flip flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Summer Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicSonos AmazonMusicUnlimited BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
8

am 12. Februar 2014
Buch 1: „Steine auf dem Weg zum Pass“
Buch 2: „Ein arabischer Sommer“
Von Anja Siouda

Zwei Bücher die zusammen gehören und die man auch in der richtigen Reihenfolge lesen sollte.
Schon immer hat es in der Menschengeschichte Völkerwanderungen und Auswanderungen gegeben, aber noch nie in dem Umfang, wie wir es im 20igsten und 21igsten Jahrhundert erlebt haben und erleben. Mit den daraus entstehenden Problemen können viele Menschen nicht umgehen. Oder es entstehen Missverständnisse, weil wir die verschiedenen Sprachen nicht verstehen. Das ist aber nur ein kleiner Teil dessen, weshalb das Miteinander so erschwert wird. Lebenseinstellungen, die von den verschiedenen Religionen mehr oder weniger streng vorgegeben werden, kommen noch dazu. Ja, sie sind schon immer auch Zündstoff für Kriege gewesen.
Im ersten Buch von Anja Siouda prallen 2 Welten zusammen: Halima spricht nur Arabisch und Französisch und hat als Religions-Basis den Islam mit dem Koran. Martin spricht nur Deutsch und seine Lebenseinstellung wird von der christlichen Bibel bestimmt. Was mir in der Erzählung von Anja Siouda so gefällt, ist, dass sie die Probleme in dem kurzen gemeinsamen Leben von Halima und Martin fühlbar macht. Die Barriere zwischen den beiden ist sehr groß. Und doch schaffen sie es, sich zu lieben und ihre Liebe bis zu ihrem Tod zu erhalten.
Im zweiten Buch geht das Leben auf der Alp mit Elena Erb weiter. Sie hat das Anwesen auf der Alp gekauft und verbringt die Sommermonate dort. Sie ist Übersetzerin für Französisch und Arabisch. Auch hier, im Buch 2, gelingt es Anja Siouda die Probleme zwischen den Völkern darzustellen, aber auch zu zeigen, dass durch Toleranz zum Andersdenkenden, diese gelöst werden können und ein harmonisches bereicherndes Miteinander möglich ist.
Das alles klingt so, als wenn man zwei Bücher liest, die Anweisungen zum Miteinanderleben geben. Dem ist aber nicht so. Es sind zwei Romane mit einer gekonnt bildlichen und fesselnden Erzählweise. Man lebt mit ihnen einige Stunden auf der Alp und auch in Tunesien, hört dabei die Musik eines Akkordeons und einer arabischen Bechertrommel die „Derbuka“, erlebt gewaltige Gewitter, hört das Gackern der Hühner und das Blöcken der Schafe. Schmeckt die köstlichen Nationalgerichte der Schweiz und Nordafrikas.
Meine Empfehlung: Absolut lesenswert.

