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am 1. April 2003
Ein französischer Schützengraben in der Nähe von Belgien, erster Weltkrieg. Granaten reißen Menschenleiber auseinander, wirbeln sie durch die Luft, hinein in den Schlamm. Skelette bleichen in französischen und deutschen Uniformen. Verwesendes Fleisch . Aasgeruch. Ohrenbetäubendes Trommelfeuer.
In diese Welt führt uns Tardi wie schon mit dem "Krieg der Schützengräben", und wieder einmal straft er die Märchen vom heroischen Kampf jauchzend darniedersinkender Helden Lügen.
Eine kleine Gruppe desillusionierter französischer Soldaten im Schützengraben. Varlots Kamerad Griffon sitzt abseits und schreibt. Dann steckt er sich den Gewehrlauf in den Mund und erschießt sich. In diesem Krieg gab es keine Hoffnung mehr für ihn. Varlot kann ihm nur noch durch eins helfen : ihm mit dem Gewehrkolben den Schädel zertrümmern, damit sein Freund nicht als feiger Selbstmörder gilt und seiner Witwe die schmale Rente zusteht, und ihr den Abschiedsbrief bringen, den Griffon noch in den toten Händen hält. Varlot macht sich auf, durch verbrannte leblose Landschaft,dem Toten den letzten Freundesdienst zu erweisen.
Dieser in hartem Schwarzweiß gezeichnete Comic, eine Meisterleistung Tardis, ist eine einzige Anklage gegen den Krieg und wieder beängstigend aktuell.
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am 17. November 2013
... und endet ebenso. Tardi widmet sich seinem großen Thema: dem ersten Weltkrieg. Dieser in schwarz-weißen Bildern gehaltene Band handelt vom Soldaten Varlot, der eingeschlossen vom Granatenhagel im Schützengraben miterlebt, wie ein Kamerad sich selbst das Gehirn rauspustet, nachdem er vorher einen Abschiedsbrief an seine Frau geschrieben hat. Diesen Brief versucht Varlot der Witwe, die in einem belgischen Ort wohnt, zu übergeben und kämpft sich unter Artilleriegewitter durch Freund- und Feindesland. Am Ende landet er wieder im Schützengraben.

Eine absurde Szene auf den ersten Seiten zeigt, wie Varlot mit den paar übriggebliebenen Kameraden nach einem Vorstoß wieder zurück in ihre eigene Stellung, gerade noch den einschlagenden Granaten entkommend, reinspringt und ein Unteroffizier fragt ernsthaft, wo sie denn herkommen. Varlot antwortet mit unglaublichen Galgenhumor: "Aus dem Kino, woher sonst?" und zündet sich eine Zigarette an.

Tardi präsentiert die 36 Seiten mit jeweils kontinuierlich nur 2 großen Panels je Seite und schafft es großartig, das Grauen in seine Bestandteile zu zerlegen. Der Edition Moderne Verlag präsentiert diesen Band, wie auch nicht anders zu erwarten, in einer exzellenten im Hardcover gebundenen Ausgabe. Dieser Comic ist ein guter Einstieg, um sich später dann dem epochalen "Grabenkrieg", ebenfalls bei der Edition Moderne erschienen, zu widmen.

Am Ende bleiben wir im Unklaren, ob Varlot überlebt. Aber in dem nach Kriegsende spielenden Comic "Den letzten beißen die Hunde" ist Varlot wieder der Hauptakteur vom Autorenteam Dannincks/Tardi.
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am 22. November 2008
Diese Graphik Novelle über den 1. Weltkrieg schafft es mit einer einfachen Story und überragenden Zeichnungen die Schrecken von Krieg und Zerstörung aufzuzeigen ohne groß moralisch zu sein.
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am 14. Januar 2010
Aufgrund der beiden anderen Rezensionen habe ich mir dieses Buch gekauft. Gerne würde ich mich den beiden anderen anschließen, aber es geht einfach nicht. Warum? Ganz einfach: Der Comic besteht aus 38 Seiten mit je 2 großen Abbildungen. Dazu noch sehr wenig und nicht besonders guter Text. Der Lese"spaß", welcher sich in Grenzen hält (Näheres folgt weiter unten), endet somit nach ca. 15 Minuten.
Die Story und die Umsetzung dieser sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Vielleicht ist es deswegen, weil ich von E.M. Remarque und diversen Sachbüchern über den 1. WK etwas "abgebrüht" bin.
Jedenfalls ist die Story dank des ersten Rezensionisten Oliver auch kein großes Geheimnis mehr. Wer seine Rezension liest, weiß, was im Buch geschehen wird - immerhin geht sich auf 38 Seiten mit dem verschwenderischen Zeichenstil nicht viel mehr Story aus.
Vielleicht sind Tardis andere Werke ja besser. Nach "Soldat Varlot" bin ich mir jedoch nicht mehr sicher, ob ich mir "Grabenkrieg" wirklich zulegen soll.
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