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Kundenrezensionen

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am 4. Januar 2014
Der von den Autoren verwendete Effekt ist in den Ausdauersportarten unter dem Terminus "Toter Punkt" bzw. "Ast" schon lange bekannt. Der in der Leber gespeicherte Zucker ist aufgebraucht, der Stoffwechsel wird auf Fettverbrennung umgeschaltet. Im Ausdauersport versucht man diesen Zeitpunkt natürlich so weit wie möglich hinauszuzögern bzw. die Auswirkungen zu minimieren. Hier wird der Effekt durch ein intensives Training provoziert. Er tritt auch bei anderen Diäten auf, nur dauert es dort viel länger.

Wie auch bereits von anderen Rezensenten erwähnt, ist es für einen Normalsterblichen praktisch unmöglich in 24h 1.2kg an Fett zu verlieren. Realistischer ist 1/4, also 0.3kg. Tatsächlich wäre der Abbau von 1.2kg Fett innerhalb eines Tages ziemlich ungesund. Es würde u.A. der Harnsäure Spiegel im Blut stark ansteigen und bei empfindlichen Personen eine Gichtattacke auslösen. Mein Selbstversuch ergab minus 1kg Körpergewicht. Das ist aber mit Sicherheit primär Wasser.

Das Intensivtraining hat mir großen Spass gemacht: Es war 1h flottes Walking (Laufen war mir wegen des gefrorenen Bodens zu gefährlich) im Waldviertler-Hochland (dort geht es aufi-obi), 1h Intervalltraining am Hometrainer (12x jeweils 3min hohe Intensität, 2min geringe) plus Krafttraining (der Frauenzirkel aus dem unten erwähnten HIT-Fit Buch). Nach so einem Training regeneriert man üblicher Weise den Körper so gut wie möglich. Bei dieser Diät wird er aber nun für weitere 24h im Fettabbau Bereich gehalten und somit gequält. Beim leichten Training am nächsten Tag: 30min möglichst ebenes Walken, 45min Hometrainer mit mittlerer Intensivität (das Krafttraining wurde natürlich gestrichen) habe ich mich schon gequält. Das war nicht mehr lustig.
Am Speiseplan stand: 1. Tag nach dem Intensivtraining: Omlette mit 4 Eiern, frisch geernteter Asia-Gemüse-Salat. 2. Tag: Frühstück 1 dünne Scheibe selbstgebackenes Roggenbrot mit 100g geräucherter Lachs. Mittags: Fischsuppe, Rote Rübe Asia-Gemüse Salat. Abends: Wie Frühstück plus Asia-Salat. Dazu noch reichlich ungesüßter grüner Tee und Wasser.
Ich habe mich am 2. Tag nicht sehr wohl gefühlt. Fettverbrennung ist ein Notprogramm, dass der Körper so schnell wie möglich beenden will. Normaler Weise habe ich nach einem intensiven Training ein wohliges Gefühl der Müdigkeit.

Nach intensivem Training kommt es zur Anreicherung von Leukozyten und einer allgemeinen Aktivierung des Immunsystems. Durch intensives Training werden u.A. Muskelfasern geschädigt. Die Immunabwehr sorgt für die möglichst rasche Reparatur. Bei optimaler Regeneration ist dieser Prozess in 2 Tagen abgeschlossen. Ich kenne keine Details, was in diesem Fall geschieht. Den Körper im Fettabbau Bereich halten ist jedoch mit Sicherheit keine optimale Regeneration. Möglicher Weise ist die Diät aus diesem Grund sogar schädlich.

Entgegen der Ankündigung ist es keine 24h Diät (die gibts auch nicht). Man muss sie über einige Wochen hinweg wiederholen um den gewünschten Effekt zu erreichen. Ich habe das nicht vorgehabt, würde es wegen des Leidensdruckes am 2.Tag wohl auch nicht schaffen. Ich bin ziemlich sicher, dass 90% spätestens nach der 3. Woche w.o. geben.

Sport sollte primär Spass bzw. Lust machen. Als angenehmer Nebeneffekt sollte er die Fitness steigern. Diese Diät erfüllt keines dieser Kriterien. Für die Erhöhung der Fitness sind die Abstände zwischen den intensiven Trainingseinheiten zu groß. Die sogenannte Superkompensation (der Körper hat sich von den Anstrengungen auf einem höheren Leistungsniveau erholt) tritt nach ca. 3 Tagen ein. Es ist optimal an diesem Punkt neuerlich intensiv zu trainieren. Man startet von einem höheren Punkt weg. Nach einer Woche ist die Superkompensation weitgehend weg. Man startet jede Woche vom gleichen Niveau und es geht langfristig punkto Fitness nix weiter. Zu häufiges intensives Training führt sogar zu einem Leistungsabbau ("ausgebrannt" bzw. "übertrainiert").

