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am 15. Oktober 2013
Brillante Idee

Es gibt ja etliche Bücher über das Phänomen Osho: Kritiker, Anhänger, Sektenjäger, Aussteiger, Einsteiger, altgediente Sannyasins haben ihre Sicht der Dinge ausführlich beschrieben.

Die brillante Idee dieses Buches besteht darin, dass sich die Autorin dem schwer fassbaren Sujet in Form von Interviews nähert, einer Form also, die zwei Menschen in einem lebendigen Prozess verbindet, die nachfragen kann, insistieren, andere Abzweigungen nehmen oder alternative Sichtweisen einwerfen. Eine Form, in der die Autorin als Journalistin langjährige Erfahrungen sammelte und es zu großer Meisterschaft gebracht hat.

Für die Interviews in ihrem Buch hat sich Kirsten Pape sechs sehr unterschiedliche, aber immer kluge, tief nachfühlende und offene Menschen ausgesucht. Ihre Rückblicke auf die Zeit mit Bhagwan/Osho und dem Einfluss, den der Guru auf ihr weiteres Leben genommen hat, sind so individuell wie spannend. Es lohnt sich, jenseits der üblichen vorurteils- oder klischeebeladenen Geschichten über die Bhagwan-Bewegung Einblick zu erhalten in die Erlebnisse und Erfahrungen von Menschen, die wirklich dabei waren damals in den Ashrams von Poona und Oregon.

Turiya und Ramatheertha etwa waren und sind bis heute in der Szene bekannte Begleiter Oshos. Aber nicht alle der in dem Buch versammelten Gesprächspartner blieben für immer bei dem Mystiker: So sind die kritischen Rückblicke von Klaus Horn und Pari Laskeridis äußerst erhellend und lesenswert. Gut, dass auch die jüngere Generation, die den nun langsam das Rentenalter erreichenden „Altsannyasins“ folgt, vertreten ist.

Die Außen- und Inneneinsichten zur Person Osho, zu der Zeit in Poona und Oregon und den Kommunen in Deutschland liefern neben Aufklärung auch tiefe Einblicke, wie unterschiedlich Oshos Lehren verstanden wurden - und bis heute gelebt werden können.

Kirsten Pape hat sich gut vorbereitet und das Thema für alle Leser aufbereitet: Neben einem historischen Abriss und der Beschreibung des politisch-gesellschaftlichen Umfelds damals und heute schildert sie auch offen ihre eigenen Erfahrungen mit Meditation und spiritueller Therapie in der bis heute aktiven Sannyasin-Szene.

Erfreulicherweise verliert sie dabei nie ihren kritischen journalistischen Blick. In den Interviews hakt sie beharrlich bei Kontroversem nach, besteht auf Antworten ihrer Gesprächspartner auch zur jeweils eigenen persönlichen Verantwortungsübernahme etwa für das, was in Oregon passierte. Besonders gefällt mir, dass sie die Interviewten nicht aus ihrer persönlichen und politischen Verantwortung entlässt, sondern konsequent nachfragt, ob es in einer Zeit, die dringend politisch und ökologisch handelnde Menschen braucht, wirklich ausreicht, zu meditieren und sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Dieses Buch hat mir als jemand, der Oshos Lehren schätzt, sich aber nie als Teil der Sannyasin-Bewegung verstanden hat, sehr viele überraschende Einsichten beschert. Es hat mir eine Klärung der vergangenen Ereignisse rund um Osho ermöglicht und mehr Klarheit für mein Leben hier und jetzt gebracht.

