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am 28. Juli 2016
Die Geschichten sind unterhaltsam aber einen großen Nutzen konnte ich für mich nicht herausziehen. Nach der dritten Erfolgsgeschichte kennt man dann das Muster zu genüge.
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am 21. Oktober 2010
Was wäre die Welt ohne Idealisten, Überzeugungstäter, vermeintlich Verrückte und Spinner ? Es wäre alles sehr grau und nichts würde sich verändern. Die Menschen wäre alle angepasste, in Ihrem freiheitlichen Denken eingeschränkte, charakterlose Individuen. Bücher wie dieses geben einem das Gefühl, daß die Gedanken frei sind und daß es sich lohnt, für seine Überzeugungen und Ideen einzutreten, um Teile dieser Welt zum Besseren zu verändern. Unternehmerisches Risiko, Mut, Durchhaltevermögen, unkoventionelle Handlungen, dabei immer den Blick nach vorne gerichtet sind Tugenden, die einem Großteil der Menschen zumindest in Deutschland abhandengekommen sind. Dieses Buch macht Lust und Mut auf mehr, ich kann es nur jedem empfehlen.
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am 10. Februar 2011
Manche Geschichten sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Etwa die des Topmanagers, der sich über die Starrheit in seinem traditionellen Unternehmen ärgert und deshalb auf der Vorstandsetage heimlich die akkurat rechtwinklig angeordneten Besucher-Sofas verschiebt, quasi als Symbol für sein Querdenkertum. Und als die Möbel kurze Zeit später wieder sauber und ordentlich in ihrer alten Position standen, da machte er sich einen Spaß daraus, sie von da an täglich wieder zu verrücken - und natürlich wurden sie von den braven Angestellten auf immer wieder in die alte Rechtwinkligkeit gebracht.

Diese Geschichte hat natürlich einen tieferen Sinn: Menschen, die Neues schaffen und wirkliche Innovationen durchsetzen, hassen überkommene Regeln und festzementierte Ordnung, sie rebellieren dagegen - im Großen wie im Kleinen. Und meistens kämpfen sie dabei gegen Windmühlen an, gegen feste Strukturen, satte Zufriedenheit und Angst vor der Veränderung. Doch diese träge Opposition gegen das Neue demotiviert die Innovatoren nicht - es stachelt sie eher weiter an. Manchmal siegen diejenigen, die sich den alten Regeln widersetzen.

Zehn Erfolgsgeschichten haben Trendforscher Sven Gábor Jánszky und Innovationsberater Stefan Jenzowsky in einem Buch versammelt: "Rulebreaker - Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern". Sie handeln von Männern, die in der deutschen Wirtschaftsgeschichte der letzten Jahrzehnte erfolgreich waren, weil sie die Gesetze ihrer Märkte erst bewusst gebrochen und damit langfristig verändern haben. Solche Rulebreaker sind zum Beispiel der Erfinder der AIDA-Kreuzschiffe oder der Manager, der die Strommarke Yello ins Leben rief und somit den Deutschen beigebracht hat, dass Strom angeblich gelb sei (er ist es übrigens auch, der bei seinem Arbeitgeber die Sitzmöbel verrückt hat).

Die Autoren erzählen bild- und anekdotenreich die Lebensgeschichte dieser Menschen, die gleichzeitig auch immer die Geschichte der Branchen ist, die durch sie verändert wurden: Immobilienmakler, Privatbanken, Wörterbücher, Apotheken. Einige der Stories warten noch auf ein Happyend im richtigen Leben - etwa die über das Team, dass sich eine personalisierte Zeitung ausdachte. Mit "Rulebreaker" liefern die Verfasser eine Sammlung moderner Heldensagen - es sind nicht Prozesse und anonyme gesellschaftliche Trends, die einen Markt umkrempeln, sondern die Visionen und die Beharrlichkeit einzelner Ausnahmepersönlichkeiten definieren die Regeln des Geschäftes neu. Diese Charaktere werden in einer manchmal fast zu detailreichen Ausführlichkeit beschrieben: ihre Herkunft, ihre Wertvorstellungen und Träume, die Erfolge und Rückschläge, die Anfeindungen und Konflikte, die sie provozieren.

Das ist ohne Zweifel spannend zu lesen und man lernt dabei auch immer ein bisschen etwas über die deutsche Wirtschaftsgeschichte. Am Ende gibt es auch noch den Versuch, die Gemeinsamkeit dieser zehn Rulebreaker-Biografien zu analysieren und Tipps für das eigene Management zu geben. Hier huldigen die Autoren einen Geniekult ' Rulebreaker ist man von Geburt an oder nicht. Wer keiner ist, der soll einen in seinem Unternehmen einstellen und ihn absolut freie Hand lassen, egal was dieser Mann (tatsächlich behaupten die Autoren, keine Frau gefunden zu haben, die in diese Kategorie passt) auch immer anstellen wird. Diese Fazit-Kapitel sind die schwächsten im Buch, doch die sehr unterhaltsame Lektüre der vorhergehenden Rulebreaker-Sagen macht dies locker wett.
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am 8. Januar 2011
Das vorliegende Buch hat mir vor allem deswegen so gut gefallen, weil es die Geschichte verschiedener Menschen beschreibt die verschiedene Branchen komplett verändert haben. Das Buch greift den Gedanken von Günter Faltin auf, dass für eine erfolgreiche Gründung nicht mehr ein Know How in allen Themengebieten gefragt ist oder das es eine Erfindung braucht(den man nur geschäftstauglich vermarkten müsste) um Erfolg zu haben.

Viele der Geschichten, wie yellowstrom(wo ich eher das Buch von Bernd Kreutz empfehle), niiu und Aida(Die mir nach wie vor am besten gefällt) kannte ich schon. Viele andere wiederum wie der Aufbruch des Apothekenmarktes kannte ich nicht. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und erinnert eher an einen wirtschaftlichen Roman. Es sind anschaulich erzählte Geschichten von dem Weg den Menschen gehen mussten um ihr Geschäft auf die Beine zu stellen. Doch in dieser erfrischenden Art und Weise liegt auch gleichzeitig ein Schwachpunkt. Wenn man sich die Geschichten durchliest und an etwas mehr Businnes Insights interessiert ist, wird man enttäuscht. Auch wenn sich das Buch nicht zum Ziel gemacht hat, was wohl auch Platzproblem wäre, jede Geschichte etwas detail analytischer darzustellen - so vermisse ich doch ein paar mehr Informationen über Kapitalbedarf, Umsatzund Mitarbeiterentwicklung und all die Informationen die einem einen besseren Einblick geben als die Aussage, dass es eine tolle Idee ist die jetzt richtig gut läuft. Zwar ist der Ansatz bewusst auf den Rulebreakeraspekt gelegt wurden, also der Tatsache was gemacht wurde um eine Branche(bezogen auf den Kundennutzen) radikal zu verändern und um zu gründen, doch auch ein Einblick in die Entwicklung wäre interessant gewesen.

Alles in allem ist es ein Buch was die Idee des Entrpreneurships aufgreift. Es ist ein optimistsches Buch und sollte jeden inspirieren der meint Dinge besser machen zu können dies auch zu wagen. Am Ende wird ein Rulebreaker Psychogramm erstellt und die, wenig überraschende, Essenz ist das es nicht "den" Rulebreaker gibt sondern nur überschneidungen zwischen bestimmten Eigenschaften. Wer sich also für Wirtschaft interssiert, für Querdenker und für Geschichten wo Menschen den Erfolg erzwungen haben, gerade weil sie anders und gegen den Strom dachten der ist mit diesem sehr unterhaltsamen Buch gut bedient.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Juli 2015
Die zehn Wirtschaftsgeschichten der beiden Autoren Sven Jánszky und Stefan Jenzowsky sind flüssig geschriebene, fesselnde Reportagen über große und kleine Wirtschaftsakteure, die ihren eigenen Weg gegangen sind.

Der Versuch, wirtschaftlichen Erfolg mit bewußten oder unbewußten Regelbrüchen in Beziehung zu setzen, ist originell und an vielen Stellen auch lehrreich. Auch ein Teil der Schlußfolgerungen, die die Autoren am Ende ziehen, dürfte fraglos richtig sein. Ein Schönheitsfehler ist jedoch, daß diese nicht unbedingt aus den Daten und dem Stoff der Geschichten folgen, die vorher dargelegt wurden.

REGELN DES REGELBRUCHS
Den Ratschlägen,
1. Innovation entsteht nie durch Prozesse, sondern durch Menschen,
3. Betreiben Sie Innovationsmanagement,
8. Werden Sie attraktiv für Rulebreaker,
9. Gründen Sie die siebeneinhalbte Etage,
10. Lassen Sie Rulebreaker unternehmerisch eigenständig arbeiten,
12. Seien Sie intransparent und
13. Brechen Sie die Logik des schnellen Profits,
kann man ohne weiteres zustimmen. Nur folgen sie eben nicht unbedingt aus den Erfolgsgeschichten der Entrepreneure, Unternehmer und Unternehmensentwickler, die vorher erzählt wurden. Insbesondere Schlußfolgerungen Nr. 3, 9 und 13 thematisieren überdeutlich den Innovationsgewinn durch sog. Wissensarbeiter, die von organisatorischen Zwängen und Gewinnzielen unbehelligt neue Ideen verfolgen dürfen (zum Begriff der Wissensarbeiter s. z.B. Produktive Wissensarbeit(er): Antworten auf die Management-Herausforderung des 21. Jahrhunderts Mit vielen Fallbeispielen Performance messen Produktivität steigern Wissensarbeiter entwickeln. In Nr. 9 ist ganz explizit von "ThinkTank" und "Denkfabrik" die Rede. "Versuchen Sie den Wert dieser Denkfabrik zu verstehen", heißt es da. Später fällt sogar der Name" Skunk works", der die geheimnisumwitterte Forschungsabteilung der amerikanischen Firma Lockheed zur Entwicklung neuer Technologien (Lockheed Advanced Development Programs) bezeichnet. Wenn die Autoren nicht doch nur eine Abteilung für Unternehmensentwicklung im Sinn haben, was ein komischer Ausdruck für Denkfabrik wäre, ist das entweder alles unscharf formuliert oder ein thematischer Bruch. Wollen die Autoren über die Bedingungen für Innovationen und Erfindungen im bestehenden Unternehmen reden oder über die zur Neuerfindung des gesamten Unternehmens?

FAZIT
Die Wirtschafts- und Entrepreneurgeschichten, die den Hauptteil des Buches ausmachen, sind überaus kurzweilig und informativ. Weniger überzeugend ist der Versuch der Autoren, ihre kleine Stichprobe zu generalisieren und eine Psychologie des Regelbruchs zu formulieren. Richtig sind wohl ihre Überlegungen zum Bedürfnis des "Regelbrechers" nach Anerkennung, die zur Verwandschaft mit Piraten und Gesetzesbrechern hatte ich für etwas verunglückt.
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am 6. September 2010
Am Buch "Rulebreaker. Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern" hat mich besonders die Psychologie der Rulebreaker interessiert. Was macht diese Menschen aus, wie sind sie gestrickt, woher nehmen sie ihren Mut, ihre Visonen bis zu letzten Konsequenz zu verfolgen? Schließlich ecken diese Menschen nicht nur einfach ein bisschen an, sondern verstoßen gegen Regeln, die ihnen hin und wieder sogar Morddrohungen einbringen ... und trotzdem bleiben sie dran und probieren es weiter, und wenn sie auf eine Art gescheitert sind, verfolgen sie ihr Ziel trotzdem weiter und probieren es eben auf eine andere Art. Faszinierend, finde ich.

Sehr gelungen ist auch das "Rulebreaker-Manifest" am Ende des Buches, in dem die 15 Regeln des Regelbruchs festgehalten werden - sehr provokant etwa die letzte These: "Ich werde jeden Tag versuchen, gefeuert zu werden."

Insgesamt ein hoch interessantes Buch über 10 Persönlichkeiten, die es eben auf ihre Art machen und damit beruflich erfolgreich sind.
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am 25. Mai 2015
Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie ein Querdenker, ein Entrepreneur, ein Rulebreaker sind? Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werde Sie es wissen. Denn nachdem man die wunderbaren Biografien von Rulebreakern der letzten Jahre genossen hat, erläutert das Buch in den letzten Kapiteln, was denn überhaupt so ein Rulebreaker ist. Welcher Charakter ist dafür notwendig, und was treibt ihn an. Übrigens hat mich sehr erstaunt, dass der Autor trotz intensivem Bemühen nicht eine einzige weibliche "Rulebreakerin" finden konnte. Anscheinend sind Frauen nicht dickköpfig genug, um beharrlich und gegen alle Widerstände unternehmerische Visionen zu verfolgen? Oder fehlt ihnen ganz einfach das nötige Quentchen kriminelle Energie? Oder es wird zukünftig auch immer mehr weibliche Rulebreaker geben, da sich das traditionelle Rollenschema ändert (was mich persönlich sehr freuen würde). So oder so, ohne Rulebreaker würden wir wohl noch auf den Bäumen hocken und uns überlegen, wie man noch schneller Hirsche enthäuten könnte nach der Jagd. Ein tolles Buch, das mich sehr motiviert hat so zu bleiben, wie ich bin.
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am 13. Mai 2015
Wer immer nur brav hinter anderen Leuten läuft, und die Positionen der anderen vertritt, wird niemals etwas entscheidendes bewegen können.
Doch wenn ich diesen Mut habe, kann ich die Gesellschaftlichen Begrenzungen aushebeln. Das ist die Quintessenz dieses Buches. Die Geschichte hat es immer und immer wieder bewiesen, das gerade Regelbrecher, diejenigen die den Staus Quo nicht bereit waren einfach zu Akzeptieren, etwas gigantisches auf die Beine gestellt haben. Doch dafür braucht es Mut, Selbst-Vertrauen seinen eigenen Weg unbeirrt zu gehen, egal wie groß auch die Widerstände sein mögen.

Das Buch ist an diejenigen gedacht, die tatsächlich in ihrem Herzen dieses Feuer spüren, die etwas bewegen wollen. Es ist dabei egal ob es sich um Geschäftliche Belange oder eher um Privates handelt. Das Buch ist nicht für all die Angsthasen und die ewigen ja Sager gedacht.

Lasst euch Inspirieren.
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am 21. Oktober 2015
Janszky zeigt, das auch 'andere Iden und Ansätze' erfolgreich werden können, auch wenn sie es schwer haben. Die Regeln zu brechen (man muss den Begriff vielleicht nicht zu wörtlich nehmen'), um besonderen Erfolg zu haben, ist sein Thema. Schön beschrieben sind die verschiedenen Praxisbeispiele, die eben dies belegen: der PostIt, Yello Strom, Coca Cola, Consors, Doc Morris, sind nur einige der Beispiele die zeigen, dass 'andere Wege gehen' eine gute Sache sein kann. Kreativität wird dabei als aktiver und gleichzeitig passiver Prozess beschrieben. Hilfreich sind auch seine 'Regeln für das Bearbeiten starker Innovationen' und die Beschreibung, wie man Branchen erkennt, wo sich das Rulebreaken lohnt.
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am 31. Juli 2013
Das Buch lohnt sich wirklich. Die Geschichten sind sehr aufschlussreich, öffnen den Horizint und motivieren. Die Stories sind eher roman-like aufgemacht und schnell zu lesen. Wer über das gelesene reflektiert wird einige Erkenntnisse gewinnen. Gemacht sicher primär für Unternehmer, Manager und Führungskräfte, lohnt es sich aber aus meiner Sicht für alle Menschen die Lust darauf haben innovativ zu sein, sich über die Zukunft Gedanken machen wollen und den Drang verspüren Dinge zu verbessern.
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