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am 25. November 2009
Heike Willems zeigt anschaulich die schleichenden Anfänge einer Depression, und den endlosen Marathon durch diverse
Arztpraxen, bevor endlich die richtige Diagnose gestellt ist, und professionelle Hilfe in die Wege geleitet wird.
Auch die Problematik, das bisherige eingefahrene Leben verändern zu müssen, und in angeschlagener Verfassung sowohl eine Änderung der eigenen Gewohnheiten, als auch im Umgang mit der Familie und im Freundes-und Kollegenkreis durchzusetzen, ist in ihrer Vielschichtigkeit exellent beschrieben.
Besonders bewundere ich ihren Mut die Geschichte ihrer Depression in derartiger Offenheit ohne Pseudonym zu veröffentlichen, denn das Leben im Eifeldorf kennt mitunter keine Gnade, wenn man aus der Norm tritt.
Da ich im gleichen Ort aufgewachsen bin, habe ich allergrößte Achtung vor ihrer Courage!
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am 8. März 2013
Ich leide selbst an einer schweren Depression und habe in den letzten Monaten viele Bücher / Lebenserfahrungen geschrieben von Depressiven gelesen. Dieses Buch ist für mich das schlechteste von allen. Die Autorin beschreibt in endlosen Tagebucheintragungen, wie sie ihre Tage gestaltet. Die Depression geht dabei fast völlig unter. Vielmehr scheint ihr wichtig zu sein, von Geburtstagen, von Wanderungen, von einigen Urlauben, überhaupt von Freizeitgestaltung zu berichten.
Schade. Ich habe das Buch ohne Empathie gelesen und nach 2/3 die Seiten nur noch überflogen, immer auf der Suche, ob die Autorin endlich mal zum Kern vordringt. Ich unterstelle ihr nicht, dass sie gar keine Depression hatte, doch eine schwere kann es nicht gewesen sein.
Das beste Buch, welches ich gelesen habe ist von Sally Brampton, Titel: Das Monster, die Hoffnung und ich.
Diesem Buch würde ich 10 Sterne verleihen. Darin finde ich mich wieder. Es ist authentisch, ehrlich und hervorragend geschrieben.
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am 19. Mai 2011
Ich habe das Buch von Frau Willems verschlungen, da ich mich in vielen Passagen wiedergefunden habe.Auch mein Weg führte nach einer langen psychosomatischen Phase mit einem Fersensporn und ständigen Bauchschmerzen und Blähungen in die Depression gekoppelt mit einer Angst-und Panikstörung.Ich habe seit dem viel über Depressionen gelesen und gelernt.Vor allem ist es diese ständige Überforderung und dieses ich "muß funktionieren" was in diese Krankheit führt.Es ist unheimlich wichtig das Leben zu "entschleunigen", die neue Langsamkeit zu entdecken und vor allem auf die inneren Bedürfnisse zu hören und keinesfalls immer gegen das eigene "Ich", die eigene Stimme in sich anzugehen!Auch ich mußte das Alleinsein mit mir und diesen despressiven "Zuständen" erst lernen, vor allem diesen Zustand "auszuhalten" ist eine große Kunst!Da spricht mir Frau Willems aus der Seele!Und ich habe keine 2 Kinder zu versorgen, mich hat ein ungeliebter stressiger Beruf in diese Krankheit geführt!Deshalb bin ich auch in letzter Minute ausgestiegen und bin dabei mich beruflich neu zu orientieren, leider zwingt mich diese Krankheit aber erstmal zu unbedingter Ruhe und Gelassenheit!Wenn nur nicht diese existenzielle Angst nicht immer da wäre?!Aber es lohnt sich den Kampf aufzunehmen, aber ich denke es können Jahre ins Land gehen bis zur vollständigen Genesung; diesen Schwindel kenne ich auch nur zu gut und er ist mein häufiger Begleiter, hinzu kommen noch Derealisationsgefühle und eine tiefe Traurigkeit(nicht immer Gott sei Dank!).Die Natur ist übrigens wirklich eine tolle Kraftquelle für mich,diese Stille, die Vögel, die Gerüche ...der Glaube an Gott leider nicht, bin eher ein Agnostiker!Deshalb an alle Leidensgenossen gebt nicht auf, es lohnt sich...
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am 2. Februar 2012
Nach all den guten Rezensionen war ich ziemlich enttäuscht von dem Buch. Den Anfang - wie es zur Diagnosestellung kam - empfand ich noch recht interessant. Aber nach dem Klinikaufenthalt der Autorin schien es nur noch um Kindergeburtstage, Weihnachten, eine Reise und vor allem die Verlegung ihres Buches zu gehen. Ich hab mich dann nur noch durchgequält. Aber vielleicht war es für mich nur so langweilig, weil ich selbst keine Kinder/Familie habe und mich daher in den Aufzeichnungen nicht wiedergefunden habe. Ich habe das Buch an meine Mutter weitergegeben, weil es bei ihr sicherlich besser passt.
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am 14. Juli 2011
Das Buch ist einfach geschrieben, aber gerade das macht es aus. Es ist sehr therapeutisch: beim Lesen habe ich mich sehr gut gefüllt. Es ist sehr mutig von der Autorin, so ehrlich über ihre Krankheit zu sprechen. Es kann vielen anderen Betroffenen helfen, offen und ehrlich mit ihrer Krankheit umzugehen. Toll ist, dass sie so viel Unterstützung vom Umfeld und von den Ärzten erhielt. Das ist ungemein wichtig für die Genesung.
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am 1. April 2013
Frau Willems' Erfahrungsbericht habe ich in einigen Tagen gelesen und erstaunliche Parallelen zu mir selbst festgestellt. Sie beschreibt auf eindringliche Weise, wie die Depression von ihr immer mehr Besitz ergreift und sich allmählich auf alle Lebensbereiche ausdehnt. Zur Arbeit gehen, Einkaufen, Zeit mit der Familie geniessen, Freunde treffen - all das ist ihr schlicht unmöglich in der akuten Phase der Krankheit. Frau Willems muss gerade als Familienmutter den berühmt-berüchtigten Spagat zwischen beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen zustande bringen und erkennt durch eingehende Therapiegespräche und viel Beschäftigung mit sich selbst, dass sie ihre Lebens- und Denkmuster ändern muss, um wieder gesund und glücklich leben zu können.

Auch wenn ein Erfahrungsbericht nur annähernd das Leid und die Seelenqual des betroffenen Patienten wiedergeben kann, macht das Buch Mut, niemals die Hoffnung zu verlieren, wenn man an Depressionen erkrankt. Ich erkannte mich in vielen Passagen wieder, so z.B. wenn Frau Willems ihren Rückfall in die Depression wegen des bevorstehenden Wiedereinstiegs in den Berufsalltag als Lehrerin beschreibt. Mir selbst ging es letztes Jahr ganz genau so, und ich kann ihren Aussagen nur zustimmen. Es dauert tatsächlich oft bis zu einem Jahr und manchmal sogar noch länger, bis eine Depression ganz abgeklungen ist. Als Betroffener muss man jedoch die nötige Geduld aufbringen und sich selbst immer wieder sagen, dass diese Phase vorüber geht und das Leben danach wieder schön und lebenswert sein wird. Gerade das glaubt man im akuten Stadium der Krankheit nämlich nicht mehr! Es gibt jedoch ein Leben nach der Depression, und es ist ein besseres, erfüllteres Leben, weil man gerade als berufstätige Mutter zum Umdenken gezwungen wird und bestimmte Dinge einfach ändern muss, um Rückfällen vorzubeugen. Es ist bezeichnend, dass in unserer westlichen Gesellschaft viel mehr Frauen an Depressionen erkranken als Männer.

Genau wie Frau Willems sehe auch ich heute nach meiner Genesung jeden Tag als Gottesgeschenk an. Ich danke ihr für ihren offenen und ehrlichen Bericht und wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.
