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am 23. Mai 2011
Herr Professor Hörmann beschreibt sehr exakt den derzeitigen Mechanismus der Geldschaffung. Aus meiner Sicht, ein überaus spannendes Thema, wobei sich der Leser schon vorab Gedanken machen sollte, wie den Geld grundsätzlich entsteht. Hier greift das Buch in seiner Kritik ein und bearbeitet diese Thematik sehr populär. Die Autoren sehen in der schuldhaften Entstehung des Geldes, das Grundübel unseres derzeitgen Systems. Der Profit des Einen ist unweigerlich der Verlust des Anderen. Sehr hart wird mit den Banken umgegangen und deren Beteiligung an der Gängelung der Beteiligten an dem derzeitigen System.
Ein hervorragendes Buch. Ich kann mich nur vollinhaltlich der Kritik und der im Buch dargestellten Meinung anschliessen und die Empfehlung an jeden Aussprechen, der sich mit Geld und Geldschöpfung beschäftigt, das Buch zu lesen.
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am 3. Juni 2011
Für alle, die sich Gedanken um unsere Zukunft machen, insbesondere für (unsere)Kinder, die nun erwachsen werden. Dieses sehr aufschlussreiche Buch sollte m.E. jeder Ökonomie-Student als Pflichtlektüre lesen.
Verständlich geschrieben, nicht ohne Humor und dem richtigen Quäntchen Zynismus erläutern die Autoren die historischen Zusammenhänge heutiger Betrugswirtschaft und fordern den Leser auf, an grundlegenden Veränderungen der globalen Gesellschaft aktiv teilzunehmen. Die Menschheit hat nur diesen Planeten.
Der nächste evolutionäre Schritt wird die Befreiung vom Sklaventum des Geldes. Auf dem Weg dorthin befürworten die Autoren ein verbrieftes Grundeinkommen für alle und zeigen einleuchtend auf, warum.
Das Folgeband zur Thematik "Welt ohne Geld" ist bereits in Arbeit. Dort soll detailliert aufgezeigt werden, wie eine Gesellschaft ohne Geld funktionieren kann.
Prädikat: absolut lesenswert.
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am 29. November 2016
Franz Hörmann, der als Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien tätig ist, setzt sich in diesem Buch mit dem Geldsystem auseinander. Beginnend mit der Finanzkrise versucht er die Mechanismen unseres Geldsystems aufzudecken, indem er den Einfluss der Zinsen, die Geschichte des Geldes und die Funktionen des Geldes diskutiert, sowie eine kurze Exkursion in doppelter Buchhaltung und Bilanzierung vornimmt. Dabei sollte man sagen, dass man schon ein gewisses Grundwissen im Bereich Geldschöpfung und Geldsystem haben sollte, da darauf nicht im Detail eingegangen wird. Interessant ist die alternative Betrachtungsweise, mit der Franz Hörmann an das Thema herangeht. Denn er hinterfragt und widerlegt die grundsätzlichen Eigenschaften, die Geld aufweisen sollte: Wertmaßstab, universelles Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel. Er kritisiert die Geldumverteilung, die auch auf dem Aktienmarkt stattfindet und erzeugt eine völlig neue Wahrnehmung von Preisen. Zum Ende hin wird seine Vorstellung eines neuen Geldsystems kurz angesprochen, in dem die die Leistung eines jeden Menschen ausbezahlt wird und im Überfluss stehende Güter nicht mehr bezahlt werden müssen, sondern frei zur Verfügung stehen (Bedingungslose Grundversorgung). Man darf auf die Fortsetzung, die Hörmann ankündigt, gespannt sein.
Ich kann das Buch nur empfehlen, vor allem für die Leute, die Interesse am Geldsystem haben und sich Gedanken darüber machen, wie dieses in Zukunft ausschauen sollte.
P.S.: Das Buch gibt es auch kostenlos auf der Seite "franzhörmann" zum downloaden
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am 5. März 2014
Die Analyse ist nicht schlecht, aber es wird die versprochene Lösung unterschlagen, bzw. auf eine folgendes Buch verwiesen. Das ist unseriös.
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am 5. Juli 2011
Wenn die Lösungsansätze von UnivProf. Dr. Hörmann umgesetzt werden könnten, dann wäre die gesamte Welt ganz einfach eine "Bessere" und "Lebenswertere".
Die Hoffnung stirbt zuletzt
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am 22. Juli 2011
Ein absolutes Muss für jeden, der das Betrugsmodell der Finanzwelt, die unsere Gesellschaft so sehr prägt, beeinflusst und ausnützt, verstehen möchte.
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am 13. Februar 2015
dürfen darüber verfügen und glauben zu wissen wie es funktioniert.
In Wahrheit verstehen nur wenige das System wirklich und kennen die wahren Hintergründe und Zusammenhänge.

