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am 11. März 2014
Sie glauben ein Hörbuch von sage und schreibe knapp 18 Stunden könnte doch eine recht zähe und langwierige Angelegenheit werden?
Dann lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen.
Die Komplett-Lesung eines der ganz grossen Horror Klassiker von Bestseller -Autor Stephen King ist einfach nur eines:
Unfassbar spannend, so hypnotisch und fesselnd, daß Sie Zeit und Raum vergessen.
Löschen sie das Licht und die Stimme von Dietmar Wunder entführt sie in ein unvergessliches Hörerlebnis.
Natürlich habe ich das Buch als Jugendlicher , wie so viele Andere verschlungen, bin bis heute begeistert von der Verfilmung ,die für sich eigentändig etwas andere Wege geht, und so dachte ich beim Kauf hier erst einmal nur kurz hineinzuhören und es mir für einen späteren Zeitpunkt aufzuheben.
Das nächste Mal, als ich des nachts auf die Uhr schaute waren vier Stunden vergangen.
"Und der rote Tod hatte sie alle in seiner Gewalt".
"Shining" ist auch wenn man die Geschichte schon kennen sollte ein Monument des unfassbaren Grauens.
Stephen King montiert in seinem dritten Roman die einzelnen Spannungsmomente auf so geniale Weise zusammen, erzählt so intensiv dicht und kraftvoll, daß wirklich die Nerven des Lesers/Hörers schon zerüttet sind bevor die kleine Familie überhaupt das gigantische verlassene "Overlook Hotel" hoch in den Bergen von Colorado betritt.
Wendy, Sohn Danny und Vater Jack Torrance, eine einsame Schicksalsgemeinschaft, die über den klirrenden Winter als Hausmeister das Luxushotel in Stand halten sollen.
Und was für eine dunkle Geschichte hat das alte Overlook-Hotel.
Schreckliche Selbstmorde gab es da, die Mafia hatte dort Anfang des Jahrhunderts einen geheimen Treffpunkt, illustre Gäste aus der hohen Gesellschaft, Maskenbälle.... ein Ort durchtränkt von bösen unheilvollen Schwingungen seiner Vergangenheit.
.". .und jedes mal zur vollen Stunde ließ der Klang der grossen Uhr die Tanzenden erstarren...!"
Hatte nicht der Vorgänger des jetzigen Hausmeisters im grauenvollen Lagerkoller im Winter seine ganze Familie mit einer Axt hingerichtet ?
Stephen Kings Buch ist so erschreckend, so verstörend durch die tiefen, detaillierten Charakterzeichnungen ,die er hier zustande bringt.
Es ist eigentlich das Drama einer zerütteten Familie, die von Anfang an keine wirkliche Chance auf einen Neubeginn hat.
Jack Torrance , gezeichnet von der Krankheit Alkoholismus, der mühsam versucht trocken zu bleiben, während rings um ihn dieser Ort des Schreckens nur auf ihn zu warten scheint.
So genau wie Stephen King die furchtbaren ,seelischen Verstrickungen der Familie zwischen Co-Abhängigkeit, Hoffen auf Besserung, langsames Übergleiten wieder in Gedanken an die Sucht, Schuldgefühle, Verdächtigungen, eiskalte Wut zeichnet, ist hier ganz klar eigenes Erleiden, Erleben zugrunde liegend.
Stephen King hatte selbst zu dieser Zeit massiv mit Alkoholismus und allen daraus resultierenden, zerstörerischen, massiven Beinträchtigungen des gesamten sozialen Umfeldes zu kämpfen.
Das ist es , was gerade dieses Buch über den übernatürlichen Horror und den hervorragend dramaturgisch konzipierten Storyplot hinaus so bewegend und erschütternd, so beklemmend macht.
Wie in einem gigantischen Schraubstock eingezwängt befindet sich der Hörer hier.
Und Stephen King dreht die Schraube immer weiter an.
Sie werden nach ein paar Minuten nicht mehr dem Sog der tragischen Ereignisse entfliehen können.
Herausragend die Einbindung klassischer märchenhafter Gruselelemente.
Da ist die übernatürliche Fähigkeit Dannys in die Zukunft zu sehen, da sind die unheimlichen Garten und Heckenformationen, die schallenden unendlichen Gänge, totenstillen Speisesäle, die monumentale Küche.
