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Kundenrezensionen

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am 24. November 2014
Dieses Buch ist einfach wunderbar und bringt einen fleischlos durch alle Jahreszeiten! Was will man mehr, wenn man zu einem vegetarischen Kochbuch greift?! Ich habe nun schon einige Rezepte nachgekocht und bisher war die ganze Familie immer begeistert. Wir haben uns schnell an das Fehlen des Fleisches gewöhnt und setzen fleischlose Tage nun immer öfter um.
Die Beschreibungen der Rezepte sind einfach und verständlich. Ich kam bisher immer gut klar. Die Bilder sind richtig klasse und machen Lust, das spezielle Gericht nachzukochen.
Besonders toll finde ich, dass Wert auf Saisonales gelegt wird und man demnach einkaufen gehen kann. Man hat ein klares Ziel und kann ökologisch nachhaltig konsumieren. Klasse!
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am 17. Januar 2015
Carpaccio von roter und gelber bete mit Orangensaft Olivenöl emulsion... Blablabla. Manchmal wäre weniger - mehr.
Ich glaube nicht, daß Herr Schweiger auch nur ein einziges Rezept selber geschrieben oder zumindest probiert hat. Einige Rezepte schmecken langweilig und würden sicherlich nie den Weg ins Restaurant des Kochs finden. Das Buch wird künstlich mit Schäumchen, emulsionen und Sous-vide gegartem Rosenkohl aufgeblasen. Und anstatt der geschmolzenen johannisbeertomaten hätte ich mir lieber ein paar handfestere Gerichte mit landläufig erhältlichen Zutaten gewünscht.
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am 5. Mai 2014
Meinung: Seit ungefähr 4 Jahren ernähre ich mich schon vegetarisch und trotzdem entdeckt man immer wieder neue leckere Rezepte und auch in diesem Buch wollte ich Inspiration finden.

Zuerst erfährt man einiges über den Autor und wie es dazu kam, dass er dieses Kochbuch schrieb. Danach geht es weiter mit dem Kochteil. Die Rezepte sind in die Jahreszeiten, also Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt und eine kurze Einleitung welche Gemüsesorten zu der jeweiligen Jahreszeit passen.

Der Anfang über den Koch war ganz interessant, kann man aber auch weglassen. Wer sich für den Mann interessiert ist aber sicherlich gut bedient. Sehr gut gelungen fand ich den Teil vor den Rezepten. Also eine kleine Einführung in die Jahreszeit, mit Empfehlungen was gut passt und wie es Andi Schweiger am liebsten isst. So erfährt man auch einiges über das Essen und wie es beim Kauf aussehen sollte.

Gekennzeichnet habe ich nicht mal die Hälfte aller Rezepte. Ich war schon ein bischen enttäuscht, weil viele Zutaten findet man nicht einfach in den Geschäften. Zudem sind solche weniger verbreitete Gemüsesorten dann auch gerne mal ein paar Euro teuer. Schön, wenn man das alles im Garten anbauen kann, aber viele haben dazu weder die Zeit, noch den grünen Daumen oder den Platz dazu.

Die Gerichte sind ebenso ungewöhnlich wie die Zutaten und eher weniger für den Alltag zu gebrauchen. Eher wenn man mal Besuch bekommt und nett kochen möchte. Mit 3-Gänge Menü und dem perfekten Getränk dazu... für so etwas stelle ich mir die Rezepte sehr gut vor.

Die meisten Rezepte habe ich im Herbst markiert, dann werde ich sicherlich auch mehrere ausprobieren. Im Frühling sind es eher weniger und dann auch welche mit viel Aufwand. Zu vielen Rezepten gibt es keine Bilder. Oft ist es so gehalten, dass es eine Doppelseite gibt mit dem Rezept und einem Bild auf der anderen Seite. Oft kommt es aber auch vor, dass eine Doppelseite je ein Rezept enthält und genau bei diesen Rezepten habe ich mir dann meist ein Bild gewünscht. Dafür gibt es auch Doppelseiten, auf denen man nur Bilder hat, die aber wenig mit den Gerichten, dafür mehr mit Gemüse zu tun haben. Das fand ich eher schlecht gelöst.

Fazit: Eher gehobene, als alltägliche Küche, mit Zutaten, an die nicht jeder rankommt. Für Gourmet Vegetarier schon sinnvoll.
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am 4. Mai 2014
Andi Schweiger legt mit „Vegetarisch mit Leidenschaft – Aus eigenem Garten“ sein erstes Kochbuch vor. Der Fernsehkoch mit eigenem Restaurant in München widmet sich hier – als Nicht-Vegetarier – ausschließlich der fleisch- und fischlosen Küche. Das macht das Buch für mich erst mal sehr sympathisch, denn wir essen nicht ausschließlich, aber doch sehr oft vegetarisch – neumodisch wohl als Flexitarier bezeichnet.
Außerdem suggeriert der Titel, dass man mit eigenem Gemüsegarten hier ebenfalls gut bedient ist. Dies ist aber natürlich nicht zwingend notwendig. Zumal so manche Zutat sicherlich nur schwer in unseren Breitengraden gedeihen wird. Im Großen und Ganzen aber orientiert sich Andi Schweiger an den regional verfügbaren Gemüsesorten und unterteilt sein Buch in vier Kapitel – die vier Jahreszeiten. Mit über 130 Rezepten führt er uns durch ebendiese Jahreszeiten und man schwelgt in der ganzen Pracht der jeweiligen Zeit. Jedes Kapitel beginnt mit der Vorstellung vierer Lieblingsgemüse, die ausführlich vorgestellt werden. Die Rezepte sind sicherlich die eines Sternekochs. Da gibt es hier ein Schäumchen, da Zucchini-Mikado und dort eine Kartoffel-Vanille-Emulsion. Damit muss man rechnen und es ist jetzt nicht übertrieben viel Sterneküche. Das meiste ist ganz gut und problemlos auch in der ganz normalen Küche nachzukochen. Aber es ist kein Buch mit vielen Leicht-und-Schnell-Gerichten für die tägliche Familienküche. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein sonst erlebt man eine Enttäuschung.
Unglaublich schön sind die Bilder des Fotografen Stefan Braun. Man schwelgt in der schlichten Schönheit des Gartengemüses und bewundert die toll arrangierten Bilder zu den Rezepten. Die Farben sind beeindruckend und so macht schon das Durchblättern richtig viel Freude. Freude am Bild und Vorfreude und Hunger auf die leckeren Rezepte!
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am 20. Februar 2016
Das Buch bereichert jetzt schon eine Weile unseren Haushalt und ich habe immer wieder mit großem Vergnügen darin geblättert. Aber erst relativ wenig Rezepte daraus gekocht und damit komme ich gleich zu einem meiner wenigen Kritikpunkte. Denn viele Gerichte sind für mich nicht alltagstauglich, weil doch recht aufwändig in der Zubereitung und/oder mit sehr vielen, manchmal auch exotischen Zutaten. Es gibt nur noch zwei weitere (weniger wichtige) Dinge, die mir nicht so gut gefallen. Zum einen, dass es nicht zu jedem Rezept ein Bild gibt und zum anderen das Schriftbild der Rezeptüberschriften. Das ist zwar überaus kunstvoll und dekorativ, aber irgendwie schwer lesbar, jedenfalls für mich.

Ansonsten ist es wirklich ein tolles Kochbuch, wunderschön aufgemacht und fotografiert. Die Rezeptauswahl vielfältig und im einzelnen sehr ausführlich beschrieben.

Schön finde ich, dass es auch Kuchen und Desserts gibt und vor allem die tollen Tipps, mit denen Andi Schweiger seine Rezepte noch ergänzt. Und natürlich die Aufteilung nach Jahreszeiten, so wie die Zutaten gerade Saison haben.

Es ist m. E. kein Kochbuch für alle Tage, aber wunderbar, wenn man ein bisschen mehr Zeit aufbringen kann. Hier wird schon der Einkauf und das Kochen zu einem Erlebnis. Für mich sind noch jede Menge leckere Gerichte dabei und ich freue mich schon aufs Ausprobieren.
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am 4. Mai 2016
Als ich das Kochbuch, das ich vor zwei Jahren dankend von vorlesen.de bekommen habe, in meinen Händen hielt, war ich sofort begeistert. Es hat ungefähr die Größe eines A4-Blocks und weist zirka eine zweieinhalb Zentimeter Dicke auf. Da trägt man wirklich schwere Lektüre! Und so spiegelt es sich auch im Inhalt wider. In hochglanzbrillanter Aufmachung erfährt der Leser einiges Privates vom Sternekoch, was ihn sehr sympathisch darstellt. Kochen aus meinem eigenen Garten setze ich bereits seit vielen Jahren um. Und genau das ist der Grund, warum ich dieses Buch haben wollte und ich werde kaum enttäuscht.

