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am 3. Juli 2006
Ein Klassiker! Und ein Muss für alle Fans des Kriminalhörspiels. Endlich erscheinen die 3 berühmten "TRIUMVIRAT"-Radiokrimis des WDR aus den 80/90er Jahren in einer Box.

Der Oberst, der Arzt und der Pfarrer eines ländlichen Dörfchens sinnieren beim Skat über Klatsch und Tratsch und lösen dabei durch clevere Kombinationen und eifrigen Tatendrang so manch mysteriöse Mordgeschichte, die sich in der Nachbarschaft ereignet hat.

Die Kammerspiel-artigen Krimis sind von Autor G. Haefs alle prächtig ausgeheckt, wir erleben ausschliesslich drei Männer im Gespräch; doch dies funktioniert ganz grossartig durch die wunderbaren Stimmen der gutgelaunten drei: Hans Korte als grantelnder Oberst, Heinz Trixner als sarkastischer Arzt und (!) Peter Pasetti als indiskreter Pfarrer, wunderbar; es scheint, als hätten die Schauspieler beim Machen der Stücke unglaublichen Spaß gehabt und ihrer Improvisationsfreude freien Lauf gelassen. Das Masterpiece ist das Stück 2 "Triumvirat denkt", bei der Produktion der 3. und letzten Folge "Triumvirat spinnt" war Pasetti schon tot und Harald Leipnitz übernahm den Part des Pfarrers. Das aber tut dem Stück nicht weh, es macht einfach Spaß, dem launigen Altherrenbunde beim Frozzeln, Philosophieren und Kombinieren zuzuhören. Viel Spaß!
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Endlich gibt es diese fabelhafte Hörspieltrilogie auch auf CD !!!
Für jeden Liebhaber von Kriminalhörspielen ein absoluter Leckerbissen !!!
Die Top Sprecherbesetzung ist ein wahrer Hörgenuß, allen voran mein absoluter Liebling Hans Korte, wenn er mitspielt ist der Kauf für mich fast schon obligat. Nicht zu vergessen natürlich auch die beiden anderen wunderbaren Schauspieler Peter Pasetti u. Heinz Trixner.
Diesen Dreien ist kein Fall zu kompliziert u. kein Gedankengang zu abwegig, sie haben noch jeden Fall auf ihre ganz eigene Art gelöst.
Ich kann nur jedem Kenner raten, greifen Sie zu, bevor das Teil wieder vom Markt verschwunden ist, denn so etwas kann ja manchmal schneller gehen als man denkt...
Und das wäre in diesem Fall wirklich außerordentlich schade !!!

P.S.: Für jeden echten Kriminalhörspielfan habe ich noch einen super Tip auf Lager, "Zwölf Foto's zuviel" von Peter Kramer mit Jutta Hoffmann u. Ulrich Wildgruber in den Hauptrollen, ebenfalls total genial, muß man gehört haben, super spitzenklasse !!!
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am 15. November 2007
Audiobuch hat die drei Fälle des Triumvirats von Gisbert Haefs auf CD wiederveröffentlicht. Die Hörspiele sind in einer schönen 3-CD-Box erschienen.

Diese drei Hörspiele gehören zu meinen Lieblingshörspielen überhaupt. Es sind absolute Highlights aus der Reihe "WDR-Kriminalhörspiel", die nach und nach wiederveröffentlicht werden. Die ersten beiden Fälle sind sehr sehr gut. Der dritte Fall ist nur noch mittelmäßig, weiss aber durch die sehr guten Gespräche zu gefallen. Leider ist beim dritten Fall auch nicht mehr mein Lieblingssprecher Peter Passetti dabei; er wurde durch Herrn Leipnitz ersetzt.

Während der Hörspiele sprechen "nur" drei Personen. Die drei Sprecher sind in Hochform: Hans Korte als Oberst a.D. Allbrecht, Heinz Trixner als Dr. med. Korff und Peter Passetti ist als Pfarrer Bargmann dabei.

Erster Fall (Das Triumvirat) - Worum gehts? Drei Skat-Spieler unterhalten sich über die Glaubwürdigkeit der in Krimis gezeigten Mordmotive. Schließlich stellt einer die Frage, ob einer der drei ein Motiv hat, jemanden umzubringen. Interessanterweise haben alle drei sich für die gleiche Person entschieden: Den Apotheker Wilsing! Einige Tage später wird der Apotheker Wilsing tatsächlich ermordet. Die drei Skat-Freunde waren es nicht - aber wer dann? Nun versuchen sie herauszufinden, wer den Mord begangen hat.

Zweiter Fall (Das Triumvirat denkt) - Worum gehts? Diesmal geht es um einen verschwundenen Bauunternehmer. Das Triumvirat stellt schließlich fest, dass der Bauunternehmer nicht einfach so abgehauen ist, um ein neues Leben anzufangen. Aber das auch niemand ein Motiv hat, ihn umzubringen. Warum ist er verschwunden? Wo ist er jetzt?

Dritter Fall (Das Triumvirat spinnt) - Worum gehts? Oberst Albrecht hat vom Empfang des Künstlers Pedro Schaumberg im Heimatmuseum merkwürdige Fotos mitgebracht. Sie zeigen Vitrinen mit Kunstgegenständen - gefüllt und teilweise leer, denn am Abend vor der Feier wurden im Museum zahlreiche Vitrinen zerstört, die Behälter mit historischen Münzen und Kopfbedeckungen restlos ausgeräumt. Seltsam, die fünfte Vitrine blieb unversehrt. In ihr liegt unter anderem ein Faustkeil. Handelt es sich um puren Vandalismus oder hat tatsächlich jemand ein Motiv für die Tat? Die drei Herren kommen einem ausgeklügelten Coup auf die Schliche ...

Die drei Fälle sind interessant, spannend und kaum vorhersehbar.

Absolute Kaufempfehlung! :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2009
Auf wen wirkte ein solches Szenario nicht verheißungsvoll? In Gisbert Haefs Hörspielen um das Triumvirat - gebildet aus dem pensionierten Oberst Albrecht (Hans Korte), dem Arzt Dr. Korff (Heinz Trixner) und dem Pfarrer Bargmann (Peter Passetti, in Teil 3 dann Harald Leipnitz) - geht es jedenfalls recht gemütlich zu, denn haarsträubende Verfolgungsjagden, brenzlige Schießereien oder stundenlanges Beschatten im Auto vor der Wohnung eines Verdächtigen haben diese drei wohlgesetzten Herren gar nicht nötig, um am Ende jedes Verbrechen in ihrer Kleinstadt aufzuklären. Sie spielen in aller Ruhe Skat, werfen einander feinstgedrechselte Beleidigungen an den Kopf - wovon mir der an den Pfarrer gerichtete "papistische Schamane" noch am besten gefällt - und arbeiten sich im Trialog Stück für Stück an die Lösung des jeweiligen Falles heran, ohne auch nur den Tisch zu verlassen.

Auf der vorliegenden CD geht es um drei Fälle, die allesamt im WDR als Hörspiele gesendet wurden. Im ersten Fall wird der Mord an einem unbeliebten Apotheker geklärt, und nebenbei philosophieren die Herren darüber, wie in einem Krimi die unwahrscheinlichsten Motive bereits dazu führen, daß Menschen einen Mord begehen, während man im richtigen Leben doch selbst bei den zwingendsten Beweggründen selten zur Tat schreite. Der zweite Fall dreht sich um das Verschwinden eines erzkatholischen Bauunternehmers, wobei Dr. Korff zu meiner großen Freude eine meine Lieblingserzählungen Hawthornes, "Wakefield", als Parallele zu den merkwürdigen Ereignissen ins Feld führt. Im letzten Fall schließlich führt die drei Herren - "führt" natürlich nur im übertragenden Sinne, denn sie verlassen den Schankraum ja nie - ein Fall von Vandalismus im örtlichen Heimatmuseum auf die Spur eines weit ernsteren Verbrechens.

Gisbert Haefs ist, wie Walter Sobchak sagen würde, kein Leichtgewicht, denn neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller von Kriminalgeschichten, Science Fiction und historischen Romanen, die sich vor allem mit der römischen Antike beschäftigen, widmet er sich auch der Übersetzung so namhafter Autoren wie Borges, Arthur Conan Doyle, Ambrose Bierce, Kipling oder Twain. Er stattet die drei Kleinstadthonoratioren mit einer Schlagfertigkeit aus, die dem Zuhörer ihrer Unterhaltungen unwillkürlich manch ein vergnügtes Lächeln auf die Lippen zaubert.

Die Hörspiele sind sehr ansprechend, da vor allem die Darsteller in die oberste Liga ihrer Zunft gehören, wobei es schade ist, daß nach zwei Fällen der Pfarrer eine neue Stimme bekommen hat.

Wenn auch die Fälle ein wenig konstruiert erscheinen, so tut dies dem Vergnügen doch keinen Abbruch, zumal mir die Vorstellung, allein mit dem Verstand an ein Problem heranzugehen, insofern reizvoll erscheint, als mir ein solches Procedere in der Tat Bierkonsum ad libitum und eine konsequent beibehaltene bequeme Sitzposition erlauben würde.
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am 14. Mai 2007
Eigentlich wurde schon alles geschrieben. Brillante Sprecher, brillante Dialoge voller Wortwitz und Ironie. Wie bei guten Detektivstorys kann man, zumindest bei den ersten beiden Folgen, sie das erste Mal hören, um zu wissen, wer welches Verbrechen begangen hat, und danach noch einige Male und festzustellen, dass alle Puzzleteile, die zur Lösung benötigt werden, dem Hörer vorgetragen werden. Folge 1 enthält noch eine sehr spitzfindige Ironie in sich, die mir erst nach mehrmaligem Hören aufgefallen ist.
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am 29. Juni 2007
Wenn man diesen drei Kriminalhörspielen aus den Jahren 1984, 1985 und 1996 fünf Sterne gibt, so ist das dennoch eine nur bedingt geeignete Aussage für interessierte amazon-Kunden. Präzisierung ist gefordert:

Voraussetzung Nummer 1: Man sollte vom Lebensalter her in den Erscheinungsjahren der Hörspiele bereits Krimis gelesen und gehört haben oder am besten "noch" älter sein.

Voraussetzung 2: Man sollte Skat spielen können und den Reiz (daher "reizen"), den dieses Spiel auf drei erwachsene Menschen ausüben kann, kennen.

Voraussetzung 3: Man sollte Spaß an einer intellektuellen Lösung von Kriminalfällen haben, die ganz ohne Grusel und brutalste Gewalt auskommen, wie wir das seit mehr als einem Jahrzehnt aus Kriminalromanen besonders der skandinavischen Gattung gewohnt sind.

Sind diese Bedingungen erfüllt, dann allerdings ist der Hörer bestens und köstlich bedient und kann sich an dieser gelungenen Inszenierung von Gisbert Haefs wie an den Stimmen von Hans Korte, Harald Leipnitz (nur CD 3), Peter Passetti und Heinz Trixner von ganzem Herzen erfreuen.

Wie die drei Herren zwischen mischen, reizen und spielen so ganz nebenbei ihren kriminalistischen Spürsinn entwickeln, das ist ebenso hörenswert, wie die kleinen gegenseitigen Beleidigungen und Witzeleien.

Fazit: Leckerbissen für den "reifen" Krimiliebhaber mit Skaterfahrung.
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am 28. Juni 2006
...gibt es Oberst a.D., Arzt und Pfarrer beim Skat auch auf CD. Mit viel Witz und auch dunklem Humor, Phantasie und Schläue ers(p)innen diese 3 trefflich besetzten Charaktere dunkle Szenarien bzw. lösen scharfsinnig und wortgewandt dieses und jenes Krimi-Puzzle.

Vorbei die Jagd nach überteuert angebotenen Hörspiel-Kassetten - Hurra! Unbedingt denen zu empfehlen, die auf der Suche nach einem Hörspiel zur Entspannung sind und trotzdem nicht auf "wertige Kost" verzichten wollen.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Mai 2012
===Das Triumvirat===
Drei alte Herren ' der katholische Dorffarrer, der Dorfarzt und ein pensionierter Oberst - treffen sich jeden Dienstag zum Skatspielen. An einem dieser Abende, regt sich der Oberst über diese saudummen Fernsehkrimis auf, deren Motive mehr als dubios und meist nicht vorhanden sind. Er regt ein Gedankenexperiment an. Jeder der drei Herren soll an jemanden denken, den er gerne umbringen würde und sein Motiv darlegen. Überraschenderweise würden alle drei gerne die gleich Person umbringen: den Apotheker, wenn auch aus unterschiedlichen, und durchaus guten Motiven, aber keines dieser Motive ist so stark, dass einer von ihnen tatsächlich zur Tat schreite würde, während im Fernsehen wegen weniger valider Gründe gemordet wird. Somit ist die These des Oberst bewiesen: Die Fernsehkrimis sind einfach nur schlecht.
Am nächsten Skatabend hat der Oberst eine Neuigkeit: Der Apotheker tot, ermordet, genau an dem Tag, den der Oberst vorgeschlagen hatte. Es gibt kein Motiv, es muss einer der Hausbewohner gewesen sein aber alle haben ein Alibi. War es doch einer aus der Skatrunde? Nein, das kann nicht sein. Das Triumvirat beginnt nun an den aufeinanderfolgenden Skatabenden Motiv, Gelegenheit und Beweise logisch zu analysieren und zu durchdenken.

Dieses 53 Minuten lange WDR Hörspiel aus dem Jahr 1984 unter der Regie von Heinz-Dieter Köhler basiert auf Gisbert Haefs Triumvirat Kurzgeschichten. Die ersten beiden Hörspiele "Das Triumvirat" (1984) und "Das Triumvirat denkt" (1985) erschienen vor dem Buch, jedoch war Heafs selber der Drehbuchautor. Die weiteren Hörspiele erschienen 1996 ("Das Triumvirat spinnt") und 2007 ("Das Triumvirat hext").
Minimaler kann man ein Hörspiel nicht mehr besetzten. 3 Sprecher:
Albrecht, pensionierter Oberst: Hans Korte
Pfarrer Bargmann: Peter Pasetti
Korff, Arzt: Heinz Trixner

Diese drei sitzen an einem Tisch und spielen Skat oder unterhalten sich einfach nur und trinken etwas dabei. Das klingt nicht wirklich spannend, aber das täuscht, denn die Wortgefechte, die sich diese drei Herren liefern und die Spitznamen, die sich gegenseitig geben (wie papistischer Schamane für den Pfarrer neben noch ein paar weiteren netten Bezeichnungen) sind clever, bissig und extrem amüsant. Der Fall wird in allen Einzelheiten auseinandergenommen. Erst wird er geplant (theoretisch), dann von einem Unbekannten tatsächlich ausgeführt. Von den Polizisten kennt der Oberst alle Details und Fakten des Falls, man muss sie nur noch analysieren, zerpflücken und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Das ist eine Kriminalgeschichte im Stile der frühen Sherlock Holmes Kurzgeschichten. Der Hörer bekommt alle Fakten, kann seine eigenen Schlüsse ziehen und miträtseln und ich kann stolz behaupten, ich hatte den Täter schon ein Treffen bevor der Pfarrer den Fall löst herausgefunden.
So muss ein Krimi sein. Gut und logisch ermittelt, ohne Deus Ex Machina. Ein minimalistischen Hörspiel mit grandiosen Sprechern, denen man den Spaß anmerkt, den sie dabei haben, sich gegenseitig zu beleidigen und mit spitzen Bemerkungen zu überflügeln. Nicht umsonst ist Triumvirat Reihe ein Klassiker unter den WDR5 Hörspielen und läuft immer wieder im Radio.

===Das Triumvirat denkt===
Oberst, Pfarrer und Arzt treffen sich wie gewohnt zum Skat, nur stört die Trauermusik in der Kneipe das Glück der drei alten Knaben, der Wirt trauert um seine Katze. Aber noch ein Verschwinden erregt die Gemüter. Hubert Morgenroth, ein örtlicher Bauunternehmer und frommes Mitglied von Pfarrer Bargmanns Gemeinde, wird seit vier Wochen vermisst. Er war ein sehr frommer Mann, es ist also unwahrscheinlich, dass er seine Familie einfach verlassen hat. Keiner würde von seinem Verschwinden profitieren, eine Leiche gibt es nicht, und rosa metallic Diesel sind auch eher schwer zu verstecken. Dennoch bleiben sowohl Mann als auch Auto verschwunden.
Durch logisches Denken kommen die drei Herren zu einer überraschend einfachen Lösung des Falls, während die Polizei weiterhin im Dunkeln tappt.

Dieses 44 minütige WDR Hörspiel aus dem Jahr 1985 unter der Regie von Heinz-Dieter Köhler ist zu Recht ein Klassiker des Kriminalhörspiels. Trotz minimaler Besetzung mit nur drei Sprechern und einer Handlung, die am Skattisch stattfindet, wird es nie langweilig, weil sich der komplette Fall im Kopf abspielt. Alle Fakten werden erörtert, analysiert, gedreht und gewendet während die drei Freunde sich bissige Kommentare an den Kopf werfen und über Gott und die Welt herziehen. Saubere Ermittlungen und schlüssige Lösungen teils skurriler Kleinstadtfälle.
Auch dieses Hörspiel erschien noch vor dem Buch von Gisbert Heafs, der jedoch das Drehbuch zu diesem Hörspiel lieferte.
Obwohl dieses Hörspiel der zweite Teil der Triumvirat Reihe ist und es einige Seitenhiebe auf den ersten Fall gibt, ist dieses Hörspiel und der Fall in sich abgeschlossen und kann auch einzeln, außer der Reihe gehört werden.

===Das Triumvirat spinnt ===
Ein Einbruch im Heimatmuseum. Wieder nutzt das Triumvirat dieses Verbrechen, um eine eher verkorkstes Skatspiel aufzupeppen. Der pensionierte Oberst bringt Fotos aus dem Heimatmuseum mit, wo er zu einem Empfang eines nun berühmten Malers und Sohn der Stadt Pedro Schaumburg geladen war. Am Vorabend der Festivität wurde im Heimatmuseum eingebrochen und es wurden einige Vitrinen mit Münzen und Mützen ausgeräumt. Die Vitrine mit den Utensilien des Malers jedoch blieb unangetastet bis auf einen Faustkeil der anscheinend ausgetauscht wurde.

Hier nun nach über 10 Jahren Pause der dritte Teil der Triumvirat Reihe. Die ersten Beiden Fälle erschienen 1984 und 1985. Erst 1996 produzierte der WDR jedoch diesen dritten Fall. Hans Korte spielt erneut den Oberst a.D. Albrecht und Heinz Trixner den Dr. Korff. Peter Pasetti, der in den ersten beiden Folgen Pfarrer Bargmann sprach, war mittlerweile jedoch verstorben und musste mit Harald Leipnitz ersetzt werden.
Leider kann dieser dritte Fall nicht mit den ersten beiden mithalten, er ist einfach zu vorhersehbar. Möglichweise liegt das daran, dass man der Denkweise des Triumvirats mittlerweile vorzugreifen gelernt hat, möglicherweise ist der Fall aber auch zu einfach gestrickt, es gibt zu wenige Verdächtige. Man setzt in diesem Fall weniger auf die Tat und den Tathergang sondern ergeht sich in Spitzen Bemerkungen. Der Fall an sich ist auch eher an den Haaren herbeigezogen und bei weitem nicht so glaubwürdig wie die ersten beiden.
Dennoch vor allem auch wegen der Verbalschlachten der drei alten Herren absolut hörenswert.

Es gibt noch einen vierten Teil, ein Live Hörspiel, der leider nicht in dieser Sammlung enthalten ist:
Das Triumvirat hext: WDR-Kriminalhörspiel
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am 26. Juli 2007
Ich kann kein Skat, kenne kaum Krimis. Die vorliegende Hörspielkollektion hat mir so viel Vergnügen bereitet wie bislang kaum eine andere! Die inszenierte Schlagfertigkeit alternder Pfaffen, Doktoren und Majoren regt Intellekt und Zwerchfell gleichermaßen an, die (kaum) zu lösenden Fälle stellen eine nette Dreingabe dar.
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am 29. September 2006
Die drei besten Kriminalhörspiele aus der Schmiede des WDR: Ein spannendes Feuerwerk von Ironie und Wortwitz. Das Durchforschen von ebay nach den vergriffenen Kassetten hat nun ein Ende: Es gibt den Dreierpack endlich auf CD! Ich werde die Tage bis zum Erscheinen im November zählen...
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