Meiner Meinung nach ist ein Programm mit 2x in der Woche intensiv trainieren und sich dazwischen ausgewogen Ernähren sowohl punkto Spass, Fitness aber auch langfristiger Gewichtsabnahme wesentlich besser. Aber das wäre nicht der neueste Diätschrei, sondern banales Training. Ein relativ brauchbares Buch dafür ist:
Prof. DDr. J.Gießing: HIT-Fitness: HochIntensitätsTraining (sic!).
Siehe auch meine Rezension zu diesem Buch. Man sollte sich vom martialischen Bodybuilder auf der Titelseite nicht abschrecken lassen. Das Buch ist auch für Frauen geeignet. Ich mache sogar lieber den Frauenzirkel, weil er mehr Muskelgruppen anspricht.

Nachtrag: 16. Jänner 2014. Auf die obige Besprechung hat mir Achim Sam eine Mail geschickt. Es hat sich
ein netter EMail-Austausch entwickelt. Ich habe Prof. Michael Hamm 6 Fragen gestellt, die dieser beantwortet hat.

Frage 1: Wie kann man in 24h bis zu 1.2kg Fett verbrauchen ohne einen Ironmann zu absolvieren?
Antwort: Ich hatte Ihnen ja schon geschildert, dass es sich nicht um 1,2 Kilo Fett, sondern um circa 470 Gramm handelt. Der Unterschied ist, dass wir im Gegensatz zu anderen Diätformen eine enorm hohe Fettverbrennung erreichen und die Muskulatur gleichzeitig bestmöglich geschont wird. Das ist z. B. beim totalen Fasten, herkömmlichen Crashdiäten und Nulldiäten nicht der Fall. Hierbei wird in den ersten Tagen intensiv Muskulatur abgebaut - laut Ditschuneit, H. et al., bis zu 75 Gramm pro Tag. Das ist eine enorm hohe Menge, die unweigerlich den Jojo-Effekt mit sich bringt. Durch den hohen Muskelabbau wird auch gleichzeitig die Stickstoffausscheidung massiv erhöht und die Nieren belastet. Trotz hoher Belastung tritt dieser Effekt mit unserer Methode durch die Proteinsubstitution nicht ein - das ergaben die spiroergometrischen Untersuchungen anhand des RQ-Wertes an der Universität Freiburg. Die Fettverbrennungsrate lag bei den Probanden bei bis zu 85 Prozent bei gleichzeitig vernachlässigbaren Proteinverbrennungsraten. Die Gesamtenergiereduktion lag am Tag nach den Untersuchungen bei durchschnittlich 2 Kilokalorien.

Frage 2: In Fett ist ein Cocktail von Substanzen gespeichert. Beim Abbau von 1.2kg würde der erst ins Blut gehen und dann ausgeschieden werden. Stellt das nicht eine erhebliche gesundheitliche Belastung da? Könnten dafür anfällige Personen nicht einen Gichtanfall bekommen?
Antwort: Auch hier muss zuächst die Menge des Fettanteils von 1,2 auf circa 470 Gramm kalibriert werden. Aus den Erfahrungen beim Fasten ist bekannt, dass es zu einem Anstieg der freien Fettsäuren und Ketonkörper im Serum kommt. Von praktischer Bedeutung ist dabei das Verhalten der Harnsäurekonzentration im Serum. Da die Fähigkeit der Niere zur Harnsäureausscheidung bedingt durch die Ausscheidung von Ketonkörper offenbar gehemmt wird, kommt es zu einem Harnsäureanstieg im Blut. Dieser kann bei vorbestehender Anlage zur Gicht zum Gichtanfall führen. Nun kann man die 24-Stunden-Diät wie beschrieben, weder von der Methode noch Anwendungsdauer mit dem totalen Fasten vergleichen. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es innerhalb des begrenzten Anwendungszeitraums zu derartigen Problemen kommt.

Frage 3: Nach intensiven Training kommt es zur Erhöhung der Leuktozyten und einer allgemeinen Aktivierung des Immunsystems. Wird dieser Prozess nicht durch den Fettstoffwechsel (erheblich) gestört. Gibt es Untersuchungen, die diesen Prozess bei optimaler Regeneration und bei der Diät vergleichen?
Antwort: Dieses beschriebene Phänomen haben wir nicht konkret untersucht. Aber auch hier besteht die Kurzfristigkeit zur Diskussion. Gerade was mögliche gesundheitliche Nachteile betrifft, ist ja das Intervallprinzip (in Form einer kurzfristigen Intervention wie unsere 24-Stunden-Diät) weniger risikobelastet als eine dauerhafte Anwendung wie eine konstant strenge Kalorieneinschränkung.

