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am 16. Januar 2015
Die Kapitel und Traningspläne sind sehr aufschlußreich, die Berichte über die verschiedenen Läufe aber etwas langatmig. Die Vorstellung der Läufer ist ganz nett.
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am 23. Juli 2012
Biographien und Erlebnisberichte runden dieses Buch ab, dessen Inhalt ein weites, unerforschtes Land beschreibt: den Überdistanzlauf. Von Ernährung, über Dehnung, von der Orthopädie, bis zu unvermeidlichen Trainingsplänen enthält dieses Buch im Grunde alles, was jedes andere zum Thema Laufen auch enthält. Was macht dieses also zum spezifisch "ultramarathonigen" Buch?

Die Welt, die ein Läufer betritt, wenn er seine Schritte über die Marathondistanz hinauslenkt, ist wie eine Parallelwelt: ähnlich der des Langdistanzläufers, aber nicht dieselbe, eine gespiegelte Welt mit Verzerrungen, über welche kaum medizinische oder trainingswissenschaftliche Studien vorhanden sind, somit kaum mit Daten erfaßt oder beschrieben ist. Die einzig verläßliche Beschreibung ist die Erfahrung, die jeder Überdistanzläufer selber für sich macht.

Und gerade darin bestehen der Wert und die Ehrlichkeit und die Kompetenz dieses Buchs: Die Trainingspläne sind nicht nur realistisch durchführbar, sondern sollen auch nichts anderes sein, als Anregungen für die individuelle Ausarbeitung des jeweiligen Überdistanzlaufaspiranten. Amüsiert nehme ich die Wahrnehmung des Autors einer durchaus nicht trainingsoptimalen Durchschnittsernährung des Überdistanzläufers zur Kenntnis. Das Kapitel "Orthopädische Belastungen" beginnt mit "Schulterbeschwerden": Das ist purer, phänomenologischer Realismus liebe Leser!

Ich könnte vieles in der Art weiterschreiben. Es würde in einem gemeinsamen Nenner resultieren: Das Buch ist nicht nur von einer tiefen Weisheit über den Überdistanzlauf geprägt, sondern bietet durch die Reichhaltigkeit der Erlebnisberichte die Möglichkeit, das Wesentliche zur eigenen Anwendung herauszudestillieren. Für erfahrene Überdistanzläufer bietet es eine Bestätigung oder Infragestellung der eigenen Ernährungs-, (Mental-)Trainings-, oder (Challenge-)Versorgungsstrategien, für Einsteiger bietet es eine erste Einsicht und einen bunten Überblick über die Erfahrungen, die er noch sammeln wird und sammeln muß.

Eines ist jedoch offensichtlich: Nur mit dem Erwerb dieses Buchs ist es nicht getan. Laufen muß man schon selber: Für Leute, die einen Marathonkilometerumfang während einer Woche mühsam zusammenlaufen, wird dieses Buch kategorisch nutzlos sein.
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am 22. Juni 2011
Von einem Standardwerk zu reden klingt etwas hoch gegriffen. Tatsache ist aber, dass es kaum deutschsprachige Literatur zu diesem immer populärerem Thema gibt. Wolfgang Olbrich hat hier etwas geliefert, dass an die vielfältige Literatur über Marathon sinnvoll anschließt.
Neben vielen Fakten zu diesem "Randsport" wird durch eingestreute Laufberichte sehr schön das wichtigste an diesem Sport vermittelt: die Faszination an dem Erlebnis Ultralaufen selbst.
Besonders haben mir die Kapitel über Ernährung, Medizin und Psychologie gefallen. Hier wird auch auf weiterführende Literatur verwiesen - vorbildlich!
Die Trainingspläne sind ein guter Einstieg - ich selbst habe erfolgreich 50er und 100er Läufe danach trainiert und erfolgreich gefinisht.
Zielgruppe des Buchs sind sicher hauptsächlich Marathonläufer - besonders die, die keine Lust mehr haben nur der Uhr hinterher zu rennen. Geschenktipp!!!
Aber auch erfahrene Ultra's kriegen hier noch das ein oder andere Hintergrundwissen nahe gebracht. Für mich gehört das Buch einfach in den Bücherschrank jedes Ultraläufers. Danke!
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am 18. Mai 2013
So richtig gut ist es nicht für mich, aber ich bin ja auch Einsteiger in dieses Metier der Überlangstrecke und taste mich langsam heran. Das Buch liefert gute Hinweise und Tipps sowie Trainingsreize. Mal sehen, was das zweite Lesen bringt...und mein erster richtiger Ultra.
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am 25. Oktober 2012
Dieses Buch ist sehr interessant mit vielen Hinweisen zum Ultralauf. Training, Ernährung usw. Für jeden zu empfehlen, der sich an den Ultralauf heran wagen möchte.
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am 25. November 2013
Hätte mir mehr Erwartet, ist wohl eher für Einsteiger gedacht, die vom Marathon kommen und noch nie einen Ultra gelaufen sind. Für Ultraläufer ist hier praktisch nichts neues zu finden, da gibt es bessere Bücher.
Für Einsteiger hat es jedenfalls einen gewissen Unterhaltungswert und macht sicherlich auch Lust auf den ersten Lauf über Marathonlänge hinaus..
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am 8. Dezember 2014
Sollte man weiterempfehlen! Hat meinen Erwartungen entsprochen. Informationen für alle Bereiche die mit dem Leistungsspektrum
eines Ultras zu tuen haben!
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am 18. September 2013
Persönlich kenne ich den Inhalt nicht, aber wurde mir als Geschenk für andere empfohlen. Die Person hat sich darüber auch sehr gefreut.
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am 6. Mai 2011
Bücher für die Laufplanung gibt es viele - vom Einsteigerprogramm mit Gehpausen bis zum erfolgreich absolvierten Marathon. Für die Distanzen über den Marathon hinaus jedoch sieht es recht mau aus, und Wolfgang Olbrich gelingt es, mit einem längst überfälligen Werk, diese Lücke zu schließen.

