Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
40
3,7 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Dezember 2012
In der Geschichten geht es um das Paar Travis und Jodie Glasgow, die in ein Haus ziehen, welches in einer Kleinstadt steht, wo auch Travis Bruder Adam mit seiner Familie lebt.
In diesem Haus haben früher die Dentmans gelebt. Es stellt sich später heraus, dass der Sohn der Dentmans auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist.
Dies erinnert Travis sofort wieder an seinen kleinen Bruder Kyle. Nachts hört Travis seltsame Geräusche und er träumt schlecht. Ihn lässt die Sache mit dem Sohn der Dentmans, Elijah, einfach keine Ruhe und deshalb versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er macht dabei eine schreckliche Entdeckung...

Der Protagonist der Geschichte ist Travis Glasgow. Er ist Autor von Mystery- und Horrorgeschichten und hat eine Schreibblockade, die sich hoffentlich durch den Ortswechsel auflöst. Er hat seinen kleinen Bruder Kyle durch einen Unfall verloren. Man merkt in der Geschichte, wie sehr in das mitnimmt, auch wenn er es nicht wahrhaben will.
Seine Frau ist Jodie Glasgow. Sie spielt eher eine Nebenrolle. Ich finde sie sehr verständnisvoll und sympathisch. Sie fühlt sich nicht besonders wohl im neuen Haus, das merkt man vor allem, als die Dinge ihren Lauf nehmen.
Adam ist Travis Bruder und Polizist in dieser Kleinstadt. Man merkt, dass die beiden Brüder nicht das beste Verhältnis zueinander haben. Es bauen sich immer wieder Spannungen auf, die durch einen Streit enden oder in sich hineingefressen werden.
Die Dentmans haben früher im Haus der Glasgows gewohnt. Veronica und David Dentman sind Geschwister und ziehen gemeinsam Veronicas Sohn Elijah auf. Veronica ist sehr verstört, ich würde behaupten eindeutig psychisch krank. David ist ein aggressiver Mensch, aber er würde alles für seine Schwester tun.

Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr interessiert, denn ich mag Mystery-Thriller gerne. Ein geheimnisvolles Haus, mit einer mysteriösen Geschichte – eine gute Mischung für eine düstere und spannende Leseatmosphäre. Der Autor beschreibt die Umgebung, Personen und Details sehr genau, so dass man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Ein weiterer Pluspunkt sind die ganzen Charaktere, vor allem die Dentmans wurden sehr gut dargestellt und beschrieben. Ich konnte der Geschichte auch meistens gut folgen, allerdings habe ich an einigen wenigen Stellen den Faden verloren, da der Protagonist Travis oft in die Vergangenheit zurück blickt.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf Geistergeschichten steht. Man darf hier aber allerdings nicht zuviel „Mystery“ erwarten, denn der „Thriller“ steht meiner Meinung nach im Vordergrund.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2012
Der 1977 in den Staaten geborene Autor Ronald Malfi hat bereits in den 90ern zahlreiche Novellen und Kurzgeschichten aus den Bereichen Horror und Thriller veröffentlicht.
Inzwischen schreibt Malfi auch Romane, die bislang nicht in Deutschland erschienen sind. Einer davon - "Shamrock Alley" wurde 2010 sogar mit einem "Independent Publisher Book Award" für den besten Spannungs-Roman des Jahres ausgezeichnet.
Nun konnte VOODOO PRESS Ronald Malfi für sich gewinnen, so dass auch deutsche Leser in den Genuss seiner Werke kommen.

"Die Treppe im See" erzählt die Story von Travis Glasgow.
Travis ist ein Autor, der die Geister seiner Vergangenheit in seinen Werken verarbeitet. Mehr als einmal versucht er, durch seine Bücher über den Tod seines kleinen Bruders Kyle hinweg zu kommen. Mit seiner Frau Jodie bezieht er ein Haus in der unmittelbaren Nachbarschaft seines Bruders Adam. Dort beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt und gleichzeitig eine Zeit voller unheimlicher Begebenheiten und Rätsel. Geheimnisvolle Erscheinungen und Ungereimtheiten über die Vorgeschichte des neuen Hauses lassen Travis nicht ruhen. Also beginnt er, Nachforschungen in die Wege zu leiten, um Geheimnisse zu ergründen und seine eigenen Geister zu vertreiben.

Ronald Malfi ist in den Staaten bereits dafür bekannt, dass seine Charaktere oft am Leben gescheiterte Existenzen sind, die im Laufe der Handlung ihre Abgründe aufarbeiten und bewältigen.

Travis ist ein solcher Charakter. Gekonnt zeichnet Malfi hier das Bild eines innerlich zerrissenen Menschen, der im Begriff ist, die Leichen in seinem Keller an die Oberfläche zu befördern.
Der Leser begleitet Travis, der seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, auf eine spannende und aufwühlende Reise in die düsteren Geheimnisse einer Kleinstadt.
Das ist sogar so gut gelungen, dass man Travis nicht nur begleitet - man IST Travis. Wir erleben die Story durch seine Augen, wir fühlen den Schmerz, wir haben Angst und wir werden fast wahnsinnig vor Spannung, wenn er des Nachts durch unheimliche Geräusche geweckt wird und sich auf die Suche nach deren Ursache macht.
Ein weiterer detailliert gezeichneter Charakter ist David Dentman, der, obwohl er nur ein Nebencharakter ist, einen großen Eindruck bei mir als Leser hinterlassen hat. Leider darf ich aus Spoilergründen nicht weiter auf ihn eingehen, was sehr schade ist. Dazu kann ich nur sagen: Großartig geschrieben! Man wird wissen, wie ich es meine, wenn man es selber liest.
Der Charakter seiner Frau Jodie ist nur eine Randfigur. Sie dient dazu, den Bezug zur Realität in genau den richtigen Momenten wieder herzustellen. Sie ist der stabile Faktor, der für Momente der Entspannung sorgt.

"Die Treppe im See" hat noch den seltenen Gänsehautfaktor, der vielen zeitgenössischen Mysterythrillern heutzutage leider abgeht.
Wenn man sich vorstellt, dass man in der Nacht wach wird und fast den Herztod stirbt, weil ein Schatten vor dem Bett steht, der sich später als das eigene Kind herausstellt, das nur Durst hatte, dann beschreibt das in etwa wie es ist, diesen Roman zu lesen. Man steht eigentlich permanent unter Strom, weil der Spannungsbogen an vielen Stellen oftmals bis zum Zerreissen gespannt ist.

Dazu kommt dann noch das Rätsel, das der Story zugrunde liegt. Travis arbeitet sich durch eine komplexe Ermittlung, die den Hobbydetektiv im Leser weckt. Dabei werden wir mehr als nur einmal raffiniert auf eine falsche Fährte gelockt. Das bringt einen letztlich auch dazu, das Buch ab dem letzten Drittel ohne Pause zu verschlingen, weil man die Ungewissheit kaum noch aushält.

Ich muss zugeben, dass mich die Auflösung am Ende überrascht hat. Ich lag bis zum Schluss komplett falsch - Mission geglückt - Leser gekonnt an der Nase herumgeführt.

Den Schreibstil möchte ich als eine Mischung aus einfach und bildhaft beschreiben.
Ronald Malfi erschlägt seine Leser nicht mit ausladenden Metaphern und komplexen Schachtelsätzen. Trotzdem ist hier ein bildhafter Sprachgebrauch gelungen, der im Kopf des Lesers atmosphärische Stimmungen und Eindrücke erzeugen kann.
In meinen Augen ein gelungener Mix aus Unterhaltung und einem gewissen Anspruch.

Fazit:
"Die Treppe im See" ist spannend, unheimlich und intelligent gestrickt - gespickt mit raffiniert eingebauten Finten, die den Leser das eine oder andere Mal auf eine falsche Fährte locken. Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten und setze Malfi auf meine Liste favorisierter Autoren.
Sowas von Kaufempfehlung!
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2014
Ist es möglich, sich bei einem mehrfach ausgezeichneten Thriller/Mysterie/Horrorautor zu langweilen?
Es ist.
Traurig, aber wahr. Die Geschichte eines Bestsellerautors mit einer tragischen Vergangenheit und momentanen Schreibblockade, der mit seiner Frau in die eisige Kälte des amerikanischen Hinterlands zieht, konnte mich auf keiner Seite fesseln. Dabei waren die Grundlagen vorhanden.

