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1-7 von 7 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle 70 Rezensionen anzeigen
am 6. Februar 2017
Es werden gut Zusammenhänge des "Globalismus" aufgezeigt. Mögliche Zusammenhänge von totalitären Eliten, Klimawandel, 9/11, Zentralbanken.
Leider ist Oliver Janich in der Ideologie des Libertarismus gefangen. Damals war er noch nicht so radikal wie heute, er dachte noch klarer. Daher lesenswert. Allerdings versucht er bereits verzweifelt in diesem Buch Alles als böse Unterdrückung der freien Martkwirtschaft zu brandmarken. Bei der angeblichen KGB Steuerung Deutschlands wird die Beweisführung besonders hanebüchen. Ein Quellenverzeichnis gibt es nicht. Ich würde das Buch dennoch weiterempfehlen. Vielleicht werde ich mir die VSVE auch noch zu Gemüte führen. Sein drittes, sich noch in Arbeit befindendes, Buch über das "Luftschloss Privatrechtsgesellschaft" werde ich aber sicher nicht lesen. Zeitverschwendung!
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am 4. Juni 2013
Oliver Janichs Werk hat einen tollen und einen tollkühnen Teil. Der tolle Teil stützt sich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Österreichischen Schule, deren Lehren gerade in diesen Zeiten unbedingt Verbreitung finden müssen. Janich bereitet diese Lehren auf plastische und einleuchtende Art und Weise auf, so dass selbst der notorischste Sozialstaatsverteidiger überzeugt werden können sollte. Deutlich kritischer muss der tollkühne Teil beurteilt werden, in dem er mit so ziemlich allen politisch tätigen Organisationen abrechnet, die seinen Darlegungen zufolge in einer Art Verschwörungswettbewerb miteinander stehen bzw. daran beteiligt sind. Hier bewegt sich Janich notgedrungen im spekulativen Bereich, auch wenn logische Begründungen angeboten werden, diverse Quellen angegeben sind und insbesondere einige Zitate von eher integren Persönlichkeiten nachdenklich stimmen. Doch selbst wenn alle behaupteten Zusammenhänge wahr sein sollten, gießt Janich hier Hochwasser auf die Mühlen aller, die „Verschwörungstheorie!“ als Totschlagargument gebrauchen. Dieser verschwörungstheoretische Teil konterkariert somit den wissenschaftlichen ersten Teil. Meiner Meinung nach können und sollten die zwingenden Erkenntnisse der Österreichischen Schule für sich selbst steht, statt durch Spekulationen in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Wenn man sich vorstellt, dass ein auf diesem Gebiet bisher unbewanderter Mensch zu Janichs Buch greift, könnte es gut sein, dass er nach gut 200 Seiten dazu bereit ist, sein bisheriges Weltbild zu überdenken. Wenn er dann aber im weiteren Verlauf über „kommunistische Langfriststrategie“ und solche Sachen liest, wird er wahrscheinlich ein innerliches Zurückzucken verspüren. Janich tut sich damit auch selbst keinen Gefallen. Angenommen, er würde in eine politische Talkshow eingeladen werden um grundsätzliche Probleme (zum Beispiel des Geldwesens) zu diskutieren. Jeder Diskussionsgegner, der es darauf anlegt, könnte ihn sofort jeder Glaubwürdigkeit und Überzeugungschance berauben, wenn er darauf zu sprechen kommt, dass Janich in seinem Buch von einem kommunistischen Masterplan schreibt. Es ist dabei nicht wichtig, ob diese Schilderungen wahr sind. Wichtig ist, dass solche Gedanken im öffentlichen Diskurs einer derart dominanten Negativbeurteilung ausgesetzt sind, dass jede darauf basierende Diskreditierungsstrategie mit ziemlicher Sicherheit erfolgreich wäre. Um es zu betonen: Ich will mich mit keiner Silbe über den Wahrheitsgehalt des verschwörungstheoretischen Teils äußern, aber ich sage, dass es nicht hilfreich ist, solche Dinge zu schreiben, wenn man die Erkenntnisse der Österreichischen Schule transportieren will. Das dient der Sache nicht. Umso mehr, als dass sich jede „Weltregierung“ sowieso von selbst erledigt hätte, wenn sich die Österreichische Schule durchsetzen würde, da diese auf Prämissen beruht, die solche Strukturen gar nicht ermöglichen würden. Insofern kann man zwar prinzipiell allen empfehlen, sich das Buch zuzulegen, jedoch ab etwa der Hälfte mit zunehmend kritischer Distanz zu lesen.
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am 24. November 2012
Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil ich ein leidenschaftlicher Liberaler bin, seitdem ich vor 20 Jahren angefangen habe, mich für Politik zu interessieren.
Zum Buch "Kapitalismus-Komplott" von Janich habe ich eine zwiespältige Meinung.
Zum einen kritisiert er viele Sachen in der Gesellschaft, die in unseren Medien viel zu kurz kommen, weil sie scheinbar gegen die Political Correctness verstoßen, die eindeutig links-ideologische Züge tragen: übertriebener Umweltschutz, CO2-Klima-Hysterie, Feinstaubbelastung, erneuerbare Energien, die EU ist keine Demokratie sondern ein diktatorisches Bürokratie-Regime, wie moderner Journalismus funktioniert, die Ozonlüge, Schürung der Angst durch scheinbare Energie und Ressourcenverknappung, eine Unbezahlbarkeit des Krankenversicherungswesen, die selbstverursachte und gewollte Bankenkrise von 2007/2008 durch erfundenes Geld...etc. Themen, die für jeden Liberalen und freiheitlich denkenden Menschen hoch interessant sind. Und Janich bringt dies eigentlich ganz gut zu Papier.