Rezension: Karin Steinberg-Berge 12.02.2014
[...]
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 30. April 2014
Diese Geschichte ist fesselnd erzählt, und es ist eine Art Fortsetzung von >Steine auf dem Weg zum Pass<. Allerdings mit anderen Protagonisten, da im "Arabischen Sommer< das Tagebuch von Halima, der Hauptprotagonistin des eben genannten Buches gefunden wird. Dieses Buch von Anja Siouda hat mir so gut gefallen, dass ich mir ihr erstes Buch gleich im Anschluss daran gekauft habe. Man kann >Steine auf dem Weg zum Pass< auch nachher lesen, man kennt sich problemlos aus.
Der Hauptgrund, warum ich auf >Ein Arabischer Sommer< überhaupt aufmerksam geworden bin, war das Cover. Es ist einfach fantastisch.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 15. August 2013
Ein arabischer Sommer
von madrilena
Heute Nacht um drei Uhr habe ich dieses Buch aus der Hand gelegt.
Ein arabischer Sommer! Schon der Titel dürfte gar nicht anders heißen. Er weckt Bilder, Gerüche, Sehnsüchte. Das Buch ist spannend, packend, und hat mich während des Lesens unausweichlich in die Handlung hineingezogen. Es hat viele Themen angesprochen, aber vor allem konnte ich die Gedanken und Empörung von Elena nachvollziehen. Ihre Wut über die rassistische und religiöse Blindheit, gleichgültig von welcher Seite und die Voreingenommenheit gegen Flüchtlinge, gegen Andersgläubige, gegen das Fremde war mir aus der Seele geschrieben. Ihr Einsatz für Akzeptanz Anderer, ihre Art zu leben, aber auch die der Anderen - man konnte sich all dem einfach nicht entziehen. Eine sehr schöne Sprache hielt die Aufmerksamkeit gefangen. Ich wünsche der Autorin und mir als Leserin, dass sie noch viele Bücher schreiben kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. März 2014
Bei manchen Büchern ist es richtig schade, wenn sie zu Ende sind. Dieser Roman ist so eins! Anja Siouda erzählt nicht nur eine wunderschöne und teils dramatische Liebesgeschichte zwischen einer Schweizerin mit einem Araber, sondern sie greift dabei auch noch die Asylproblematik auf, erläutert Fluchtgründe indem sie konservative Haltungen dies- und jenseits des Mittelmeeres benennt. Dies gelingt ihr in einem absolut fesselnden Roman absolut ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit sehr viel Sachkenntnis!
Ich finde das ist ein toller Unterhaltungsroman mit viel Information!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 10. Oktober 2014
Das Buch ist sehr empfehlenswert! Ich habe es praktisch in einem Zug gelesen und werde es weiter empfehlen. Die Geschichte gibt tiefen Einblick in schwierige Verhaltensweisen der Menschen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 27. August 2014
Ein fesselndes Buch mit erstaunlicher Tiefe, aufbauend auf "Steine auf dem Weg..."
Schlüssig und spannend geschrieben. Ich hoffe dass es noch mehrere Bücher dazu gibt.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 26. Juli 2013
Ein Arabischer Sommer, Anja Siouda, Verlag Ben Hamida Int. GmbH.
Der Roman spielt in zwei verschiedenen Zeitfenstern, was ihm einen besonderen Reiz verschafft. 1981 beobachtet die blutjunge Elena während eines Sprachaufenthalts in Paris eine Form von Rassismus, die ihr Paris spontan verleidet. Der Wunsch, arabisch zu lernen wird übermächtig. 1989 fliegt sie nach Tunis und schreibt sich in einer Sprachschule ein. Mit dem Ziel, später ihren Lebensunterhalt als Arabisch-Übersetzerin bestreiten zu können. Land und Menschen faszinieren sie. Ihre Liebe zu einem einheimischen Mann zerbricht an einem Missverständnis. Halsüberkopf verlässt sie ihn. Vergessen kann sie ihn jedoch nicht.
1994 erwirbt sie auf dem Brünig -Pass eine Alp, die sie jeden Sommer in kleinem Rahmen bewirtschaftet und findet dort unter einer alten Matratze ein arabisches Tagebuch. Es sind die dramatischen Aufzeichnungen Halimas, einer Marokkanerin, die in früheren Jahren zusammen mit den Gebrüder Kuhn hier gelebt und mit einem dann sogar Kinder hatte (Steine auf dem Weg zum Pass, ISBN-10: 3906021106 / ISBN-13: 978-3906021102). Die Übersetzung enthüllt bestürzende Ereignisse, die Elena nicht mehr loslassen, die sie aber aus Rücksicht auf Halimas marokkanische Familie geheim halten will. Das Auftauchen eines verletzten, dunkelhäutigen Mannes auf der Alp zwingt Elena schliesslich, sich der Vergangenheit zu stellen.
Die Idee der Autorin, den Roman im Jahr 2033 in Djerba zu beenden, finde ich sehr interessant. Das Buch ist einfühlsam und spannend geschrieben. Die darin vorkommenden Menschen sind authentisch. Ein packendes Buch, das unbedingt Beachtung verdient.
Hanna Steinegger
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. Juli 2014
Sehr authentisch geschrieben. Man kann sich super in die Person hineinversetzen und mitfühlen. Ich konnte es gar nicht weglegen. Super Buch
|0Kommentar|Missbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken