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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Daniel Kehlmann nun wieder. Kenne ich bisher nur von seinen klugen Worten auf den Buchumschlägen anderer Autoren. Nach Max Goldt lobt er nun also auch Rudolf Taschner. Wofür eigentlich? Für seine Begabung klar, aber nicht zu sehr vereinfachend erklären zu können und den Leser im Sinne Kants dazu zu motivieren sich "der eigenen Vernunft auch ohne Anleitung zu bedienen". Grosse Worte. Toller Buchtitel, ansprechendes Cover.

Und durchaus auch ein interessantes Buch. Zumindest einige Kapitel.

Mathematik-Traumatisierte wie ich, können sich, trotz schrecklichster Erinnerungen an den Matheunterricht in der Schulzeit, auf jeden Fall an dieses Buch heranwagen.

Studierte Mathematiker hingegen werden sich bei Taschners Ausführungen eher langweilen, denke ich.

Und Langeweile ist auch meine Hauptkritik an "Rechnen mit Gott und der Welt". Für meinen Geschmack wird hier einfach nicht interessant genug geschrieben und nur wenig behandelt, das mich wirklich interessiert. Mathe und Fußball zum Beispiel. Besonders enttäuschend fand ich Mathe und Musik. Wie kann man etwas so Herrliches wie Musik so technokratisch-langweilig schildern? Sowas macht die Wissenschaftssendung des WDR Quarks&Co viel besser.

Auch die, etwas bemüht erscheinenden, Bezüge von Mathe und Religion liessen mich mit einem Schulterzucken zurück. Was ich hier erfahren habe, habe ich bereits wieder fast vergessen.

Spannend und interessant hingegen sind manche biographische Details von Wissenschaftlern, meist von mathematisch-naturwissenschaftlichen Grössen wie den alten Griechen und Einstein. Das erinnerte mich an Bill Brysons hervorragendes Buch Eine kurze Geschichte von fast allem, allerdings ohne dessen Humor und Talent spannend zu erzählen.

Vielleicht am nächsten Buch mit Daniel Kehlmann gemeinsam schreiben?

207 Seiten, farbige Abbildungen und wie vom Autor im Vorwort versprochen, wirklich nur minimal wenig konkrete Mathematik (Formeln etc.).

Ein gutes Buch für Mathematik-Laien, die eine Ahnung davon bekommen wollen, wie spannend selbst dieses vermeintlich so trockene Fach sein könnte, wenn es von einem leidenschaftlichen und fähigen Lehrer vermittelt wird. Fähigkeit und Leidenschaft beweist Rudolf Taschner mit diesem Buch. Am Story-telling sollte er aber noch feilen. Oder auf mäklige Leser wie mich verzichten. ;-)
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Stand schon Rudolf Taschners "Zahl, Zeit, Zufall" in der Kritik, sich für ein populärwissenschaftliches Sachbuch aus mancher Sicht ungebührlich weit in philosophische und religiöse Dimensionen vorzuwagen, setzt Taschner diesen Trend konsequent fort. Der Titel "Rechnen mit Gott und der Welt" passt jedoch auch aus einer anderen Perspektive perfekt, denn wie der Autor im Vorwort zugibt, sind manche der zusammengefassten Aufsätze ursprünglich schon in anderem Zusammenhang veröffentlicht und für das vorliegende Werk nur leicht abgeändert worden. Daraus ergibt sich auch dass dem Werk der rote Faden fehlt, der in "Zahl, Zeit, Zufall" noch verwirklicht war, stattdessen rechnet Taschner scheinbar ziellos mit Gott und der Welt.

Von der Physik hinter Bananenflanken im Fußball, über die Bedeutung des goldenen Schnitts in der Kunst, die Unberechenbarkeit des Lebens und die Entstehung unseres heliozentrischen Weltbilds spannt er den Bogen bis zu Moral, Schöpfung und Religion. Letzteres ist wohl so etwas wie der Kern des Buchs, in welchem er einerseits versucht der Mathematik und Physik wieder eine philosophische Dimension zu verleihen und so die Welt zu erklären, während er andererseits gegenüber der Religion einen vermittelnden Standpunkt einzunehmen versucht.

So bezeichnet er einerseits Richard Dawkins als militanten Darwinisten und plädiert doch für eine gewisse Ausgrenzungspolitik gegenüber den Kreationisten, man sollte sie lieber links liegen lassen und nicht weiter ernst nehmen (S. 121), "ähnlich wie es Meteorologen mit Abergläubischen halten, die nicht auf die mit Satellitenbeobachtungen erstellten Wetterprognosen für die nächsten sechs Tage, sondern auf den Hundertjährigen Kalender setzen." Mit seinem Versuch des Ausgleichs erweckt Taschner jedoch, womöglich durch die für gewöhnliche scharfzüngige Polemisierung bedingt, stellenweise einen ambivalenten Eindruck.

Was angesichts der fehlenden Struktur auch umso mehr ins Auge sticht ist Taschners Stil, der eben nicht mit einem Werner Gruber, Heinz Oberhummer oder auch Christian Pinter zu vergleichen ist, wenngleich sein Werk partiell auch von deren beeinflusst sein mag. Taschner ist eben kein Science Buster und zeichnet sich so auch nicht durch deren heiteren Erzählstil aus. Stattdessen beschreibt etwa Daniel Kehlmann Taschners Stil als "Begabung, das Komplizierte nicht einfacher als es ist, aber so klar wie möglich zu machen". Klar beschreibt er die verschiedenen Phänomene durchaus, doch er weigert sich sie zu vereinfachen und zugleich fehlt dem Buch einiges von der Faszination des Vorgängers "Zahl, Zeit, Zufall".

Fazit:
Leider nicht so faszinierend oder klar strukturiert wie "Zahl, Zeit, Zufall", aber thematisch immerhin breit genug gefasst, um für interessante Ansätze zu sorgen.

[Diese Rezension basiert auf einem kostenfreien Rezensionsexemplar]
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am 12. Dezember 2009
Obwohl ich die Bücher von Rudolf Taschner gerne lese, da er es versteht, scheinbar komplizierte mathematische Dinge einfach zu erklären, hat mir sein neuestes Werk Rechnen mit Gott und der Welt" ob seiner vielfältigen Polemik nicht gefallen. Taschner beschäftigt sich streckenweise weniger mit dem Rechnen als mit Abrechnungen. So werden Hofstadter und seine Leserschaft und alle damit verbundenen Esoteriker verunglimpft und am Schlimmsten trifft es Escher und die mathematisch Ungebildeten. Man mag Escher mögen oder nicht, aber in einem Buch über Rechnen, wie der Titel verspricht, hat eine siebenseitige Verunglimpfung dieses Künstlers nichts zu suchen. Taschner unterstellt in seinen Ausführungen, dass Menschen ohne regulären Schulabschluss es gar nicht verdienen, wahrgenommen zu werden, zumindest nicht als Künstler. Aus seinen Ausführungen spricht Hass und Verachtung. Taschner beschreibt die Bilder von Escher als abstoßend und Ekel erregend. Der sonst so scharfsinnige und analytische Taschner verkommt hier zu polemischen Meinungsäußerungen über Menschen und Anschauungen, die nicht in sein göttliches Weltbild passen. Der Titel seines Buches ist also weit verfehlt, nicht Rechnen mit Gott und der Welt, sondern eine Abrechnung mit der Welt von Gott Taschner liegt hier vor.
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am 24. Februar 2010
War sein letztes Buch "Zahl, Zeit, Zufall" , in dem sich der Wiener Mathematik und Physikprofessor Rudolf Taschner zum Teil sehr weit in philosophische und religiöse Sphären wagte und dafür auch erheblichen Widerspruch erntete , noch ein Buch, das man mit Fug und Recht eine Monographie nennen konnte, ist sein neues Buch "Rechnen mit Gott und der Welt" eine nicht gerade stringente Sammlung aus Aufsätzen, die schon früher an anderer Stelle veröffentlicht wurden und für dieses Buch von ihm nur leicht verändert wurden.

Das merkt man dem Buch an. Es fehlt eine gewisse Struktur und auch seine Sprache ist nicht so eingängig wie man das etwa von anderen Wissenschaftler kennt, die schwierige Sachverhalte einem großen Publikum nahe bringen wollen (vgl. etwa Heinz Oberhummer mit seinem großartigen Buch "Kann das alles Zufall sein ?", 2008). Er weigert sich konsequent, die von ihm beschriebenen wissenschaftlichen, mathematischen Phänomene einfacher zu beschreiben. Daniel Kehlmann, der sich in belletristischer Form an dieser Frage durchaus erfolgreich geübt hat ("Die Vermessung der Welt") hat höflich korrekt in einer Besprechung Taschners Stil bezeichnet als eine "Begabung, das Komplizierte nicht einfacher als es ist, aber so klar wie möglich zu machen."

Fazit: Ein Buch mit sehr interessanten Beobachtungen und Erkenntnisse für ein Publikum, das schon einige naturwissenschaftliche Vorkenntnisse besitzen sollte.
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am 15. April 2015
Als Mädchen machte mir Mathe in der Schule wenig Spaß, obwohl ich es ganz gut absolvierte. Irgendwie wurde es mir und vielleicht auch meinen Mitschülern nie so recht locker-logisch vermittelt. Mit Witz und Beispielen, bei denen sich nach dem ersten Staunen der Aha-Effekt einstellt, macht dieses buch Lust auf Mathe, dessen Wurzeln und dessen Verwendung. Prof. Dr. Rudolf Taschner, promoviert mit besonders höchster Auszeichnung - Sub auspiciis, hat eine leichte und begeisterte Art der Wissensvermittlung. Er lebt seine Leidenschaft und wird nicht müde dem Leser die Augen für Zusammenhänge zu öffnen. Diese Art Lehrer bedürfte es auch an unseren Schulen, diese Art Lehrbücher schon längst!
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am 18. Dezember 2009
Musik, Licht, Kunst, Moral, Fußball, Religion, Wirtschaft... so unterschiedlich all diese Lebensbereiche auch sein mögen, Rudolf Taschner hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass unsere Welt durch die Mathematik verbunden war, ist und bleibt; Mathematik als größter gemeinsamer Teiler und "Rechnen mit Gott und der Welt" als Bindeglied zwischen Hochschulmathematik und gesundem Alltagsinteresse, zwischen Naturwissenschaft und Philosophie, zwischen Universität und Wohnzimmer.

Auf sprachlich ansprechende Weise verknüpfen sich komplexe Gedanken mit klaren Erklärungen. Taschner bleibt mathematisch sehr präzise, ganz ohne das übliche Konvolut an Formeln und Beweisführungen heranziehen zu müssen. Sein umfassendes historisches und philosophisches Wissen spiegelt sich in nahezu jedem Kapitel eindrucksvoll wieder und unterstreicht gerade dadurch die kulturtragende Rolle der Mathematik im alltäglichen Leben der Leserschaft. In Verbindung mit vielen Bildern, Grafiken und aktuellen Bezügen, garantiert 'Rechnen mit Gott und der Welt' einen hohen Unterhaltungswert sowohl für Berufsmathematiker, als auch für Mathematik-Laien!
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am 13. September 2013
Glücklich die Kinder und Leute, die so einen Lehrer haben. Selbst die weltanschaulichen Betrachtungen sind rational und nachvollziehbar. Ein gut zu lesendes Buch, das man nicht einfach so aus der Hand legt.
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am 28. Oktober 2009
Rudolf Taschner beweist wieder einmal (und dieses Mal auf unnachahmliche Art und Weise), dass er es wie keiner sonst versteht, die Facetten der Mathematik zum Leuchten zu bringen. Von der Moral zum Fußball, vom Himmel zur Wirtschaft, versteht er es stets auf unterhaltsame und faszinierende Weise den Leser zu fesseln. Ich freue mich schon auf seinen nächsten Bestseller.
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am 9. November 2009
Rudolf Taschner hat es auch mit seinem neuen Buch "Rechnen mit Gott und der Welt" geschafft, mich von der ersten Zeile an zu begeistern. Die Herangehensweise an schwierige mathematische Sachverhalte, und das gleichzeitige Einbetten dieser in den Alltag, gelingt so gut, dass es für jedermann greifbar wird. Schon die ersten Kapitel, die mir teilweise aus Vortägen von Prof. Taschner im math.space bereits vertraut waren, lenken das Augenmerk des Lesers auf das meiner Meinung nach zentrale Thema: Mathematik ist überall, auch dort wo man sie nicht erwartet. Betrachtungen zu Themen wie Wirtschaft, Licht oder KLang mögen hier vielleicht plausibler klingen, als Themen wie Kunst, Moral, Schöpfung oder gar Fußball. Aber gerade die unvermuteten Zusammenhänge machen dieses Buch so unglaublich spannend. Die Aufteilung in die einzelnen Kapitel ist nach meinem Geschmack sehr förderlich, da man sich den einzelnen Themen gut strukturiert widmen kann und somit auch nie den Überblick über das Geschehen verliert. Besonders ansprechhend sind die vielen Beispiele die Rudolf Taschner verwendet um den Leser seine Ausführungen noch deutlicher zu machen. Die gut ausgewählten Bildern, Graphiken, Photos und Diagramme unterstützen wie immer das Geschriebene gleichermaßen. Positiv ist auch jedenfalls noch zu erwähnen, dass durch die deutlichen Formulierungen und die präzisen Angaben, sowie die Transformationen schwieriger Sachverhalte auf ein verständliches Niveau sicherlich auch ein Puplikum angesprochen wird, das nicht höhere mathematische Kenntnisse vorweist. Rudolf Taschner versteht es ausgezeichnet, kritische zu hinterfragen, deutlich auszusprechen und den Leser zum weiteren Nachdenken anzuregen, und das, ohne jemals schwammig oder mathematisch ungenau zu werden.

Zusammenfassend kann ich das Buch "Rechnen mit Gott und der Welt" jedem wärmstens empfehlen, der sich dafür interssiert welche Rolle die Mathematik im Leben, womöglich auch in seinem, spielt. Sie ist wohl wesentlich größer als man zu glauben wagt.
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am 8. Oktober 2009
Es fasziniert mich, wie man von der Mathematik "gefesselt" werden kann, wenn man - wie ich - so gar nicht bewandert ist auf diesem Gebiet. Rudolf Taschner bereitet die Mathematik fast poetisch auf, mit wunderbarer Sprache und gigantischem geschichtlichen Hintergrundwissen.
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