Der Autor ist "vom Fach", selber ein Ultraläufer und Trainer, und seine Erfahrung fließt leicht verständlich in dieses Buch mit ein. Unterstützt wird er dabei von kompetenten Autoren zum Thema Ernährung und Gesundheit. Da die Zeitschrift "Runner's World" ebenfalls als Partner fungiert, füllen teilweise leider die aus der Zeitschrift bekannten und hier völlig deplatzierten Modellaufnahmen die Seiten. Aber damit kann man Leben.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Geschichte des Ultramarathons und der wichtigen Verbände. Darüber hinaus werden einige namhaften Veranstaltungen (z. B. die 100 km von Biel oder der Comrades-Lauf in Südafrika) vorgestellt. Zwischendrin lockern Kurzportraits erfolgreicher und vor allem sympathischer Ultraläufer/innen das Buch auf.

Kernpunkt des Buches ist natürlich das Training. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an erfahrene Läufer, so dass Erläuterungen zu den einzelnen Trainingsbereichen naturgemäß nicht in aller Ausführlichkeit dargestellt werden (können). Aber schließlich handelt es sich hierbei auch nicht um ein "von Null auf 100" Buch, man darf ruhig Marathonerfahrung oder zumindest Erfahrung mit der Umsetzung eines Trainingsplanes voraussetzen. Allerdings machen die sehr gut bebilderten Abschnitte über Rumpfstabilisation oder Lauf-ABC das Buch durchaus auch für Läufer/innen interessant, die mit Ultralauf eigentlich nichts am Hut haben bzw. erst am Anfang ihres Läuferlebens stehen.

Für die meisten werden wahrscheinlich die Trainingspläne von interesse sein. Hier findet man diverse Pläne für 50 km Strecken (von ankommen bis zu bestimmten Finisherzeiten), unterschiedliche 100 km Pläne sowie je ein Musterplan für 24 Stunden- und Etappen-/Mehrtageslauf. Olbrichs Pläne sind dabei in der Praxis erprobt, viele Läufer haben auf sie schon im Internet zurückgegriffen, und man kann ihm hier sein Vertrauen schenken. Ausdrücklich richtet Olbrich zudem seine Trainingspläne an Neulinge und der läuferischen "Mittelklasse". Für ambitionierte Läufer, speziell beim 24-Stundenlauf, so der Autor, ist eine individuelle Trainingsplanung und -beratung unabdingbar, was in meinen Augen zusätzlich für seine Kompetenz und Seriosität spricht.

Für meinen Geschmack kommen lediglich der 6- und 12-Stundenlauf in diesem Buch zu kurz. Vor allem beim 6-Stundenlauf bin ich etwas überrascht, ist er doch sogar noch eher als der 50-km-Lauf geeignet, dem Einsteiger die Angst vor der Ultradistanz zu nehmen: man ist nicht nur stets im Läuferfeld, man trifft auch die Topläufer mehrmals auf der Strecke; nicht nur Ausstieg, sondern auch nur ein Verschnaufpäuschen sind möglich; der "Zielschluß" bildet kein Schreckgespenst mehr; vom fehlenden Besenwagen ganz zu schweigen. Hier hätte meiner Meinung nach Olbrich die Chance gehabt, mehr Werbung für sein Steckenpferd Ultralauf machen und interessierten Neulingen eine positive Entscheidungshilfe bieten können.

Unsinnig empfand ich im Buch die persönlichen Laufberichte zu diversen Laufveranstaltungen, meist auf einer Doppelseite, die das Buch unnötig aufblähen. Als Internetblog lese ich gerne Wettkampfberichte, in einem Laufbuch brauche ich sowas allerdings nicht.