Verloren sind wir selbst in den unwirklich bedrohlichen, labyrinthischen Zimmerfluchten.
Und draussen der heulende Wind, der nicht endende Schneefall und keine Verbindung zur Außenwelt während die Familie langsam in gnadenloser Intensität dem Wahnsinn anheim fällt.
Shining" ist einer von Kings unblutigsten Romanen und gerade deshalb ein schockierender Psychoterror ,der den Atem raubt.
Phantastisch wie King sich in das Denken jeder der drei Personen, ihre Panik, ihre psychischen Zerüttungen hineinversetzt.
So kommen uns die drei Ausgelieferten über die gesamte Laufzeit unendlich nah, was den Schrecken ihres Schicksals ins Unermessliche steigert.
Das Buch zu lesen ist ein fesselndes Erlebnis. Das Buch zu hören ist einfach nur einmalig mitreissend.
Dies liegt vor allem an dem grandiosen Sprecher Dietmar Wunder (deutsche Synchronstimme von Daniel Craig) der hier ein opernhaftes Hörerlebnis kreiert, daß das normale Lesen des Buches noch bei weitem übersteigt.
Es ist als würden Sie aus der Sie umgebenden Realität hinaustreten. Die Atmosphäre zum Schneiden gespannt.
Hinein in die Abgeschiedenheit der verschneiten Berge, der ungewissen Ahnungen, der irrationalen, fast fühlbaren Bedrohung.
Dietmar Wunders präzise Betonung, sein Flüstern, Raunen, Keuchen, Explodieren, seine betörende hypnotische Stimmfärbung lassen die Haare zu Berge stehen.
Als wir mit seinen leise lauernden Worten mit dem kleinen Danny vor der unheilvollen Hotel-Zimmertür 317 stehen, gefriert uns das Blut in den Adern.
Die Tür öffnet sich ohne Knarren, dahinter das Badezimmer, ein zugezogener Duschvorhang, den Danny langsam aufzieht und....
Unglaublich wie diese Lesung die Spannung ins Unermessliche steigert.
Dazu erleben wir von Andy Matern genau plazierte Musik, -Geräuscheffekte, die ihr übriges zur knisternden Stimmung beitragen.
Fazit:"Shining" ist ein Monument des langsamen schleichende Entsetzens, der tragischen ausweglosen Tragödie einer ganzen Famile, gnadenlos bis zum schockierenden Finale.
Durch den Erzähler Dietmar Wunder erlebt der Klassiker , obwohl sicherlich den meisten bekannt, noch einmal eine neue nie gekannte Dimension der Spannung.
18 Stunden ohne Unterlaß eine schweisstreibene Erfahrung in Sachen Nervenzerrüttung.
Das "Overlook Hotel" erwartet Sie.
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am 8. November 2017
Shining ist mit Abstand einer der besten Bücher von Stephen King, wer dazu noch den Film kennt wird sich in dieses Abenteuer verlieben.
Es hört sich alles nach üblichem Horror an, ein altes Hotel eine Familie im Winter dort eingeschlossen um Hausmeister zu spielen.
Doch sie sind nicht allein, kein Monster ist da nur verrückte Gedanken und diese stürzen sich auf die Familie besonders Jacks Sohn hat es gepackt, er sieht Dinge und wird auch angegriffen.
Jack verliert im Laufe des Buches langsam aber sicher den Verstand bis er völlig durchdreht und die wilde Jagd ist eröffnet.
Spannend von Anfang bis zum Ende - ein absolut lohnenswertes Buch, welches mehr ins Detail geht und man noch viele interessante Dinge erfährt
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am 5. Juli 2015
Ich habe zuerst den Film Shining gesehen (und war davon absolut begeistert) und danach erst das Buch gelesen. Vorab hab ich irgendwo mal gehört, dass Stephen King (oder wie ich ihn nenne: Gott) mal gesagt hat, dass der mit dem Film absolut unzufrieden ist.
Wenn man das Buch gelesen hat, weiss man warum. Jack Torrance wird ganz anders dargestellt.... mehr als Mensch und nicht als wahnsinniges Monster. Das Buch ist einfach der absolute Oberhammer, gruseliger als der Film und ein absolutes MUSS für Stephen King Fans.
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am 9. Januar 2015
1. The Shining
2. Doctor Sleep

