigene Tasche zu stecken
- eine staatliche Zentralbank kann insolventen Banken neue Reserven verschaffen und so verhindern, dass Banken schließen
- der Staat kann das ungedeckte Papiergeld seiner Zentralbank zum alleinigen Zahlungsmittel erklären und damit seine Schulden zahlen
- durch Inflation kann man Schuldnern (und damit dem Staat) helfen
- man kann den Banken erlauben, mehr Geld zu erzeugen, als deren Reserven erlauben

Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass das Bankwesen Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Da hinter dieser Geldschöpfung keine Reserven stehen, sind Banken nach Ansicht des Autors bereits zum Zeitpunkt ihrer Gründung insolvent. Darüber hinaus erzeugen Zentralbanken Konjunkturzyklen und schaden somit der Wirtschaft.

Aus diesen Gründen empfiehlt der Autor, das staatliche Geldmonopol abzuschaffen und wieder zum Goldstandard mit 100 % Reservehaltung zurück zu kehren.

Mir hat das Buch gut gefallen. Obwohl das Buch verhältnismäßig dünn ist, enthält es viele Informationen. Besonders die Darstellung der Geschichte des Geldwesens seit dem 19. Jahrhundert war sehr lehrreich. Die Beweisführung ist rigoros und konsequent. (Hinweis: Ich habe die amerikanische Originalausgabe "What Has Government Done to Our Money?" gelesen, welche nur die Zeit bis ca. 1975 berücksichtigt.)
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am 14. Oktober 2003
Die eine Hälfte der Menschheit besteht aus erklärten Sozialisten, die andere Hälfte aus unerklärten, meinte Prof. von Hayek.
Zumindest bei einem Mann trifft diese Diagnose nicht zu: Rothbard.
Das 'Schein-Geld-System' bringt im Wesentlichen nichts neues. Ich wage die Behauptung, daß alles, was zur Geldtheorie gesagt werden muß (und kann), bereits in Prof. von Mises' "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" (1912)gesagt wurde.
Das Verdienst Rothbards (und Jörg Guido Hülsmanns, der das Werk in einem Nachwort bis in die Gegenwart fortsetzt) ist die meisterhafte Anwendung theoretischen Wissens auf die Geschichtsschreibung (Historie ist eben mehr als das Zusammentragen von Daten). Und das in der bestechenden klaren Sprache eines Klassikers.
Rothbard zeichnet die Entstehung des Geldes nach - und seine Bedeutung. Dieses Buch macht klar, daß der Begriff 'Marktwirtschaft' für unsere heutigen "Zustände" mehr als unangebracht ist. Sie ist schlicht mit sozialistischem (ungedecktem) Geld versäucht; ihre Mechanismen werden dadurch aufs äußerste geschädigt.
Die Lösung liegt auf der Hand: Zerschlagung des staatlichen Währungsmonopols. Mögen sich die besseren Währungen am Markt durchsetzen. Das fiat-money wird es sicher nicht sein!
Aber am besten Sie lesen einfach selbst. Ein Hochgenuss in einer von keynsianischem Steuerungsglauben vermüllten Welt!
22 Kommentare| 89 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2010
Dies ist für mich eines der wichtigsten Bücher überhaupt. Unbedingt empfehlenswert. Ich kann nicht verstehen, wie manche Leute diesem Buch nur einen Stern geben...da muss wohl was schiefgelaufen sein bei denen.
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