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am 21. März 2015
Ich habe es bereits häufiger verschenkt und es ist erstaunlich, was die unterschiedlichen Leute herauslesen. Bei dem einen ist es ein fast schon philosophisches Buch, beim anderen fasziniert einfach: was wäre, wenn ich in der Situation wäre.
Fakt ist: es hat niemanden unberührt gelassen.
Dieses Buch ist dazu in der Lage, den Leser dort abzuholen, wo er persönlich steht und in auf eine Reise mitzunehmen. Erstaunlich, das schaffen nicht viele Geschichten.
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am 25. März 2014
Als Buch ein Lebensbegleiter, absolut. Als Hörbuch in dieser Form viel zu sehr gekürzt, zum Teil muss man fast sagen "verstümmelt", da sehr viel innerer Dialog zu Gunsten der reinen Handlung wegfiel. Hier fehlt die Tiefe, die Selbstreflexion der Erzählerin. Es wird auch nicht klar, in welcher verzweifelten Lage sie sich befindet, da alles ausgelassen wurde, was ihre Vergangenheit betrifft: Dass sie aus der Stadt kommt, dass sie keine Ahnung von Landwirtschaft oder Viehzucht hatte, dass sie sich alles erst aus Bauernkalendern oder alten Zeitschriften anlesen musste oder auf den Lerneffekt der vielen Fehlschläge angewiesen war. Auch die Isolation in ihrem Leben VOR der "Wand" bleibt unerwähnt.
Somit bleibt die Lesung weit hinter dem Buch zurück, und die Erzählerin wird nicht lebendig für den Hörer, sondern bleibt "papierern" und fremd.
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am 17. Januar 2017
Das Buch an sich ist toll und hätte die volle Punktzahl verdient. Die Art und Weise wie die philosophischen und psychologischen Gedanken und Gefühle der Figur in einer einfachen, reduzierten Sprache vermittelt werden, ist brillant; keine Frage.
ABER: ich bin unzufrieden mit der Kindle-Edition. Es gibt hier einige Fehler, z.B. mehrmals das Wort "Audi" statt "Auch" und ähnliches. Vermutlich sind das Fehler, die durch die automatische Schrifterkennung bei Übertragung der Printversion aufs E-Book auftreten. Klar, kann vorkommen, aber ich finde es unschön, dass es hier anscheinend keiner Korrektur gelesen hat. Bei Kindle-Books habe ich solche Fehler bis her nur bei den kostenfreien Büchern erlebt, wo das akzeptiere, weil umsonst. Aber bei diesem Buch, bei dem das E-Book fast genauso viel kostet wie die Print-Version hätte ich mehr Sorgfalt erwartet.
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am 30. Januar 2013
Eine namentlich nicht genannte Frau, die Heldin von "Die Wand", findet sich nach einem Wochenende mit Freunden im österreichischen Gebirge durch eine unerklärliche gläserne Wand völlig von der Außenwelt abgetrennt. Die Menschheit jenseits der Wand ist erstarrt und scheinbar durch eine unbekannte Waffe oder eine neuartige Naturkatastrophe wie ein abgeschaltetes Uhrwerk zum Stillstand gebracht. Auch ihre Bekannten scheint das gleiche Schicksal ereilt zu haben, sie sind nach einem letzten Gang ins Dorf wie vom Erdboden verschluckt. Die Heldin ist daher nur auf sich allein gestellt und quartiert sich im Jagdhaus eines Freundes ein. Da sich in der gesamten Gegend keine Menschen außer ihr selbst aufzuhalten scheinen, werden Tiere, mit denen sie zu leben beginnt, zu ihren Bezugsobjekten. Gleichzeitig beginnt sie ein Leben, in dem sie fortwährend zur Selbstversorgung gezwungen ist, Ackerbau und Weidewirtschaft betreibt und auf die Jagd geht. Sie schreibt in ihrer ausweglosen Situation einen Bericht, dessen Gegenstand der Text "Die Wand" ist. In einer einfachen, aber intensiven Sprache, die allerdings an einigen Stellen etwas hölzern wirkt, schildert Marlen Haushofer die Empfindungen und Eindrücke der Protagonistin. Großen Umfang nehmen Naturbeschreibungen im Wechsel der Jahreszeiten ein, die sich hierdurch ändernden sinnlichen Erfahrungen und Assoziationen sowie die stete Sorge um die von ihr versorgten Tiere. Die Heldin gewinnt ihrer schwierigen Situation durch ihre stete Präsenz für die mit ihr lebenden Tiere auch gute und berührende Seiten ab, auch wenn der Tonfall ihres Berichts im übrigen nachdenklich-melancholisch bleibt. Bemerkenswert an "Die Wand" sind vor allem die Reflexionen über das Ende der Zivilisation und eine Art von imaginativer Kindlichkeit, in der vor allem den Tieren und der Natur Bedeutung zukommt. "Die Wand" hat zwar sprachlich stellenweise Schwächen, ist aber ein berührendes und auf vielfache Art interpretierbares Buch, über das man noch lange nach dem Lesen nachdenkt.
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am 27. Mai 2015
Die Wand. Ein Buch was man lesen sollte!

Was würdest du tun, wenn du plötzlich in den Bergen aufwachst, und alles um dich herum stillsteht. Du merkst du bist alleine. Du hast nichts....

Ein toller Bericht, bei dem ich mich immer wieder frage: Was würdest du tun? könntest du das? Könntest du so überleben?

Auch eines der Bücher die immer wieder von mir gelesen werden! Ich habe es geliebt!
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am 27. September 2017
aber nicht um Längen. Denn dieser Film wühlt einen auf, ergreift Besitz vom Zuschauer, vor allem wegen ihr, der Hauptdarstellerin. Und ihrer Stimme! Eine ganz großartige Geschichte, ein spannendes Buch, das mich fast ohne mich unterbrechen zu lassen fesselte...und eine fast kongeniale Umsetzung. Toll, dass man immer wieder auf solche Schätze stößt.....Man muss sich nur auf die Suche machen!
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am 4. August 2013
Marlen Haushofer ersann einen interessanten Plot, um ihrem sozialen Scheitern ein Denkmal zu setzen. Was muss dieser Frau widerfahren sein, um sich zu einem solchen Menschenfeind zu entwickeln? Ich bin versucht, aus diesem Werk zu schließen, dass die Autorin sich in psychiatrische Behandlung hätte begeben sollen. Doch was auch immer Marlen Haushofers Motive für diesen Roman gewesen sein mögen, der Umstand, dass man als Leser einen solchen Schluss ziehen möchte, zeigt, mit welcher Kraft und Glaubwürdigkeit die phantastische Erzählung vermittelt wird.
Lesenswert. Am besten zu zweit, denn man hat am Ende das dringende Bedürfnis, sich mit jemand anderem darüber austauschen zu können, um die eigenen Gedanken zu sortieren.
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am 5. Januar 2016
Ich gebe dem Roman 3 Sterne, weil ich mir selbst noch nicht sicher bin was ich davon halten soll.
Die Idee hat mich dazu gebracht ihn zu bestellen, außerdem auch die positiven Bewertungen.
Nach den ersten 100 Seiten war ich ziemlich enttäuscht, weil ich die ganze Zeit darauf gewartet habe dass irgendetwas passiert.
Die Einsamkeit die das Buch vermittelt und auch die Entwicklung der Sichtweise der Protagonistin auf ihr Leben fand ich sehr interessant.
Allerdings musste ich mich auch teilweise durch die Seiten kämpfen weil es fast einschläfernd auf mich wirkte.
Außerdem hat mich sehr gestört dass schon am Anfang erzählt wurde, dass Luchs stirbt und als ich dann das Ende las hab ich mich ziemlich betrogen gefühlt. Da wartet man eigenentlich die ganze Zeit gespannt und hofft dass die Stelle noch nicht kommt und dann stirbt er auf so eine, für mich völlig kontextlose Weise.
Kurz nachdem ich es beendet hatte war ich ziemich aufgewühlt und habe mich gefragt wieso ich das überhaupt gelesen habe.
Erst später hab ich über die vielen Interpretationsmöglichkeiten nachgedacht wodurch ich erst begriffen habe dass man diese seltsame Geschichte auch sehr wohl als Kunst sehen kann.
Ich würde es nicht nochmal lesen oder es als unglaublich lesenswert bezeichnet, aber bin im Nachhinein doch froh es getan zu haben, da es nicht schadet und zum Nachdenken anregt.
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am 25. Mai 2011
Marlen Haushofer gelingt in diesem Buch eine Geschichte zu erzählen, die von Beginn an packend, zu keinem Zeitpunkt langweilig oder ermüdend und bis zum "bitteren" Ende spannend und aufregend ist.
Die Story spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigt das damalige Weltbild in einer ganz besonderen Sichtweise.
Die Umstände, aus der sich die Geschichte entwickelt, sind fast im Sciencefiction-Bereich anzusiedeln, da rational nicht wirklich erklärbar. So unglaublich die Situation zu sein scheint, so real und greifbar wird die Entwicklung der Umstände beschrieben. Man kann die Sorgen und Nöte der Hauptperson beinahe hautnah miterleben. Es ist faszinierend die Geschichte zu verfolgen und mit der Hauptperson mitzufiebern. Die Schilderungen der Lebenssituation, läßt vieles in unserer heutigen Konsumgesellschaft als unnötig erscheinen und zeigt welch aufgeblasenes Anspruchsdenken unsere heutige Gesellschaft hat.
Hier wird eine "nahezu" reale (= surreale) Geschichte erzählt, die nicht nur spannend ist, sondern darüber hinaus zum Nachdenken über sich selbst und das persönliche Umfeld anregt.
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am 12. Oktober 2009
Mir wurde dieses (Hör)Buch wärmstens empfohlen und ich bin froh, dass ich es mir zu Herzen genommen habe. Zu Herzen geht auch die Geschichte, obwohl sie scheinbar von einer sehr verbitterten und vom Leben enttäuschten Frau erzählt wird.

Menschen werden als grausame, zu bekämpfende und zu tötende Kreaturen dargestellt, die Tiere niedermetzeln und von denen nur Gefahr und Leid ausgehen kann. Angesichts der aussichtslosen Lage, die sich durch die völlige Isolation zuspitzt, nimmt man es der Protagonistin jedoch nicht übel, wenn sie solches Gedankengut äußert, zumal sich ihre Befürchtungen leider bestätigen als ein Mann zwei ihrer geliebten Tiere brutal tötet.

Es ist in der Tat eine Geschichte, die unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Spannend, traurig, verstörend und irgendwie nicht greifbar, weil viele Fragen unbeantwortet bleiben. Man kann sie philosophisch betrachten oder sich einfach nur der originellen Erzählung hingeben.

Die Umsetzung der Audioversion ist sehr gelungen und empfehlenswert.

Somit kann ich die erhaltende Empfehlung vorbehaltlos für das Buch und das Hörbuch weitergeben.
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