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am 9. März 2013
Wir befinden uns eigentlich immer im Rausch: jedes Nahrungsmittel, jeder Eindruck lässt sich als Rausch auffassen. Was ist daher das besondere an Drogen? Zunächst sollten Drogen das Bewusstsein relativ plötzlich verändern und ins in einen anderen – irgendwie „besseren“- Zustand versetzen. Über den Sinn sein Bewusstsein zu verändern und den Zusammenhang von Drogen und Kapitalismus schreibt Daniel Kulla in seinem Buch „Leben im Rausch“.
Auf der einen Seite dienen Droge – wie Alkohol - dazu äußere Eindrücke zu dämpfen und abzulenken von der kapitalistischen Wirklichkeit in der wir uns gerade befinden. Alk bedeckt den Scheiss. Im Gegensatz zum schmerzfreien Überleben können Drogen – wie LSD oder Psilocybin - auch dazu dienen über den kapitalistischen Tellerrand zu schauen und die Welten hinter der grauen Oberfläche unseres Alltags zum Vorschein bringen. Visionen zu erzeugen.
Dieser Aspekt wird in der Gesetzgebung deutlich: Während dämpfende Drogen legal sind, werden bewusstseinserweiternde in die Illegalität gedrückt. Ob diese Illegalisierung nun bewusst oder unbewusst vom Staat betrieben wird: sie folgt der kapitalistischen Logik, das alles arbeitsfördernde gut und arbeitskraftmindernde schlecht ist. Das kapitalistische Dogma findet sich auch im System der Drogenverteilung wieder: Zur Rechenschaft werden immer die Dealer gezogen, die eigentlichen Konsumenten trifft jedoch recht selten der Rechtsstaat. Warum auch: selbst eigentlich bewusstseinserweiternde Drogen – die also ein Potential zur Überwindung des Kapitalismus in sich tragen - bieten der Kreativwirtschaft auch positive wirtschaftliche Effekte.
Historisch gesehen gibt es immer wieder Zeiten, in denen die revolutionären Aspekte von Drogen hervortreten: seien es die 68er mit Hash und LSD oder die Party-Generation in den nuller Jahren: bevor die Vermarktung einschreitet, gibt es ein Gefühl des zusammen seins und des Überwinden der Zustände. Drogen sind daran beteiligt. Ursächlich – hoffentlich – das Potential der Menschen zum friedlichen Zusammenleben.
Daniel Kulla beschreibt die philosophischen, historischen und kapitalistischen Effekte von Drogen und verweist auf die revolutionären Potentiale derselben. Das folgt der Logik von „Raven gegen Deutschland“ und Lust ein Teil einer Jugendbewegung zu werden.
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