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am 8. Oktober 2013
Die 216-seitige Biografie von Sven Hannawald entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Ulrich Pramann. Das Buch besticht durch eine sehr hochwertige Aufmachung in Form von Hochglanzseiten, die sowohl viele sehr private Fotos als auch Schilderungen von Personen, die Sven Hannawald nahe stehen, enthalten.

Was speziell diese Biografie angeht, bin ich weder ein Fan von Sven Hannawald noch ein Fan des Skisports allgemein. Vielmehr hat mich in diesem Fall das Interesse an seiner Burn-Out-Krankheit dazu bewogen, dieses Buch zur Hand zu nehmen und zu erfahren, wie ein Mensch meines Alters, der noch dazu so im Rampenlicht steht, mit dieser Krankheit umgeht. Im Vorwort schreibt Hannawald, dass er bereits im Jahr 2001/2002 Buchangebote erhalten hat, die er jedoch ablehnte, weil ihm der Stoff zu dünn erschien. Erst nach seiner Erkrankung und deren erfolgreichen Bekämpfung, hielt er den Zeitpunkt für richtig, um anderen Menschen Mut zu machen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihm das in dieser Form gelingen wird, denn meiner Meinung nach büßt dieses Buch einen Großteil an Persönlichkeit ein. Um zeitgleich als Ratgeber fungieren zu können, hätte die Biografie viel mehr auf die Problematik und deren Bewältigung eingehen müssen. Hier wurde jedoch leider nur an der Oberfläche gekratzt. Eine Biografie, mit diesen Ansprüchen und an der Hannawald selbst maßgeblich beteiligt ist, setzt die Bereitschaft voraus, private und damit auch sehr intime Dinge, aus seinem Leben preiszugeben - quasi sein Innerstes nach außen zu kehren. Ich hatte jedoch beim Lesen ganz oft das Gefühl, dass Sven Hannawald einfach (noch) nicht bereit war, über seine Gefühle zu reden. Ein Großteil des Buches nimmt der Verlauf seiner Karriere ein. Es ist viel über das Skispringen an sich beschrieben: Trainingsabläufe, Sprungdokumentationen, die physikalischen Feinheiten beim Skispringen, die Entwicklung eines Sprungstils, der richtige Winkel usw.
All das sind für mich Dinge, die eher in ein Sachbuch direkt über das Skispringen gehören, als in eine Biografie.

Über den Menschen Sven Hannawald habe ich mehr in den kurzen Abschnitten erfahren, in denen Freunde, Trainer, Angehörige oder die Psychotherapeutin zu Wort kamen, als von den Autoren selber. Die für eine Biografie wirklich wichtigen Informationen werden leider nur kurz angeschnitten und wirken zum Ende hin sehr geballt - eher wie ein Zeitraffer. Während Sven Hannawald auf einer Seite noch mit seinem jungen Hund Achilles im Jahr 2005 abgebildet ist, von dem er selber sagt, dass dieser wieder Verantwortung und Freude in sein Leben gebracht hat, ist knapp 20 Seiten weiter ein Foto von ihm und seiner Lebenspartnerin Alena Gerber, zusammen mit deren Hund Dexter zu sehen. Kein Wort darüber, was aus Achilles geworden ist. Und auch Alena scheint ebenso aus dem Nichts aufgetaucht zu sein. Zwar wird noch darüber berichtet, dass Hannawald mit seiner damaligen Freundin Suska Schluss gemacht, während er in Therapie war, aber alles, was dazwischen geschehen ist, scheint ein Tabuthema zu sein. Am Ende der Biografie wird dem Leser noch ein Sohn präsentiert, von dem vorher nicht ein Wort erwähnt wurde. Ist dieser Teil seines Lebens so unwichtig, dass er nur am Schluss des Buches eher nebensächlich erwähnt wird?