Travis und Jodie Glasgow ziehen in ein altes Haus in der Nähe einer netten Kleinstadt. Es könnte perfekt sein: Die Nachbarn sind ok - zumal der nächste Nachbar der eigene Bruder ist, der bei der Polizei arbeitet -, die Gegend ein Traum mit dichten Wäldern und direkt hinterm Haus ein See, aus dem eine Treppe ragt. Doch schon bald gehen im Haus unheimliche Dinge vor: Travis glaubt, Schritte zu hören und jemanden zu sehen und bald kommt er hinter das Geheimnis der Familie, die vor ihm hier lebte. Deren Sohn starb unter bislang ungeklärten Verhältnissen, ja, man fand nicht einmal eine Leiche. Das katapultiert Travis direkt in seine Kindheit, als er dabei war, wie sein jüngerer Bruder starb. Ist seine Vergangenheit mit dem Schicksal des Kindes hier verbunden? Wurde das Kind ermordet? Gibt es tatsächlich Geister oder wird Travis verrückt? Seine Nachforschungen gefährden nicht nur seine Ehe, sondern bringen ihn auch in große Gefahr.

Klingt erst mal spannend. Ein Autor mit Schreibblockade, ein ungelöstes Verbrechen, ein geheimnisvolles Haus, Vergangenheit, Gegenwart, gruuuuuuuuuselige Vorkommnisse ... Moment. Genau daran scheitert es nämlich. Es ist überhaupt nichts gruselig. In den wenigsten Szenen kommt es überhaupt zu einer Art Spannung. Travis ist ein ziemlich unangenehmer Protagonist, der immer nur an sich selbst denkt und ständige Monologe führt. Es gibt auf den ersten einhundertfünfzig Seiten überhaupt nichts, was passiert. Ab und zu mal Schritte in der Nacht und etwas, das wie ein Kind aussieht, welches im Dunkeln durch das alte Haus huscht. Aber der Anflug von Thrill, der sich soeben einstellen will, wird im nächsten Moment gebrochen, weil Travis gleich wieder langatmigen Gedanken nachhängt, in denen er sich selbst fragt, ob er halluziniert oder es echt ist.

Selbst als es dann mal gefährlich für ihn wird, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, warum er sich denn so in Gefahr bringt, zumal er die Gedanken ja selbst hegt. (Und natürlich nicht zur Zufriedenheit beantworten kann.) Fraglich auch die Szene, wo er sechs oder mehr Stunden bei extremen Minusgraden bewusstlos irgendwo herumliegt, ohne zu erfrieren. Und seine ständigen Wiederholungen, dass ihm die Hoden vor Kälte schrumpeln, machte es auch nicht spannender. Zwischendurch feiert sich Travis selbst als Bestsellerautor, indem er wie getrieben die Geschichte des vermutlich ermordeten Jungen aufschreibt und die ganze Zeit dachte ich: Mensch, Ron, warum konntest du nicht auch so getrieben diese Story schreiben und mich damit fesseln?

Fazit: Spannung, die sich aufzubauen drohte, wurde gleich wieder eingerissen und meiner Meinung nach hätte die ganze Geschichte als Shortstory weitaus besser funktioniert. Weniger ist manchmal mehr.
1313 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2015
INHALT:
Ein Schriftsteller, der den Tod seines Bruders verarbeiten muss, zieht mit seiner Frau in ein Haus am See. Dort geht offensichtlich das Gespenst eines kleinen Jungen um, der vor einem Jahr am See zu Tode gekommen sein soll. Ob diese Annahme der Wahrheit entspricht, ist eine wesentliche Frage, die im Laufe des Romans beantwortet wird.

Die Figuren bleiben seltsam konturlos, besonders die Frau des Protagonisten, Jodie, konnte ich mir nicht ansatzweise vorstellen und wird im Laufe der Geschichte zunehmend zur Stichwortgeberin degradiert.
Durch die klassischen Elemente einer Geister-/Horrorgeschichte kann man sich zwar ein bisschen gruseln, das Ende jedoch ist vorhersehbar und absolut enttäuschend.