Frage 4: Gibt es Untersuchungen über die Lanzeitwirkung der Diät. Ich würde die Drop-Out Rate pro Runde auf 50% schätzen. Mehr als 4 Wochen werden das nur die Willensstärksten durchhalten. Bei denen funktioniert aber auch alles andere.
Frage 5: Gibt es Untersuchungen zur Steigerung der Fitness. Meines Erachtens ist der Intervall zwischen den Einheiten zu lang.
Antwort: Fragen 4 und 5 hängen zusammen. Unser Konzept beruht auf einer kurzfristigen Gewichtsreduktion im Bereich von 1-2 kg mit möglichst hohem Fettanteil ohne die Nachteile einer Crashdiät mit der Gefahr des Jo-Jo-Effekts. Der so erzielte Erfolg wird bei vielen Anwendern eher dazu führen, das Erreichte zu halten oder durch Anwendung unserer vielen praktischen Hinweise im Buch sogar noch weiter abzunehmen. Die 24-Stunden-Diät ist ein Startschuss im Sinne eines Einstiegs in ein vernünftiges andauerndes Gewichtsmanagement oder eine "Wiedergutmachungsmöglichkeit" bei gelegentlichen und noch rechtzeitg beherrschbaren Gewichtszunahmen. Die Erfahrung der Anwender zeigt jedoch, dass nichts mehr motiviert als ein hoher Einstiegserfog - wir müssen die Teilnehmer oftmals sogar bremsen, die Regenerationstage einzuhalten und nicht gleich wieder den nächsten Diättag einzuschalten. Wir arbeiten hier auch mit dem Ansatz aus der Ernährungspsychologie, dass in den Diättagen nur Verbote verboten sind. Es ist kaum nachvollziehbar aber durch diese Legitimation schaltet wir das Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln wie Süßigkeiten, die berüchtigte Currywurst oder oder oder bei vielen Anwender quasi aus. Diesen Effekt haben wir in den vergangenen drei Jahren in der Praxisanwendung immer wieder beobachtet. Auch unsere langjährige Erfahrung in der Ernährungsberatung zeigt uns, dass man mit Verboten eine Kontraproduktive verursacht.
Noch eine Ergänzung zu Punkt Nr. 5: Bei der Erstellung der Trainingspläne haben wir uns weitgehend auf den Rat der Sportwissenschaftler und Sportmediziner Elmar Trunz Carlisi und Prof. Dr. Aloys Berg verlassen. Die Praxis zeigt auch hier wiederum, dass unsere Leser nach der Anwendung schon erschöpft sind und die Regenerationsdauer schon 2-3 Tage andauern kann. Die Phase der Erholung ist natürlich sehr individuell unterschiedlich und von mehreren Faktoren abhängig. In der Regel gilt: Je größer der Umfang und je höher die Intensität, desto länger braucht der Körper, um sich zu erholen. zum anderen haben die verschiedenen Energiespeicher auch verschiedene Nachladezeiten. Für uns sind die Glykogenvorräte in der Muskulatur entscheident, da diese während der Diät geleert werden sollen. Dementsprechend die Zeit, die notwendig ist für deren Wiederauffüllung. Diese beträgt 12 bis 24 Stunden, bei Anfängern sogar zwei bis drei Tage (also das Intervall, das wir als `Schonzeit` bei Untrainierten empfehlen). Wurde der Elektrolyt- und Hormonhaushalt durch die Belastung stark beansprucht oder die Muskulatur in Mitleidenschaft gezogen, beträgt die Regenerationsdauer mindestens fünf bis sieben Tage. Wir gehen also davon aus, dass man die Trainingshäufigkeit nicht erhöhen sollte und der Superkompensationspeak mit Sicherheit nicht bei allen aber bei vielen bei einer etwas längeren Regenerationspause richtig gesetzt ist. Wir wollten die Leser natürlich auch nicht Überlasten und ggf. gesundheitliche Beeinträchtigungen wie z. B. Gelenkbeschwerden provozieren.

Frage 6: Gibt es - langfristige - Vergleiche mit anderen Methoden die ohne Diät auskommen? Einfach Sport machen und sich halbwegs vernünftig ernähren. Eine interessante Paarung wäre Die HIT-Fitness Methode von Prof. Gießing.
Prof. DDr. J.Gießing: HIT-Fitness: HochIntensitätsTraining
Anmerkung: Generell halte ich von geplantem Training für Hobbysportler nichts. Es muss einem Spass machen. Wenns draussen schön ist, eine Runde mit dem Hund. Wenn selbst der Hund nicht mehr nach draussen will, dann halt Krafttraining.
Anwort: Nein, lieber Herr Dr. Donninger, die gibt es bisweilen leider noch nicht. Auch wir sind der Ansicht, dass es ideal wäre, wenn man einfach Sport treibt und seine Ernährung vernünftig umstellt. Da sind wir völlig d`accord. Allerdings stellt dies auch leider die größte Herausforderung dar. Wie bereits geschrieben ist für den Menschen nichts schwieriger als eine Veränderung. Und wenn es um eine solche Prägung wie mit unserem guten Essen geht, dann wird es gleich doppelt schwer. Außerem sind wir Menschen auf Energieerhalt und nicht auf Energieverbrauch getrimmt. Innerlich zieht es uns also lieber rein in die Höhle auf die warme Couch als raus in den nasskalten Winter, der zu allem Überfluss auch noch kein richtiger Winter ist. Entscheident ist, dass man Menschen motiviert zu einem Lifestyle ganz nach Ihrem Sinne - wo Sport Spass macht, nämlich draußen. Aber wie kriegt man sie da hin? Mit einem großen Einstiegserfolg. Unser Credo lautet immer: nichts ist motivierender als ein hoher Einstiegserfolg. Wenn meine Waage nach einer sehr restriktiven Diät, wo ich mich mir alles Liebgewonnene abgewöhnen muss, nach einer Woche lediglich 500 Gramm weniger anzeigt, bin ich längst nicht so motiviert und erfolgshungrig, als wenn dort sagen wir mal drei Kilo weniger angezeigt werden. Uns schreiben Menschen an, die sich bedanken, dass wir sie wieder auf die Spur bzw. zum Sport gebracht haben - auch wenn das Programm hart sei aber der große Erfolg würde sie antreiben. Das freut uns ungemein. Und so schließt sich auch letztendlich der Kreis zu Ihrer Idealvorstellung, dass Sport Spass macht und keine Qual sein muss.

