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am 14. Juli 2004
Der Anstoß für Didier Daeninckx Roman „Bei Erinnerung Mord" war die brutale Niederschlagung einer friedlichen Demonstration von Franzosen algerischer Herkunft gegen die diskriminierende nächtliche Ausgangssperre, bei der vermutlich zweihundert Demonstranten getötet wurden. Daran knüpft Daeninckx an und erzählt die Geschichte eines Massenmörders, der das Durcheinander während dieser brutalen Niederschlagung nutzt, um einen Historiker ermorden zu lassen, der seiner Vergangenheit im Vichy-Regime auf die Spur gekommen ist. Die Spur führt von 1961 in die Zeit des besetzten Frankreichs und ins Konzentrationslager Drancy.
Daeninckx erzählt seine Geschichte spannend, mitreißend und trotz des sperrigen Themas mit Humor und Ironie, mit einem genauen Blick für die Absurditäten des Alltäglichen. Sein Protagonist Inspecteur Cadin ist Detektiv und Historiker zugleich. Das er keine Kunstfigur ist, verdankt er Didier Daeninckx Fähigkeit mit wenigen, starken Pinselstrichen, einen plastischen, glaubwürdigen Charakter zu zeichnen und ihm eine menschliche Tiefe zu geben.
Didier Daeninckx Roman war in Frankreich ein Riesenerfolg und wurde mit dem „Grand Prix de Littérature policière" und dem „Prix Paul Vaillant Couturier" ausgezeichnet. Die Neuausgabe gibt Gelegenheit einen großartigen französischen Schriftsteller zu entdecken. Unbedingt empfehlenswert!!!
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am 30. Dezember 2011
Von Anfang an spannend, packend und historisch korrekt.Selten einen so realistischen Kriminalroman gelesen.
Kannte den Autor zunächst gar nicht und bin begeistert
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am 11. Oktober 2012
Die Originalausgabe dieses Krimis erschien erstmals 1983. Das erklärt vielleicht die etwas altertümlich anmutende Sprache, zumindest in der deutschen Übersetzung. Aber auch sonst vermag der Roman nicht zu überzeugen. Keinesfalls handelt es sich um einen typischen Vertreter des Roman noir. Nur weil ein Inspektor es wagt, ausserhalb seines Rayons und Kompetenzbereichs Nachforschungen über den möglichen Zusammenhang zweier zu verschiedenen Epochen passierter Morde anzustellen, macht aus der Geschichte noch lange keinen Roman noir.
Inspektor Cadin ist ausserdem der Typus französischer Spiesser, ziemlich manieristisch eingeengt in seinem Denkkostüm. Aber auch sonst überzeugt Daeninckx nicht: An der Beschreibung der übrigen Charakteren kann ich mich nicht erwärmen. Alles reichlich oberflächlich, stereotyp und öde. Der Plot ist voraussehbar, und aus heutiger Sicht ist der zaghaft angetönte politische Hintergrund (Résistance-Kollaboration-Algerienkrieg), der einen spannenden politischen Krimi ausmacht, uninteressant, da ausgelatscht. Es ist schon zuviel Wasser die Seine hinunter geflossen.
Ich empfehle allen, die wirklich gute politische Krimis lesen wollen, Dominique Manotti (Roter Glamour). Und wer's nordisch mag: Matti Rönkä (Entfernte Verwandte). Und griechisch: Telemachos Hatziisaak (Kalte Allianz).
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