Abschließend kann ich nur sagen: Wer Interesse an detaillierten Ausführungen zum Thema Skisport hat, ist mit diesem Buch bestens bedient. Wer jedoch mehr über den Menschen Sven Hannawald erfahren möchte, wird hier wohl eher enttäuscht sein. Mir fällt die Bewertung der Biografie sehr schwer, weil sie, wie bereits oben erwähnt, sehr hochwertig ist und viele interessante Fotos enthält. Auch habe mich beim Lesen ganz gut unterhalten gefühlt - aber die Anforderungen einer guten Biografie erfüllt dieses Buch leider nicht. Aus diesem Grund gibt es von mir drei Sterne.
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am 30. September 2013
Also für eine Biografie hatte ich eindeutig mehr erwartet! Mindestens die Hälfte des Buches besteht aus reiner Skisprungtheorie (Skisprunggeschichte, technische Erläuterungen zu verschiedenen Flughaltungen u.ä.), der Erläuterung ostdeutscher Sichtungspraktiken zur Auslese und Förderung der Sportkinder sowie zahlreichen Bildern. Wer skisprungbegeistert ist, ist hier einigermaßen gut bedient. Leider ist auch der Schreibstil nicht unbedingt leserfreundlich. Über die wenigen Schreibfehler sehe ich gern hinweg, wenn da nicht Vieles wiederholt würde, oft einzelne Worte, wohl um sie hervorzuheben. Die Widersprüche lassen erahnen, dass Sven Hannawld seln Buch wohl nur überflogen hat, sonst wären ihm diese doch aufgefallen? Zum Beispiel wird zu Anfang erwähnt, dass er, da seine Familie keinerlei Westkontakt hatte, in diesem Punkt keinerlei Schwierigkeiten hatte in den Jugendkader aufgenommen zu werden. Mehrere Seiten später dann wird erzählt, wie sein Vater beim Besuch dessen Bruders (dieser hatte rübergemacht!) in Kanada überlegte bei diesem zu bleiben und später seine Familie nachzuholen. Er überlegte es sich dann beim Gedanken an die sportliche Zukunft seines Sohnes anders. Wiederum mehrere Seiten weiter dann wird erwähnt, wie Sven Hannawald`s Vater direkt nach Maueröffnung in seinen Trabbant stieg um seine Verwandten in Westdeutschland zu besuchen...? Nun denn, kann mal passieren. Ich hatte gedacht mehr über den Menschen Sven Hannawald zu erfahren, aber da ist er sehr zurückhaltend. Seine Eltern und Trainer kommen zu Wort und beschreiben kurz, wie sie ihn wahrgenommen haben, das war es dann eigentlich auch schon. Über seine Erfahrungen zu Depression und Burnout sagt er recht wenig. In einem Interview beim NDR Fernsehen sah ich ihn kürzlich. Er erklärte, warum er das Buch geschrieben habe. Weil ihn immer wieder Leute angeschrieben und um Rat gefragt haben und er mit diesem Buch helfen wollte, aber zu finden ist in dem Buch davon leider sehr wenig. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil ich dachte, die Einleitung muss doch mal vorbei sein und jetzt muss das Buch doch endlich losgehen. Aber leider kam nichts! Der Hauptteil fehlt komplett. Plötzlich ist er in einer psychosomatischen Klinik (hier kommt seine Therapeutin kurz zu Wort) und das war es. Es geht ihm wieder gut. Die unpersönlichste Biografie, die ich je gelesen habe. Eine bloße Aneinanderreihung von Ereignissen aus dem Leben Sven Hannawald`s mit kurzen Kommentaren verschiedener Personen, manchmal sogar von ihm selbst ;-) Bei der Kürze des Buches hätte ich wohl auch nicht mehr erwarten sollen. Vielleicht hätte er sich einen Coautor, (dieser schrieb bisher u.a. Sportratgeber), mit mehr Erfahrung suchen sollen. Für mich ein Fehlkauf, schade.
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am 21. November 2013
Sven Hannawald nannte sein Buch Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben" und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut 200 Seiten und bis ca. Seite 160 berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, dem Training, dem Sport und seinen sportlichen Höhepunkten. Auch Wegbereiter - Eltern, frühere Trainer, Mitsportler - kommen zu Wort. Der nächste Abschnitt berichtet über seinen Burn-out und über die Zeit danach. Alles ist mit vielen Fotos - teils privat, teils aus der Öffentlichkeit - unterlegt. Das Ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und lässt sich gut lesen. Auch zur Geschichte des Skispringens gibt es einen Abschnitt, Erklärungen zu Training oder der Technik des Skispringens.
Trotzdem hat mich das Buch etwas enttäuscht. Ich hatte mir erhofft, mehr über den Menschen Hannawald zu erfahren. Natürlich kostet es viel Mut, über den eigenen Burn-out zu berichten. Aber da das alles schon durch die Presse ging, hat niemand Sven Hannawald gezwungen, dieses Buch zu veröffentlichen. Er tat es trotzdem. Gut gefallen hat mir, wie er beschreibt, in die Situation geraten zu sein. Das ist total nachvollziehbar (und teilweise erschreckend, weil man an sich selbst ähnliches erkennen kann) und seine Reaktionen sind verständlich. Leider bricht sich das dann im nächsten Abschnitt, denn über die eigentliche Zeit der Heilung" schreibt er nur wenige Seiten, seine Psychologin schreibt eher allgemeines (wobei ich verstehe, dass hier keine persönlichen Sachen genannt werden). Hier zieht er sich wieder dahin zurück, dass möglichst wenig in die Öffentlichkeit kommen soll. Für mich persönlich ist das verständlich - aber warum dann das Buch? Genau das ist für mich der Widerspruch, der sich durch das ganze Buch zieht.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Oktober 2013
Wie viele erfolgreiche Menschen hat Sven Hannawald nach seinen großartigen Erfolgen dem Druck der Öffentlichkeit und seinen eigenen Erwartungen nicht standgehalten. Seine Diagnose lautete Burnout. In seiner vorliegenden Biografie erzählt er von seinem langen Weg zum Erfolg, seinem tiefen Fall und welche Anstrengungen und Veränderungen nötig waren, um aus diesem Tal dauerhaft herauszufinden.

Er beginnt detailliert und passend tituliert mit dem Kapitel "Zwischen Himmel und Hölle", vom Moment seines größten Erfolges, und dem absoluten Tiefpunkt 841 Tage später, als er Hilfe in einer Klinik sucht. Dieser vielversprechende Einstieg mit zwei ganz prägnanten und sehr persönlich geschilderten Momenten seines Lebens verschafft mir als Leser einen Bezug zum Menschen Sven Hannawald und weckt hohe Erwartungen an den Rest seiner Geschichte, die sich - vorweg genommen - leider nicht ganz erfüllen. Seine Biografie startet anschließend im Kleinkindalter, schlüssig und nachvollziehbar ohne ausschweifend zu werden, ein Stil, der mir sehr zusagt. Leider bleibt er recht bald auf der Strecke und weicht vielen und ausführlichen Schilderungen des Sportförderungssystems der DDR, teilweise mit Zitaten damaliger Sportfunktionäre und ideologischen Auszügen aus Trainingstagebüchern. Dies bringt zwar den Zeitgeist während Hannawalds Jugend klar zum Ausdruck, doch er berichtet lediglich äußerst distanziert und fast schon emotionslos von diesen, durch lange Abwesenheit von zu Hause geprägten Jahre. Auch seine anschließende Umsiedelung in den Westen nach Hinterzarten und seine weitere Karriere sind sehr nüchtern und mit vielen fachlichen Informationen über Skispringen gespickt, und die Lektüre hat stellenweise die Züge eines Sachbuches. Persönlicher wird es erst in Interviews mit Familie, Freunden und Wegbegleitern und gegen Ende, als ich bei Hannawalds "Absturz", dem diagnostizierten Burnout und seiner Auseinandersetzung mit seiner Situation etwas mehr über ihn als Menschen erfahre. Hier gewährt er mir endlich einen kleinen, doch nachvollziehbaren Einblick in seine Gefühle und seine Psyche, seine Problematik, und seinen langen Weg zurück zu seiner Souveränität und zu einer neuen Herausforderung in seinem Leben. Jedoch bezweifele ich, dass diese kurze und meiner Meinung nach recht oberflächliche Ausführung seinem Anspruch gerecht wird, Menschen in ähnlichen Situationen Mut zu machen, wie er in seinem Vorwort betont.