STIL:
Mit einem Wort? Furchtbar.
Der Erzähler wechselt in seinem Stil von gehoben (Formulierungen wie üblich Anfang des 20. Jahrhunderts) zu umgangssprachlichem Slang. Es bleibt ungleichmäßig, uneinheitlich. Auch die direkte Rede der Figuren wirkt manchmal derart künstlich und schießbudenhaft, dass man sich nur wundern kann.

Am Schlimmsten aber sind die ständigen Orthographiefehler. Rechtschreibung ging wohl einigermaßen, Zeichenfehler aber sind auf wirklich jeder Seite und erschweren das Lesen kolossal. Hier hätte man besser in einen gestandenen Übersetzer oder interessierten Lektor investiert.

FAZIT:
Die Story ist halbgar, ihre Figuren sind blass und stilistisch handelt es sich um einen totalen Reinfall. Keine Empfehlung.

- euer Bibliophilos
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2014
Ein in seiner Handlung gut erdachter, intelligenter Thriller.
Das Cover und der Titel versprechen neben psychisch gestörter Persönlichkeiten, auch viel Geheimnisvolles und Übersinnliches.
Geheimnisvoll wird es dann schon im Verlaufe des Buches, das Übersinnliche wird allerdings nie so verdeutlicht, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte. Die Ansätze diesbezüglich sind gut, gehen aber irgendwie unvollendet im Szenario unter.
Der Geist, eines unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommenen Kindes, dessen Leiche nie gefunden wurde,
spaziert, als Rahmenhandlung, durch die Kulisse. Leider konnte mich dies nicht wirklich überzeugen und es fehlte mir hierbei eindeutig an Gänsehautfeeling.
Andererseits ist die Geschichte sehr spannend und hält für den Leser einige Überraschungen in Sachen Täterfindung bereit, wobei öfters die Frage entsteht, ob es hier überhaupt einen Täter im üblichen Sinne, zu finden gibt.
Manchmal kommt die Geschichte auch ein bisschen ungläubig daher.
Z.B. dann, wenn die Hauptfigur des Romans stundenlang mit durchnässter und wegen bestehender Minusgrade bereits gefrorener Kleidung, bewusstlos im Freien liegt und fast keinen körperlichen Schaden davon trägt.
Andererseits begrüße ich es sehr, dass hier mal ein Thriller, ohne die sonst fast üblichen, bis ins kleinste Detail explizierten Gewaltdarstellungen auskommt.
Gute vier Sterne für einen spannenden Roman, mit kleinen Defiziten.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2015
Ich muss voraus schicken dass ich Mystery/Horror/Fantasy gerne mag und daher dachte ich, dieses Buch wäre was für mich.
Nun ja es war... teilweise richtig langatmig und ehrlich gesagt habe ich mich bis zum Ende durchquälen müssen, weil ich keine angefangenen Bücher einfach so stehen lasse. Aber es war richtig "Arbeit" es fertig zu lesen.
Nach dem Ende hab ich mich echt gefragt, wie ist es möglich soooo lang herumzuschreiben, bis man auf diese ziemlich flache Lösung des ganzen Rätsels kommt? Also ehrlich, 200 Seiten weniger hättens auch getan...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2012
Mit der Story hat Ronald Malfi zwar nicht das Rad neu erfunden, Spuk im Zusammenhang mit dem guten alten "Thrill" gibt es nicht erst seit heute, aber die Umsetzung ist absolut empfehlens- und lesenswert, denn zu den Elementen Spuk und Thrill gesellt sich die Tragödie der Familie, die eigentlich erst der Auslöser des Ganzen ist. Die Treppe im See ist ein Mystikthriller, der aufgrund seiner immensen Spannung, den überzeugenden Figuren und der wahrhaft perfekten Location (die Abgeschiedenheit, dieses scheinbar idyllische Fleckchen Natur und die Jahreszeit) ganz weit oben in den Ranglisten dieses Genres anzusiedeln ist, zweifelsohne zu den Besten in dieser Konstellation gehört.
Der Leser ist sofort und ohne Umschweife in der Geschichte, denn Malfi redet Tacheles, verzichtet auf langes drum herum und konfrontiert ihn umgehend mit der grausigen Wahrheit, die nicht einmal dem ärgsten Feind zu wünschen ist. Malfi versteht es beängstigend einfach, das Unheimliche, das Angsteinflößende in die heimischen vier Wände der Leser zu bringen.

