Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
James und andere Affen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern

am 4. November 2015
Dieses Buch wurde mir empfohlen, und ich muss sagen, die Empfehlung war wirklich top!
In dem Buch sind viele verschiedene Affen porträtiert - und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Porträtbild reiht sich ans nächste, und alle sind sie unfassbar ausdrucksvoll. Der Blick in die Augen der Affen zeigt, wie nah sie uns doch sind. Jeder einzelne hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Persönlichkeit, seine Seele. Einfach wunderschöne, einzigartige Bilder, die man sich immer wieder gerne und fasziniert ansieht.
Im hinteren Buchteil findet sich dann eine Art kurzer "Steckbrief" zu jedem Affen. Ihre Schicksale stimmen grösstenteils traurig. Wieder einmal wird einem bewusst, wie grausam einige Menschen doch zu unseren Mitgeschöpfen sein können...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 1. September 2012
Nach einer Einführung von Jane Goodall werden 50 Menschenaffen porträtiert. Es finden sich Fotografien von Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos, die zu 90% Waisen sind, deren Eltern entweder wegen des Buschfleisches oder wegen des Tierhandels getötet wurden. Im Anschluss an die Fotografien werden Angaben zum Namen, zum Alter, zur Herkunft und zum Leben der einzelnen Menschenaffen gemacht.

Wenn man sich die Porträts der Menschenaffen anschaut, fragt man sich, wie es die Menschen schaffen, Affen zu jagen, zu quälen, zu töten oder gar zu essen, ohne sie als unseresgleichen zu betrachten. Jedes einzelne Bild zeigt eine komplexe Persönlichkeit mit Emotionen, Nachdenklichkeit, Stolz. Die Einführung von Jane Goodall ist sehr berührend und informativ, die Fotografien sind ausdrucksstark und beeindruckend.

'James und andere Affen' ist ein wunderbares Buch, dem ich viele Leser / Betrachter wünsche!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. April 2011
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, in der die Intention des Autors zu diesem Buch und auch über die (folgenden) Affen selbst berichtet wird. Der Rest des Buches besteht aus einseitigen Portrait-Aufnahmen verschiedener Affenarten. Ich finde das Buch einfach nur toll und sehr beeindruckend. Mir ist hier erst so richtig bewusst geworden, wie einzigartig und ausdrucksstark Gesichter (und der Blick) bei Affen sein können. Auch das Schicksal der Affen in dem Buch, welches in der Einleitung genauer beschrieben wird, hat mich sehr betroffen gemacht.
Ich bin froh, dieses Buch gekauft zu haben!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. August 2005
Im Zoo ist selten die Gelegenheit, im Dschungel ohnehin nicht, in James Mollisons Buch kann man es tun: Menschenaffen in die Augen sehen. Von 50 Fotos blicken Schimpansen, Gorillas, Orang Utans und Bonobos den Betrachter an. Und spätestens beim letzten ist klargeworden, dass kein Affe dem anderen gleicht. In ihrem Vorwort schreibt die legendäre Primatenforscherin Jane Goddall von „lebendigen Persönlichkeiten, eine jede so einzigartig wie Kinder in einem Klassenzimmer."
Um die Individualität der Affen hervorzuheben, hat Mollison sie so porträtiert wie man es bei anderen Fotobüchern nur von Berühmtheiten kennt. Es funktioniert: Wer dem Gorilla Djeke in die Augen schaut, könnte sich als nächsten Porträtierten im Buch gut Jack Nicholson vorstellen. Doch dem Fotografen geht es nicht um Vermenschlichung, im Gegenteil. Alle Affen haben ein schweres Schicksal hinter sich, für das Menschen verantwortlich waren. Entweder wurden ihre Eltern als Fleischlieferanten gejagt oder sie wurden unter unwürdigen Bedingungen gehalten. Die 29 Jahre alte Schimpansin La Vieille traute sich beispielsweise erst nach sechs Jahren aus ihrem neuen Schlafgehege hinaus. Gestört werden die Bilder nicht durch solche Details; wer sie erfahren möchte, kann sie im hinteren Buchteil nachlesen.
Heute leben die meisten der Tiere in Pflegestationen und Schutzgebieten wie Cameroon Wildlife Aid Fund oder Les Amis des Bonobos du Congo. Jane Goodall zeigt sich zwar enthusiastisch, aber nicht optimistisch. Von den rund zwei Millionen Schimpansen, die noch vor einhundert Jahren in Afrika lebten, seien nur noch 150.000 übrig geblieben. Und die Rückzugsräume der Überlebenden werden weiter dezimiert. Dennoch hat Mollison kein deprimierendes Buch abgeliefert. Für „James und andere Affen" gilt das, was leider für immer weniger Bücher gilt: Unbedingt empfehlenswert.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken