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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen


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am 2. März 2017
Die Qualität der Rezepte ist über jeden Zweifel erhaben. Wer gerne kocht und sich inspirieren lassen möchte, wird hier fündig. Ich habe mir deshalb alle drei Bände zugelegt. Sie bieten eine Fülle äußerst schmackhafter Rezepte - so weit so gut. Leider hat der Autor und seine Mitarbeiter nicht bedacht, dass man immer wieder zu diesen Büchern greift um z.B. ein Rezept für einen Wildbraten zu suchen. Wenn man das tut, ist man allerdings gezwungen, sich durch die unterschiedlich aufgebauten Register eines jeden einzelnen Bandes zu kämpfen. Dies finde ich auch angesichts des Preises der drei Bände ausgesprochen ärgerlich. Warum tut er das seinen Lesern an? Warum gibt es am Ende des dritten Bandes kein Gesamtregister? Auf eine Emailanfrage habe ich leider keine Antwort bekommen.
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Die ist der dritte Band der Küchen-IQ- Trilogie des allseits bekannten Gastronoms, Sterne- und Fernsehkochs Alexander Herrmann, das er gemeinsam mit Nina Holländer verfasst hat, die mit ihm 2011 die kulinarische Agentur "Koch IQ GmbH" gegründet hat und seit 2007 mit Hermann in der Geschäftsführung der "AHA-Effekt GMBH" tätig ist.

Dieses reich bebilderte Kochbuch enthält Rezepte, die den Rubriken Sonntagsessen, Feiertag, Party, Brunch und Familienessen zugeordnet sind und hier jeweils in Gerichte für helle und dunkle Jahreszeiten aufgeteilt werden. Das Thema dieses Bandes ist demnach Kochen für besondere Anlässe. Gezeigt wird, wie man die Klippen der Anlasskreation umschifft und zwar in punkto Organisation, bei der Produktauswahl, und auch in Hinsicht der emotionalen Erwartungshaltung der Gäste.

Zunächst lernt man spezielle Sonntagsessen für die helle Jahreszeit kennen, erfährt dass die Klassiker des Sonntagstisches Schmorgerichte sind und Gastgeber mit einer Vorspeise, einem Hauptgericht und ein kleinen Dessert aufwarten sollten. Herrmann erinnert daran, dass der Hauptgang auf Platten und Schüsseln präsentiert, für das Wir- Gefühl sorgt und überzeugt mit seinen Rezepten, besonders mit dem "Lauwarmen Pfifferlingssalat", dem "Perlhuhnbraten mit Zitrone und Thymian", auch dem "Lauwarmen Zucchinisalat" und dem raffinierten "Blaubeer-Joghurt- Cremeeis".

Bei dem Sonntagstisch in der dunklen Jahreszeit soll der Braten das Kernthema sein. Gefallen hat mir hier bei der Rezeptauswahl besonders die "Petersilienwurzel-Cremesuppe mit gerösteten Haselnüssen", die ich bereits ausprobiert habe und als sehr delikat bezeichnen möchte. Fleischesser werden sich vom "Rinderbraten in Rotwein und Gewürzen" überzeugen lassen. Durch den verwendeten Saucenlebkuchen kommt das Gericht etwas vorweihnachtlich daher. Die Beilagen für die beiden Fleischgerichte für die Wintersonntagsessen sind gut gewählt. Hervorheben möchte ich hier die "Rahmschwarzwurzeln", die mit Sahnemeerrettich aromatisiert werden.

Bei den Festtagsessen kommen mir, wie bei allen weiteren vorgestellten Gerichten jene für die hellen Tage mehr entgegen, weil sie leichter sind. "Pochiertes Ei mit Bärlauchmarinade und krossem Brotsalat", finde ich ebenso überzeugend wie den "Salat mit Frühlingskräutern, Joghurtdressing und Spargelspitzen". Von der Zubereitung her sind diese Vorspeisen nicht problematisch.