"Ungewöhnliche Entdeckungen im neu erworbenen Haus der Familie Glasgow und Ungereimtheiten in einem früheren Todesfall eines 10 jährigen Jungen - er "soll" in dem See ertrunken sein der zum Grundstück gehört, dessen Leiche aber nie gefunden wurde - sorgen dafür, dass die Dämonen der Vergangenheit in Travis wieder aufgeweckt werden. Eine Vergangenheit, die er seit Kindstagen mehr schlecht als recht zu verdrängen versucht. Hinzu kommen Geräusche, Gestalten und Schemen, die er mehr als nur einmal im Haus wahrnimmt, und ihm den mittlerweile sicher geglaubten Halt unter den Füßen wegzuziehen versuchen."

Einen Großteil des Erfolges verbucht zweifelsohne die Figur Travis für sich, die von ihrer ganzen Art, dem Auftreten, der Körpersprache, der perfekte Part für diese ihm angedachte Rolle ist. Hinzu kommt Travis Vergangenheit, die wirklich niemand auf seinen Schultern tragen möchte, da diese viel zu schwer wiegt, sie das ganze Leben unaufhörlich an einem nagt.

Ronald Malfi hat mit Travis einen durch Leid geprägten Charakter ins Leben gerufen - dessen Probleme natürlich auch das Eheleben auf die Probe stellen - der unglaublich neugierig ist, und den man aufgrund seiner Eigenheiten innerhalb kürzester ins Herz schließt. Travis ist kein Held und auch kein Versager, er ist schlichtweg ein ganz normaler Mittdreißiger.

Mein Fazit: "Wer das mystisch Angehauchte und das Übernatürliche, gepaart mit klassischen Thriller mag, der wird von Ronald Malfi bestens versorgt. Die Geschichte zieht den Leser wie mit einem gigantischen Laubsauer in seinen Bann, hält ihn ab der ersten Seite fest in seinem Sog und lässt ihn erst am Ende wieder frei, spuckt ihn zurück in die Realität. Erst dann ist die Zeit des extremen Nägelkauens, einhergehend mit der nötigen Erpelpelle vorbei."
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2012
Dieser Mystery-Thriller ist wirklich gelungen, dass muss ich als leidenschaftlicher Leser und Fanatiker von Mystery und Horror wirklich zugeben. Ich habe das 375 Seiten starke Buch in 2 Tagen regelrecht verschlungen.

Der Autor hat wirklich ein Händchen dafür Orte, Dinge und Situationen zu beschreiben, obwohl ich mir doch einen Funken mehr erwartet habe-ich wartete wohl auf diesen kleinen Funken, der einen richtig umhaut. Nichts desto trotz ist dies ein wirklich gutes Buch mit einer richtig guten Geschichte, die einen doch sehr überrascht.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2013
Die Treppe im See enthält alle klassischen Gruseleien, die man sich denken kann.
Komische Geräusche, huschende Schatten, tote kleine Kinder, Lichter die an und aus gehen.... Es wurden aber auch alle Register gezogen.
Die Geschichte um den jungen Mann, der so eine schwere Last zu tragen hat, ist nett. Mehr aber auch nicht. Für Leser die auch gerne mal mitdenken, ist das Ende nicht ganz so überraschend.
Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter. Es sorgt zwischendurch für eine angenehme Gänsehaut und läßt einen kurzweilig den Alltag vergessen.
Am allerbesten gefällt mir das Cover!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2015
Obwohl es an der Geschichte (zu der ich nun nichts mehr schreibe weil schon genug dazu gesagt wurde) eigentlich nicht wirklich viel auszusetzen gibt kam bei mir kein Grusel auf. Eventuell liegt es daran das der Autor etwas zu viel persönliche Vergangenheitsbewältigung betreibt. Ich hatte jedenfalls keine Probleme, nachts zu lesen und anschließend alptraumlos zu schlafen :-) Trotz des fehlenden Grusels eine recht spannende Geschichte bis zum Ende. Ich jedenfalls wollte wissen, was nun mit dem Sohn der Vorbesitzer passiert ist und das Ende war zwar kein Knaller aber auch keine Enttäuschung. Der Hauptcharakter erinnert ein klein wenig an die männlichen Protagonisten von Stephen King
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden