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am 1. September 2011
Bereits vor der Bestellung ist mir bei einem BLICK-INS-BUCH die hervorragende Darstellung der Grundlagen aufgefallen. Die Herstellung von Würzöl, Balsamicosirup, Kräutersalz, Juspaste und Brühpulver wird ausführlich in Wort und Bild beschrieben. Da ich soweit möglich Fertigprodukte meide, hat mich dies natürlich neben der Hoffnung auf 'Zwillings'gerechte Gerichte (damit ist das Sternzeichen gemeint) zum Kauf motiviert.

Zum Formalen: Viele, nicht alle Rezepte sind fotografisch festgehalten. Wenn, dann befinden sich die Aufnahmen immer rechts. Die Beschreibung der Rezepte beginnt mit den Zutaten, die untereinander aufgelistet sind. Darunter folgen die Arbeitsschritte. Deren Text ist in Absätze unterteilt. Angaben für wie viele Personen das Rezept gedacht ist sind vorhanden. Es fehlen Nährwerte oder Zubereitungsdauer. Das Ganze macht zunächst einen übersichtlichen Eindruck. Der Aufbau und ein paar Beispiele aus dem Inhalt:

ab S. 12 Kalte Vorspeisen:
* Lachscarpaccio
* Roh marinierter Wolfsbarsch
* Dreierlei Lachsforellentatar mit Chicorée, Roter Bete und auf Toast
* Eisbergsalat mit Joghurtdip

ab S. 38 Warme Vorspeisen
* Zanderspieße mit Sesamhülle
* Entenbrustspieße mit Pfefferaprikosen
* Gebratene Riesengarnelen mit Vanille und Chili
* Selleriesüppchen mit Lammfiletwürfeln
* Überbackener Mangold mit Pilzen und Parmesanbröseln

ab S. 66 Kleine Gerichte
* Riesengarnelen mit Vanillezwiebeln und Basilikumöl
* Mallorcagarnelen-Paella mit Austernpilzen
* Gebratener Seeteufel auf Safrangurken
* Blumenkohlsalat mit Salbei und Chorizo
* Wachtel-Nudel-Salat
* Spinat-Penne mit Maronen und Speck und einige andere Pasta-Gerichte

S. 124 Fisch und Meeresfrüchte
* Wolfsbarsch in der Salzkruste
* Heilbutt in der Folie mit Paprika und Fenchel
* Glasig gegarter Saibling mit Zitronensauce
* Lachs mit Avocado und Pfefferkartoffeln
* Gebratener Kabeljau mit Croûtonkruste und Spitzkohl

S. 150 Fleisch, Geflügel & Wild
* Roastbeef mit Karotten und Morcheln
* Blitz-Sauerbraten mit gebratenem Blaukraut
* Tagliatelle mit Gulaschsauce und Knoblauchorangen
* Kalbstafelspitz mit Steinpilz-Pfirsich-Gemüse
* Makkaronitorte mit Parmaschinken und Tomaten
* Gefüllter Schweinerücken vom Grill mit Rucola-Zwiebel-Salat

S. 192 Feine Begleiter – Beilagen
* Eingelegter Chicorée mit Orange und Thymian
* Saures Wurzelgemüse mit Schalotten
* Brokkoli mit Pfefferkaramell
* Parmesancracker mit Thymian
* Pommes-Schatzkiste mit Gemüsetalern
*Drachenfüssler aus Bratwürsten

S. 210 Süßes Finale – Desserts und Gebäck
* Vanille-Curry-Sabayon
* Erdbeer-Crushed-Ice mit Vanillesahne
* Limetten-Erdbeeren mit geeister Buttermilch
* Orangengranité mit weißer Kaffeesahne
* Ricottanocken mit Bananen und Zitronensirup
* Mokkamuffins mit karamellisierten Macadamianüssen

Eine Frage, die sich mir immer wieder bei Kochbüchern stellt, ist die Frage nach der Alltagstauglichkeit. Handelt es sich um ein Rezept, das man auch ohne zusätzliche Einkaufsfahrten oder sonstige planerische Maßnahmen durchführen kann? Auf einen Teil der Rezepte trifft dies sicher zu. Vieles, was bei mir nicht im Vorratsschrank war, konnte ich im Supermarkt um die Ecke kaufen. Spezialitäten wie Wan-Tan-Blätter braucht man nur in Ausnahmefällen. Dagegen ist mir positiv die große Anzahl von Rezepten aufgefallen, wo Thymian, Rosmarin & Co. zum Einsatz kommen. Also heimische Kräuter und Gewürze, die ich normalerweise immer auf der Fensterbank stehen habe.

Die Koch-Philosophie des Alexander Herrmann lässt sich auf seiner Webseite nachlesen: seine Sterneküche jedem kulinarisch Interessierten zugänglich zu machen und ihn leicht verständlich in das eine oder andere Geheimnis einzuweihen. Außerdem: die Hintergründe der Sterneküche näher zu bringen und die Kreativität in der Freizeitküche zu steigern.

Die meisten der in diesem Kochbuch abgedruckten Gerichte sind 'fernseherprobt', dies soll eine Garantie dafür sein, dass sie auch daheim gelingen, so schreibt er in seinem Vorwort. Ob das stimmt? Also ich weiß nicht ... Ob ein Gericht gelingt, hängt meiner Meinung nach immer noch von der Beschreibung ab:

Aufpassen sollte man zum Beispiel bei der Reihenfolge der Arbeitsschritte. Beispiel 1: Blitz-Sauerbraten (156) (als Sauerbraten-Fan hat mich dieser Titel natürlich magisch angezogen, da er sich nach weniger Arbeitsaufwand als üblich anhörte): Zunächst werden die Sauce und das Rindfleisch angesprochen. Man soll die Filets in die heiße, nicht mehr kochende Sauce legen und dort 6 Minuten ziehen lassen. In der Beschreibung folgt dann der Rotkohl: Strunk entfernen, schneiden, waschen, abtropfen, Butterschmalz erhitzen, Rotkohl kross braten, würzen ... und das alles in 6 Minuten. Letzter Punkt: das Anrichten.

Ähnlich auf S. 186 beim Kaninchenrücken: Erst sind die Kaninchenfilets dran, dann - während diese wiederum 6 Minuten schmoren - werden die Bohnen gewaschen, erwärmt, mit einem Stabmixer püriert, die Ciabatta-Scheiben angebraten und mit Olivenpaste bestrichen, und erst danach die Filets aus dem Sud genommen. Die Reihenfolge dieser Arbeitsschritte wird bei mir daheim schon deswegen nicht funktionieren, weil ich seit Jahren keine Dosenbohnen verwendet habe. Bei mir werden Hülsenfrüchte über Nacht eingeweicht und ausgiebig gekocht. Das dauert natürlich länger als 6 Minuten.

Merken Sie worauf ich hinauswill? Ich selber bin ja kein Sternekoch, und ich finde auch nicht, dass man sich als Privatmensch in der Küche abhetzen sollte oder gar unter Zeitdruck kochen sollte. Egal ob das jetzt fernseherprobt ist oder nicht.

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Immer wieder ärgerlich ist die Verwendung von Fertigteig in Kochbüchern. Leider scheint diese Unsitte um sich zu greifen. Manchmal wird noch die Herstellung des Teiges in einem Anhang erklärt (zB bei Donna Hay in [ASIN:3771644704 Gewürze & Aromen: Rezepte für die Sinne]). Alexander Herrmann hält dies jedoch nicht für nötig. Beispiele: die Schweinemedaillons auf Zimtspießen (164) mit tiefgekühlten Strudelteigblättern, den Shrimps-Wan-Tans (34) mit Wan-Tag-Teigblättern. Schade auch, dass zwar insbesondere bei den Vorspeisen und kleinen Gerichte immer wieder Brotscheiben/Brötchen verwendet werden, der Leser jedoch keinerlei Informationen erhält wie er dieses Brot/Brötchen selber herstellen kann.

Leider gibt es noch weitere Beispiele für Fertig-, Halbfertig- oder Tiefkühlzutaten: zB TIEFGEKÜHLTE Bohnenkerne (100), weiße Bohnen aus der DOSE (88), TIEFGEKÜHLTE Erbsen (52), INSTANTpolenta (50) mit einer verkürzten Vorkochzeit, VAKUUMVERPACKTE rote Bete (18), immer wieder Sahnemeerrettich aus dem Glas (das hätte man zB auch vorne bei den Grundlagen erläutern können). Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Wenn es jemandem zu umständlich ist, Bohnen, Linsen & Co in Wasser einzuweichen und zu kochen, so verstehe ich dies. Wenn jemand Tiefkühlware kauft, so verstehe ich dies auch. Allerdings hätte ich dies nicht von jemandem erwartet, der den Menschen die Sterneküche näher bringen will. Gehört DOSENgemüse, INSTANTpolenta und FERTIGteig in eine Sterneküche?

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Und dann wäre da noch die Sache mit den Tipps ...
... immer wieder finden sich im Text Tipps zu diesem oder jenem. Natürlich sind diese Tipps hilfreich. Wenn Alexander Herrmann zB auf S. 88 schreibt, dass man für die Artischockenminestrone unbedingt FRISCHE Artischocken verwenden soll, und keine Glas- oder Dosenware wegen des dortigen säuerlichen Geschmacks, so hat er natürlich Recht. Leider fehlen jedoch an manchen Stellen auch Hinweise. Auf Seite 19 hätte ich zB bei der Verarbeitung von Rote Bete darauf hingewiesen, dass man Gummihandschuhe und Küchenkrepp bereit legen sollte ...
Aber vielleicht bin ich ja auch zu kritisch?
Immerhin erhält man hier doch eine ganz Menge Rezepte. Es sind wirklich sehr, sehr viele!

Abgeschlossen wird dieses Kochbuch mit einem Rezeptregister. Schön wäre es, wenn es zusätzlich noch ein Zutatenregister geben würde. Nicht notwendiger Weise mit jedem Kleinstbestandteil, aber zumindest nach den wichtigsten Zutaten. Ansonsten ist man gerade in den Kapiteln über Vorspeisen oder kleine Gerichte immerzu auf der Suche (übertrieben ausgedrückt) nach dem passenden Rezept zu den Kühlschrankvorräten.

Kurz und gut:

Sehr, sehr viele Rezepte. Teilweise Bekanntes in neuer Form oder für mich ungewohnte Zusammensetzung. Experimentierfreudige Hobbyköche werden sicher das eine oder andere (oder auch Einiges) finden. Alles in allem also von mir eine Drei-Sterne „It’s Ok“-Bewertung.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Januar 2010
Ich kenne die Koch-Doch Folgen bereits aus dem Fernsehen und fand hier bereits die Rezepte von Alexander Herrmann immer sehr verlockend. Eine leichte und moderne Küche! Das Buch "Meine Lieblingsrezepte" war ja schon lange angekündigt, nun endlich war es im Postkasten. Beim ersten durchblättern freue ich mich schon darauf bald die Ricottanocken mit Pfefferzwetschgen oder die Thunfisch-Kalbsinvoltini mit Zitronen-Kapern-Sauce auszuprobieren. Auch wenn man nicht gezielt einkaufen konnte, findet sich etwas. Für den Birnen-Schokoladen-Kuchen habe ich alles im Haus, ich denke den mache ich heute als Sonntagskuchen! Oder doch besser das Himbeer-Tiramisu? Das kam neulich bei einer Freundin gut an, sie verriet mir: Alexander Herrmann. Nun kann ich es selbst machen.
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am 4. Februar 2012
Wer auf Qualität der Zutaten beim Kochen Wert legt, der findet in diesem Kochbuch fantastische Möglichkeiten. Schlichte Alltagsküche bleibt außen vor.

Aber eines fehlt mir:

Bereits beim Lesen eines Kochbuchs "isst" das Auge mit. Deshalb sollte ein GUTES KOCHBUCH für jedes Rezept mindestens ein Bild anbieten. Beim Nachkochen hat man dann das Ziel vor den Augen.
Und ich vermisse in diesem Kochbuch oft die schönen Bilder. NUR ETWA JEDES ZWEITE REZEPT IST ABGEBILDET !!!!
Dies erinnert ein wenig an die die Kochbücher früherer Zeiten, wo man aus Kostengründen mit Abbildungen sparte.
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am 27. Dezember 2012
Es ist ein wunderbares Buch. Ganz besonders gefällt mir, dass es viele Rezepte für 2 Personen gibt, und dann wiederum auch für Rezepte für 8 und mehr Personen. Einfach geniel dieses Buch.
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am 2. März 2010
Es ist ein sehr empfehlenswertes Kochbuch. Durch gute Anleitungsbeschreibung gelingt jedes Rezept. Die Beschreibung der Produkte sind ausfühlich aber nicht langweilig. Die Fotos ermutigen zum Nachkochen und sind sehr appetitlich. Alles in Allem - ein gutes Kochbuch eines Sterne-Kochs, das nicht "abgefahren" ist und das auch "Nur-Hausfrauen" zum Nachkochen gebrauchen können.
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am 14. Dezember 2011
Ein Kochbuch für Fans von Alexander Herrmann, Alexander Herrmann hat ja, wie die meisten Spitzenköchen seinen eigenen Stil, wenn man sich etwas mit der Gourmetküche befasst, dann kann man so feine Unterschiede in der Zubereitung gut erkennen!
Nun, man muss sich an so viele Gerichte herantasten, jedoch auch für Köche OHNE "3 Sterne" sehr gut geeignet, man muss aber so eine Bewertung ehr subjektiv betrachten, jeder liebt eine andere Richtung!
Meiner Frau gefällt es, mir schmeckt es, dass ist ja wohl die Hauptsache!
Guten Appetit!
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am 29. April 2013
weil alles super war Preis, Leistung, Qualität und Lieferservice topp. Würde immer wieder bei Amazon Kaufen und es auch weiterempfehlen.
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am 5. August 2013
Alexander Herrmann ist spitze!! Das Buch ist in Ordnung.
Wie bei fast allen Kochbüchern sollte man vorher gezielt einkaufen gehen.
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am 19. Dezember 2012
Er schreibt und hat leckere Gericht für jeden Mann und jede Frau mit gesunden Lebensmittel danke für die tollen Rezepte zum Nachkochen
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am 25. März 2013
Alexander Herrmann gibt wunderbare Tipps, wie man selbst seine Baiscs, wie Öl und Balsamicoessign herstellen kann und die Rezepte sind einfach köstlich und supereasy nachzukochen! - Wenn man etwas Kocherfahrung hat:-) Ich finde das Buch einfach nur SPITZE!!
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