Jack, ein erfolgloser Schriftsteller und arbeitsloser Lehrer, nimmt für eine Saison die Stelle als Hausmeister in einem Hotel an, das aufgrund seiner unzugänglichen Lage im Winter geschlossen bleibt. Hoch in den Bergen Colorados, nur mit Frau und Sohn als Gesellschaft, will er sein neues Stück zu Ende schreiben und sein Leben wieder in den Griff bekommen.

Stephen King erzählt in The Shining über Gewalt in der Familie, über Alkoholismus, über Schuldgefühle und Wut. Seine Hauptdarsteller sind Menschen aus dem alltäglichen Leben, die sich mit ebenso alltäglichen Problemen herumschlagen. Jack, Alkoholiker und selbst Opfer eines gewalttätigen Vaters, Wendy, eine passive, unsichere Frau und Danny, ein fünfjähriger Knabe, der in ständiger Furcht vor der möglichen Trennung seiner Eltern lebt. Die hellsichtigen Fähigkeiten des Jungen bescheren ihm tiefe Einblicke in die Gedanken und Gefühle seiner Mitmenschen und quälen ihn mit furchteinflößenden Wachträumen über die Zukunft. Diese Familie, durch Jacks Wutausbrüche und seiner Unfähigkeit sich zu beherrschen ohnehin stets am Rande des Abgrundes balancierend, zieht nun in das menschenleere Hotel Overlook in den Rocky Mountains.

Das Overlook ist ein böser Ort. Seit fast hundert Jahren thront es auf dem Berg und versprüht sein Gift an empfängliche Gäste ebenso wie an das Personal. Seine Geschichte ist gespickt mit Mord, Selbstmord und unerklärlichen Unfällen. Je länger sich die Familie in dieser von Hass verseuchten Umgebung aufhält, umso umfassender werden die Fähigkeiten des Hotels, so als würde es die Familie langsam verdauen und dadurch zu Kräften kommen. Wo zuerst nur blutige Tapeten zu sehen sind, bewegen sich bald darauf Dinge von alleine. Wo Anfangs nur der Klang nach einer lang vergangenen Party in der Luft liegt, findet man später Konfetti und Papierschlangen auf dem Boden. Das Hotel kappt ein Seil nach dem anderen zu Jacks Verstand, der aufgrund seines zweifelhaften Charakters das optimale Opfer darstellt. Während der Winter einsetzt und die Straßen unpassierbar werden, breitet sich der Wahnsinn schleichend wie ein Schimmelpilz aus. Die Familie ist eingeschneit, es gibt kein Entkommen.

Ich halte The Shining für eines von Stephen Kings besten Büchern. Die Handvoll Menschen, die wir hier kennenlernen, Jack und Wendy, Ullman, Watson, Dick Hallorann, Howard Cottrell, das sind Personen wie aus dem richtigen Leben. Wir alle kennen vermutlich von jeder Sorte mindestens einen. Mit gewohnter Leichtigkeit erschafft Stephen King diese Charaktere und haucht ihnen Leben ein. Ihre Handlungen erzählen uns alles, was wir über sie wissen müssen oder wollen. Nur Danny ist meiner Meinung nach etwas zu jung für die komplexen Gedankengänge, die ihm zugeschrieben werden. Trotzdem ist die Interaktion der Personen ebenso gelungen wie das kontinuierliche Anschwellen der Bedrohlichkeit. Aus einem noblen Hotel werden dunkle, unheimliche Gänge, in deren Winkeln und hinter deren Türen das Grauen lauert.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Wenn Sie Stanley Kubricks Film mit Jack Nicholson in der Hauptrolle gesehen haben und deshalb dieses Buch nicht lesen möchten, seien Sie versichert: der Film hat mit dem Buch so gut wie nichts zu tun.
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am 17. April 2018
Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen, ich finde es grosse klasse und kann die negativen Bewertungen nicht verstehen. Rechtschreibfehler? Wo? Das Buch hat weder Falsche kommer Setzung, noch Druckfehler. Die Schrift ist zu klein? Also ehrlich, wer die Schrift zu klein findet sollte mal öfters ein Buch in die Hand nehmen, die Schrift ist von der Größe her wie jedes normales Buch auch. Wer dafür eine Lupe braucht sorry nicht verständlich. Ich kann es wunderbar von weitem und fernen lesen.