Eingeteilt in den vier Jahreszeiten findet der Anwender schnell frische Ideen für seinen Kochtopf. Es sind zwar teilweise viele Zutaten, doch wenn ich allein an die Kräuter denke, die ich immer so im Garten zusammenstelle, da würde auch bei mir eine gefüllte Liste erscheinen. Die Rezepte sind im leichten Stil gehalten und laden somit zum Nachmachen ein. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, aber es soll recht bald ausprobiert werden. Erstaunlich finde ich die Vielfalt der Angebote, Ideen, die mir so gar nicht in den Sinn gekommen wären. Nur wachsende Pflanzen im Topf habe ich eher selten. Zum Beispiel gibt es ein Rezept mit Steinpilzen. Auf dem Teller dominiert diese Pilzart, die auch unter Dickröhrling bekannt ist. Dazu reicht man Sojabohnen, Portulak (eine leckere, leicht nussig schmeckende Krautart) und Pfifferlinge. Mir knurrt jetzt schon der Magen.

Nachteile habe ich leider auch feststellen müssen. So stieß ich auf den Begriff Bulgur. Nirgends konnte ich eine Erklärung zu eher ungeläufigen Begriffen wie diesen finden. Mittlerweile habe ich recherchiert und es als türkischen Reis verbucht, der aus Hartweizen hergestellt wird. Nur hätte ich gern diese Hinweise direkt in einem Sterne-Kochbuch. Es kann nicht sein, dass der Anwender erst einmal recherchieren muss, was es ist. Das ist allerdings ein Fehler vom Verlag. Ihre Aufgabe besteht darin, das Buch anwenderfreundlich zu gestalten, sodass in diesem Fall auch Kochlaien etwas mit der Zutatenliste anfangen können.

Auch vermisse ich ein Inhaltsverzeichnis. Es gibt wohl eins, doch das zeigt nur die Jahreszeiten und anderes nebensächliches. Allein ein Register im hinteren Bereich verschafft einen klaren Überblick zum Gesamtangebot. Das sind die Gründe, warum ich leider keine volle Punktzahl vergeben kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr hochwertiges Buch ist, das interessante Rezepte anbietet, die sogar nach Jahreszeiten sortiert wurden. Allerdings werden Kochlaien, die sich mit Kräutern beispielsweise gar nicht auskennen und auch diverse andere Zutaten unbekannt sind, eher schwer tun mit den Rezepten. Ich für meinen Teil fand es klasse, neue Rezepte für meinen Portulak gefunden zu haben, ich neue Zutaten kennenlernen werde, wenn ich auch in diesem Fall das Wissen durch das Internet erforsten muss.

Danke Andi Schweiger - jetzt habe ich endlich mal ein vegetarisches Buch, und das von einer Koryphäe :)
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am 19. Juni 2015
Vegetarisch mit Leidenschaft ist mein erstes reines Vegetarisches Kochbuch. Ich esse sehr gerne Gemüse und fleischlos, bin aber kein eingefleischter :-) Vegetarier sondern genieße alles was gut ist - in Maßen auch Fleisch. Mich hat vor allem der Zusatz "aus eigenem Garten" neugierig gemacht weil ich darunter verstehe, dass es sich vorwiegend um einheimische Produkte handelt, die hier verarbeitet werden.

Optisch ist das Kochbuch von Andi Schweiger wirklich sehr ansprechend. Groß und fest gebunden, mit hervorragenden Food-Bildern. Im Vorwort geht der mir bis dato unbekannte Koch auf seine Berufung, sein Leben im allgemeinen, seine Art zu Essen und zu Kochen ein. Ich gebe zu, ich finde den Ton etwas sehr flapsig und man merkt, dass der Koch gerne auf der Überholfspur fährt. So sind seine Gerichte meiner Meinung nach nichts für wirkliche Anfänger und solche mit wenig Zeit und wenig Vorkenntnissen in Sachen vegetarisch und kochen.

Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und durchaus nachkochbar - allerdings benötigt man z.B. für ein einfaches Kressesüppchen ca. 25 verschiedene Zutaten, was Anfänger sicherlich gleich mal abschreckt. Dafür ist das Foto dieser Suppe mit ca. 30 verschiedenen Blüten wunderschön. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass hier sehr viel Wert auf die Optik der Gerichte gelegt wird, was natürlich im Lokal toll wirkt aber zuhause etwas Mühe bereitet, da man ja kein versierter Sternekoch ist. Oft sind die Zutaten auch exotisch anmutend. Z.B. Johannisbeertomaten - noch nie davon gehört - klar steht da, man könnte auch andere Tomätchen hernehmen aber die wären halt besonders toll. So etwas deprimiert schon beim Einkaufen, weil man es nirgends bekommt.

Das Buch ist in die vier Jahreszeiten unterteilt und nimmt die dann reifen Gemüse- oder Obstsorten ausführlich in einer Beschreibung und Erklärung durch, was mir gut gefallen hat. Die Namen der Gerichte sind in einer Art Schreibschrift geschrieben, die ich kaum lesen kann. Es wäre auch schön gewesen, wenn man Angaben wie Zeitaufwand und Kalorienumfang gefunden hätte. Etwa ein Viertel der Gerichte ist ohne Bild, was ich schade finde, da ich sehr auf die Bilder in Kochbüchern anspringe und man dann auch so ein Gefühl hat, wie es ausschaut und wie es schmecken könnte.

Dieses vegetarische Kochbuch ist hochwertig in seiner Aufmachung und auch hochwertig in der Auswahl seiner Gerichte. Es gibt einige, die ich sicherlich nachkochen werde aber für meinen Sohn, der Anfänger/Student ist wäre das Buch nichts, denke ich.
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am 19. April 2014
Andi Schweigers vegetarisches Kochbuch ist eine moderne, ansprechende Veröffentlichung mit vielen neuen Ideen. Der junge, pfiffige Koch bereitet den Weg für eine neuartige Weise der fleischlosen Kochgenüsse.

Die Förderung der aktiven Mitarbeit an der Herstellung der Zutaten, nämlich der Gartenarbeit ist sehr sympathisch, dementsprechend ist die saisongerechte Aufteilung des Kochbuches eine praktische Idee. Der Erscheinungstermin noch rechtzeitig vorm Beginn der diesjährigen Pflanzzeit ist geschickt: Viele Rezepte können noch dazu anregen, bestimmte Obst- oder Gemüsesorten zusätzlich in die Beete zu setzen.

Die großformatigen Gemüseportraits in satten Farben machen Lust aufs „Ackern“, Ernten und Verarbeiten. Ebenso attraktiv ist die Gestaltung des Inneneinbandes: Die teils schwarzweiße, teils farbige Fotocollage zeigt stimmungsvolle Küchen- und Gartenszenen. Bei einer Buchdiagonale von etwa 36 cm kommen alle Illustrationen großartig zur Geltung. Das sind nahezu 1:1 Abbildungen – geschmackvoll hergerichtet, fast zum Anbeißen.

Die Experimentierfreudigkeit mit den „scheinbar unmöglichen Mischungen“, ein direkter, zwangloser Schreibstil und eine Prise Privates sind alle „Zutaten“, die den Weg für ein gelungenes Buch ebnen – von Mensch zu Mensch. Und beim Stichwort Menschlichkeit ist es beachtenswert, dass Andi Schweiger gleich die inneren Werte der Essenszutaten (u. a. Nährwerte, den Jahreszeiten zugeordnet) aufzählt und grundlegende Tipps zur Zubereitung gibt.

Nicht zuletzt muss noch ein Aspekt erwähnt werden, nämlich, ob die veröffentlichten Rezepte auch alltagstauglich sind.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann man behaupten, dass die ersten Gerichte, die ich nachkochte, alle sehr wohl schmecken. Aus praktischen Gründen verzichtete ich jedoch auf die aufwendige Garnierung. Diese sind zweifellos genauso kreativ, wie die Kochanleitungen.