In vielen dieser Beispiele kann er plausibel erklären, dass Regieren wirklich permanent aus Lügen besteht, und das die da oben uns wirklich etwas vorspielen in Sachen Regieren, anstatt richtige Demokratie walten zu lassen. Denn es ist eine "verschworene Gemeinschaft", die uns den Kommunismus überzwingen will...

Und hier sind wir beim Knackpunkt anbelangt: Oliver Janich ist ein Verschwörungstheoretiker. Tatsache ist, dass wir Europäer nicht mehr das jüdisch-christliche Abendland repräsentieren, sondern durch die Ereignisse des 20. Jahrhunderts ideologisch geprägt wurden. Tatsache ist, dass die 68'er-Bewegung einen Einfluss in unserer Gesellschaft haben und mittlerweile auch in der Politik, der besorgniserregende Ausmaße annimmt. Tatsache ist auch, dass die Linken im Westen im Kalten Krieg durch Ostgeheimdienste und Interessen Moskaus gesteuert wurden. Die meisten Menschen haben inzwischen schon vergessen, dass die ersten Grünen keine Natur- und Umweltschützer waren, sondern Kommunisten. Karl Marx hatte nichts Gutes im Sinn, als er seine sozialistischen und kommunistischen Theorien entwarf, Demokratie und Meinungsfreiheit waren ihm fremd. Da darf es einen nicht wundern, dass Politiker, wenn sie nicht demokratisch sondern totalitär handeln wollen, auf ideologische Konzepte zurückgreifen, um den Menschen hier in Europa etwas zu diktieren, woran sie sich gewöhnen sollen (im Orient wird ja auch z.B. der Islam dafür verwendet, in Israel das Judentum bzw. Zionismus, in den USA "amerikanische Interessen" [Anmerkung des Verfassers]).

Doch Janich vermutet dahinter eine kommunistische Weltverschwörung. Alle politischen Parteien sind von Kommunisten unterwandert, und alle weltweiten westlichen Organisationen bis zur UNO sind kommunistische Machenschaften. Die WTC-Türme sind gesprengt worden und das Flugzeug des polnischen Präsidenten war kein Unfall. Viele Politiker haben eine kommunistische Vergangenheit (Nach dem 2. Weltkrieg hatten auch viele Politiker eine Nazi-Vergangenheit [Anm. Verfasser]), ja das stimmt ja auch alles, Herr Janich! Aber Tatsache ist, dass unsere westliche Welt viel zu viel untergraben ist von ideologischem Denken, dass noch aus dem 20. Jahrhundert herrührt. Und das müssen wir abschütteln!

Der erste Teil des Buches ist wirklich gut und locker geschrieben. Obwohl ich ein Liberaler bin und auch schon selbstständig war, wird die positive Seite des Kapitalismus maßlos übertrieben (Unternehmen sind von sich aus sozial; der Kapitalist ist ein Pazifist weil der Krieg ein Feind des Kapitalismus ist[warum gab es denn Kolonialismus?]...). Fußnoten fehlen, man muss schon eine gute Allgemeinbildung haben, um einige Punkte zu verstehen; für viele 20jährige ist dieses Buch schwer verständlich.
Am Ende ist das Buch eher belanglos, auch nicht mehr so informativ wie der Anfang und der Autor spinnt immer neue Theorien, was beim Regieren wirklich im Hintergrund ablaufen soll.
Ich habe dem Buch trotzdem 3 Sterne gegeben, weil es Dinge anspricht, die sonst in der Allgemeinheit und in den Medien totgeschwiegen werden. Es hat mir auch im Nachhinein nicht leid getan, dieses Buch gekauft zu haben.
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am 21. Oktober 2010
Dieses Buch ist wirklich sehr interessant aber mindestens doppelt so tendenziös. Nicht nur dem Informationsgehalt, sondern auch den teilweise abstrusen Gedankensprüngen ist anzumerken, dass sie auf das erklärte Ziel zurechtgezimmert wurden: Dem Beweis einer weltweiten Verschwörung zur Errichtung der "One World". Anderen Leuten ist diese Verschwörung nur aus den verschiedensten Gründen(Kooperation, Instrumentalisierung, Furcht, etc.), aber meistens aus Idiotie ,bis jetzt verborgen geblieben. Vor allem mit seinen Branchenkollegen, den Journalisten, geht der Autor hart ins Gericht und er würzt sein Werk mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge, wie der Autor nur gekrümmt, durch die Bürde der Allwissenheit, durch die Welt schreitet. Wahrscheinlich ist seine Überheblichkeit hart erarbeitet, denn ich will nicht wissen welche Kämpfe er ausfechten musste, damit dieses Buch in einem renommierten Verlag erscheint. Denn vor 2 Jahren wäre dieses Buch wahrscheinlich im Koppverlag erschienen, neben eher dubiosen Werken, statt im Finanzbuchverlag. (Vielleicht haben da aber auch nur die "Globalisten" ihre Finger im Spiel.)