Die Methode von Herrn Prof. Gießing ist wie gesagt top. Allerdings würden wir empfehlen, diese zwischen den Diättagen - vorausgesetzt die Regenerationszeit ist entsprechend ausreichend - einzufügen. Denn Durch das HIT-Training werden qualitativ und schnell Muskeln aufgebaut, die wiederum den Grundumsatz dauerhaft erhöhen. In der Katabolen Phase, also während der Diät ist ein Muskelaufbau so gut wie unmöglich - hier liegt das Augenmerk darin, die Muskeln höchstmöglich zu erhalten. Wir setzen auch ganz bewusst das Intervalltraining ein um zum einen die Kohlenhydratspeicher zu entleeren und zum anderen, weil sich dadurch die Hunger-/Sättigungshormone regulieren - soll heißen, dass man durch ein intensives Intervalltraining weniger Hunger verspürt als wenn man sich sehr moderart und ausdauernd bewegt. Außerdem wird der Energieumsatz wesentlich erhöht.

P.S.: Ich habe die ursprüngliche Bewertung von 3 auf 4 Punkte erhöht, weil ich die Reaktion der Autoren sehr souverän finde.
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am 25. Oktober 2013
Ich habe die 24STUNDENDIÄT ausprobiert. Hier mein Erfahrungsbericht, den ich auf Facebook bei der 24STUNDENDIÄT gepostet habe. Da das meine erste "richtige" Diät war, habe ich nicht so viele Vergleiche ...

Vor Tag 1

Wie so oft ist es nur eine angebliche Kleinigkeit, die dass Fass zum Überlaufen bringt. Bei mir war es eins der letzten Partyfotos – mit elegantem Doppelkinn und irgendwie doch erkennbarer Hüftspeckrolle – und der „Sprint“ zur U-Bahn, um mir dort angekommen, die Seele aus dem Leib zu husten. Und dabei bin ich doch erst 40 (was ja die neue 30 ist) und so junggeblieben! Dachte ich zu mindestens ... und als dann beim Shoppen partout keine Winterhose passen wollte, stand ich knietief im Wasser. Das Fass war mehr als übergelaufen. Okay. Schluss aus. Da muss sich was ändern! Bis 30 konnte ich einfach 2-3 Tage nichts essen und hatte 2 kg weniger. Das funktioniert so leider nicht mehr. Außerdem reden wir hier nicht über 2 sondern eher 10 kg zu viel.

Auf dem Weg zur Arbeit, ich bin Berater in einer Werbeagentur, fiel der Groschen. Wenn das Gute liegt so nah ... Unter anderem betreue ich das Produkt 24STUNDENDIÄT und dort versprechen wir doch 2kg in 24 Stunden. Und was liegt da näher, als genau jetzt mal das Produkt zu testen. Natürlich ohne es dem Kunden gleich auf die Nase zu binden (Sorry, Achim!). Also gleich mal den letzten Ausdruck des E-Books geschnappt und abends mit ins Bett genommen und gelesen und gelesen und gelesen. Okaaay, das mit dem Sport klingt erst mal etwas heftig, aber einmal schuften, um den Kohlehydratspeicher zu leeren, muss ja wohl drin sein. Und am nächsten Tag gleich nochmal? Gut, das funktioniert nur am Wochenende. Es ist Mittwoch. Donnerstag auf die Waage und gut zu merkende 75 kg.

