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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 28. April 2011
Fast jeder kennt jemanden, der psychische Probleme hat. Entweder in der eigenen Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis, oder aber man ist selbst betroffen. Depressionen, Ängste, Zwangshandlungen oder wirre Gedanken bis hin zum (versuchten) Suizid... Immer findet eine Wesensänderung der erkrankten Person statt, welche für unsere sensiblen Kinder auch bei noch so guten "Vertuschungsversuchen" in den aller meisten Fällen wahrgenommen wird. Für sie ist diese Situation besonders beängstigend. Ein nahestehender Mensch ist auf einmal nicht mehr, wie er war. Warum ist Papa so traurig? Bin ich schuld, dass es Mama schlecht geht? Wird es jemals wieder wie früher? Was kann ich machen, damit es Papa besser geht? Will Mama wegen mir nicht mehr leben? All das sind Fragen, die Kinder dann beschäftigen. Besonders wichtig in dieser Zeit ist der Dialog mit den Kleinen, eine vertraute Person, bei der sie Halt und Trost finden. Auffangen in ihren Ängsten und kindgerecht ehrliche Antworten finden heißt die verantwortungsvolle Aufgabe. "Annikas andere Welt" hilft Ihnen auf dem Weg der Antwortfindung.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert:

1. Teil - für Kinder psychisch kranker Eltern: Eine kurze Geschichte über Annikas Familie, wie Mama krank wird, wie sich das auf den Alltag von Annika auswirkt, was für Sorgen sie sich macht, und schließlich eine Lösung - nämlich eine Therapie - gefunden wird, damit Mama wieder Freude am Leben bekommt.
Darauf folgt der Informationsteil für Kinder "Wenn Mama oder Papa seltsam werden: Informationen für dich!", schön kindgerecht erklärt. Das Lied "Kopfsalat" darf natürlich nicht fehlen! Im Anschluss gibt es einen großen Praxisteil, in dem die Kinder ihre Gedanken und Emotionen mitteilen und veranschaulichen können. Diesen Teil finde ich besonders wertvoll und toll gemacht! Sehr einfühlsam und kreativ!

2. Teil - für (psychisch kranke) Eltern: Hier gibt es eine Menge Informationen über die verschiedenen Erkrankungen und darüber, wie Kinder damit umgehen, welche Ängste diese Veränderungen im Familienalltag bei ihnen auslösen und auch, mit welchen Konsequenzen im schlimmsten Fall zu rechnen ist (Stichwort: Kindeswohlgefährdung).

3. Teil - Sachinformationen für PsychologInnen/PsychotherapeutInnen

Und schließlich findet sich im Anhang noch ein Glossar, worin auf die wichtigsten Begriffe nochmal eingegangen wird.