Die Story finde ich gut aufgebaut. Bin zwar noch nicht fertig, aber von ersten Moment an hat es mich gefesselt und so sollte ein gutes Buch sein!
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am 8. Juni 2013
Einiges an "The Shining" ist keine Überraschung. Zum Beispiel die für einen Horrorroman zur Zeit der Veröffentlichung enorme Länge von knapp 700 Seiten; (zu) lange Romane wurden dann später Kings Markenzeichen, inzwischen sind Horrorromane dieser Länge - King sei Dank - keine Seltenheit mehr. Auch die einzelnen Zutaten zum Roman sind klassische Genrekost und finden sich bei Shirley Jackson und anderen, frühen Autoren bereits in Fülle.
King allerdings hat hier nicht nur die einzelnen Elemente stilsicher kombiniert und einen enorm spannenden Roman geschrieben; er hat nicht nur seinen Figuren, allen voran Jack Torrance, psychologische Tiefe und Glaubwürdigkeit verliehen. Vielmehr hat er bis tief in den Roman hinein Raum gelassen, Ereignisse entweder als übersinnlich oder aber als Folge einer psychischen Störung erklärlich zu machen. Jack Torrance, ein gewalttätiger Alkoholiker, der seine eigenen desolaten Verhaltensmuster in seiner Kindheit von seinem eigenen Vater vorgelebt bekommen hat, hat in seinem verzweifelten Bemühen um Verhaltensänderung fast etwas tragisches an sich. Er ist ein Mensch, der aus den Mustern seines Scheiterns ausbrechen will, doch braucht es hierzu seine ganze Kraft, vielleicht sogar mehr. Obwohl bei King die Kinder oft die Fehler der Eltern nicht nur erdulden und manchmal im wortwörtlichen Sinne überleben müssen, sondern diese oft genug selbst übernehmen, ist es doch gerade der fünfjährige Danny, der seinen Vater über alles liebt, ihn sogar, wie King wohl nicht ohne kleinen Triumph hervorhebt, sogar der Mutter vorzieht.
Beim Lesen drängte sich mir der Eindruck auf, dass King in "The Shining" autobiographische Elemente verarbeitet hat, und vielleicht gerade darum ist Jack Torrance so vielschichtig und glaubwürdig.
Ich habe nur einige Romane von King gelesen, aber dieser ist bislang mit Abstand sein bester. Und das hat neben den schon erwähnten Vorzügen auch und vor allem damit zu tun, dass er zwar lang, aber nicht zu lang ist. King rutscht oft in Geschwätzigkeit ab und füllt Seite um Seite, ohne dass es für die Handlung relevant ist. Als Leser habe ich oft einem Lektor die Macht gewünscht, sich gegen den Meister des Horror zu behaupten und die Werke zu kürzen. Auch gelegentlich viel zu lange Show-Downs sind leider wohl ein Markenzeichen von King. In "The Shining" aber entwickelt sich die Handlung gleichmäßig und folgt dabei ihrem eigenen Rhythmus. Längen sind mir beim Lesen nicht unangenehm aufgefallen, und der Höhepunkt des Buches zieht sich nicht über 200 oder mehr Seiten, sondern bildet tatsächlich den fulminanter Abschluß des Buches.
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 18. Juli 2014
"Shining" ist für mich eines der spannendsten Bücher von St.K. Und ich finde es klasse, dass der Roman jetzt auch als E-Book erhältlich ist, denn, wenn man wie ich und mein Mann auch, gerne im Bett noch liest, ist der Kindle wesentlich einfach zu handhaben als das gebundene Buch.
Der Titel war wirklich als Buch und Film ein Welterfolg! Aber, entgegen den meisten anderen Meinungen, die den Film mit Jack Nicolson bevorzugen, gefällt mir die von Stephen King selbst inszenierte Verfilmung besser.

Den Inhalt des Buches werden die meisten Leser dieses Genres schon kennen: Ein einsames Luxushotel in den Bergen von Colorado, in dem ein Alkoholiker als Hausmeister mit seinem hellsichtigen Sohn und seiner Frau ganz alleine den Winter verbringen will. Und dann entwickeln Haus und Garten ein (furchtbares) Eigenleben.

Der Titel ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!
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am 26. Oktober 2013
Der neue Roman Doctor Sleep von Stephen King führt laut Kurzbeschreibung die Geschichte von Danny Torrance fort, dem hellsichtigen 5-jährigen Jungen aus diesem legendären Horror-Klassiker. Ein Grund für mich nach fast dreissig Jahren dieses Buch erneut zu lesen und den Grusel von Anno Dazumal nochmal aufleben zu lassen. Um es gleich vorneweg zu nehmen, die Geschichte hat mich genauso in ihren magischen Bann gezogen wie vor rund drei Dekaden. Nichts, aber auch gar Nichts hat sie in der verflossenen Zeit von ihrer beklemmenden und grusligen Atmosphäre eingebüsst.