Tag 1

Heute ist Freitag und seit gestern bereite ich mich seelisch und moralisch auf heute vor. Nach der Lektüre des E-Books wusste ich ja, dass ich heute Abend den Kohlehydratspeicher leeren muss. Ergo erst gar nicht so viele Kohlehydrate zu mir nehmen. gab es wie meistens das Existenzialistenfrühstück – Kaffee, Zigarette, Morgenmagazin. Gegen 10 Uhr einen Becher Buttermilch (nicht so richtig lecker ...), zum Mittag 3 Scheiben Vollkornbrot mit rohem Schinken und so 16 Uhr einen Teller Obst. Dazu unter ständigem Selbstermahnen 2 Kannen Wasser. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Als ich dann 19 Uhr von der Arbeit zu Hause war, wusste ich auch endlich, wie ich die Leerung vornehmen kann. Fahrrad fahren kam nicht in Frage, da ich seit ein paar Wochen kein Fahrrad mehr habe – häng nie Dein Herz an materielle Dinge, wenn Du in der Hamburger Schanze lebst. Skaten ist auch schwierig, wenn man keine Rollschuhe hat und nicht weiß, ob sich solch eine Investition lohnt. Auf einen Stepper in einem Fitnessstudio? Och nö ... so in der Öffentlichkeit ... mit Sportsachen, die echte Sportler nur den Kopf schütteln lassen. Und joggen kam schon gar nicht in Frage. Nach 500 m wäre wahrscheinlich der erste Passant stehen geblieben und hätte ob meiner Atmung und roten Kopfes versucht, mich medizinisch zu versorgen.

Ich hatte ja ein WII-Bord, das ziemlich eingestaubt unter dem Fernseher vor sich hin gammelte. Und zum Kauf des Bords gab es ja WII Fitness dazu. Also rein in die 80-Jahre-Sportklamotten und Spiel gestartet. Erst 30 Minuten „freies Steppen“ – rauf aufs Bord, runter vom Bord – und danach noch 30 Minuten „freies Jogging“ – einfach auf der Stelle laufen. Boah ... Schweiß gebadet und komplett aus der Puste stand ich japsend am offenen Fenster und sagte mir, wenn der Speicher jetzt nicht leer ist, dann weiß ich auch nicht. Nachdem ich mich beruhigt und wieder getrocknet und bei Atem war, ging’s ab in die Küche zum Pulver shaken. Ich habe es einerseits nicht auf die Reihe bekommen, adäquate Lebensmittel für eine eiweißreiche Mahlzeit zu besorgen und andererseits wollte ich ja auch das Produkt testen. Der Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber erinnerte mich an Haferflocken und Kindheit. Kein so schlechter Geschmack. Kurz darauf fielen mir auch schon die Augen zu und da man ja mindestens 7,5 Stunden schlafen soll, begrüßte ich mein Bett mit offenen Armen.

Tag 2

Samstagmorgen 9 Uhr wachte ich auf und war voller Elan, diesen zweiten Tag zu einem 24STUNDENDIÄT-Tag zu machen. Zum Frühstück gab’s den nächsten Shake. Im Gegensatz zum Abend vorher, als ich das Pulver mit Wasser zubereitete, nahm ich jetzt 0,8%ige kalte Milch. Schmeckte viel besser und brachte zusätzlich ein Kalzium-ist-wichtig-Gefühl. Dazu 2 Tassen Kaffee schwarz.

Gegen 11 Uhr ging’s noch mal für ne halbe Stunde auf das Bord und danach zu Fuß zum Einkaufen inklusive großer zügiger Umwege. Mittags gab es ein leckeres Steak mit grünem Salat. Und zwischendurch immer wieder eine Tasse grünen Tee mit Zitrone. Alles Fatburner ☺ am späten Nachmittag gönnte ich mir eine Runde Obst – 1 Apfel, 1 Orange und die letzten bezahlbaren Blaubeeren des Jahres. Und übrigens fühlte ich mich den ganzen Tag wohl und hatte dieses gute Gefühl irgendwas irgendwen besiegt zu haben.

Zum Abendbrot gab es dann noch einen Shake und eine bunte Sendung ohne Bier und Schokolade. Die Waage lockte mich zwar schon, aber: nüchtern am Morgen und die Waage macht weniger Sorgen. Um 23 Uhr ging’s wieder ab ins Bett und die Spannung auf die tatsächliche Gewichtsabnahme ließ mich erst nicht einschlafen.

Tag 3+

Als ich Sonntag aufstand, fühlte ich mich schon irgendwie leichter. Nachdem ich fix im Bad war, stellte ich mich auf die Waage und sah erstaunt auf die Anzeige. 72,8. Okay, 2,2 kg weniger. Nicht schlecht ☺ das hätte ich dann doch nicht erwartet! Und bevor ich es selber merkte, stand ich beim Tatort auf dem Bord und hatte ein fettes Grinsen im Gesicht.

Jetzt hatte mich der „Ehrgeiz“ gepackt. Da geht doch noch mehr. Vielleicht ist es jetzt genau der richtige Zeitpunkt dran zu bleiben?! Ich habe genau das getan. Mittlerweile seit 8 Wochen – keinen Zucker (außer es ist Fruchtzucker), kaum Alkohol, Vollkornprodukte, 3 Teile Gemüse/2 Teile Obst und 2 Liter Tee am Tag. Einmal wöchentlich bin ich mittlerweile zum 8. Mal beim Aqua Bodystyling, steige immer Treppen (ich arbeite im 5. Stock ...) und am Wochenende jogge ich eine halbe Stunde im Park. Macht leider immer noch keinen Spaß, aber gibt ein gutes Gefühl. Und unter der Woche immer mal wieder aufs Bord und dabei auf den Fernseher geschaut.

Seit einer Woche zeigt die Waage 65,x kg an und pendelt sich langsam auf die 65 kg ein. 10 kg in 8 Wochen! Ich drücke die Daumen, dass aus den 8 Wochen 8 Jahre werden. Denn im Großen und Ganzen ist es gar nicht so schlimm, und ich sündige auch immer mal wieder, aber in Maßen. Ich fühl mich einfach besser und das ist gut so. Und demnächst werden neue Klamotten geshoppt.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2013
Das Konzept ist ziemlich einfach: Sich am Vorabend des eigentlichen Diättages, nur ein leichtes, eiweißreiches, kohlenhydratarmes Abendessen genehmigen, und sich dann mit einer Ausdauersportart (Crosstrainer, Joggen, Schwimmen, Radfahren, Stepper) 45-120 Minuten(je nach Fitness-Level, von der Couch-Potato bis zum Extrem-Hobby-Sportler) im Intervall so richtig auspowern, am nächsten Morgen dann noch einmal eine entspanntere, kürzere Trainingseinheit absolvieren, bei dem man sich nicht übernehmen sollte. Am Diättag maximal 1000(Frauen)-1200(Männer) Kalorien zu sich nehmen, durch eiweissreiche, kohlenhydratarme Kost.

Dass das wirkt, ist keine besonders bahnbrechende Erkenntnis. Es ist schon lange bekannt, dass 1-2 Fastentage in der Woche (aber nicht hintereinander) wirklich auf Dauer helfen, abzunehmen, da der Jojo-Effekt ausbleibt(vorrausgesetzt, man isst hinterher nicht das doppelte), da der Körper seinen Stoffwechsel bei nur einem Tag Diät nicht runterschraubt. Achim Sam & co haben gemacht, worauf jeder andere denkende Mensch auch kommen könnte: Aus diesem einen Tag das maximal-mögliche an Gewichtsabnahme möglich zu machen, indem man ein intensives fettverbrennendes Training mit einem proteinreichen Diättag verbindet.

Das Buch hat ca 217 Seiten und wiegt über 900g, durch das dicke, schwere, gebleichte Papier. Ein wahres Schwergewicht! Der eigentliche Text-Inhalt ließe sich auf 3-4 DINA4-Seiten zusammenfassen, wobei man durch Kürzung, wie der Vorworte und mancher Phrasen auch noch auf sehr viel weniger kürzen könnte. Wie kommt es, dass soviele Seiten mit letztendlich so wenig Inhalt daherkommen?? Hier wurde mit großer Schrift, und vielen, seitenfüllenden Fotos gearbeitet- was im Maße ja auch noch attraktiv sein könnte, wurde mir mit jeder Seite aufdringlicher. Ein "Bilderbuch für große", wie der Rezensent Plinius es sagte, finde ich sehr treffend. Während ich den Autoren auf dem Cover noch sympathisch fand, schwand meine Symphatie mit jedem Foto von Sam auf jeder weiteren Seite zusehends. Pure Selbstinszenierung: Beim Zählen kam ich auf allein 99 Fotos nur vom Autoren (ohne Cover, die anderen Fotos ohne ihn noch nicht mal mitgerechnet): Achim Sam beim Schwimmen, Radfahren, beim Verspeisen eines Salates, beim Posen mit einem Pommes-Schälchen, von der er gerade eine zum geöffnetem Mund führt(dass er die wirklich gegessen hat, bezweifel ich), weitere Bilder des futternden Sams, der mit vollem Mund in die Kamera grinst...Achim Sam beim Braten, Sam beim Gemüse-Schneiden.... Ich dachte, ich kauf mit der"24Stundendiät" ein Buch, und kein Fotoalbum!!!! Wenn er wenigstens den Großteil der Bilder von sich beim Futtern weggelassen hätte, würde er so manchem Leser die Belästigung ersparen- Ess-Fotos sind nun mal nicht so ästhetisch anzusehen.

In den Rezensionen zu Attila Hildmanns "Vegan for Fit" wird diesem von manch einem Kritiker auch Selbstinzenierung vorgeworfen - die haben "Die 24Stundendiät" wohl noch nie in der Hand gehabt!!!...Während ich "Vegan for fit" mit den sehr viel wenigeren Fotos (41, mehr nicht, auf 240, deutlich größeren Seiten) als überwiegend ästhetisch und ansprechend empfinde (auf dem Cover dachte ich noch, er sei ein Cover-Modell, und nicht der Autor!), wirkt das als Diät-Buch getarnte Fotoalbum von Achim Sam auf mich, durch das ZU viel der Fotos, etwas aufdringlich und auch von sich eingenommen.

Eine Doppelseite ohne Foto von Sam zu finden, ist ganz schön schwer, aber es gibt sie: Am Anfang im Vorwort eine, in der Diätbeschreibung eine, und weitere wenige bei den Rezepten.

Als Taschenbuch könnte dieses Buch so niemals rauskommen- ohne die Fotos würde es, auch mit großer Schrift, nicht genug Seiten füllen.

Ach ja, eine Diät-Produkt-Vermarktung ist in diesem Diät-Bilderbuch auch mit inklusive: " Eine Empfehlung für handelsübliche Ersatz-Mahlzeiten wollten wir nicht aussprechen. Also haben wir uns daran gemacht und selbst Produkte entwickelt."(S.216)...Die "BE MY MEAL" Ersatzprodukte und das ORIGINAL "24Stundenbrot", ein ganz normales Eiweißbrot, aber von Achim Sam & Team entwickelt und vertrieben.

Die Rezepte sind nicht besonders originell oder kompliziert- ein Pluspunkt, man braucht nicht lange in der Küche stehen- und der Rezeptteil ist schön gemacht, mit, abgesehen von den Fotos von Sam, die sich auch hierher ausgebreitet haben, ansprechenden Rezept-Bildern. Auch sind sie großteils für Vegetarier geeignet- es gibt viele Gerichte auch ohne Fleisch, und manche der Fleisch-Gerichte könnte man auch ohne zubereiten.

NACHTRAG 21.03.: Meine Kritik gilt dem Buch an sich, mit den wenigen Informationen, nicht der Diät an sich. Diese funktioniert. Aber ich habe mir vom Kauf des Buches mehr Informationen (wie zB.in der Rezension von Dr. Christian Donninger) versprochen- und leider nicht bekommen. Für Leute, die die Diät nur schnell machen wollen, aber sich nicht groß dafür interessieren, was mit ihrem Körper dabei passiert (im allgemeinen, Muskelaufbau, Kraftzuwachs usw), ist es wohl ein gutes Buch, dass auch sehr schön aufgemacht ist- bis eben auf die für meinen Geschmack, ZU VIELEN Fotos vom Autoren.
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am 30. Juni 2015
Ich muss sagen, dass ich enttäuscht von dem Buch bin. Zwar ist es ganz schön gestaltet und auch recht informativ, aber die Rezepte lassen sich für eine Person nur blöd umsetzen, weil man die benötigten Mengen so teilweise nicht im Supermarkt kaufen kann. Außerdem halte ich die Trainingspläne für Einsteiger / Unsportliche zu hoch gesetzt. Da gibt es entspanntere und meiner Meinung nach gesündere Wege, um abzunehmen. Ob es wirklich funktioniert, kann ich nicht beurteilen, da ich die Diät abgebrochen habe... Ist nur was für sehr disziplinierte, die schnelle Erfolge brauchen.
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am 19. Februar 2015
Dieses Buch ist leider auf dem Kindle nicht lesbar. Die Schrift ist klitzeklein und blass. Eigentlich möchte ich mein Geld zurück!
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am 8. Januar 2015
Ich habe mir das buch gekauft und hätte das geld ebenso gut wegwerfen können. Erst nach öffnen der folie, in die das buch eingeschweisst ist, liest man irgendwo weiter hinten im buch, dass die Diät nicht geeignet ist für die, die dringend eine brauchen: alle mit bmi über 30 (und unter 20 aber die sollten sowieso zulegen statt abnehmen). Wieso findet man so einen hinweis nicht schon in der beschreibung oder am buchumschlag? Ich nehme an, das sportprogramm ist "schuld" daran, dass es nicht für Übergewichtige funktioniert...schade!
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am 17. April 2015
Es ist zur Abwechslung mal kein Blödsinn. In den letzten Jahren hört man ja oft von irgendwelchen Wundermitteln, die beim Abnehmen helfen sollen, hier wird einem ausnahmsweise mal nichts vor gemacht. Ein gesunder Lebensstile und Abnehmen sind stets mit Arbeit verbunden, nur zeigt sich hier nach intensiver Arbeit schneller Erfolg.
Ich hab nach 24 Stunden 1,5 Kilo abgenommen und halte das Ergebnis auch seid drei Wochen. Und die Rezepte sind super, einige haben ihren Weg auch in meine normalen Tage gefunden.
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am 22. September 2016
Ob einem das Buch an sich gefällt oder nicht, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Für mich gab es kaum Neuigkeiten in Sachen Ernährung und Fettverbrennung darin. Eine Erklärung der Diät erspare ich mir hier. Im Netz gibt es mehr als ausreichend davon...
Fakt ist allerdings, dass das Konzept funktioniert. Ich bin eine absolut nomalgewichtige Frau mit einem BMI von 23, einem Körperfettanteil von ca 26% mit 39 Jahren und einem durchschnittlichem Trainingsstand. Das eine oder andere Kilo weniger wäre schön aber nicht zwingend.
Ich habe mich exakt an die vorgeschlagenen Sporteinheiten gehalten. Beide waren gut machbar, wenn auch sehr anstrengend. Die 800kcal scheinen im ersten Moment wenig. Konzentriert man sich allerdings auf Gemüse mit magerem Fleisch, sind die Mengen wirklich beträchtlich und man wird auch (fast) immer satt sein. Kleine Hungereinbrüche würde ich - wie in allen anderen Diäten auch- als normal sehen.
Heute nach 36 Stunden (eigentlich sind es ja 36 und nicht 24 Stunden) wiege ich ca. 1,7kg weniger mit einem BMI von 22,3 , die Hose kneift nicht mehr und ich fühle mich rund um gut. Auch der Hunger hält sich in Grenzen. Die Frage die bleibt ist allerdings, wie lange ich das Gewicht so halte. Grundsätzlich kann man sicher davon ausgehen, dass es sich bei dem Gewichtsverlust in 1. Linie um Wasser handelt. Das wird auch im Buch nicht abgestritten. Sind aber nur 300g von den 1,7kg Fett gewesen, so finde ich das für den vergleichsweise gerinen Aufwand fantastisch!
Übrigens habe ich das Programm trotz voller Berufstätigkeit und Familie wärend der Arbeitswoche geschafft. So lange man beschäftigt ist, denkt man nicht ans Essen :). Lediglich das frühe Aufstehen (mein Arbeitstag beginnt um 7:00) für den Morgensport war eine Herausforderung.
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am 31. Oktober 2014
Der Titel und das, was ich in einigen Zusammenfassungen über dieses Konzept gelesen hatte, klang recht einfach und schnell umzusetzen. Umso größer war mein Erstaunen über den Umfang dieses Buchs. Es ist sehr schön anzusehen, mit vielen Fotos, leckeren Gerichten etc. Aber, wo ist denn nur dieser tolle 24 Stunden Diätplan? Diesen muss man sich mühsam selbst zusammenstellen. Dafür gibt es hier viele Informationen zu Ernährung, Sport etc. Schon die Berechnung des richtigen Trainingspulses ist kompliziert, und wer keinen Pulsmesser hat, wird diesen Wert gar nicht richtig ermitteln können.
Wer sich schon mit Ernährung, insbesondere mit der Eiweiß-Diät beschäftigt hat und Sport macht, der kann das auch selbst bewerkstelligen. Sieht man sich den Sportplan einmal an, so wird schnell klar, wenn ich 24 Stunden wenig Kohlenhydrate esse und intensiv Sport mache, wobei ich bis an meine Leistungsgrenze gehe, bin ich mir ganz sicher, am nächsten Tag 1-2 Kilo weniger auf die Waage zu bringen und das OHNE dieses Buch!
Für übergewichtige Menschen, die kaum Sport treiben, ist dieses Buch in meinen Augen nicht zu empfehlen. Ganz im Gegenteil, das dort beschriebene Sportprogramm ist sehr anstrengend und erfordert eine gute Konstitution. Deshalb, lieber vorher mit dem Arzt abklären sonst kann es zu echten Problemen kommen.

