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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2

am 2. Januar 2004
In diesem wunderbar geschriebenen Essay, das sich ohne weiteres mit dem Buch von Thomas Luckmann über die „unsichtbare Religion" messen lassen kann, geht Volkhard Krech nicht nur auf die Frage ein, wo Religion heute zu suchen ist und in welchen Formen sie heute auftritt, sondern auch, mit welcher Einstellung wir ihr am besten begegnen sollten. Sein Aufruf zu einem durch Humor, Gelassenheit und Demut geprägten Umgang mit Religion macht dabei nicht nur darauf aufmerksam, wie sehr Religion im abendländischen Kulturkreis mit Ernsthaftigkeit, Zwanghaftigkeit und Unterwürfigkeit assoziiert wird - ein wohl entscheidender Grund dafür, dass sich zahlreiche Menschen seit Anbruch der Moderne eher auf der Flucht vor denn auf der Suche nach Religion befinden - sondern motiviert dazu, Religion neu zu entdecken und zu erfinden. Das Buch besticht ferner durch eine gelungene Integration unterschiedlicher religionswissenschaftlicher und kultursoziologischer Ansätze, wodurch allerdings das Verständnis für fachfremde Leser erschwert wird. Für fachkundige Leser gehört dieses Buch sicherlich zu den interessantesten, die in den letzten Jahren auf dem „religions-wissenschaftlichen" Markt erschienen sind.
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am 2. Januar 2004
In diesem wunderbar geschriebenen Essay, das sich ohne weiteres mit dem Buch von Thomas Luckmann über die „unsichtbare Religion" messen lassen kann, geht Volkhard Krech nicht nur auf die Frage ein, wo Religion heute zu suchen ist und in welchen Formen sie heute auftritt, sondern auch, mit welcher Einstellung wir ihr am besten begegnen sollten. Sein Aufruf zu einem durch Humor, Gelassenheit und Demut geprägten Umgang mit Religion macht dabei nicht nur darauf aufmerksam, wie sehr Religion im abendländischen Kulturkreis mit Ernsthaftigkeit, Zwanghaftigkeit und Unterwürfigkeit assoziiert wird - ein wohl entscheidender Grund dafür, dass sich zahlreiche Menschen seit Anbruch der Moderne eher auf der Flucht vor denn auf der Suche nach Religion befinden - sondern motiviert dazu, Religion neu zu entdecken und zu erfinden. Das Buch besticht ferner durch eine gelungene Integration unterschiedlicher religionswissenschaftlicher und kultursoziologischer Ansätze, wodurch allerdings das Verständnis für fachfremde Leser erschwert wird. Für fachkundige Leser gehört dieses Buch sicherlich zu den interessantesten, die in den letzten Jahren auf dem „religions-wissenschaftlichen" Markt erschienen sind.
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