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am 24. August 2010
Ich habe das Buch dieses Jahr zu Ostern bekommen und mich bis jetzt mühsam hindurch gequält. Normalerweise bin ich nicht der Mensch, der Bücher aufgibt, aber die schwülstige Schreibweise und die wirklich leicht vorhersehbare Geschichte machen es dem Leser wirklich schwer bei der Stange zu bleiben.
Auch wenn ich Geschichte studieren (und deshalb von Haus aus an Historienromanen IMMER irgendetwas auszusetzen finde) liebe ich diese Art der Romane. Leider, war Eve Rudschies derart fern der Historie,dass es meine Schmerzgrenze überschritt. Sicher handelt es sich bei Romanen nie um eine exakte Abbildung der Geschichte, doch sollte eine gewisse Nähe zum Geschehen eigentlich das sein, was einen solchen Roman von einem Schnulzenhelft vom Kiosk unterscheiden sollte.

So kann ich nur sagen, für alle Fans von Sabine Weigand und Julian Rathbone usw. lasst die Finger von diesem Buch.
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am 28. Oktober 2007
Warum? Aus drei Gründen
1. der Roman ist historisch komplett falsch und verdient daher den Titel Historischer Roman nicht. Wie schon erwähnt verdreht die Autorin die Geschichte und zeigt keinerlei Interesse an der tatsächlichen Geschichte.
Besonders bzgl. den Tempelrittern passieren andauernd Fehler die in miserablen Schlussfolgerungen enden.
2. der Roman ist langweilig, scheitert daher auch bzgl. Unterhaltung
3. der Roman ist als Liebesgeschichte kitschig, unglaubwürdig und lächerlich. Die Autorin hat offensichtlich auch von diesem Thema keine Ahnung.

Fazit: Schade ums Geld, für mich gibt es keinen schlechteren Roman
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am 6. Juni 2007
Melisendis von Jerusalem war die Erbin ihres Vaters, König Balduins II, dem dritten Herrscher über das Kreuzfahrerkönigreich Jerusalem. Rudschies erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Jugend, die neben dem Kampf um die Anerkennung ihres Vaters und den Turbulenzen der noch jungen Kreuzfahrerstaaten vor allem beherrscht wird von ihrer Liebe zum Grafen von Jaffa.

Hier setzt auch gleich eines meiner Hauptprobleme mit diesem Buch ein. Die Liebe Melisendis' hat für mich einen viel zu großen Raum eingenommen. Ich verstehe nicht, warum man sich als Autorin eine hochinteressante historische Figur wie Melisende von Jerusalem nimmt, um sie dann in erster Linie als Liebende zu präsentieren. Dafür reicht jede fiktive Romanheldin. Das ganz abgesehen davon, daß die Liebesszenen geradezu abgrundtief schwülstig geschrieben sind. Darüber hinaus erinnert Melisendis auch viel zu sehr an diese austauschbaren fiktiven Romanheldinnen einschlägiger historischer Romane. Selbstverständlich denkt und handelt sie stets politisch korrekt, was bis zum wiederholten Hochverrat führt, da sie Feinde ihres Vaters vor Angriffen warnen läßt. Auch ist sie fassungslos, daß muslimische Glaubensbrüder gegeneinander kämpfen. Man fragt sich, in welcher Welt sie lebt. Nicht in ihrer eigenen offensichtlich.

Rudschies scheint sich in der Geschichte, die sie beschreibt, durchaus auszukennen, was es für mich umso bedauerlicher macht, daß sie es des öfteren vorgezogen hat, ihre eigene Version der Ereignisse zu beschreiben. Wirklich glücklich gemacht hat sie mich erst im letzten Abschnitt, wo sie wieder etwas näher an die Vorlage herangegangen ist. Auch ist die Ehe von Melisendis mit Fulk von Anjou weitaus interessanter beschrieben, als die unsägliche Liebesbeziehung mit dem Grafen von Jaffa.
Desgleichen ist die Person des Hugo de Payens, des Gründers des Templerordens und dessen Beginn, in einer durchaus interessanten Version beschrieben. Reizvoll nicht zuletzt deshalb, weil dieser Teil der Geschichte meist übergangen wird. Aber auch hier paßt vieles nicht zusammen, was dann in der überaus fantastischen Vergangenheit des Großmeisters kulminiert.

Mich hat dieses Buch nicht grenzenlos glücklich gemacht und ich kann es als Roman über Melisende von Jerusalem nur bedingt empfehlen.
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am 19. Mai 2006
Aufgrund der euphorischen Kritiken zu dem Buch allerorten war mit klar, das ich dieses Buch haben muss. Als Fan von historischen Büchern à la Rebecca Gable, Sabine Weigand, Julian Rathbone, Tilman Röhrig etc. mag ich fundierte Bücher übers Mittelalter. Krimis oder Liebesgeschichten, die nur in ein anderes Jahrhundert verlegt wurden, sind nicht so ganz mein Ding.

Allerdings muss ich zu meinem Bedauern feststellen, das ich die Meinungen zu "Die Königin von Jerusalem" nicht teilen kann.

Schon nach wenigen Seiten war mir klar, das ich im falschen Buch bin. Melisendis als 9 bzw. 13jährige halte ich schlichtweg für überzeichnet. Selbst in Zeiten, in denen man so früh erwachsen sein musste, erscheint sie mir zu reif. Vor allem, da sie im weiteren Verlauf nicht weiterentwickelt sondern immer so bleibt, wie sie schon als 13jährige war.

Für mich machte sich gleich gepflegte unterkühlte Langeweile breit. Der Schreibstil, von Mitrezensenten als so lebhaft und plastisch beschrieben, ist in meinen Augen nur schwülstig und seltsam distanziert. Vor allem, wenn es um die Beziehung Balians und Melisendis gehen. Selten hab ich so eine gruselige, da schwülstige Liebeszene gelesen. Beinahe wäre das Buch an der Stelle für mich zu ende gewesen.

Mir scheint, das Frau Rudschies lieber ihrer Fabulierkunst frönte, als uns Melisendis Geschichte wirklich interessant zu erzählen. Dauernd ahnen sie irgendwas in den Augen anderer zu lesen, Balian wird immer enthusiastischer im Erfinden von Kosenamen ("meine Honigwabe, meine Rose im Tal"), die er ellenlang aneinander reiht. Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, wie Ugo de Pains Melisendis dazu bekam, Fulco zu heiraten. Das es historisch so gewesen ist, ist klar, aber das WIE, das war mir eine Spur zu verhuscht und phantastisch. Das die Menschen vor 1000 Jahren anders dachten als wir heute, ist mir klar, aber es wurde für mich nicht verständlich genug erklärt, wie es dazu kam. Zu arg ertränkte Frau Rudschies das Geschehen in blumige Formulierungen.

Mein Fazit: schwülstige Fabulierfreude verkleben die Geschichte. Obwohl mich der weitere Verlauf der Lebensgeschichte Melisendis interessieren würde, werde ich von weitern Büchern von Frau Rudschies die Finger lassen.
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am 7. August 2007
Die sehr positiven Rezensionen um dieses Buch und die interessante historische Hauptfigur haben mich bewogen dieses Buch zu kaufen.

Wie auch schon ein voriger Rezensent kam ich mir gleich wie im falschen Buch vor.
Die äußerst interessante Lebensgeschichte von Melisendis wurde zu einem schwülstigen, langweiligen Liebesroman zwischen ihr und dem Grafen von Jaffa umgeschrieben.
Historisch stimmt in diesem Buch gar nichts.
Höhepunkt ist die haarstreubende Behauptung der Gründer der Tempelritter sei ein Moslem gewesen. Klar, wie auch fundamentalistische Muslime für die USA kämpfen.

Die Geschicht von Melisendis wird ausgeklammert!
Vor allem der interessante Teil als Melisendis sich mit ihrem Sohn im Krieg befand wird einfach weggelassen.
Die eigentliche, historisch verbürgte Liebe zwischen Melisendis und Hugo von Le Puiset wird nicht in einem Satz erwähnt!
Dafür wird pausenlos historischer Unfug erfunden und der echten Geschichte hinzugedichtet.
Wenn dies spannend geschrieben wäre würde dies noch einen Sinn geben.
Stattdessen langweilt die Autorin den Leser mit schwülstigem Stil und uninteressanten Nebengeschichten.
Auch der Versuch von Humor mit einem Pisaner als Nebenfigur scheitert komplett.

Fazit: Miserabel geschriebenes, historisch komplett falsches Buch - schwerstens abzuraten!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2006
Die Kreuzzüge gehören zu den dramatischsten Perioden der europäischen Geschichte – geprägt durch eine heute unbegreifliche Mischung aus religiöser Opferbereitschaft, fanatischem Hass, blinder Geschäftsgier und reizbarem Dünkel der Hauptakteure. Ein idealer Hintergrund für einen historischen Roman – doch in Rudschies Buch ist davon leider nur ein ferner Widerhall zu vernehmen…

Erzählt wird die Geschichte der jungen Melisendes, die als Tochter des Königs von Jerusalem aufwächst, eine leidenschaftliche (wenn auch jugendfrei geschilderte) Affaire mit Bailan, dem Graf von Akko, hat und zuletzt aus machtpolitischen Erwägungen in die Heirat mit Fulko, einem französischen Adeligen, einwilligt. Geschickt stellt Rudschies diese Frau in den Mittelpunkt - historische Romane werden nun mal überwiegend von Frauen gekauft…
Die Autorin ist sichtlich um eine genaue Schilderung der Ereignisse bemüht, wobei sie aber – um alles abzudecken – zu oft in einen reinen Erzählstil verfällt, zu viel oberflächlich berichtet, anstatt aus einzelnen Schlüsselereignissen wirklich dramatische Szenen zu gestalten. Auch die historische Zuverlässigkeit scheint mir zweifelhaft, wenn man im 12. Jh. Wasserpfeife raucht (S. 226), dem ersten Großmeister des Templerordens (Ugo von Payns) eine Vergangenheit als Assassine andichtet (S. 351), und Bohemund II von Antiochia zu einem grausamen Nichtsnutz verbogen wird, dessen Foltertod in muslimischer Gefangenschaft allgemeine Erleichterung hervorruft. (Zum Vergleich schreibt Kreuzzugs-Experte S. Runciman: ‚Für Antiochia war Bohemunds Tod eine Katastrophe’; die Türken, die ihn bei einem Überfall erschlugen, ‚hätten den Fürsten um des Lösegelds willen verschont, wenn sie ihn nur erkannt hätten.’)
Doch stärker als solche geschichtlichen Abweichungen wiegen die schon angesprochenen stilistischen Schwächen. In der nett dahinplätschernden Erzählung fehlen bildhaft beschriebene Höhepunkte – ein Mangel, der auch durch schwülstige Ergüsse im Stil vom ‚Hohen Lied Salomos’ (S.450: ‚meine Rose im Tal, meine Quelle in der Wüste, meine Fähe im Wald, mein Brunnen ewiger Freude’ usw.) nicht wettgemacht wird.
Dafür finden sich dann Beispiele blutleerer Begriffe, wenn auf S. 408 die Reisenden ‚geschäftige Kleintiere’ zu Gesicht bekommen. Während ich mir darunter noch (wenn auch mit etwas Mühe) ein Gemenge aus Ameisen, Ratten und Kaninchen vorstellen könnte, versagte mein Vorstellungsvermögen angesichts von ‚anmutig grasenden Paarhufern’. (Hier verhalf auch Meyers Lexikon dem modernen zoologischen Begriff nicht zu mehr Anschaulichkeit, da es diese Tierordnung nur in ‚Nichtwiederkäuer, Schwielensohler und Wiederkäuer’ gliedert.)
Insgesamt hat Rudschies jedoch ein lesenswertes Buch geschrieben, dessen informativer Anhang (Karten, Begriffs- und Personenverzeichnis) sehr hilfreich ist. Bei den geplanten Fortsetzungen könnte die Autorin die geschilderten Schwächen leicht vermeiden und so wirklich spannende Lektüre liefern…
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am 18. Oktober 2008
Doof, wenn man ein Buch kauft, weil man sich auf die guten Rezensionen verlässt und die negativen nur flüchtig überliest. Das ist mir bei diesem Buch passiert - und nach der schlechten Erfahrung wird mir das wohl so schnell nicht wieder passieren...

Komisch, dass sämtliche 5-Sterne-Rezensionen meist nur von Leuten kommen, die nur (!) dieses eine Buch jemals bewertet haben... Das macht einen doch sehr sehr nachdenklich!

Zum Buch selbst brauche ich nicht viel sagen. Ich habe mal gerade die ersten 50 Seiten gelesen und es jetzt schon wieder in die Ecke gelegt. Es wird wohl in den nächsten Tagen bei ebay versteigert werden, denn ich werde es sicherlich niemals zu Ende lesen. Schon der Anfang dieses Buches ist einfach nicht nach meinem Geschmack. Sicherlich sollte man einem Buch die Chance geben, wenigstens die ersten 100 Seiten zu überleben, aber dank der anderen Rezensionen und eines flüchtigen Überlesens der Szenen ein paar hundert Seiten weiter - Nein Danke, das ist wohl doch vergebene Liebesmühe. Zur Hauptperson kommt bei mir überhaupt keine Sympathie auf, sie erscheint mir lächerlich oberflächlich. Auch der Rest der Geschichte ist sehr sehr langweilig geschrieben - ich habe es gestern abend im Bett angefangen und musste mehrmals zurückblättern und alles wieder von vorne lesen, weil ich einfach nichts von dem aufgenommen habe, was dort stand. Und das hing nun nicht damit zusammen, dass ich müde war...

Zu den historischen Fakten kann ich nichts sagen, denn damit kenne ich mich nicht aus. Wenn man den Vorrezensenten Glauben schenken soll, dann stimmt doch auch hier vorne und hinten nichts... Aber wie gesagt, dazu möchte ich nichts sagen.

Fazit: Ich wollte lediglich ein gutes, spannendes historisches Buch lesen, aber dieses hier ist sicherlich keines, das meine Aufmerksamkeit länger verdient. Schade!
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am 7. Dezember 2008
Eines vorweg, der Roman ist sterbenslangweilig, scheußlich geschrieben, und historisch absolut inkorrekt.
Weil mich wunderte dass die meisten positiven Bewertungen von Leuten aus dem Großraum München stammten, die zudem oft nur dieses eine Buch rezensiert hatten, habe ich in der Vita der Autorin nachgelesen und, tatsächlich, die Dame arbeitet (und wohnt deshalb wohl auch) in der bayrischen Metropole.
Leute, es ist ja nett von euch, einer Freundin/Kollegin Schützenhilfe bei ihrem ersten Roman leisten zu wollen, aber das ist kaum Sinn der Amazon Rezensionen.
Wir als Leser verlassen uns auf ehrliche Bewertungen um für uns im kaum noch überschaubaren Buchmarkt den richtigen Lesestoff zu finden
Zum Glück war es nicht allzuschwer, eure getürkten Rezensionen auszumachen. Zum einen glichen sie sich beinahe wie ein Ei dem anderen zum anderen waren sie alle so nah am Klappentext bzw der Verlagswerbung, dass ich letztlich sogar bezweifele, dass ihr das Buch überhaupt gelesen habt.
Lasst gut sein, ihr tut weder der Autorin noch den Lesern damit einen Gefallen.
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am 19. Mai 2008
Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und muss leider sagen, dass ich auch mehr erwartet habe. Die ganzen Kosenamen und die langen sinnlosen Gespräche verlängern das ganze Buch nur unnötig.
Zur Geschichte selbst schreibe ich nichts mehr, der Inhalt dürfte ja bekannt sein.
Gut finde ich aber den Anhang mit Personenregister, Übersetzung und Erklärung einiger arabischer Begriffe sowie die Karten.
Alles in allem ein guter Zeitvertreib für meinen Urlaub.
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am 13. August 2007
Ich kann mich nur den vernichtenden Kritiken anschließen - dieses Buch ist historisch komplett falsch, sprachlich miserabel und so spannend zu lesen wie ein Bahnfahrtkarte.

Da hilft es dann auch nicht das die Autorin ihre Freunde zur Verteidigung schreiben lässt (lauter Kritiken die n u r dieses Buch bewerten)

Zur Verteidigung von Wali templeroliver:
Es ist durchaus so das der Gründer der Tempelritter komplett falsch beschrieben wird. Ich bin kein Freund dieses Ordens aber das behauptet wird Hugo von Payns der Gründer der Tempelritter sei ein Assasine gewesen ist gleichbedeutend mit "er war ein Moslem". Es steht eindeutig das er ein Assasine beim Alten vom Berg gewesen sei.
Als ich dies gelesen habe, ich bin selber Muslim, war dies für mich der Höhepunkt des Buches. Ich habe minutenlang gelacht.
Niemals hätten diese fanatischen Eiferer einen Christ aufgenommen und noch weniger ihn dann wieder gehen lassen.
Wie kann man nur so einen Unfug in einen "historischen" Roman schreiben.
Lächerlich auch das die Tempelritter an allem Schuld sein sollen, nun denn.

Negativ war auch die Beschreibung der Muslime, militärisch dumm, rennen schon panisch weg wenn sie die Franken nur sehen, treudoof oder ganz dem Klischee des Wüstensohnes entsprechend. Langweilig und für mich beleidigend.

Noch unglaubhafter Melisendis Kampf in Jaffa, heldenhaft - klar ein 14jähriges Mädchen erledigt muslimische Elitekrieger. Ich denke nicht das sie jemals gekämpft hat aber wenn dann sicher nicht an vorderster Linie.
Und wozu falsche Namen?

Die Liebesgeschichte ist historisch falsch (der Graf von Jaffa beendete die Beziehung erst mit seinem Tod) und selbst unter Groschenromanniveau, nicht nur schwülstig sondern wieder einfach lächerlich. Melisindis wird nie erwachsen sondern bleibt immer innerlich ein kleines Kind.
Die Leidenschaftsszenen lesen sich wie 50er Jahre Kitsch-Romane.

Endpunkt: Wer einen guten historischen Roman lesen will dem sei geraten die Finger von diesem Buch zu lassen. Wer eine kitschige Liebesgeschichte lesen will dem sei Rosamund Pilcher empfohlen die hat wenigstens historisch nichts vermurkst.
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