Die gerade mal 200 Seiten umfassende Biografie ist einfach zu lesen und durch viele Teilabschnitte mit jeweils eigenen Überschriften innerhalb der einzelnen Kapitel geprägt. Was ich anfangs als angenehm und abwechslungsreich empfand, bremste zunehmend den Lesefluss und erweckte teilweise sogar einen abgehackten Eindruck ohne fließenden Übergang. Das Buch ist aufwändig gestaltet, ansprechend mit vielen Fotos aufgelockert, macht durch farbigen Druck auf Hochglanzpapier einen wertigen Eindruck und liegt schwer in der Hand. Ich mag derart gestaltete Biografien sehr gerne, da die Geschichte nicht nur trocken zu lesen ist, sondern anschaulich und bunt wird und ich mir ein realistisches Bild machen kann. Im vorliegenden Band drängt sich mir aber spätestens beim dritten Foto seiner Psychotherapeutin ein wenig der Verdacht auf, dass das Buch durch die vielen Fotos ein wenig dicker werden soll. Dieser Eindruck wird durch die vielen kleinen Abschnitte mit großer Überschrift und einem Absatz am Ende noch verstärkt.

Hannawalds Biografie ist interessant, aber sehr sachlich und streckenweise fast unpersönlich geschrieben, wobei mir der Fokus zu sehr auf den Sport gerichtet ist. Seine Persönlichkeit und der Anstoß dieses Buches, sein Umgang mit seinem Burnout und dessen Überwindung, treten dabei leider in den Hintergrund.
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am 8. Mai 2015
Sven Hannawald ist wohl der erfolgreichste Skispringer aller Zeiten, denn als bisher einzigem Springer gelang es ihm, alle vier Wettkämpfe der Vierschanzentournee zu gewinnen. Doch kurz danach ging es steil bergab mit ihm, seine Magersucht war offensichtlich und er beendete seine Karriere. Einige Zeit später gab er öffentlich bekannt, dass er an dem Burn-Out-Syndrom litt. Diese Biographie zeigt nun Stationen seines Lebens: Die Sport-Kindheit in der DDR, seinen Aufstieg, den Höhepunkt seiner Karriere und den Absturz, die Krankheit und wie er zurück in ein glückliches Leben fand.

Die Karriere von Sven Hannawald hatte ich damals selbst im Fernsehen mitverfolgt. Ich war deshalb gespannt auf dieses Buch. Allerdings wurde ich herbe enttäuscht. Teilweise fühlte ich mich in ein Lehrbuch über Skispringen versetzt. Obwohl ich ein bisschen Fernsehwissen über diese Sportart hatte, habe ich kaum ein Wort verstanden. Und die Geschichte von dem Abrutschen in die Krankheit und sein Weg dort wieder hinaus, fällt äußerst kurz aus und ist voller Widersprüche. Freundinnen und (Therapie-)Hunde wechseln, ohne dass Gründe hierfür genannt werden. Angeblich nicht existente Westkontakte werden später reihenweise aufgezählt.

Insgesamt fand ich es eine recht leblose, distanzierte Aufzählung von einzelnen Stationen im Leben des Sven Hannawald. Von dem eigentlichen Hauptthema, nämlich der Krankheit und der Bewältigung derselben, wird kaum etwas erzählt. Genauso habe ich irgendwelche persönlichen Gedanken oder Erinnerungen vermisst.

Fazit: Thema verfehlt, nicht unbedingt lesenswert.
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am 1. Dezember 2014
Der Mann Sven Hannawald war für mich schon immer ein Buch mit sieben Siegeln. Sehr introvertiert ist der Held von damals, einer, der nicht gern etwas über sich preiszugeben scheint. Umso mehr Interesse hatte ich an seiner Biografie. Insbesondere die Aspekte seines Burn-Outs haben mich interessiert.
Man erfährt einiges über seine Entwicklung zum Spitzensportler. Seine Erzählungen sind interessant und der Einblick in den Skisport ist spannend.
Leider musste ich an diesem Punkt irgendwann feststellen, dass sich Sven Hannawald auch hauptsächlich auf die Erzählungen aus seiner Karriere beschränkt hat. Über ihn persönlich wird auch hier nicht viel preisgegeben. Das kann ich verstehen, wenn dies nicht eine Biografie mit Schwerpunkt auf eine psychische Erkrankung wäre.
So bekommt man nur einen guten Blick in das Skispringen und der Rest ist eher die Zierde. Schade!
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am 23. September 2013
Hab mich schon n bisschen auf das Buch gefreut, weils ja groß angekündigt war, bissel was von Sven Hannawald zu erfahren, Dinge zu erfahren die nicht mal seine Freundin so intensiv wusste, wie sie im Interview gesagt hat. Ich hab damals als seine große Zeit war auch immer Skispringen geschaut und auch seine Geschichte in der Presse verfolgt. Nunja ich muss sagen ich bin doch ziemlich enttäuscht. In dem Buch erfährt man nichts, was man nicht schon wusste weil es irgendwann mal durch die Presse gegangen ist. Also privates gleich null. Sven Hannawald ist irgendwie nur eine Randfigur in dem buch denn am meisten geht es halt doch um den Sport ansich. Was wird Trainiert, wie wird Trainiert, welches Material ist gut, wie sind die Materialmaße, welche Regeln herrschen usw usw. Und immer wieder irgendwelche Kapitel von Personen die Sven kennen und ihn dann beschreiben. Auch nix neues, auch Dinge die man schon über ihn wusste. Mich hats dann irgendwann nicht mehr interessiert, habs nur zuende gelesen weils nicht viele Seiten hat. Für den Preis echt nicht empfehlenswert.
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am 12. September 2013
Das Buch ist anderes.
Keine Lobhudelei auf sich selber.
Aber auch anders als erwartet....

Ich dachte es ist ein Rückblick auf den Beginn seiner sportlichen Ausbildung als Skispringer bis zum Ende seiner Karriere als Skispringer. Also eine Biografie....

Es sind eigentlich zwei Bücher, sein Leben und ein Sachbuch über das Skispringen/Fliegen.
Einerseits ist es gut Erklärungen zu verschiedenen Bereichen zu erhalten andererseits ist es , für mich, auch störend und manche Dinge brauchen keine Erklärung.

Ich habe die grauen Seite, dass sind diese mit Erklärungen über den Sport und Burn Out bzw. wo andere über Sven Hannawald berichten schnell links liegen gelassen.
Sie haben mich einfach beim lesen gestört. Ich habe sie im Anschluss gelesen.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Doch dann driftet es leider ins oberflächliche ab. Manchmal wirk es streckenweise langweilig.
Ich habe wahrlich kein Tagebuch erwartet, wie er wann was erlebt hat, doch etwas mehr Persönlichkeit wäre wünschenswert gewesen..

Die Zeit nach der Reha, verfliegt einfach. Gerne hätte ich mehr erfahren wie die Therapeuten mit ihm gearbeitet hätten, die Sicht der Psychologen.

Mir fehlt der private Sven Hannawald in diesem Buch, um den es eigentlich geht. Hier wird die Anfangszeit in der DDR, die sicherlich nicht einfach war, ausführlich beschrieben. Dann der Wechsel in den Schwarzwald. Es geht immer um den Sport, selten wie der private Sven empfindet.