Shining - Nach Stephen King die Gabe, oder ist es eher ein Fluch?, Dinge zu sehen oder zu wissen die man lieber nicht kennen möchte oder sich in anderer Menschen Gefühlswelt hineinversetzen zu können. Die Gewissheit zu ahnen was diese gerade denken und über welche Probleme sie grübeln... Manchmal hilft es zu begreifen aber meistens ist es ein Grund sich sich zu fürchten. Diese Visionen können lebhaft sein oder sinnlos, meistens sind die jedoch zutiefst beunruhigend. Zu wissen was unter der glänzenden Fassade eines Menschen für dunkle Zweifel und Ängste hausen hat etwas von einem Schauerroman ...

Es gibt Orte oder Gebäude in denen sich das teuflische Grauen einquartiert hat. Meistens dämmert das Ungreifbare in einem Halbschlaf vor sich hin. Es hat Zeit, viel Zeit denn es hat etwas von der unendlichen Ewigkeit. Sensible Menschen nehmen es im Unterbewusstsein wahr, spüren das etwas nicht stimmt, aber sie verdrängen diese diffusen Gefühle. Was rational nicht erklärbar ist existiert logischerweise auch nicht. In unregelmässigen Abständen erwacht das unerklärliche Grauen und bemächtigt sich einiger Menschen, es wird ihrer habhaft und zum tödlichen Verhängnis.

Das Overlook Hotel in den Bergen Colorados ist so ein Ort des Schreckens. Nicht Äusserlich, es ist majestätisch und floriert während der warmen Jahreszeiten, aber es ist in den harten Wintermonaten wegen des vielen Schnees nicht zugänglich. Um es vor dem Verfall zu bewahren übernimmt im Winter ein Hauswart die Aufgabe die Räume regelmässig zu heizen und das Gebäude instand zu halten. Diesmal zieht die Familie Torrance im Spätherbst in das leerstehende Hotel... Das Böse erwacht und stichelt Vater Jack Torrance unaufhörlich, es setzt seine seine ganze Macht ein und bringt die schlechten Angewohnheiten mehr und mehr zum Vorschein bis ...

Das Buch wurde vor 36 Jahren Erstveröffentlicht und aus diesem Blickwinkel muss man den Roman auch lesen. Die Idee Protagonisten von der Aussenwelt abzuschotten und sich selbst zu überlassen ist heute abgedroschen aber damals war es das noch nicht. Der Stand der Technik wirkt heute altbacken aber es war damals der aktuelle Stand der Dinge. Und trotzdem funktioniert die Geschichte heute wie damals. Ein echter Klassiker zum immer wieder lesen und neue Details entdecken. Grandios!
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am 4. Februar 2017
… dass ich endlich angefangen habe, Bücher von Stephen King zu lesen. Hier ist ein Profi am Werke. Man taucht komplett in die Welt der Figuren ein, und fühlt, was sie fühlen - Wut, Verbitterung, Angst, Panik. Und das, obwohl das Verhalten der Personen(manchmal) alles andere als nobel ist. Sehr genial.
Die Charaktere sind von Anfang an eben kein offenes Buch; ihre Vergangenheit wird dem Leser nicht auf dem Präsentierteller geliefert. Zwar ahnt man, dass sie ihre nicht ganz harmlose Vorgeschichte mitbringen. Die genauen Informationen sickern aber erst nach und nach durch. Dadurch verliert man nie das Interesse an Jack, Wendy und Danny und fragt sich, wie es weitergeht.
Unterhaltsam und tiefgründig. 5 Sterne.
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am 3. Januar 2016
Auch wenn man den (empfehlenswerten) Film von Stanley Kubrick bereits gesehen hat, lohnt sich das Lesen des Originalbuches trotzdem, da es wesentliche Unterschiede zum Film gibt.
Auch die Miniserie von 1997 weist ein paar Unterschiede auf, kommt aber der Originalvorlage noch etwas näher. Auch diese Umsetzung würde ich empfehlen zu schauen.
Zur Story muss nicht viel hinzugefügt werden, sie sollte bekannt sein.
Ich habe das Buch als Softcover-Taschenbuch gekauft. Keine Besonderheiten festzustellen. Auf den Auszug aus Doctor Sleep hätte ich verzichten können.
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