Das Buch enthält viele leckere Rezepte, die viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate enthalten. Wer sich also kohlenhydratarm ernährt und dazu Sport treibt, wird sicherlich abnehmen, aber das wissen wir doch schon aus anderen Büchern!
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am 10. November 2014
Ich suchte nach einer schnellen Möglichkeit, um vor einem Termin ein paar Pfunde loszuwerden, so kam ich auf die 24 Stunden Diät.
Das Buch ist schön gestaltet und enthält viele interessante Infos zum Abnehmen, Bewegung und Ernährung.
Zuerst erschien mir die Diät ziemlich einfach, also wenn man so leicht abnehmen kann - her damit! In der Praxis hat sich dann gezeigt, dass es doch recht hart ist. Die Mahlzeiten ohne Kohlenhydrate haben mich überhaupt nicht gesättigt, nach wenigen Stunden war ich wieder hungrig. Natürlich hält man das mal einen Tag aus.
Toll fand ich, dass es sowohl vegetarische als auch vegane Rezepte gibt, was bei Proteindiäten nicht oft der Fall ist.

Also, ich habe die 24 Stunden durchgezogen, auch wenn es teilweise ganz schön auf den Kreislauf ging. Am nächsten Morgen war ich extrem hungrig und fühlte mich entsprechend leicht. Auf der Waage kam dann die Ernüchterung - sie zeigte exakt denselben Wert wie zwei Tage zuvor an. Anders beim Maßband - hier habe ich -2 cm Taillenumfang zu verbuchen, was allerdings auch an dem leeren Magen liegen könnte.
Ich kann mir nicht erklären, weshalb ich (als nahezu die Einzige?!) kein Gramm abgenommen habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich ohnehin schon auf eine reduzierte Kalorienzufuhr achte und mich beim Sport regelmäßig so auspowere wie am "Vorabend". Auf jeden Fall kann ich diesem Buch aufgrund der ausbleibenden Abnahme nur 3 Sterne geben.
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