Ich kann das Buch "Annikas andere Welt" nur weiterempfehlen! Lesen Sie es mit Ihrer Familie! Sie sind nicht allein, es gibt Hilfe! Brechen Sie die Mauer des Schweigens und unterstützen Sie Ihre Kinder, die aufgeladenen Schuldgefühle abzugeben und helfen Sie ihnen, wieder zu einer unbeschwerteren Kindheit zurück zu finden! Dieses Buch ist ein sehr guter Anfang und ein noch besserer Begleiter, in jedem Fall aber ein wertvoller Denkanstoß die Ängste unserer Kinder zu begreifen, uns unserer Verantwortung bewusst zu werden und die empfindsamen, unschuldigen Kinderseelchen zu schützen!
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am 24. April 2011
Danke für dieses Buch, welches sich einem Tabuthema annimmt und kindgerecht aufbereitet.
Ich leide selbst an Depressionen und auch in unserer Familie war dieses Thema tabu. Mit Hilfe dieses Buches konnte ich meiner Tochter endlich erklären, warum es Mama manchmal nicht gut geht und was hilfreich ist. Die Hintergrundinfomationen für Eltern, Pädagogen etc. macht das Buch für alle Erwachsenen interessant, die mit Kinder zusammenarbeiten.
Vorallem den "aktiven" Teil finde ich gut gemacht für die Kinder, um ihr Selbstbild zu stärken, sich seiner Stärken bewusst zu werden und die Schuldgefühle zu besänftigen. Meine Tochter konnte kindgerecht begreifen, dass nicht sie Schuld an meiner Krankheit ist.
Uns hat das Buch wirklich sehr in unserem Familienalltag geholfen.
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am 4. Dezember 2012
Dieses Buch ist eine super Einstiegshilfe, mit Kindern über das Unaussprechliche zu reden: psychische Erkrankungen. Man kann es nicht sehen, man kann es nicht anfassen und es kann doch das ganze Leben prägen. Gleichzeitig nimmt man der Sache damit auch ihren Schrecken. Kein Kind soll denken müssen, dass es mit dem Erlebten allein und unverstanden ist.
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am 15. März 2011
Annika, ein Schulkind, hat eine psychisch erkrankte Mutter und erlebt, wie sie sich selbst und ihren kleineren Bruder versorgen muß und was das an Gefühlen in ihr auslöst. Das Buch bietet betroffenen Kindern die Möglichkeit, ihre Gefühle zu verstehen, betreibt kindgerechte und verständliche Aufklärungsarbeit, stärkt das Selbstwertgefühl durch nett aufgemachte Übungs- und Lernseiten und hilft dem Kind, sich mit Verständnis zu begegnen. Es kann seine Stärken ausweiten, wird ermutigt auf positive Dinge zu sehen und lernt, dass es nicht seine Schuld ist, dass ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Verschiedene Gefühle bekommen einen Platz. Am Anfang des Buches liest man eine kleine Geschichte aus Annikas Leben. Es folgen Erklärungen, was Psyche ist, welche Gefühle man haben kann, wie man Handeln und denken kann. Danach geht es über zu den Erläuterungen verschiedener psychischer Erkrankungen. Ein Lied über Annikas Welt rundet die Sache ab und macht Gefühle auch für Kinder, die sich eher musikalisch öffnen können, zugänglich.

Sehr gut hat mir auch die Seite mit der Fliege gefallen. Man soll sich vorstellen, eine Fliege kommt für ein paar Tage zu Besuch nach Hause und sie wird gefragt, was ihr auffallen würde und was sie wohl anderen Fliegen von ihren Beobachtungen erzählen würde. So können auch Erwachsene leicht versuchen, die Situation selbst zu reflektieren und im weiteren Verlauf auch zu optimieren, denn das Buch bietet auch viele Anregungen, was man wie verändern kann.

Insgesamt läßt es zum Thema psychische Erkrankungen keine Frage offen. Am Ende gibt es noch einen Teil für Therapeuten mit Sachinformationen.

Ich vermisse eine Altersempfehlung an dem Buch. Einige Seiten sind meiner Einschätzung nach durchaus schon für 4jährige geeignet, aber der Großteil eher für Schulkinder.
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am 26. März 2011
Das Buch hilft Kindern psychisch kranker Eltern, den Rattenschwanz an Problemen, den die Krankheit mitunter für die Familie mit sich bringt, besser zu verstehen. Zudem wird deutlich, dass das Kind nie schuld ist und sich nicht schämen muss. Handlungsstrategien zum Leben in dieser Situation werden gut erklärt und sind praktikabel.

Super ist, dass das Selbstbewusstsein der Kinder durch die Arbeitsblätter gestärkt wird und das Positive an der Familie hervorgehoben wird, so dass ein Kind sieht, dass es nicht nur schlimm zu Hause ist und so ein Stück weit eine glückliche Kindheit haben kann.

Möglicherweise ist es sinnvoll, mit jüngeren Kindern das Buch gemeinsam zu lesen.
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am 21. März 2011
Wenn Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden, sind Kinder hilflos und verstehen die Welt kaum. Sie wissen zunächst nicht, dass es sich überhaupt um eine Krankheit handelt und kennen auch keine Lösungsmöglichkeiten dafür.
Das Buch schafft es auf gut verständliche Art Kindern die Thematik näher zu bringen, u.a. durch die Einbettung in eine kurze Geschichte, an deren Ende viel Hoffnung für die Genesung der kranken Mutter steht.

Wunderbar gelungen sind die zahlreichen Seiten für Kinder - zur Selbstreflexion und zum Erlernen von Bewältigungsmöglichkeiten der besonderen Situation. Auch Eltern und andere Erwachsene erhalten Hilfe für einen guten kindgerechten Umgang. Ebenfalls werden dabei psychologische Therapeuten mit Anregungen für ihre Arbeit unterstützt.