Ich kann es jedem empfehlen, egal ob interessierter Laie oder langjähriger Sannyasin.
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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2013
In ihrem Buch „Vom Mut den eigenen spirituellen Weg zu finden“ macht sich Kirsten Pape auf Spurensuche zu den Anfängen in den sechziger und siebziger Jahren, als die Bhagwan-Bewegung in Deutschland startete. Seit Kirsten Pape im Jahr 2000 selbst in Berührung mit der Osho-Bewegung gekommen war, beobachtete sie diese Entwicklung und ihr Buch erzählt von sechs Menschen und deren Erfahrung und Werdegang in dieser Gemeinschaft. In sehr persönlichen Gesprächen geht die Autorin der Frage nach, ob sie gefunden haben, wonach sie suchten oder ob sie sich heute von der Bewegung distanzieren und warum. Bis auf eine Interviewpartnerin, haben sie alle Osho noch live miterlebt. Nach einer Standortbestimmung und Hintergrundwissen zu Bhagwan – oder wie er später genannte wurde Osho – stellt Kirsten Pape in den Gesprächen Fragen zur Erstberührung, zu den Motiven oder zum Aufenthalt im Ashram. Dabei entstehen anrührende Bilder, was jeder Einzelne zu den großen Themen Liebe und Tod gelernt hat, zum Alltag inmitten der spirituellen Pflichten und Meditationen und zum freizügigen Umgang mit Sexualität, wie ihn die Medien seinerzeit gespiegelt haben. Und die Autorin hakt auch nach, wie andere Familienmitglieder die Osho-Gefolgschaft gesehen haben. Zwischen den Interviews führt Kirsten Pape durch die Historie Rajneesh/Bhagwan/Osho, das Medienecho, die Position der Kirchen zur Sekte und zur internen Organisation und Hierarchie der Zentren. Oder sie beschreibt typische Sannyas-Rituale. Manchmal wehmütig, manchmal kritisch bewerten die Interviewpartner ihren Prozess der Selbsterfahrung und ihren Absprung und Wiedereinstieg ins „normale Leben“. Trotz aller Licht- und Schattenseiten verbindet sie die Liebe zu Osho noch heute.
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am 17. Oktober 2013
Ich kenne kaum eine Publikation, die die kontroversen Seiten Oshos und seiner Sannyas- Bewegung so differenziert und ausgewogen beleuchtet. Da ist Raum für Kritik und Dankbarkeit gleichermaßen, sehr persönliche Einsichten und Meinungen dürfen nebeneinander stehen ohne gut-oder-böse- Bewertung. Die Autorin schafft es, auch unkonventionelle Fragen zu stellen ("dachtest du, die wären alle meschugge mit ihrem Selbsterfahrungstrip?") ohne dabei peinlich oder aufdringlich zu sein. Das alles in wohltuend flüssiger bodenständiger Sprache.
Absolut empfehlenswert!
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am 17. März 2015
Der Untertitel sagt (fast) alles: Licht- und Schattenseiten einer spirituellen Bewegung - es geht um die Bhagwan-Bewegung.
Und darum, was Menschen damals antrieb - und heute antreibt, sich in Orange zu hÃ'llen, nach Poona zu reisen oder gar einen neuen Namen anzunehmen. Menschen erzÃ'hlen, was sie damals und heute bewegt, was an Licht geblieben ist und was sich, nicht nur aus heutiger Sicht, als echter Schatten darstellt.
Das Besondere:
Die Autorin Kirsten Pape ist, wie aus dem Vorwort hervorgeht, persönlich am Thema interessiert, maximal neugierig und freundlich-skeptisch in ihren Fragen. Ihre Interviewpartner sind fÃ'nf Sannyasin, die Bhagwan persönlich erlebt haben und eine, die erst geboren wurde, als er schon nicht mehr lebte.
Kirsten Pape will es wirklich wissen: Worin die Weisheit des Meisters lag, was das Besondere an Poona war, warum durchaus rigide Strukturen innerhalb der Bhagwan-Bewegung bereitwillig angenommen und weitergetragen wurden, wie die Verehrung eines Gurus sich anfÃ'hlte, wie Geld und Erleuchtung zusammenpassen - sie fragt manchmal unglÃ'ubig, recht hartnÃ'ckig und immer freundlich nach, wenn sie an den Antworten zweifelt.
Das macht die GesprÃ'che spannend, interessant und sehr lebendig.
Auch fÃ'r Nicht-Eingeweihte entsteht das Bild einer Bewegung, ausgehend von Menschen, die sich befreien wollten von engen kleinbÃ'rgerlichen und dominant materiell-geprÃ'gten ZwÃ'ngen. Die Kinder der FÃ'nfziger und frÃ'hen Sechziger suchten nicht, wie viel kolportiert wurde und wird, ausschließlich Liebe und Sex, sie suchten auch spirituelle Impulse, eine spirituelle Heimat, die sie in den Kirchen ihrer Eltern nicht fanden.
Das alles gab es bei Bhagwan, spÃ'ter Osho, es gab Gemeinschaft, es gab Liebe, Sex und sehr viel persönliche Entwicklung - und es gab auch Neid, Missgunst, Gier und Intrige. Es gab eben alles, was Menschen ausmacht, alles an MissverstÃ'ndnissen und spirituellen Projektionen - ebenso wie tiefe Freude, Klarheit und Erleuchtung.
Empfehlenswert weil:
Kirsten Pape lÃ'sst einen wesentlichen Aspekt unserer nahen spirituellen Zeitgeschichte lebendig werden - ihre Sprache ist angenehm zu lesen, die Interviewpartner sind unterschiedlich und interessant genug, als dass jedes weitere PortrÃ't zum Lesen einlÃ'dt.
Empfehlenswert fÃ'r:
Alle, die selbst Orange trugen, alle, die es wollten, aber sich nicht trauten, alle, die es auf gar keinen Fall wollten und auch fÃ'r alle, die viel jÃ'nger sind und verstehen möchten, warum Osho heute noch so oft zitiert wird und warum ihre Eltern, Onkel oder Tanten diesem Menschen folgten.
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am 18. Oktober 2013
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mir einen tiefen Einblick in diese "Osho-Welt" gegeben hat.
Informativ, was die Fakten angeht. Erhellend, wennn es um die verschiedenen Motive seiner Anhänger geht.
Besonders gut hat mir gefallen, wie die Autorin sowohl journalistisch kritisch als auch einfühlsam und offen die Gespräche geführt hat.
Die große Unterschiedlichkeit der interviewten Personen führte für mich zu inspirierenden Antworten auf die Frage: Warum suchen sich Menschen einen spirituellen Führer?

Sehr empfehlenswert!
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