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am 14. Februar 2017
Man sollte halt die Zeit beachten in der es geschrieben wurde und natürlich auch berücksichtigen das Rommel ein gutes Stück Eigenwerbung betreibt. Es ist aber sehr interessant von den Gebieten des 1 Weltkrieges zu lesen die ja sonst nicht so im Fokus der Dokumentationen/Filme sind (Osten, Italien). Ausserdem schreibt Rommel ja quasi mitten aus dem Geschehen. Ich fande es sehr lesenswert ...
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am 25. Juni 2017
Rommel beschreibt in seinem Buch sehr ausführlich Gefechte aus dem ersten Weltkrieg. Es ist sehr nüchtern geschrieben. Situationsschilderung, taktische Überlegung, Durchführung - Ende. Aus militärischer Sicht durchaus interessant und lehrreich, allerdings wirkt es dadurch auf mich mit der Zeit etwas eintönig.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Juli 2015
So wie Millionen anderer Männer auch zieht der 22-jährige Leutnant und spätere Generalfeldmarschall und "Wüstenfuchs"
Erwin Rommel 1914 begeistert in den Krieg. Der Unterscheid ist nur - Rommel bleibt begeistert, er ist Offizier mit Leib und
Seele und der Sieg auf dem Schlachtfeld sein allerhöchstes Bestreben.
Damit wird klar - "Infanterie greift an" ist nicht für jeden Leser geeignet, vorschnell könnte man Kriegsverherrlichung
unterstellen.
Aber Rommel verherrlicht den Krieg nicht, er professionalisiert ihn. Er ist Denker, Planer und Handwerker des Todes, so viele
Gegner wie machbar auszuschalten, bei möglichst geringen eigenen Verlusten, sein stetiges Ziel. Und so ist der Leser mit
dabei, in Belgien und Nordfrankreich 1914, den Argonnen 1915, den Hochvogesen 1916, Rumänien 1916/17 und Italien 1917.
Einfach und klar geschrieben, kann man der rasanten Entwicklung des Talents von Leutnant Erwin Rommel folgen: seinem
Blick fürs Wesentliche, seiner taktischen Raffinesse, seiner Entschlusskraft und Durchsetzungsfähigkeit, seinem ausgeprägten
Verständnis für die ihm anvertrauten Mannschaften und seiner großen Wertschätzung gegenüber dem "einfachen" Soldaten.
Natürlich ist da auch eine Härte mit dabei, die für einen erfolgreichen Infanterieoffizier im Ersten Weltkrieg unbedingt
notwendig war, auch wenn uns dies heute dann und wann abstoßend erscheinen mag.

Rommels Text ist immer wieder mit "Betrachtungen" versehen, in denen er die vorangegangenen Gefechte kritisch analysiert,
bewährte Vorgangsweisen herausstellt und auf Fehler oder Versäumnisse hinweist. Dazu kommen jede Menge von ihm
gezeichnete Gefechtsskizzen, wodurch auch ein militärischer Laie eine gute Vorstellung des taktischen Ablaufs bekommt.

"Infanterie greift an" ist erstmals 1937 erschienen, ist aber auch nach so vielen Jahren noch immer ein beeindruckendes
Beispiel für hervorragende Infanterietaktik auf Kompanie- und Bataillonsebene. Es ist allerdings mehr Fachbuch als Roman und
sicherlich keine "Literatur". Deswegen möchte ich ergänzend noch die drei WK-I Romane "Heeresbericht" von Edlef Köppen,
"Krieg" von Ludwig Renn und "In Stahlgewittern" von Ernst Jünger empfehlen. Rommel liefert dazu sozusagen die taktischen Grundlagen.
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am 24. Juli 2015
Ich habe viele militärische Bücher gelesen, von Generälen bis zu den Berichten "einfacher" Soldaten. Aber Erwin Rommels Buch, diese Mischung aus romanhaften, spannenden Kampfberichten und taktischen, sachlich geschriebenen Erkenntnissen ist für mich unerreicht.
Alles nun folgende bezieht sich auf den Buchteil, der die 12. Isonzoschlacht beschreibt: Dieses Buch (ich habe 3 Stück davon, 2 gedruckte und das Kindle, das erste vor etwa 4 Jahren gekauft) verleitete mich, meine Urlaube jetzt zeitweise in Slowenien zu verbringen. Die minutiöse Beschreibungen, verbunden mit den Handskizzen, die praktisch jeden Kampfplatz und die jeweiligen Kämpfe auf dem Kolowrat veranschaulichen, ließen mit keine andere Wahl. Ich war jetzt viermal in Tolmin/Karfreit/Flitsch/Kolowrat und vor ein paar Tagen auch auf dem Matajur. Je öfter ich mit dort wandere, desto größer wird meine Begeisterung. Man kann wirklich jeden Standplatz, von dem aus diese Skizzen gemacht wurden, heute noch finden (fast 100 Jahre später!!)....nur die nun üppig wuchernde Vegetation ist manchmal etwas hinderlich.
Die anderen Teile des Buches, die Kämpfe in Rumänien und in Oberitalien (Clauta, Longarone) sind im selben Stil verfasst und haben ebenfalls aussagekräftige Skizzen.
Erst nach mehrmaligen Lesen fielen mir die Stellen auf, in denen auch die "negativen" Seiten von Rommel zum Vorschein kommen -die, wenn man seine Kampftaktik im 2. WK verfolgt, auch dort auffallen (und heutzutage gern von "Kritikern", die keine Ahnung von Krieg haben, gegen ihn benutzt werden). Trotz dieser unbestreitbaren Schwächen (Überforderung der Truppe, mangelnde Absicherung in den Flanken und einiges mehr) bleibt er ein herausragender Soldat und Führungsoffizier. Seine Beliebtheit bei den ihm unterstellten Truppen -sowohl im 1. als auch im 2. WK- unterstreicht dies.
Nun zum wirklich negativen: Die KINDLE-Ausgabe hat auf fast jeder Seite, wie schon oft bemängelt, einen oder mehrere Rechtschreibfehler. Teilweise wird es schon richtig ärgerlich, weil plötzlich der Sinn des Satzes nicht mehr klar wird. Das gilt auch für Zahlen. Die anderen beiden Bücher (eines davon in Slowenien gekauft) sind dagegen fehlerfrei. Wie kann es sein, dass beim Digitalisieren eines bestehenden Manuskriptes derartig grobe Schnitzer passieren? Dieses Buch in eine annehmbare Form zu bringen, benötigt nicht mal einen Korrektor. Meine Töchter könnten die Fehler finden und problemlos korrigieren. Der geringe Preis wiegt das nicht auf. Ich würde gerne mehr bezahlen, wenn ich dafür ein besseres Produkt bekäme. Eigentlich würde ich hier 2 Punkte abziehen, aber Rommel kann ja nichts dafür. Deshalb bleibt es bei 5.
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am 17. Juni 2017
Ich habe dieses Buch mit viel Begeisterung gelesen und es bereits ein zweites mal als Geschenk gekauft. Ein Buch das ich jedem Empfehle, der sich für Geschichte, Militär, Strategien und Taktiken auf dem Schlachtfeld interessiert. Oder auch einfach einen Einblick in den ersten Weltkrieg wünscht.
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am 30. Januar 2011
Die Neuauflage des Ursprungswerks von 1937 in einem soliden preiswerten Hardcover. Rommel schildert seine Erlebnisse als Offizier im I. WK. Anders als die sonstige Weltkriegsliteratur bleibt er jedoch nicht bei Fakten und subjektiven Bewertungen, sondern kommentiert die Abschnitte jeweils militärfachlich als eine Art Anleitungsbuch zum Infanteriekampf aus eigener Anschuung. Seine Betrachtungen beschränken sich auf die taktische Ebene im Zug-, Kompanie- und Battaillonsrahmen. Sowohl die militärfachliche Sprache seines Erlebnisberichts als auch die Reflektionen machen das Buch eher zu etwas für den militärischen Fachmann. Rommel betrachtet den Krieg durchweg von der professionellen Seite ohne einen Hauch von Kritik. Im Gegenteil schwingt im Duktus der 30er Jahre deutlich Waffenstolz und Pathos mit.
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am 27. Juni 2011
Erwin Rommel beschreibt hier seine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem 1. Weltkrieg, den er an allen Fronten (West-, Südost und Italienfront) er- und überlebt hat. Entstanden ist es vor dem Ausbruch des II. Weltkriegs.

Nach jeder Episode (jeweils nach einem Gefecht oder einer Schlacht) gibt er Ratschläge oder zieht Lehren, somit ist der Adressat des Buch eigentlich der militärische Nachwuchs, den er vor Fehlern bewahren will.

Besonders interessant ist an dem Buch, dass deutlich wird, dass Rommel bereits im I. Weltkrieg versucht hat unnötige Verluste zu vermeiden und immer auf der Suche nach der überraschenden Idee ist, aber auch besonderen Einsatz oder Mut von seinen Soldaten verlangt und sich selbst verlangt hat.

So entstehenden Legenden...
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am 6. Februar 2015
Der im Zweiten Weltkrieg als "Wüstenfuchs" bekannt gewordene Erwin Rommel wurde am 15. November 1891 in Heidenheim an der Brenz geboren. Nachdem er sich für die Militärlaufbahn entschieden hatte, trat er 1910 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment "König Wilhelm I." (6. Württembergisches) ein. 1912 zum Leutnant befördert, kämpfte er mit Beginn des Ersten Weltkriegs an der Westfront. Ab Oktober 1915 war Rommel, inzwischen zum Oberleutnant befördert, Kompanieführer beim Württembergischen Gebirgsbataillon. Ende 1917 wurde das Bataillon an die Isonzo-Front verlegt und nahm am Gebirgskrieg teil. Im Januar 1918 wurde Rommel als Ordonnanzoffizier in den Stab des Württtembergischen Generalkommandos z.b.V. 64 versetzt und erlebte dort das Kriegsende. Für seinen Einsatz im Ersten Weltkrieg wurde Erwin Rommel mit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse ausgezeichnet, sowie mit dem Orden Pour le Mérite. 1937 erscheint Erwin Rommels Buch "Infanterie greift an", in dem er ausführlich über seine Einsätze und Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg berichtet.
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am 29. September 2010
Dieses Buch "Infantrie greift an" steht für mich in einer Reihe mit "Im Stahlgewittern" und "Im Westen nichts Neues". Einfach Bücher die man/n zum besseren Verständniss des I.WK gelesen haben muss. Das hier erlernte Wissen bildeten auch die Grundlagen für die spätere "Blitzkriegtaktik". Zwei der drei Autoren waren damals Träger der höchsten dt. Tapferkeitsauszeichnung, dem Pour le Mérite!
Diese beiden letzt genannten Bücher beschreiben unter anderem auch sehr gut, den Stimmungswechsel in der Truppe, vom anfänglichen Hurrapatriotismus und Kriegseuphorie, hin zu Kriegsmüdigkeit und Meuterei, Aufgrund der vielen Toten, durch die Industrialisierung des Krieges.

Doch zurück zu "Infantrie greift an". Das Lesen ist evtl. gewöhnungsbedürftig, sowohl vom Rede- und Schreibstil als auch durch die Folgerungen die Rommel im Anschluß an markante Kriegserlebnisse gleich mit in den Abschnitten niederschrieb. Dieses Buch findet aber auch noch heute Verwendung im Bereich der Infantrieoffizierausbildung und meiner Meinung nach zu Recht! Viele Erkenntnisse sind zeitlos und gelten noch heute, wie z.B. "Schanzen spart Blut"!

Auch für Fans von dem späteren "Wüstenfuchs" Rommel ist dieses Buch sehr lehrreich, zeigt es doch seine taktische Grundausrichtung, sein Gespür für wechselnde Lagen, sein Verhältnis zu Untergebenen u.v.m.

Macht bei mir fünf Sterne, ohne wenn und aber!
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am 14. August 2017
Dieses Buch zu lesen ist kein Fehler!
1 Weltkriegs Interessierte wird jede einzelne Gefechtsbeschreibung fesseln. Erwin Rommel schildert in "Militärsprache" sehr anschaulich seine Truppenbewegungen, Schlachtverläufe und Ergebnisse. Seine angefertigten Skizzen sind sehr hilfreich, um sich die Situationen besser vorstellen zu können. Ich war vor kurzem selbst am Isonzo und am Kolovrat, man kann nach dem Buch wirklich seine Marschroute und die eroberten Stellungen heute noch besichtigen (empfehle ich sehr, schon alleine die Landschft ist es Wert!).
Auch die Aktionen des Feldherren, sind ein grandioses Beispiel der Auftragstaktik des Deutschen Heeres.

Viel Spaß damit!
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