Ein sehr gelungenes, absolut empfehlenswertes Buch mit vielen wichtigen Informationen!
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am 4. Juli 2014
Das Buch war für mich nicht sonderlich hilfreich, da es um ein kleines Mädchen geht, spricht es kleine Jungs nicht wirklich an und es ist geschrieben, als ob sich ein paar Weltverbesserer mit Sozialpädagogik-Hintergrund in ein kleines Kind hineinversetzt haben und dann 10m am Ziel vorbeigeschrammt sind. Ich hab's versucht, aber es hat nichts gebracht, dieses Buch zu benutzen. Dann lieber Astrid Lindgren vorlesen.
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"Annikas andere Welt" ist nicht nur eine "Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern" (wobei ja oftmals nur ein Elternteil direkt krank ist) wie der Untertitel besagt, sondern wird auch den Fachleuten eine große Unterstützung sein, kindgerecht das Theam anzugehen und den Kindern wirkliche Hilfe zukommen zu lassen.
Das Autorinnen-Trio Sigrun Eder, Petra Rebhandl und Evi Gasser stellt mit einem gut verständlichen Text und kindgerechten Illustrationen das weite Spektrum an Betroffenheiten und Ausdrucksformen dar. So ist das kleinformatige Buch in drei Bereiche eingeteilt.
Als erstes werden die Kinder aufgeklärt bezüglich psychischer Erkrankung. Im zweiten Teil wird die Erlebens- und Sichtweise der Kinder für die Eltern beschrieben und im letzten Teil erhalten Psychologen/-innen und Psychotherapeuten/-innen Anregungen für die Arbeit sowohl mit den Eltern als auch mit den Kindern. Sicher lässt sich das Buch auch von einem weiter gefassten Personenkreis gut nutzen.
Die ausgesprochen vielseitigen Methoden in dem Buch, wie auch Ausschneide- und Ausmalmaterialien oder Checklisten und Worterklärungen machen das Buch zu einem excellenten Unterstützungswerk, dem man eine weite Verbreitung wünscht; insbesondere weil die Kinder nicht als "passive Erleider" der Situation hier sich erleben müssen, sondern die aktive Auseinandersetzung in ressourcenorientierter Weise gefördert wird!
Sowohl für Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Sozialarbeitende und andere professionell mit der Theamtik befasste Menschen ein gut weiterbringendes Werk! Und natürlich für die Betroffenen selbst - gleich ob auf Kinder- oder Erwachsenenebene!
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am 10. April 2011
Psychische Krankheiten sind in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Tabuthema und so nimmt es nicht wunder, dass man nahezu vergeblich nach hilfreicher Literatur für betroffene Kinder psychisch Erkrankter sucht. Umso erfreulicher ist deshalb dieses kleine Büchlein, das in erster Linie für Kinder psychisch kranker Eltern gedacht ist.
Die kurze Geschichte von Annika, deren Mutter an einer bipolaren Störung erkrankt ist, und deren Spielplatzbekanntschaft Mario, dessen Vater an Schizophrenie leidet, führt Kinder in das Buch ein. Sehr lohnend sind auch die folgenden Seiten, auf denen psychische Krankheiten erklärt werden sowie zahlreiche Materialien angeboten werden, anhand derer Kinder ihre Situation reflektieren können.
Aber nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene ist das Buch sehr lohnend, da in einem weiteren Teil Sachinformationen zu psychischen Erkrankungen und ihren Auswirkungen auf die Familie folgen. Und nicht zuletzt finden sich auch noch Sachinfos für PsychologInnen.

Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 12. Juni 2016
Ein tolles Buch, um das miteinander zu besprechen, was "unfassbar" für die Betroffenen (Partner & Kinder) ist. Es hat meinen Sohn (9 Jahre) und mich sehr entlastet. Er weiß jetzt, dass der Papa (Borderline-Persönlichkeitsstörung) krank ist, obwohl man es nicht sieht. Er weiß von Annika auch, dass er keine Schuld daran hat. Es ist ein Stück Distanz entstanden zu dem, was uns jahrelang überflutet hat. Und er hat verstanden, dass er nicht alle Probleme lösen kann. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch etwas für alle Kinder ist, v.a. wenn man die Statistiken zur Zunahme psychischer Probleme in der Bevölkerung betrachtet. Es ist sehr schön geschrieben, so dass es Spaß macht, es zu lesen. Klare Kaufempfehlung!
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