Raffiniert finde ich das Festtagshauptgericht "Rosa gebratener Lammrücken mit Rhabarber-Schalotten-Cutney", bei dem Himbeergelee nicht fehlen darf. Die "Bratkartoffeln De Luxe" lohnt es sich nicht nur an Festtagen zuzubereiten, wobei man weder auf den Kümmelsamen noch auf den Thymian verzichten sollte.

Es führt zu weit, alle Gerichte in Buch zu streifen. Die meisten Rezepte verdeutlichen, dass Herrmann experimentierfreudig ist. Das zeigt sich beispielsweise dem Party-Rezept "Hähnchenbrust mit Garnele gespickt", auch an den "Riesengarnelen mit scharfem Rote-Bete-Salat".

Ganz nach meinem Geschmack sind das "Saiblingsfilet mit Mandel-Kräuter-Bröseln", ein Gericht, bei dem Safranfäden nicht fehlen dürfen und auch die "Gewürznudeln mit gehobelten Champignons". Dieses Rezept enthält Raz el Hanout.

Das Kochbuch lohnt sich alleine aufgrund der Brunch-Rezepte. Nicht nur die "Lachscrostini mit Merettich und Kresse" sind hervorragend zubereitet. Ein Hightlight ist der "Spargel-Tomaten-Eintopf mit Blätterteighaube", auch der "Seeteufel mit Thymian im Salzteig", doch die Krönung dürfte die "Rehkeule in der Salzkruste mit Gewürzmayonaise" sein, zumindest für Fleischesser.

Mein besonderes Augenmerk gilt allerdings dem "Heilbutt im Blausud", ein leichtes, fein abgeschmecktes Gericht und dem "Doradenfilet mit Tomaten-Knoblauch-Kruste", das ich in der Rubrik mediterrane Familienfeste fand.

Alles in allem zeigt Alexander Herrmann mit diesem Kochbuch erneut, dass das Kreieren von Rezepten und Komponieren von Gerichten besonders zu speziellen Anlässen nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern vor allem eine wirkliche Herausforderung für einen intelligenten, kreativen Kopf darstellt. Der Franke meistert die Aufgabe problemlos und motiviert die Leser sich ein Beispiel an ihm zu nehmen.

Empfehlenswert.
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am 16. Februar 2013
Das Buch ist das dritte in einer Reihe, wobei die Bücher aufeinander aufbauen. Insofern ist es schwer das Buch als einzelnes zu bewerten.

Jedes Buch aus der Reihe bietet eine ganze Reihe guter bis sehr guter Rezepte, die Beschreibung ist so, dass jeder halbwegs begabte Hobbykoch sie auch nachkochen können sollte.

Insgesamt vermitteln die Bücher eine Menge Wissen ums Kochen, Produkte und Texturen. Also mindestens so gut zum schmökern wie zum kochen. Wobei ich das dritte Buch als das schwächste (meckern auf hohem Niveau) empfinde.

Wer mit diesem Buch anfängt, sollte sich unbedingt auch das Küchen IQ 1 und 2 gönnen. Wer 1 und 2 schon hat, weiß ohnehin, was auf ihn zukommt und wird Küchen IQ 3 nicht missen wollen.
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Das Kochbuch „AH Küchen IQ -3- Anlass“ von Alexander Herrmann, erschienen in der Collection Rolf Heyne, ist der dritte Band einer Kochbuch-Trilogie.

Nach „Basis“ und „Menü“ steht nun der „Anlass“ im Vordergrund. Ob für saisonale Anlässe wie Weihnachten und Ostern oder eine Party, Familienessen und ähnliches, ist hier die perfekte Anlasskreation geboten, sowie eine gute Organisation und Produktauswahl mit der professionellen Sicht des Spitzengastronoms ist es ein leichtes der emotionalen Erwartungshaltung der Gäste zu entsprechen.

Die Jahreszeit ist ein weiterer Faktor für das Gelingen eines kulinarischen Anlasses. In kalten Monaten wünscht man sich kräftige Aromen, hingegen in der warmen Jahreszeit eher leichte, frische Nuancen.
Daher ist jeder Anlass im Buch nochmals in „dunkle“ und „helle“ Jahreszeit unterteilt. Die Rezepte in diesem Buch sind bewusst nicht wie gewohnt für 2-4 Personen berechnet, sondern für 6 Personen.

Die Themenbereiche des Buches sind: Sonntagsessen, Feiertage, Party, Brunch und Familienfest, mit einer Unterteilung für die helle- und dunkle Jahreszeit.

Mit tollen Gerichten wie etwa:
- Eingelegter Spargel-weiß und grün
- Gebratene Kalbshaxe mit Weißwein und Tomate
- Perlhuhnbraten mit Zitrone und Thymian
- Eichblattsalat mit Rahmdressing und Wildsalami
- Petersilienwurzel-Cremesuppe mit gerösteten Haselnüssen
- Salat mit Frühlingskräutern, Joghurtdressing und Spargelspitzen
- Rosa gebratener Lammrücken mit Rhabarber-Schalotten-Chutney
- Buttermilch-Panna-Cotta mit Heidelbeersauce
- Gefüllte Gänsekeule mit Brot-Gewürz-Kruste
- Hähnchenschenkel mit Rosmarin
- Riesengarnelen mit scharfem Rote-Bete-Salat
- Saiblingsfilet mit Mandel-Kräuter-Brösel
- Melonenspieße mit Basilikumdip
- Beerentiramisu im Glas
- Linsensalat mit gebratener Entenbrust
- Honigparfait mit Ananas
- Schokoladen-Zimt-Mousse

und vielen weiteren genialen Rezepten.

Alexander Herrmann weist immer wieder auf die Qualität hochwertiger Produkte hin. So ist eine Party in warmen Monaten unumgänglich mit Grillen verbunden. Bietet man ein edles Roastbeef statt Schweinenackensteak an, oder Wolfsbarsch statt Forelle bringt man Abwechslung auf den Teller und setzt Akzente.
Bei einem Brunch erwartet der Gast eine reichhaltige Kombination von Frühstückselementen sowie „Lunch“-Gerichten in Buffetform. Dabei ist das A und O, das alles gut vorbereitet ist, wegen des frühen Beginns möglichst schon am Vortag. Da beim Brunch lange und ausdauernd gegessen wird, sollte man Wert darauf legen das die Gerichte länger stehen können, ohne zu sehr zu leiden denn die Optik spielt eine große Rolle.

Mit diesen und vielen weiteren Tipps und Tricks ist die Planung für das nächste Fest kein Problem weil damit alle Erwartungen der Gäste erfüllt werden.
Die Aufmachung des Einbandes mit mattiertem Umschlag, im Längsformat ist sehr hochwertig. Die wunderschönen Fotos von Luzia Ellert unterstreichen das edle Konzept des Buches.

Mit ausgefallenen, köstlichen Rezepten und Tipps für die Küche findet es in der Küche seinen Einsatz und ist gleichzeitig ein Schmuckstück im Bücherregal, welches immer wieder gerne zum lesen einlädt. Sehr Empfehlenswert!
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am 3. Januar 2013
Die Idee, verschiedene Gerichte passend zu den typischen Anlässen eines Hobbykochs oder einer Hobbyköchin anzuordnen, ist originell und macht in vielen Fällen auch tatsächlich Sinn. Insbesondere, da das Buch die verschiedenen Anlässe aus kulinarischer Sicht interpretiert und gut erklärt, weshalb bestimmte Gerichte zu bestimmten Anlässen passen. So wird hinterfragt, welche Gefühle die Menschen mit den diversen Anlässen verbinden, beispielsweise eine rustikale Heimeligkeit beim familiären Sonntagsessen, welche durch deftige Röstaromen unterstützt wird. Auch die Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterküche ist sehr sinnvoll, sowohl in Bezug auf das passende Gericht zur jeweiligen Jahreszeit als auch in Bezug auf die Verfügbarkeit von frischen Zutaten.

Praktisch für Gastgeber, die sich nicht nur der Küche, sondern auch ihren Gästen widmen wollen, ist die Tatsache, dass viele Gerichte in einem ersten, oftmals aufwendigen Arbeitsgang vorbereitet und die finalen Schritte erst kurz vor dem Servieren durchgeführt werden. Für Letzteres verfügen die Rezepte über eine Art Countdown, der darüber informiert, wie viele Minuten vor dem geplanten Servieren die letzten Zubereitungsschritte eingeleitet werden müssen.

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass das Buch viele spannende Gerichte mit „normalen“ Zutaten auflistet, anstelle nur auf entsprechend teure Exklusivzutaten zurückzugreifen, wie es in vielen Premiumkochbüchern und auch dem ersten Band der Küchen-IQ-Reihe der Fall ist. Während viele Gerichte der Haute cuisine von exklusiven Zutaten leben, welche für sich allein schon das Gericht besonders machen, die aber nicht für jeden Geldbeutel erschwinglich und außerhalb Metropolen auch oftmals schlecht verfügbar sind, finden sich in diesem Buch viele raffinierte Zubereitungsarten, die aus typischen, gut verfügbaren Zutaten etwas Besonderes zaubern.

Ein wenig Kritik lässt sich an manchen der Fotografien üben. In den meisten Fällen sind diese sehr hochwertig und gelungen, bisweilen kommt es aber bei Bildern, auf denen zwei Speisen abgebildet sind, vor, dass eines der Gerichte so stark beschnitten ist, dass es kaum noch zu sehen ist, und auch das etwas überstrapazierte Spiel mit der Tiefenschärfe fällt auf. In den meisten Fällen ist dieser Effekt im Buch soweit im Zaum gehalten, dass die Gerichte gut als Ganzes zu erkennen sind, jedoch passiert es hin und wieder, dass bei zwei Gerichten auf einem Bild, die hintereinander angeordnet sind, die schmale Schärfeebene nur auf eines von beiden gelegt wurde, so dass das andere nur schemenhaft zu erahnen ist. Dass hierbei oft die hintere Speise in den Fokus gelegt wurde, verstärkt den Effekt noch zusätzlich. Zum Glück tritt dieses Problem aber nur bei wenigen Fotografien zum Vorschein und die meisten Bilder sind von guter Qualität, sowohl aus ästhetischer Sicht als auch in Bezug auf die Informationsübermittlung.

Insgesamt bildet der dritte Band der Reihe "Küchen-IQ" einen sehr schönen Abschluss mit sinnvoller Gliederung und Rezeptauswahl. Insbesondere die Tatsache, dass viele Speisen mit einfachen Zutaten auskommen, macht dieses Buch zu einer Empfehlung für alle, die Haute cuisine schnuppern wollen, aber kein grenzenloses Budget zur Verfügung haben, sondern Zeit und Kochleidenschaft.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juni 2014
… und daher sehr fleisch- und bratenlastig. Der auch als Fernsehkoch bekannte fränkische Sternekoch Alexander Hermann (gemeinhin bekannt als "der schöne Franke") stellt in diesem repräsentativen Band neben seiner Kochkunst auch sein Einfühlungsvermögen unter Beweis, indem er mit emotionalem IQ erläutert, wie man in einem traditionellen Umfeld als Gastgeber und Koch bei einem großen festlichen Anlaß kulinarisch agieren muß. Damit ist die Zielgruppe als die der Traditionalisten, die mit diesem Band auch zweifellos gut bedient sein wird, definiert.

Als Geschenk für einen zu vegetarischen Gerichten neigenden, gesundheitsbewußteren Haushalt kommt das Buch nicht in die engere Wahl. Wer sich eher von Kochbüchern wie Veggiestan: Der Zauber der orientalischen Gemüseküche. Orientalisch vegetarisch kochen mit dem besonderen orientalischen Kochbuch für Gemüseliebhaber - inkl. Rezepten aus Ägypten, Persien und Zypern angesprochen fühlt, wird dieses ein bißchen zu schwer und zu vornehm sein.
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am 14. Februar 2013
Um die Sammlung vom Frankenkoch Alexander Herrmann aus Franken zu vervollständigen, wurde das Buch gekauft.
Gruß aus Franken, weiter so.
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