Das Projekt „vegetarisch“ von Andi Schweiger verspricht allen Hobbyköchen viel Spaß beim Werkeln und Genießen. Offen bleibt nur das Schicksal der Schnecke auf Seite 172, die als lebende Dekoration durch beste Modellqualitäten überzeugt.
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am 15. November 2015
Was Andi Schweiger aus vegetarischer Küche macht, ist unglaublich. Viele Rezepte sind aufwendig, aber das ist es allemal wert. Wer erst mal die Tortellini oder die Dinkelpfannküchlein mit Karotten etc. gekostet hat, wird dies so schnell nicht mehr vergessen. Und selbst vehemente Rosenkohlgegner werden bekehrt durch seine Art der Zubereitung.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Mai 2014
Immer öfter greife ich auf vegetarische Rezept zurück, insbesondere, wenn ich die Zutaten frisch in meinem Garten ernten kann. „Vegetarisch mit Leidenschaft - Aus dem eigenen Garten“ heißt das neue Kochbuch von Andi Schweiger, das - vorweg genommen - meinen Erwartungen voll entspricht. Das Gemüse ist hier wirklich die Hauptsache, und wird nicht, wie in vielen anderen vegetarischen Kochbüchern, als Beilage zu Nahrungsmitteln auf Sojabasis degradiert. Das Augenmerk liegt dabei auf regionalem Anbau, so dass ich nicht selbst angebautes Gemüse problemlos bei heimischen Bauern auf dem Wochenmarkt erhalte. Entsprechend konsequent hat Andi Schweiger sein Buch nach Jahreszeiten unterteilt, so dass ich gezielt stöbern und einkaufen kann.

Jedes Kapitel beginnt mit der Vorstellung einiger typischer Gemüsesorten zur entsprechenden Jahreszeit. Neben allgemeinen Hinweisen erhält der Leser unter anderem Tipps zum Anbau, interessante Informationen zu „Inneren Werten“ wie Nährstoffe oder gesundheitsfördernde Aspekte, sowie eine einfache Idee der Zubereitung. Mein Interesse liegt in erster Linie bei geschmackvollen Gerichten, die einfach und mit wenig Aufwand zubereitet werden können, und in diesem Buch völlig selbstverständlich ihren Platz zwischen aufwendigen Kreationen finden. An erster Stelle rangiert hier bei mir die Bärlauchcreme, die mit Bärlauch aus dem Garten, saurer Sahne, Salz und Pfeffer einfach verrührt wird und klasse schmeckt. Zusammen mit Crêpes und weißem Spargel (einfach nur im Ofen gegart), wird sie ein Traum von Gericht, das ich inzwischen mehrfach zubereitet und immer wieder auf's Neue genossen habe. Die Focaccia mit gebratenem Knoblauch ist ein Gedicht und beim Gedanken an den Flammkuchen mit Lauch und Ziegenkäse läuft mir bereits jetzt wieder das Wasser im Mund zusammen. Doch auch ungewöhnliche und aufwendige Gerichte wie z.B. Topfen-Spekulatius-Knödel und Nougat-Parfait auf glasierten Mandarinen oder Buchteln mit Blaukraut und salzigen Schokoladenstreuseln werden angeboten.

Alle Rezepte sind sehr klar beschrieben und einfach umzusetzen. Die Garzeiten mussten wir teilweise etwas anpassen, was aber eventuell an unserem Herd liegen könnte. Viele Gerichte sind lecker angerichtet abgebildet und liefern mir neben einer 1:1 Vorlage Ideen für eigene Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Teller. Viele großformatige und appetitanregende Fotos, variantenreiche Dressings und ansprechende Süßspeisen vervollständigen dieses gelungene, schön und aufwendig gestaltete, 240 Seiten starke, und schwer in der Hand liegende Buch.

Andi Schweiger hat mit diesem Buch bei mir einen Volltreffer gelandet. Er überzeugt sowohl mit einfachen, als auch aufwendigeren und insbesondere raffinierten Gerichten, die gut umzusetzen sind und ein überaus leckeres Ergebnis liefern. Ich freue mich bereits jetzt auf die kommenden Jahreszeiten, in denen ich seine anderen Rezepte mit saisonalem Gemüse ausprobieren kann!
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