Alles in allem aber ein Top-Titel, der ein eindeutiges MUSS im Bücherschrank darstellt und den ich ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann.
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am 8. September 2011
Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken an einen Ultralauf. Darum habe ich mich sehr gefreut, dieses Handbuch in die Hände zu bekommen. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn dieses Buch scheint mir nicht für Einsteiger wie mich gemacht, die ihre Freizeitlauf-Karriere um die Erfahrung eines Ultras bereichern möchten. Sondern eher für erfahrene Sportler mit Marathon-Bestzeiten um die drei Stunden, denen es auch bei Ultraläufen eher um Spitzenplätze als um den Spaß am Laufen geht.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Ultralaufs hat der Autor zum Beispiel nichts besseres zu tun, als erst einmal die Ultralauf-Verbände vorzustellen (!). Es folgt ein kleines Kapitel über "Meisterschaften". Ehrlich gesagt gibt es nichts, was mich als "Einsteiger" weniger interessieren würde. Ich möchte erst einmal 50km finishen und erfahren, was ich dazu tun muss.

Im Kapitel über Ultra-Laufveranstaltungen verpasst der Autor m.E. dann die erste Chance, Leute für seinen Sport zu begeistern. Was könnte man über denn Rennsteig oder Biel alles schreiben! Stattdessen: Im Wesentlichen ein Blick auf die Teilnehmerzahlen. Warum ich dahin sollte, kann ich diesen dürren Zeilen nicht entnehmen. Lustlos. Schade.

Die eingestreuten Laufgeschichten lassen dagegen hier und da tatsächlich etwas vom Reiz des Ultralaufs durchblicken. Allerdings wirken die Geschichten eher wie Laufdokumentationen denn als Erfahrungsbericht. Mich interessiert es aber eher nicht, wie sich die Starterzahlen in Pusemuckel entwickelt haben; dafür hätt' ich interessant gefunden, zu erfahren, wie man mit Tiefs umgeht, wie man sein Tempo plant, findet und durchhält etc. Immer, wenn's spannend wird, ist es schon vorbei. Ach hier: Schade.

Die Trainings- und Gymnastik-Kapitel scheinen mir dagegen in der Tat brauchbar, auch wenn das Gefühl zurückbleibt, dass man vieles, zum Beispiel über die "Grundbegriffe der Trainingslehre" inkl. Kontrolle durch Laktattest etc., anderswo schon 1000 mal gelesen hat. Wenn man davon ausgeht, dass niemand aus dem Stand einen Ultra wagt, sondern die Interessenten in der Regel aus der Marathonszene kommen und z.B. ihren Steffny schon auswendig können, kann man sich schon fragen, warum das hier noch einmal aufgewärmt werden muss.

Richtig ärgerlich fand ich dagegen wieder die "medizinischen" Kapitel, für die der Autor Gast-Experten verpflichtet hat. Diese Abschnitte sind meiner Meinung nach ohne medizinische Vorkenntnisse über weite Strecken kaum zu verstehen. Sie wirken auf mich wie nüchterne Beiträge zu einem Sportmedizin-Tagungsband; Begriffe wie "Fersensporn, dorsal" haben in einem Buch für Laien meiner Ansicht nach nichts zu suchen. Aber vielleicht kann ich das Buch ja meinem Arzt hinlegen, wenn mir was wehtut.

Was mir komplett fehlt ist ein Kapitel, das mir erklärt, wie ich als Durchschnittsläufer meinen ersten Ultra aussuche, wie ich mein Tempo finde - oder Laufgeschichten von Leuten, die ihren ersten 50er gefinished haben.

Nichts gegen den Autor: Der hat seine Meriten wahrhaft verdient! Er weiß definitiv mehr vom Ultralauf als die Meisten der Szene, aber er schafft es leider nicht, seine Begeisterung weiterzugeben. Wenn sich das Buch wenigstens flüssig lesen lassen würde ... aber leider ist es auch sprachlich von einem eher trockenen Funktionärs-Duktus geprägt, der dringend nach einem guten Lektorat oder Coautor schreit. In Gesprächen mit mehreren Ultras aus meinem Bekanntenkreis und aus meinem Lieblings-Läuferforum habe ich leider mehr über lange Läufe erfahren als aus diesem Buch.

Mein Fazit ist daher: Für Profis ist das Handbuch vielleicht eine Fundgrube, für Einsteiger oder couragierte Freizeitsportler aber trotz guter Ansätze eher eine Enttäuschung, womöglich wirkt es sogar abschreckend. Wie sich der Autor seine Leser vorstellt, zeigt ein Satz aus dem Kapitel über "Mentale Aspekte im Bereich der Ultralaufstrecke": "[...] Das mag für einen 10-km-Lauf noch passen, der ist ja auch in 30-40 min rum." Na prima: In meinem Laufclub schaffen das vielleicht zehn Prozent der Leute. Vielleicht sollte ich doch Nordic Walker werden. Oder noch eine Weile auf ein Ultra-Buch für Einsteiger warten.

Vielleicht kommt's ja von Olbrich - das Knowhow hat er. Ich bin gespannt!
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