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am 2. März 2017
Es ist äußerst schade, dass das Buch mittlerweile einige negative Rezensionen erhalten hat! Der Autor Geshe Gyatso ist Tibeter, Meditationsmeister und Lehrer des Buddhismus: Aus ihm sprechen jahrelange Erfahrung und Weisheit. Er hat schon zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Was man wissen sollte: Dieses Buch ist sicher keine Standardeinführung, denn Gyatso versucht deutlich zu machen, was es tatsächlich bedeutet, ein Buddhist zu sein. Und das kann er auch, denn er ist einer der wenigen Autoren, die sich auch damit auskennen, weil sie seit Jahrzehnten intensiv nach dieser Lebensweise ihre Leben gestalten. Er ist nicht irgendein dahergelaufener Autor, der sich eine Buddhastatue ins Wohnzimmer stellt und glaubt, nun den buddhistischen Weg zu gehen. Nein, es gehört mehr dazu, Buddhist zu sein. Und was das ist, versucht Gyatso deutlich zu machen.

Dieses Buch muss mit voller Aufmerksamkeit gelesen werden, nicht mal so nebenher, denn es soll in eine völlig neue Welt einführen: Auf diese Welt muss man sich einlassen können und "bereit" sein.

Die Themen sind keineswegs trocken aufgearbeitet, sie sind mit Bildern und bildhaften Geschichten unterlegt. Immer wieder tauchen Sätze auf, die man besser nicht hätte sagen können und die viel Wahrheit in sich tragen, z. B.: „Unsere Beschäftigung mit belanglosen, weltlichen Aktivitäten lässt uns unser kostbares menschliches Leben verschwenden.“

Besonders schön finde, dass Gyatso Meditationsanleitungen gibt, mit klaren Worten, die man selbst verwenden und einüben kann. Das findet man so in nur wenigen Büchern. Sie sind nützlich, um bei der „Befreiung“ zu helfen: „Befreiung ist ein dauerhafter innerer Friede, der durch das vollständige Aufgeben von Verblendungen erreicht wird.“ – wie das funktioniert? Das ist ausführlich erläutert auf 200 Textseiten.
Ich empfehle das Buch gerne weiter!
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am 18. Juli 2013
Diese „Einführung“ funktioniert nicht und das offenbart schon der Titel. Denn es ist keine Einführung in den Buddhismus, sondern eine Einführung in die Praxis des Buddhismus, d.h. wir erfahren wenig über den Buddhismus, aber viel über das Buddhist-Sein (was maximal der Untertitel andeutet).

Dabei frönt Gyatso einer miserabilistischen Begründung, die zum durchschnittlichen westlichen Leser wenige Schnittflächen haben dürfte. Mag sein, dass zu Buddhas Zeiten, als Hunger, Elend, Krankheit die Menschen von klein auf plagten, die Überwindung des Leids ein attraktives Ziel war, in der Wohlstandsgesellschaft kann man nicht ernsthaft den Leuten einzureden versuchen, sie wären alle unglücklich und leidend – auch nicht „an sich“ oder im höheren Sinne.

So schreibt Gyatso z.B. über die Zeit im Mutterleib: „Die ersten neun Monate müssen wir im Mutterleib verbringen. Zu Beginn wachsen unsere Glieder so schnell, dass wir meinen, auf einer Folterbank gestreckt zu werden.“ Wir fühlten uns eingepfercht, in einem „Wasserbehälter voll schmutziger Flüssigkeit“, werden „durchgeschüttelt“, die Haut wird uns verbrannt, wenn die Mutter Heißes trinkt und dergleichen mehr. Das entspricht kaum der „Erfahrung“ des westlichen Menschen, der sich stattdessen den Mutterleib meist als paradiesische Urhöhle vorstellt. Und Gyatso will so alle Lebensphasen als Leidphasen darstellen ohne die Schönheit des Lebens zu akzeptieren. Damit verfällt er in den Fehler der drei großen Monotheismen, die mit Drohungen mit einem miserablen Diesseits und Jenseits einerseits Angst erzeugen und schlechtes Gewissen, um dann das jenseitige Paradies zu versprechen oder eben, wie auch Gyatso, mit der Hölle drohen. Dem komplementiert auch die untypische Buddha-Anbetung, die gänzlich unbuddhistisch ist.

Überhaupt erweckt der Autor den Eindruck, als sei der ganze Weg bis zur Buddhaschaft für jedermann möglich und anstrebenswert. Das ist eine unerhörte Überforderung. Man sollte die höheren Stufen der Verwirklichung natürlich kennen und auch meditieren, aber zu glauben, sie seien an der Tagesordnung, ist einfach irreführend und hindert daran, den ersten Schritt zu gehen.

Unangenehm fallen auch die zahlreichen Werbeverweise auf eigene Werke auf.