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am 31. März 2012
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn ich dachte, ich lese über mein eigenes Leben. Ich bin auch Lehrerin, eines meiner Kinder heißt sogar auch Robin, ich leide an einer Skoliose der Wirbelsäule und schreibe Tagebuch seit meiner Kindheit und seit meiner Erkrankung auch wieder. Ich leide an einer Angstdepression, ausgelöst durch Stress, Überforderung, zu viel Druck, den ich mir größtenteils selbst mache und fehlende Zeit für mich, vor allem das ALLEINSEIN. Und das Leben einer berufstätigen Mutter besteht nun mal nur aus Beruf, Haushalt, Erziehung, Kindergeburtstagen, Weihnachten (der Horror für mich), weil man für etwas anderes gar keine Zeit und Kraft mehr hat. Ich dachte erst, eigentlich geht es mir ja gut, ich führe ein Leben wie viele Mütter, ich habe gar keinen Grund/Berechtigung eine Depression zu haben, aber jetzt geht es mir viel besser, da ich weiß, es ging der Autorin unter den gleichen Umständen genauso oder sogar noch schlechter als mir.Jeder verkraftet den Alltag eben anders. Danke für dieses ehrliche Buch!
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am 19. November 2009
In ihrem Buch beschreibt die Autorin sehr ergreifend den Weg aus unserem sogenannten "normalen" Alltag hin zur Erkrankung, ihrer Depression. Sehr ehrlich beschreibt sie ihren Alltag, den tausende Frauen unserer Generation so oder so ähnlich jeden Tag erleben, oder vielmehr durchstehen müssen. Ausgerüstet mit einer Erziehung, die uns gelehrt hat, immer und überall fleißig,überkorrekt und angepasst zu sein und es unserem gesamten Umfeld in Familie und Beruf recht machen zu müssen, geraten viele Frauen besondern nach dem Wiedereinstieg in den Beruf in einen Zustand der totalen Erschöpfung. Die Kinder, der Beruf und der Haushalt fordern jeden Tag so viel, dass für eigene Interessen oder Freundschaften kaum mehr Kraft und Zeit bleiben.
Heike Willems erzählt ihre Geschichte sehr offen und ehrlich. Sie schildert auch ihren Weg aus der Krise heraus, der Mut macht und Kraft gibt. Glücklicherweise konnte sie zu ihrer Erkrankung stehen.
So wie sie es geschafft hat, sich wieder selbst mehr in den Mittelpunkt ihres Lebens zu rücken, werden es hoffentlich noch vielen Frauen mit qualifizierter Hilfe schaffen, wieder ein lebenswertes, fröhliches Leben fernab der Depression zu führen.
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am 20. November 2009
Anmerkungen des Autor zum Buch:
Als ich im letzten Jahr an einer starken Depression erkrankt bin, habe ich die tiefsten Tiefen des Lebens kennen gelernt. Das Buch zeigt den Weg auf der Suche nach mir selbst, nach meinen Wünschen, Träumen und Hoffnungen. Mit Hilfe von Ärzten und Psychotherapeuten habe ich einen Weg aus meiner Depression gefunden. Durch diese intensiven Auseinandersetzungen und durch das Niederschreiben meiner Gedanken sind mir neue Wege in meinem Leben eröffnet worden.
Das Buch soll all den Menschen Hoffnung machen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie ich. Es gibt einen Weg aus der Depression. Die Depression kann geheilt werden. Nicht das Totschweigen und Verdrängen dieser Erkrankung, sondern das Annehmen und die intensive Auseinandersetzung hilft den Betroffenen einen Weg aus ihrer Erkrankung zu finden. Psychische Erkrankungen dürfen in unserer Gesellschaft kein Tabuthema mehr sein. Sie müssen als eine "normale" Erkrankung gesehen und angenommen werden.
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am 17. Februar 2010
Sehr offenherzig und anschaulich beschreibt die Autorin Heike Willems ihren persönlichen Weg aus ihrer Depression. Nachdem sie jahrelang im körperlichen Bereich nach Ursachen für ihre Beschwerden gesucht hat, muss sie schmerzlich feststellen, dass sie psychischer Art sind. Diese Einsicht bewirkt ein Umdenken ihrer Lebensgewohnheiten. Es gelingt ihr letztendlich nur mit professioneller Hilfe, auf vielschichtiger Weise, Wege aus dem Dilemma zu finden. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und Mut macht sich der Tabukrankheit "Depression" zu stellen und sie anzunehmen. Zudem beschreibt es aber auch, wie viel Kraft es kostet, sich mit eingefahrenen Lebensweisen auseinanderzusetzen, um diese nach und nach zu ändern.
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