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am 22. April 2011
Ein empfehlenswertes Buch, schöne Fotos. Offenbar haben die Herausgeber aber immer noch nicht eine
andere Sprachregelung gefunden! In allen Medien werden Filme des III.Reiches immer nur mit UFA-
Filme bezeichnet. Nichts gegen die altehrwürdige UFA, aber es haben zu der Zeit noch andere große
und kleinere Filmproduktionsfirmen gegeben, die alle im Nachhinein in einen Topf geworfen werden.
So sind 5 Filme nicht von der Ufa gedreht worden, die im Kleingedruckten verschämt mit den richtigen
Firmen bezeichnet werden. Der Titel des Buches ist nicht ganz korrekt gewählt worden!
Interessant wäre es noch gewesen, wenn bei sämtlichen Schnittkürzungen die Gründe erklärt worden
wären.
Das UFA-Tonkreuz ist nicht um 1949 erbaut worden (s.52), sondern 1929
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am 17. Januar 2011
Endlich!!!
Dieser opulente Bildband beleuchtet ein bisher ziemlich vernachlässigtes Kapitel deutscher Filmgeschichte - die Entwicklung des frühen Farbspielfilms.

Im Gegensatz zu zahlreichen Buch- und Filmdokumentationen (welche die detailliert die Entwicklung des Tonfilms beschreiben), gibt es nur sehr wenig deutsche und ausländische Publikationen, welche die Pionierleistungen des Farbfilms würdigen.

Dieses hier nun vorliegende Werk UFA in Farbe" beschreibt umfangreich die Entwicklung des frühen Agfacolorfilms. Beschrieben werden nicht nur die technische Aspekte dieser eindrucksvollen Entwicklung, sondern auch die kulturpolitischen Hintergründe Deutschland's zwischen 1936 und 1945.

Obwohl die Produktion farbiger Spielfilme erst 1939 anlief, gab es bereits seit Mitte der 30er Jahre farbige Schmal- und Diafilme. Viele der damaligen Filmstars (welche man von der Leinwand her nur in Schwarzweiß kannte) ließen sich für private und Publicity Zwecke auch in Agfacolor ablichten. Viele dieser Bilder existieren heute leider nicht mehr - jedoch wurden für dieses Buch zahlreiche seltene Farbporträts, interessante Farbfotos von Dreharbeiten, sowie farbige Kionoaushänge und Privatfotos der damaligen UFA-Stars zusammengetragen.
Zu sehen sind hier beispielsweise Emil Jannings und Zarah Leander in Agfacolor. Beide spielten nie in einem Farbfilm mit. [Zarah Leander hatte 1966 lediglich einen kurzen Gastauftritt in dem Eastmancolorfilm "Das gewisse Etwas der Frauen"].

Ein Großteil des Buches widmet sich den dreizehn abendfüllenden Farbspielfilmen, welche zwischen 1939 und 1945 entstanden. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um ziemlich unpolitische Melodramen, Musik- und Kostümfilme. Die einzige Ausnahme bildet der Propagandafilm Kolberg" (1943/45) von Veit Harlan. In chronologischer Reihenfolge und opulent bebildert wird jeder dieser dreizehn Filme detailliert beschrieben. Erwähnt werden auch die drei unvollendete Spielfilme (z.B. der Hans-Albers-Film Shiva und Galgenblume"), sowie zahlreiche unrealisierte Farbfilmprojekte (z.B. Der Puppenspieler" nach einer Novelle von Theodor Storm).

Beim Lesen diesen Buches bekommt man richtig Lust darauf sich diese Filme einmal anzusehen. Leider sind bisher nur ungefähr ein halbes Duzend dieser Filme in restaurierter Form auf DVD erschienen. Besonders empfehlenswert ist hierbei Münchhausen (2 DVDs) [Deluxe Edition], welche als Bonus eine hochinteressante abendfüllende Dokumentation zur Entwicklungsgeschichte des Agfacolorspielfilms enthält.

Ebenfalls auf DVD erhältlich sind folgende Spielfilme:
1) Frauen sind doch bessere Diplomaten
2) Die goldene Stadt
3) Das große Spiel (Schwarzweißfilm mit 20-minütiger Farbeinlage)
4) Die Frau meiner Träume
5) Große Freiheit Nr. 7
6) Die Fledermaus

Bleibt zu hoffen, daß mit dem Erscheinen dieses Buches auch die noch fehlenden der bis bis 1945 entstandenen Agfacolorfilme auf DVD veröffentlicht werden.

FAZIT: Dieses überaus empfehlenswerte Buch ist deutsche Film- und Industriegeschichte pur und macht LUST AUF FARBE!

Andere empfehlenswerte Bücher zu diesem Thema sind:

1) "Der deutsche Film 1938 - 1945" / Boguslaw Drewniak (Autor)
2) Farbe im Kino
3) "Glorious Technicolor" [nur in englischsprachiger Ausgabe] / Fred E Basten (Autor)
4) COLOR. Die Farben des Films
5) Weltwunder der Kinematographie: BD 5/1999
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Die Universum Film AG, besser bekannt als "Ufa", wurde 1917 mitten im Ersten Weltkrieg gegründet, damit Deutschland ebenfalls wie die ausländische Konkurrenz über eine eigene Filmproduktion verfügte. Während des Nazi-Regimes wurde sie von Partei und Staat, vor allem durch das Ministerium für Propaganda und Volksaufklärung, streng kontrolliert.

Meist wird die Ufa-Zeit heute mit den zahlreichen Schwarz-Weiß-Filmen assoziiert, wie etwa "Der blaue Engel" oder "Die Feuerzangenbowle", die noch regelmäßig zum Fernsehprogramm gehören. 1936 aber hatte der IG-Farben-Konzern Agfa sein neues farbfotografisches Verfahren Agfacolor vorgestellt, was auch richtungsweisend für den farbigen Kinofilm in Deutschland wurde. Das Verfahren besaß eine spezielle Farbästhetik und eine etwas dezentere Farbwiedergabe als das bunte Technicolors von Hollywood. Agfacolor - das waren lyrische Farben mit einem Hauch von Noblesse.

Insgesamt dreizehn abendfüllende Farbfilme entstanden in Deutschland zwischen 1939 und 1945. Sie werden in dem vorliegenden Bild-Text-Band zum ersten Mal vollständig dokumentiert und kritisch gewürdigt. Dabei wird ihre Produktionsgeschichte ausführlich und detailliert geschildert. Bis auf den Kriegs- und Propagandafilm "Kolberg" waren es Revue- und Musikfilme, Literaturverfilmungen, melodramatische Liebesfilme und Komödien. Die Frage, inwieweit diese scheinbar unpolitischen Filme doch einen politischen Auftrag hatten, wird bis heute kontrovers diskutiert.

So wandelten Revuefilme wie "Die Frau meiner Träume" (1944 mit Marika Rökk) auf einem zweischneidigen Pfad. Auf der einen Seite hatten sie "Kraft durch Freude" zu spenden, sollten aber nicht die "Nibelungen-Treue" zum Regime in Frage stellen - und das besonders in Anbetracht des "totaler werdenden Krieges" und des bevorstehenden "Opferganges des deutschen Volkes".

Neben den Farbfilmen ließen sich viele damalige Filmstars auch immer wieder auf Farbfotos ablichten, die als Starfotos, Autogrammkarten oder Titelbilder für Illustrierte Verwendung fanden und heute eine Rarität sind. Die knapp 300 Seiten stellen zahlreiche Beispiele vor, die in jahrelanger Arbeit aus privaten Sammlungen zusammengetragen wurden.

"Ufa in Farbe" dokumentiert in Text und Bild Technik, Politik und Starkult der deutschen Traumfabrik zwischen 1936 und 1945. Ein schwieriges Unterfangen (oder heißes Eisen), das nach sieben Jahrzehnten erstmals in größerem Rahmen beleuchtet wurde. Obwohl man sich mitunter kritischere Hinweise zum Gegensatz von schöner Scheinwelt und bitterer Realität gewünscht hätte, besticht der hervorragende Bildband durch die Fülle seiner Informationen und die opulente Illustration mit historischen Fotos (natürlich in Farbe).

Der drucktechnisch beeindruckende Band ist ein wichtiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit der deutschen Filmgeschichte während des Dritten Reiches. Er fördert das differenzierte Verständnis mit dieser komplexen Thematik. Der Collection Rolf Heyne ist für den verlegerischen Mut zu danken.

Manfred Orlick
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am 19. Februar 2013
ein sehr schönes werk mit vielen originalen aufnahmen und auch aushangfotos.
wie gesagt eine rarität und für den filmenthusiasten ein muss.
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