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am 1. Januar 2006
Wissenswertes zum Autor:
Dieses dünne Heft von gerade mal 60 Seiten hat Timothy Leary im Gefängniss geschrieben, kurz bevor er ausgebrochen ist.
Schon im Vorwort des „Klassiker der neurologischen Evolutionstheorie“ weist uns Timothy Leary darauf hin, dass es sich hierbei um Science-Fiction, also reine Fiktion handle. Die Aussagen des Essay beruhen lediglich auf Erfahrungsergebnisse, seien also nur wissenschaftlich in dem Sinne, in dem es auch die Ergebnisse von Physik, Physiologie, Genetik oder Pharmakologie seien; als Hypothese also. Wäre Leary nicht selbst Wissenschaftler, hätten ihn seine Fachkollegen für diese Aussage wahrscheinlich sofort gelüncht, aber so dauerte es noch eine Weile, bis sich ihr Hass gegen ihn so weit zuspitzte, bis selbst die CIA auf ihn aufmerksam wurde, die ihn dann ins Gefängniss warf.
Inhalt:
Leary geht davon aus, dass es analog zur Entwicklung eines Schmetterlings, der sich von einer larvalen Raupe bis zum fertigen Insekt entwickelt, auch beim Menschen eine phasenweise Entwicklung des Gehirns gibt. Er unterscheidet 7 Stadien der Entwicklung, die ich hier nur kurz aufliste:
- Der bio-vegetative Schaltkreis (Sicherheit im Raum)
- Der Erregungs-Fortbewegung Schaltkreis (Freiheit im Raum)
- Der mental-manipulative Schaltkreis (Dexterität im Raum)
- Der Sexual-Sozial Schaltkreis (Elternschaft & Kinderaufzucht)
- Der Entzückungs-Schaltkreis (beteiligt an der Körper-Zeit)
- Der Extase-Schaltkreis (beteiligt an der neurologischen Zeit)
- Der Neuro-genetische Schaltkreis (Lebens-Zeit der Spezies)
Obwohl dieses 7-Phasen Modell der Neuro-Evolutionstheorie bis heute zu 8 Phasen konkretisiert (nicht erweitert) wurde, und es mittlerweile bessere Bücher zum Verständniss dieser Phasen gibt, ist Timothy Leary´s Essay bis heute ein Klassiker, weil niemand je seinen Humor in der Beschreibung übertroffen hat!
Das Buch ist unglaublich witzig zu lesen, weil man Tim durch die Buchseiten hindurch auf all die verkorksten Professoren hinunterlachen hört, denen er Jahrzehnte voraus war.
Turn on, Tune in, Drop out! Leary forever!
77 Kommentare| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2002
Timothy Leary stellt " kurz und bündig" sein Denkmodell zur Evolution des Menschen vor.
Er gliedert die Entwicklung der Intelligenz in Schaltkreise, die mit den zeitlich unterschiedlich entstandenen Bereichen des Gehirns sowie den Erkenntnissen der Genetik verknüpft werden.
Ein durchaus interessantes, kompaktes Modell im Hinblick darauf, dass Leary einen Ausblick wagt, während viele seiner Kollegen sich endlos profilieren, leider aber damit begnügen, zu zitieren und zu kritisieren.
Im Kontrast zu Hegels Theorie ist diese ein zeitgemäßer Denkansatz und durchaus anerkennenswert.
Es bleibt dem "mündigen" Leser überlassen, in diesem Werk zu erkennen, was es so wertvoll macht: Ein freies Denken und freie Entscheidung zu unterstützen.
Die Erwähnung der LSD-Heilwirkung sollte demenstsprechend nicht wörtlich interpretiert werden.
Bei den heute legal auf dem Markt befindlichen Psychopharmaka gibt es ebenfalls Diskussionsmöglichkeiten.
Es kommt immer nur darauf an, wer im Augenblick das Ohr der Entscheider besitzt - entsprechend wird geurteilt und in der Öffentlichkeit kommuniziert.
Sie können verkaufen was Sie wollen, bis hin zu "Ersatzteilen" für gesunde Menschen. (Siehe boomende Silikon-Ersatzteil-Industrie)
Klingt das nicht bereits futuristisch-fatal genug? Programmierung vom Feinsten.
Learys Modell ist sach- und fachübergreifend sehr interessant und gewagt, denn die Kollegen fühlen sich "auf die Füße getreten".
Empfehlenswert!
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am 7. November 2001
Dieses Buch ist eine Zusammenfassung der Schaltkreis Theorie Learys.
Für alle die sich mit ihm beschäftigen und nie richtig verstanden haben was Wilson in Cosmic Trigger mit den verschiedenen Schaltkreisen meinte ist dieses Buch ein MUSS.
Doch auch für Leute die mehr über ihr Gehrin wissen wollen, zumindest wie es evtl. funktionieren könnte, wäre es was.
Was vielleicht nicht allen schmecken mag ist der kurze Einblick in Learys Theorie das LSD hilfreich in der Medizin sein könnte, doch man sollte es nicht von vornherein verurteilen.
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am 9. November 2001
Das "Buch" ist dünn, schnell gelesen und wenn man ganz viel Pech hat, legt man es einfach weg.
Wenn man Glück hat, vergißt man mal alle Theorie und sonstige Belastungen von Kopflastigkeit und intellektueller Arroganz und "macht" einfach den "Versuch" (durchaus auch wissenschaftliches Vorgehen!). Die Einnahme von Drogen (LSD) ist nach meiner Erfahrung absolut nicht notwendig.
Das Ergebnis: Leary ist ein sehr kluger Mann! Seine Erfahrungen sind persönlich verifizierbar, das ist purer erlebter Konstruktivismus, die neurologische/neuropsychologische Front.
Ein Mensch (z.B. Tim L.) interessiert sich nicht für die abstrakte Chemie der DNS. Der Mensch erkennt im Symbol der DNS "seine Geschichte" im siebten Schaltkreis das Zusammenspiel von Gehirntätigkeit und und der treibenden Kraft der "Lebensgeschichte"...
Alle dargestellten existentiellen Erfahrungen (Schwerelosigkeit, Kosmosgefühl) sind nachvollziehbar als westliches Yoga.
Man wird weitere Texte von Leary lesen wollen.
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am 27. Juni 2014
In "Neurologic" wird die Theorie der (neuronalen) Schaltkreise von (ihrem Erfinder) Timothy Leary umrissen. Dabei geht es auch darum, sich selbst neu zu "programmieren" oder genauer gesagt zu prägen und zu konditionieren. An sich ist das Heft - wie fast alle Learyveröffentlichungen - kurzweilig und gut zu lesen. Was mich stört, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Relation von Kosten zur Seitenzahl stimmt für mich einfach nicht in der Relation zu anderen Veröffentlichungen auf dem gleichen Gebiet.

Sehr angetan hatten es mir beispielsweise "Coincidance" und "Email ans Universum" von Robert Anton Wilson, die ich sehr empfehlen kann. Sehr praktisch gehalten ist der "Der neue Prometheus" (Ebenfalls von Wilson) und "Ent-wickle dich" von Christopher Hyatt. Letzteres ist auf dem Gebiet von "Hinterfragen von Gesellschaft" und "Arbeit an sich selbst" das beste Buch, was ich jemals gelesen habe. Auf Leary und Wilson wird darin stark Bezug genommen bzw. deren Ideen dort fortgeführt.

Zuletzt bleibt zu sagen, dass es sich beim vorliegenden "NeuroLogic" (1993) lediglich um eine Neuauflage des bereits 1982 im Volksverlag erschienen Buchs "Neurologik" (hinten mit einem "k") handelt. Es gehört damit zu den ältesten Publikationen des Autors, der seine acht Schaltkreise in seinen später erschienen Publikationen "Spiel des Lebens" und "Exo-Psychologie"/"Info-Psychologie" noch differenzierter und anschaulicher darlegt.

Da es außer dem Preis nichts auszusetzen gibt und man die Kosten einer Publikation meines Erachtens nur bedingt überhaupt in eine Bewertung miteinbeziehen sollte, gebe ich dennoch vier Sterne.
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am 28. September 2002
Die Entwicklung der Intelligenz in Schaltkreisen strukturiert und bewusst in einer streng auf das Wesentliche konzentrierten Form publiziert:
Dieses bekannte Werk ist ein wesentlicher Grundstein zu Robert Anton Wilsons "der neue Prometheus" und hat eine ganze Generation beeinflusst.
Voraussetzung ist eine offene, interessierte Haltung des Lesers, da recherchierte Fakten nicht noch einmal détailliert erläutert werden.
Denn es geht kurz gesagt nicht um diese "Détails", sondern um die Verbindung derselben zu einem "Ganzen", dies wird heute immer noch in der Schulbildung, Bildung, zu Hause und am Arbeitsplatz unterschätzt.
Fachübergreifendes Wissen wird nicht "bewiesen", sondern "die Linie" des Autor ist es, den Leser aufzufordern,"die Linie" aller Autoren und Publizisten selbst zu überdenken und sie natürlich auch der richtigen Zeit, ihren Enstehungsursachen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
Für mich sind die o. g. Autoren die Menschen, die mir es mir erleichtert haben, sinnvolle "Ideen" zu entwickeln und sie anzuwenden, ohne sie - oder mich - selbst zu ernst zu nehmen.
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am 5. September 2014
Das buch sollte von jedem mal gelesen werden. Ein kleiner Einblick in unsere Psyche von jemandem der was davon versteht!!!!
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am 16. Februar 2000
Kurz und knapp: nicht sehr glaubwürdig die These von der Evolution der Intelligenz. Dieses ganze Evolutionsgeschmarre hatte man eigentlich nach Hegel geglaubt, überwunden zu haben, aber Leary belehrt uns eines besseren. Seine Philosophie ist nicht mal 100 Seiten dick, seine Thesen werden nur behauptet, jedoch nicht mal im Ansatz begründet. Lächerlich und absolut unwissenschaftlich.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden