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am 10. August 2000
Hier wird eine machtvolle Abhängigkeitsbeziehung rückwärts geschildert. D.h. die Geschichte startet am letzten Tag ihrer Beziehung. Die Faszination entsteht aus der blinden Selbstzerstörungswut der beiden Protagonisten, die sich gegenseitig ihr Leben schwer machen, weil sie sich nicht wirklich lieben können. Ich konnte diese zerstörerische Sucht, die Herve an Vincent bindet gut nachvollziehen. Dieser erste Teil ist sehr gut, und für alle Schwulen die ein bißchen off-the-beaten-Track sind Pflichtlektüre, der zweite (Die Hunde) war mir ein bißchen zu konfus und zu krass (beschreibt extrem devot-masochistische Phantasien)
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am 31. Januar 2001
Vincent, der Junge auf dem Photo des Covers, ist tot, an den Folgen
eines Milzrisses gestorben. Hervé Guibert vergegenwärtigt sich seiner
in dem Versuch, die im wesentlichen auf Drogen und Sex beruhende
Beziehung schreibend nachzuvollziehen. Er strukturiert dabei seine
Erzählung mittels einer reversen Chronologie. Photo und Erzählung
ergänzen sich insofern, als das photographische Objekt eine Legende
erhält und dafür die Erzählung authentifiziert. Hervé Guibert gibt, in
dem Versuch es zu fassen und ihm einen Sinn zu verleihen, unbefangen
einen Teil seines Lebens preis. Das zeichnet ihn aus, und darin
besteht meiner Ansicht nach seine Größe. "Die Hunde" nannte
Guibert sein pornographisches Büchlein. Er expliziert in ihm eine
sado-masochistische Phantasie, die auf Michel Foucaults Sexualleben
bezogen wurde und dadurch Aufsehen erregte. Der sprachliche Fokus auf
das Sexuelle bleibt notwendig hinter der sinnlichen Qualität
pornographischer Photos zurück. Wo im einen Fall das Fleisch zum
Greifen nah erscheint, zeigen sich im anderen nur nüchterne
Buchstaben.
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