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Kundenrezensionen

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am 29. Juli 2006
Der norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder, bestens bekannt über sein Erstlingswerk Sofies Welt", hat uns mit dem Orangenmädchen" ein unsere Gefühle ansprechendes neues Buch geschenkt, das der Hörverlag mit Hilfe der Schauspieler Philipp Schepmann und Matthias Leja in ein knapp 3 stündiges ansprechendes Hörbuch umgesetzt hat.

Worum geht es. Der 15 jährige Georg liest den durch Zufall aufgetauchten Abschiedsbrief seines leiblichen Vaters, der starb, als sein Sohn erst 4 Jahre alt war. Georg taucht ein in die Gedanken- und Gefühlswelt seines Vaters ein, versteht viele seiner Fähigkeiten und Vorlieben (u.a. für die Astronomie und das Hubble'sche Teleskop) als väterliches Vermächtnis besser. Gleichzeitig wird ihm klar, daß der umfangreiche Brief eine einzigartige Liebeserklärung an seine Mutter Veronica, das Orangenmädchen, enthält. Originell wird die Phase des Kennen- und Liebenlernens der Eltern geschildert, die vom norwegischen Oslo bis zum südspanischen Sevilla reicht.

Fazit: Ein überaus unterhaltsames, professionell gesprochenes Hörbuch über eine - wie bei einem Aquarell mit tragisch-versöhnlichem Pinselstrich entstandene - wunderschöne Liebesgeschichte. Sehr empfehlenswert.
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am 3. Mai 2004
dieses hörbuch regt wirklich zum nachdenken über das eigene leben an.
wie würde man sich selbst entscheiden: würde man sich für ein kurzes leben auf der erde mit allen höhen und tiefen oder komplett gegen ein leben auf der erde entscheiden?
auch wird einem bewusst gemacht, wie wichtig doch die liebe im leben ist. und ich denke, dass sollte man niemals vergessen.
FAZIT: ich kann dieses buch/ hörspiel nur weiterempfehlen.
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am 2. April 2010
Der fünfzehnjährige Georg bekommt einen Brief von seinem vor elf Jahren gestorbenen Vater. Die Großeltern haben den Brief entdeckt und überreichen ihn Georg, der sich mit ihm zurückzieht und sich in ihn vertieft. In diesem langen und sehr persönlichen Schreiben gibt es einiges zu lesen. Es geht um das paradoxe Gefühl des gleichermaßen fremd und bekannt Seins. Es geht um existentielle Fragen. Und: Der Vater erzählt dem Sohn eine Liebesgeschichte aus seinem Leben.

"Das Orangenmädchen" ist eine ungemein fesselnde und romantische, manchmal aber auch etwas nervige Geschichte. Auf vielen Ebenen funktioniert alles ganz wunderbar. Die Liebesgeschichte ist spannend und wunderbar anrührend. Und allein der Rahmen, dass der Sohn elf Jahre nach dem Tod des Vaters diesen Brief liest, hat eine aufwühlende Wirkung. Nervig hingegen sind die etwas gezwungenen und arg konstruierten philosophischen Anteile des Briefes und auch Georgs Gedanken darüber. Diese besondere Vater-Sohn-Geschichte hätte auch dann wunderbar gewirkt, wenn sie nicht mit dem Leben an sich und dem ganzen Kosmos in Beziehung gesetzt worden wäre. Zum Glück nehmen diese Anteile in der Geschichte keinen allzugroßen Raum ein, denn das Konkrete, also die Liebes- und die Vater-Sohn-Geschichte, stehen im Zentrum.

Schön gewählt finde ich die Erzählperspektive. Es gibt zwei Ich-Erzähler: Einmal Georg, der erzählt, wie er den Brief bekommen hat und wie es ihm damit ergangen ist. Und zum anderen den Brief selbst. Das Hörbuch greift diese Perspektiven auf, indem zwei Sprecher abwechselnd die jeweiligen Parts sprechen. Es ist keine trockene Lesung, denn die beiden Sprecher spielen die Rollen und greifen die Gefühlslagen der Figuren wunderbar auf.

Fazit: "Das Orangenmädchen" ist vor allem eine romantische Erzählung, die viele wunderbare Momente enthält und trotz kleinerer Schwächen sehr empfehlenswert ist. Das Hörbuch ist gut umgesetzt und sehr kurzweilig!
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am 9. Februar 2011
Ich habe das "Orangenmädchen" vor 5 Jahren entdeckt und zusammen mit meiner damals erst 11jährigen Tochter angehört - die aber selbst schon einige gut eingebetette Erfahrungen mit dem Tod gemacht hatte. Wir haben darüber sehr gute Gespräche über den Wert des Lebens, über seine Chancen udn Gefahren und über den Tod gehabt.
Ich finde, neben vielen anderen Zügen, zwei Dinge besonders bemerkenswert an dieser Geschichte: Jostein Gaarder führt einem verwirrten, pubertierenden Jugendlichen vor Augen, dass er nichta us Versehen in dieser Welt gelandet ist, sondern dass sein Dasein auf eine große Liebe zurückgeht. Das ist eine nicht zu überschätzende Wurzel für einen guten Stand im Leben! Dabei sind die Eltern keineswegs perfekte Menschen. Aber sie sind in der Lage, das Geschenk des Lebens udn der liebe zu würdigen. Auch wenn viele Zuhörer hier wehmütig werden, weil sie so etwas bei den eigenen Eltern vielleicht vermissen, kann es sie aber auch auf die Spur bringen, nach kleinen Zeichen für die ja mal vorhandene Liebe der Eltern zu suchen - wie in diesem Fall die Orangen ein Symbol sind. Zum anderen stellt Gaarder die Frage nach dem Platz des Leidens udn des Schmerzes im Leben auf eindringliche Art: Lieber ein langes und relativ ereignisarmes Leben ohne eine Ahnung von dem, was an Gefühlstiefe und Glück möglich ist - oder lieber ein intensiv gelebtes Glück, das aber nur kurz währt. Zum Glück haben wir diese Wahl in Wirklichkeit nicht. Aber der Gedanke, dass das "Ja" des Sohnes zum Leben, zur Freude, zum Glück trotz Schmerzen, Leiden und Tod im Nachhinein auch dem frühen Tod des Vaters den Stachel der Sinnlosigkeit nehmen kann, der ist verheißungsvoll für viele Trauernde. Das sage ich als Gemeindepfarrerin, die vor solchen Fragen sehr oft steht. und das sage ich als Patin eines jungen Menschen, der gerade ein Elternteil durch Krebs verloren hat. Ich habe die CDs für dieses Patenkind gekauft, ihm allerdings ganz frei gestellt, ob und wann es sie anhören mag. Zu meinem großen Staunen hatte ein/e gleichaltrige/r Freund/in schon das Buch mitgebracht...
Was Jostein Gaarder in seinen Büchern unvergleichlich gut gelingt: eine Ahnung von der Unwahrscheinlichkeit, dem Wunder und dem Glück zu vermitteln, dass es Leben - mein Leben - überhaupt gibt. Er führt ins Staunen - besser als mancher Pfarrer... Sehr empfehlenswert!
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am 31. März 2012
Die Geschichte von Georg und seinen Eltern ist das schönste Hörbuch dass ich kenne. Sowohl die Geschichte selbst als auch die Stimme der/des Sprechers begeistern mich bei jedem hören wieder => Absolut empfehlenswert mit ein bißchen Herzschmerz, aber nicht zu viel. Die Umsetzung im Film ist nicht so gelungen...
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am 6. Januar 2012
Diese Geschichte beginnt wie ein Märchen, und zieht alle Register, um auf die Tränendrüsen zu drücken.
Kinder, denen ein Elternteil stirbt machen sich immer gut, als Aufhänger einer Geschichte. Und dieser Vater versteht es noch nach elf Jahren, seinem Sohn das Leben schwer zu machen.
NIcht mein Geschmack!
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am 23. August 2004
von anfang an war mir klar , wie diese story ausgehn würde, desshalb dacht ich mir okay, hörs dir mal an , aba nahja es wurde mir immer mehr klar wie's weiter gehn würde ....
mir hats schon gfalln , aber soo besonders gut wars auch nicht,
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