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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
13
3,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 18. Juli 2012
mit einem sympathischen und mitreißenden Ermittlerteam und guten Fällen.

Nachdem jetzt am 09.07.2012 der siebte Fall für Oskar Lindt und sein Team erschienen ist und ich damit endlich den ersten Lindt- Fall auf dem Kindle lesen werde, habe ich die ersten Bücher nochmals gelesen und finde sie alle wunderbar. Ihr einziger Nachteil ist, dass ich sie noch in Buchform lesen muss, weil ich mir für den Kindle nicht alle meine alten Bücher neu kaufe.

Der Fall beginnt mit einem ermordeten 12- jährigen Jungen und dem Fund dessen Rucksacks hoch in einem Baum im Herbst nach dessen Ermordung im Sommer. In dem Rucksack finden sich Bucheckern und eine Tüte mit Erde. Diese enthält Giftmüll in hoher Konzentration und Oskar Lindt und sein Team ermitteln nicht mehr nur in einem Mordfall, sondern decken einen Umweltskandal auf.

Mir sind grundsätzlich die klassischeren Fälle ohne "politische" Themen lieber, aber diesen Krimi habe ich dennoch gerne wiedergelesen. Schuld daran sind Oskar, Paul und Jan, die unschlagbar zusammenarbeiten und herrlich gemütlich ermitteln.

Die Bücher von Bernd Leix sind klassische Ermittlerkrimis. Die Ermittler sitzen zusammen - mal im Büro und mal im Cafe oder beim Essen - und ermitteln und denken. Oskar Lindt raucht dabei noch seine Pfeife. Das kommt in den schönen neuen Zeiten des Nichtraucherschutzes zwar vielleicht nicht mehr so gut an, es hat mich aber auch nicht allzu sehr gestört.

Ich kann die Bücher allen Krimilesern, die die gute alte Polizeiarbeit bevorzugen und die neue Mode mit Journalisten etc. als Ermittler nicht so toll finden, empfehlen.
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am 21. Juli 2011
Kriminalhauptkommissar Oskar Lindt hat durch eine Meldung von Luise Becker, die beim Beobachten der Vögel aus ihrem Fenster eine Tasche im Baum gesehen hat, endlich den langgesuchten Rucksack eines im Frühjahr ermordeten Jungen gefunden. Durch das dichte Blattwerk war er bis zum Herbst verborgen geblieben. In dem Rucksack befand sich eine Tüte Erde. Bei der Untersuchung kam heraus, dass sich in der Probe 23 verschiedene giftige Substanzen nachweisen ließen. Wie kam diese Tüte in den Rucksack?

Der Schreibstil ist locker und sehr leicht verständlich. Ich konnte mir die Figuren und die Umgebung sehr gut vorstellen. Da ich bereits die Fälle fünf und sechs des Hauptkommissar Lindt kenne, war mir der Ermittler bereits bekannt.
Der Autor hat eine wundervolle Art, alles zu beschreiben und ich hatte das Gefühl, das Geschehen aus der Vogelperspektive zu beobachten. Trotz des schrecklichen Mordes an einem kleinen Jungen hatte ich kein Ekelgefühl. Die stockenden Ermittlungen und die damit verbundene Hilflosigkeit waren ebenso spürbar, wie der Auftrieb, den der Fund des Rucksacks verlieh.
Die weitreichenden Kreise, die der Fund der belasteten Erdprobe zog, deckte einen Korruptions- und Umweltskandal auf. Die polizeilichen Ermittlungen waren spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weswegen ich es innerhalb von 2 Tagen gelesen hatte. Dem Autor ist es gelungen, in diesem Buch alles sachlich und verständlich zu beschreiben. Ich freue mich schon auf das nächste Werk von ihm.
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am 27. März 2005
Eigentlich lese ich, wie mein Vorgänger, eher weniger Krimis. Lieber schaue ich sie im Fernsehen an. Aber dieses Buch hat mich durch seine Kombination aus Morfall und Umweltkrimi sehr gefesselt. Der Autor besticht durch die (laut Klappentext) beruflich bedingte Sachkenntnis im Forst- und Umweltsektor. Auch die kriminalistischen und medizinischen Details sind genau beschrieben. An Spannung und Freude am Lesen mangelt es zu keiner Zeit! Sehr zu empfehlendes Erstlingswerk als Alternative zum Fernsehen! Ich freue mich auf weitere Bücher des Autors!
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am 31. März 2016
Karlsruhe ist kein Hotspot, aber auch nicht so unsäglich langweilig, wie es in diesem Krimi daherkommt. Man fängt an zu lesen und resigniert. Der ermittelnde Kommissar, bei dem seine Pfeife, an der er unausgesetzt schmaucht, das Charakterisierungsmerkmal ist, ist nichtssagend wie die ganze Geschichte. Wirklich unsäglich fand ich das Lektorat. Ein Rechtschreibfehler nach dem anderen, das geht nicht bei einem sorgfältig gemachten Buch. Empfehlung: Lieber keine Zeit vergeuden und etwas anderes lesen.
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am 19. Februar 2009
Einen neuen Autor, einen neuen Kommissar und neuen Lokalkolorit kennen zu lernen ist das spannende an vielen Regionalkrimis. Somit habe ich mich auch dazu verleiten lassen, Bernd Leix Erstling um den Kommissar Oscar Lindt in und um Karlsruhe zu lesen. Selten wurde ich dabei von einem Gesamtpaket so enttäuscht wie in diesem Fall. Der Auto bemüht sich in krampfhafter hölzerner Art den Protagonisten - in besonderem Fall den ermittelnden Kommissar - Tiefe und Charakter vorzugeben, anstatt diesen sich im Laufe des Buches entwickeln zu lassen. Die gewählte Schreibweise mit kurzen, eckig wirkenden Sätzen lassen zudem kein Lesewohlgefühl aufkommen. Die Geschichte selber, die ein Verbrechen an einem Jungen vor dem Hintergund eines vertuschten Umweltdelikts darlegt, bietet durch die extreme Schwarz-weiß-Zeichnung zu keinem Zeitpunkt Überraschung oder Spannung und läßt im Unklaren warum die fortgesetzt die Ermittlung in die gewählte Richtung läuft. Mit Hilfe konstruierter Zufälle werden die Polizeibeamten auf dem richtigen Weg gehalten, ohne einmal nach rechts oder links in die Irre zu laufen.
Bei der Vielzahl wirklich guter Autoren regionaler Krimis in Deutschland, kann dieser Roman nur eingefleichten Karlsruhern empfohlen werden.
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am 20. Juni 2013
Da ich einen Krimi mit Kommissar Lindt gelesen hatte, will ich alle seine sieben Fälle lesen. Bin recht gespannt. Drei Bücher mit Kommissar Lindt sind schon gelesen. Sehr unterhaltsam wie ich finde. Das als gebraucht bestellte Buch ist o. k. bei Lieferung und Verpackung
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am 31. August 2010
Ich lese mich gerne in neue Regionalkrimis ein. Die Mischung aus Krimi, Lokalkolorit und Familiengeschichte lädt, wenn sie gekonnt geschrieben wurde, zum Schwelgen ein. Im Gmeiner Verlag finde ich häufig gelungene Werke, dieses gehört aber bestimmt nicht dazu. Der Autor schreibt alles andere als flüssig. So schreibt man weder noch spricht man! Die Figuren bleiben hölzern und sind derartig simpel gezeichnet, dass man das Buch am Liebsten in die Ecke schmeißen würde. Ein Krimi steht und fällt mit seinem Protagonisten, dieser hier hat rein gar nichts zu bieten. Alles um ihn herum wirkt bemüht und schadet dadurch dem ganzen Buch. Die Linie vom Anfang des Buches bis zur Lösung des Falles ist zwar zu erkennen, aber sie ist derart konstruiert und kann nur durch Zufälle aufrecht erhalten werden, dass Spannung gar nicht erst aufkommt. Abwege von der Lösung des Falles gibt es schlicht nicht.
Schade. Dieses Buch ist leider keinem Leser zu empfehlen.
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am 15. Mai 2011
Man tut sich schwer, über gute Absichten schlechtes zu sagen.
Dieses Buch soll ein netter Krimi mit Lokalkolorit sein, der verständlicherweise
vor allem Leser aus dem Raum Karlsruhe ansprechen soll. Dass hier nicht 'Patricia Highsmith'-Niveau
erwartet werden kann, ist natürlich klar, aber eine derart langweilige und spannungsarme Erzählung,
durch die herzliche, kreuzbrave Gutmenschen ohne Ecken, Kanten und Tiefgang spazieren
(Hurra, wir trinken Fair-Trade-Kaffee, fahren mit dem Rad zur Arbeit und nutzen öffentliche Verkehrmittel!),
die hölzerne Dialoge im Stil einer Daily-Soap führen, hat kein Leser verdient.
So bekommt man in der Tat das Gefühl, man liest einen auf 280 Seiten in die Länge gezogenen
'Ein-Seiten-Krimi' aus einem handelsüblichen Klatschblatt, denn mehr Tiefe ist hier leider nicht zu finden.
Da ist die völlig konstruierte und unlogische Krimihandlung fast noch das geringste Problem.
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am 31. Mai 2005
Ich bin normalerweise auch keine Krimi- Leserin. Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Autor persönlich kenne und ich einfach gespannt war, ob dieser Allrounder auch noch Bücher schreiben kann. Alpirsbach hat viele Persönlichkeiten, aber einen Buchautor? Meine Erwartungen wurden übertroffen. Genau wie die andere Mitbürgerin haben mich die genauen Beschreibungen aus Wald, Umwelt und den medizinischen Kenntnissen gefesselt. Sehr realistisch beschrieben, man merkt hier den Fachmann, der sich in diesen drei Bereichen sehr gut auskennt. Flüssig geschrieben und spannend. Die Figur des Oskar Lindt hat mir sehr gefallen und ich freue nich schon auf das nächste Buch. Das Erstlingswerk kann ich nur empfehlen!
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am 21. März 2005
Ich bin ja eigentlich kein Krimileser. Aber wenn man bedenkt, dass dieses Buch ein Erstlingswerk ist, dann darf man auf die nächsten Fälle von Kommissar Lindt durchaus gespannt sein. Ich fand,es fängt ziemlich harmlos an und ich habe immer wieder mal ein Kapitel gelesen. Die Personen werden halt zunächst vorgestellt. Aber so ab der Mitte ging es wirklich spannend zur Sache und ich habe es die Nacht durch fertig gelesen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, das Ende und die Auflösung zu erfahren. Wie gesagt, ich lese nicht viele Krimis , aber der hat mir gut gefallen ! Ein Umweltkrimi, das gibt es auch nicht so oft. Da gebe ich glatt eine Kaufempfehlung, der Preis ist auch erschwinglich !
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