Vor allem aber: Gyatso repräsentiert nicht d e n Buddhismus, sondern den in Ost und West sehr umstrittenen Kadampa-Buddhismus, der sich im Westen zwar viele Niederlassungen aufgebaut hat, aber längst nicht repräsentativ ist. Auf kritischen Seiten kann man auch lesen: „Geshe Kelsang ist dort die einzige spirituelle Autorität, es gibt keine älteren Mönche und keine lebenden Lehrer neben oder über ihm. Zuflucht sind er, seine Bücher und westliche Lehrer, die schon nach ganz kurzer Zeit von ihm die Lehrbefugnis bekommen. Außerhalb davon gibt es nichts. Es gibt dort eine bestimmte Form von »mind control« und einen subtilen Missbrauch des Dharma, der buddhistischen Lehre. Er suggeriert gläubigen SchülerInnen, er sei ein Buddha und hätte besondere Kräfte.“ Das muss man wissen!

Wer eine „weltanschaulich“ freie Einführung in die Praxis und die Psycho-Logik des Buddhismus lesen will, der sollte sich die Arbeit zumuten, Paul Debes „Meisterung der Existenz durch die Lehre des Buddha“ durchzuarbeiten.
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am 29. April 2009
Habe dieses Buch 2 x gelesen, für mich als Anfänger war es doch etwas schwer verständlich. Es wird viel erklärt und ist auch gut beschrieben! Mich hat es weitergebracht. Glaube aber nicht das es für jedermann geeignet ist.
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am 21. Februar 2015
Keine Einführung in ein Thema kommt ohne das kennzeichnende Vokabular des Themas aus. Aus diesem Grund sollte jedem, der sich erstmals mit Buddhismus befassen möchte, klar sein, dass er in eine Welt von ihm neuen Begriffen wird eintauchen. Das ist eine Herausforderung, die einem der Verfasser einer Einführung nicht abnehmen kann.
Das Buch greift die tragenden Themen des Buddhismus wie z.B. das kharmische Gesetz, Entsagung sowie großes Erbarmen und reine Liebe auf und der Verfasser erläutert sein klares Wissen zu diesen Themen authentisch. Man fühlt, dass er das, worüber er schreibt, erfahren, vollständig verdaut hat - d.h. die Worte kommen an. Danke dafür.
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am 17. Mai 2016
Ich hab manchmal so meine Probleme mich mit einem Buch zurechtzufinden bzw, es bis zum Ende zu lesen.
Der Schreibstil hat mich ab schnell gefesselt und ich finde es ist sehr leicht zu lesen. Ab der Seite 155 habe ich jedoch aufgehört zu lesen, da es mir dann zu sehr darum ging was ich zu tun habe wenn ich Buddhist sein möchte. Ich bin kein Mensch der gerne ein Dogma aufgelegt bekommen möchte. Aber ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen.
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am 8. September 2013
Für einen relativen Neuling wie mich klar das Richtige um sich einen auch nach und nach tiefergehenden Eindruck zu verschaffen.
Man sollte es allerdings unbedingt ein zweites Mal lesen nachdem man das erste Mal etwas hat wirken lassen. Ist eben nicht ohne das Ganze.
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am 1. April 2012
Interessant ist Das Buch irgendwie schon, die einzelnen Begriffe aus dem Buddhismus leider nicht
im Buch gut erklärt, man muss schon selber im Internet nachschauen was diese bedeuten und dran bleiben.
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am 6. Juni 2010
Wer auf der Suche nach einer Anleitung zum Buddhistwerden ist, ist hier genau richtig. Wer sich jedoch allgemein, objektiv und wissenschaftlich über den Buddhismus informieren möchte, sollte sich lieber eine Alternative suchen. Die unterschiedlichen Strömungen der Religion werden schlichtweg ausgeblendet, die Grundelemente wie die 4 Wahrheiten und der 8-fache Pfad nicht klar dargelegt und erklärt. Alles in allem ist das Buch kein bisschen zur groben Übersicht über den Buddhismus geeignet.
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am 7. April 2009
Dies war mein erstes Buch über den Buddhismus und ich orientierte mich dabei auch an den guten Rezensionen der Vorgänger. Enttäuscht worden bin ich jedoch nicht. Im Gegenteil, für mich als blutigen Anfänger auf buddhistischem Terrain ist dieses Buch eine informative und interessante Quelle. Es ist leicht verständlich geschrieben und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Gut auch, daß hier - wie in anderen Büchern auch - das Thema Tod ausführlich erörtert wird, so daß man doch an dieses Tabu etwas entspannter rangeht.
Das sage ich als ein Mensch, der sich einbildet, nicht ganz unintelligent zu sein.
Natürlich fällt jedem mitdenkenden, umsichtigen und interessierten Leser schnell auf, daß die Zeugung und Geburt Siddhartas eine Überlieferung ist und in anderen Büchern ebenso zitiert wird.
Insgesamt eine gute Empfehlung. Bild-Leser werden hier sicher keinen Zugang zu finden.
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am 6. November 2012
Der Inhalt des Buches ist sehr einfach dennoch tiefgehend aufgeschrieben! Es wird sehr schön erklärt, was der Buddhismus ist und wie er aufgebaut bzw. das leben in vielen hinsichten erleichtern kann. Einfach ein tolles Einsteigerbuch. 5/5
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