Dieses Buch hilft den Horizont diesbezüglich zu erweitern - sofern man bereit ist, mit Dogmen, die seit Jahrunderten die Menschheit betrügen und knechten (z.B. "das Geld arbeitet und vermehrt sich"), zu brechen.

Da das Buch defacto vergriffen ist, ist es als download gratis verfügbar:
franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf
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am 5. September 2011
Das Buch ist dafür, dass es von Wissenschaftlern geschrieben wurde, erstaunlich ungenau und unstrukturiert. So gibt es in Deutschland nach dem BGB ein Zinseszinsverbot, das nur für Banken unter bestimmten Voraussetzungen und mit Einverständnis des Kunden aufgehoben werden kann. Es nutzt auch nichts, Banker mit Betrügern oder anderem Gesindel gleichzusetzen, insbesondere, da die Autoren sich der gleichen manipulativen Rhetorik bedienen wie die gescholtenen "Experten" der Finanzbranche oder die Politiker. Beispielsweise wird auf das wesentliche Argument, dass die Geldschöpfung der Kreditinstitute im rechten Verhältnis zu deren Eigenkapital stehen muß, nur kurz eingegangen, um es dann mit klassischer "Todschlagsargumentation" zu entkräften.

Dennoch gibt dieses Buch interessante Anregungen. Es ist ja Fakt, dass die Geldmenge in keinem angemessenen Verhältnis mehr zur Realwirtschaft steht.Damit kann das Geld nicht mehr ausgegeben sondern muß angelegt oder selbst zum Handelsobjekt werden. Nach den Verteilungsmechanismen unserer Konkurrenzgesellschaft, die im Buch sehr schön beschrieben sind, werden damit zwangsläufig die Reichen immer reicher. Würde man sie nun um ihr nicht investiv genutztes und spekulativ erworbenes Kapital enteignen, könnten mit einem Schlag -der mathematischen Logik des Buches folgend- die komplette Staatsverschuldung zurückgeführt und die Geldmenge drastisch reduziert werden. Zur Darstellung einer solch radikalen, gleichwohl verfassungskonformen, Lösung fehlt den Autoren aber leider der Mut vor der Konsequenz der eigenen Gedanken.
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am 30. November 2013
Der Buchtitel selbst ist unzutreffend, denn Herr Hörmann fordert nur das Ende des Zinsgeldes.
Im letzten Kapitel zeigt er, Geld wird es weiterhin geben, als geltendes Zahlungsmittel mit dem Namen Gelt. Es macht keinen Unterschied ob Zahlungsmittel stofflich oder elektronisch bestehen. Wesentlich bleibt die Kontrolle der Geldmenge im konstanten Verhältnis zur Waren und Leistungsmenge. Damit ist der Preis in Form kleinster Preisindexschwankungen der Zeiger nach dem die Geldmenge geregelt werden muss. Der angekündigte Folgeband wird ein gewagtes und spannendes Thema beinhalten.
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am 14. April 2011
Sie sind beide keine Menschen, die Luftschlösser bauen oder schnelle Thesen unter die Leute bringen ohne fundierte Kenntnisse, die beiden Autoren des vorliegenden Buches "Das Ende des Geldes", der Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann von der Universität Wien und er Ökonom und Unternehmensberater Otmar Pregeter.

Und dennoch trägt ihr Buch alle Züge einer echten Utopie. (Über die Geschichte der Sozialutopien vgl. das gerade erschienene Buch von Gregroy Claeys, Ideale Welten. Die Geschichte der Utopie, Theiss 2011).

Das gegenwärtige Finanzsystem als ein reines Betrugsmodell entlarvend, in dem die Banken Geld erfinden und es dann auf Kosten von Millionen für sich und ihre Anteilseigner vermehren, fordern die beiden Autoren "grundlegende Veränderungen der Gesellschaft". Sie haben einen "Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft" geschrieben, indem sie anhand von vielen Beispielen aufzeigen, wie ein Paradigmenwechsel zu einer Gesellschaft ohne Geld gelingen könnte.

Wie das genau geschehen soll, und wie vielleicht die vielen Fragen des skeptischen Rezensenten, wie denn Menschen, die von klein auf Geld und seinen Besitz und seine mögliche Vermehrung geprägt werden, wie denn das alles in einem globalisierten Rahmen geschehen soll, aufgegriffen werden, das wollen die beiden Autoren in einen schon angekündigten Folgeband mit dem Titel "Geldlos - demokratisch -glücklich. Leben in der Wissensgesellschaft" aufzeigen.

Ich jedenfalls bin sehr skeptisch.
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