Es wird beschrieben wie er Erfolg kommt, das Highlight der Vierschanzentournee und dann der langsame aber irgendwie erwartete Absturz.
Kurz wird etwas von seiner Freundin erzählt, knall auf Fall die Trennung, jetzt verliebt, es wird von Hochzeit gesprochen und plötzlich taucht der 2006 geborene Sohn auf. Es fehlt soviel.

Diese Buch ist eine Mischung aus etwas, Sven Hannawald und einem Sportsachbuch. Eine Biografie habe ich mir persönlicher Vorgestellt.
Für Menschen die an einem Burn-out-Sydrom leiden um an seinem Beispiel vielleicht Hilfe oder Anregungen für sich zu erhalten ist es , aus meiner Sicht, nicht geeignet.

Sven Hannawald war sicherlich nicht bereit, mehr privates oder persönliches zu veröffentlichen.

Schade, ich habe mir von diesem Buch wesentlich mehr erwartet.
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am 7. September 2013
Heute möchte ich Sven Hannawalds Biographie "Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben" vorstellen.

Ich muss zugeben, dass ich Skispringen und die Wettkämpfe dazu schon immer nur am Rande verfolge. Natürlich habe ich aber mitbekommen, dass Sven Hannawald ab 2000 enorm erfolgreich war und auch seinen Rückzug 2004 aus dem Leistungssport wegen einer Burn-out-Erkrankung. Da ich gerne (Auto)Biographien lese und mir Sven Hannawald in den letzten Wochen beim Fernsehen positiv aufgefallen ist - unter anderem in den Shows "Mein Mann kann - Promispecial" zusammen mit seiner sehr sympathischen Lebensgefärtin und bei "Schlag den Star" - war ich nun doch neugierig auf diese Neuerscheinung. Mittlerweile sind ja viele Fälle von Leistungssportlern bekannt, die mit Burn-out und Depressionen zu kämpfen haben oder hatten und ich denke, dass es wichtig ist auch aufzuzeigen, dass der große Leistungsdruck unter dem Spitzensportler stehen sehr gefährlich sein kann.

Das 216 seitige Buch des 39 jährigen Sportlers liest sich sehr gut und flüssig. Zudem ist es auch sehr kurzweilig, da direkt viele verschiedene Lebensabschnitte angesprochen werden wie der sportliche Erfolg und auch der Burnout bis zurück zur Kindheit des Sportlers. Gespickt sind die Seiten mit vielen Fotos und mir gefällt auch gut, dass zum Beispiel auch die Mutter von Sven Hannawald zu Wort kommt sowie unter anderem auch seine Therapeutin und (frühere) Trainer, Kollegen u.s.w. Wer auch neugierig geworden ist und einen Einblick in das Leben des Sportlers bekommen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Zwar dachte ich vor dem Lesen, dass ca. 200 Seiten inklusive vieler Bilder relativ wenig für eine Biographie sind, aber man bekommt wirklich viele Informationen und das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Daher von mir in 5 Sterne für ein absolut gelungenes Werk und ich freue mich wirklich, dass Sven Hannawald den Eindruck macht, dass er wieder mitten im Leben steht und es im wieder gut geht.
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am 6. Oktober 2013
Ich mochte Sven Hannawald damals sehr und es hat mich berührt, als er dann "abstürzte" und daher habe ich mit Interesse verfolgt, wie es ihm geht, als er nach dem "Absturz" wieder in die Öffentlichkeit trat und in Talkshows und ähnlichem über sein Schicksal sprach. Von diesem Buch hatte ich eher erwartet, dass es das Thema Burnout stärker beleuchtet. Für meinen Geschmack enthält es allerdings zu viele und zu detaillierte Beschreibungen über das Skispringen, die Technik, über die sportliche Entwicklung in der DDR, etc. Auch der Schreibstil ist mir zu .... aufzählend....

Wenn ich mich auch sehr freue, dass es Sven Hannawald wieder gut geht und er sowohl privat als auch beruflich das gefunden hat, was ihn glücklich macht und erfüllt, muss ich leider sagen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat.

Aber ich wünsch ihm natürlich weiterhin alles Gute!!!!
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