Insgesamt sorgt der Autor mit "Janichs Axt" für einen ziemlichen Kahlschlag im Mainstream Dschungel der Meinungsbildung(und benennt noch nebenbei ein "Naturgesetz" nach sich) . Das Geldsystem, die Klimahysterie, die Lüge vom Ende des Erdöls, das Ende der Sowjetunion, alles wurde nur zu dem Zweck instrumentalisiert, um uns zu unterjochen(und gehörig zu dezimieren), und das seit Anbeginn der Zivilisation, oder zumindest wenigstens seit Lenins Weltrevolutionsplänen. Geheime Machtstrukturen in der USA und in Russland arbeiten (wahrscheinlich Hand in Hand) an der Errichtung der Weltregierung und so ziemlich die ganze bisherige Geschichte bestand nur aus Zwischenstationen, die unweigerlich zur Weltregierung führen.
Starker Tobak ist das ja schon, aber die Beweisführung lässt doch manchmal sehr zu wünschen übrig. Dies will ich nur an Hand der "Beweisführung" zum 11. September illustrieren, die "beweist", dass die US Regierung zumindest darin verwickelt war(aber eher dahintersteckt): Die Wahrscheinlichkeit aller Ungereimtheiten,die sich an diesem Tag zutrugen, setzt der Autor generös jeweils mit 50% an. Da er aber 25 solcher Ungereimtheiten(natürlich nur ne knappe Auswahl) berücksichtigt, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 0,5 hoch 25 , eine Zahl die so klein ist, dass herkömmliche Taschenrechner sie nicht mal abbilden können. Also muss die Regierung der USA dahinterstecken. Ich bin kein Mathematiker aber diese Argumentationslinie ist schlicht grauenhaft.
Genauso könnte die Kirche argumentieren, da die Umstände bei der Entstehung der Erde so unwahrscheinlich waren, kann sie entweder nicht existieren, oder aber, da sie ja existiert, wurde sie von Gott erschaffen. Denn die Chancen, dass die Bedingungen herrschten,die angeblich zur Entstehung der Welt führten, waren ja so unwahrscheinlich gering. Somit wäre die Existenz von Gott bewiesen. Natürlich ist das auch von mir sehr überspitzt, aber wer solche Argumentationslinien nicht schätzt, wird das Buch doch eher schnell zur Seite legen. Auch wenn seine anfänglichen Überlegungen zum Geldsystem sehr interessant sind, aber einige wie das free banking wirken eher nur "theoretisch praktikabel", wie die USA im 19 Jahrhundert bewiesen hat.
Sein beharrliches Eintreten für eine wirkliche, freie Marktwirtschaft ringen dem Leser aber unweigerlich Respekt ab. In einer Zeit, in der fast alle nach Staatsinitiativen zur Eindämmung der Krise rufen, rechnet der Autor gnadenlos mit einem Umverteilungssystem, das uns als Marktwirtschaft verkauft wird, ab.

Trotz allem, der süffisanten Überheblichkeit, der manchmal eher windschiefen Argumentationstechnik und der doch selektiven Auswahl von "Beweisstücken" ist dies ein wichtiges und gutes Buch. Denn wenn auch nur ein Körnchen Wahrheit an all diesen Beweisen ist, dann ist es wirklich Zeit sich zumindest einige Gedanken zu machen.
Und durch den flotten Schreibstil wird man das Buch nur aus der Hand legen um die Informationen zu verdauen (wenn man es nicht aus den obigen Gründen schon frustriert in eine Ecke geworfen hat). 3 Sterne da ich heftig zwischen einem und fünf Sternen schwanke.
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am 21. Januar 2014
Das Buch ist sicherlich zu empfehlen, und sei es nur damit man eine andere Wirtschaftstheorie kennen lernen kann, die in der breiten Öffentlichkeit eher unbekannt, vielleicht sogar absichtlich verborgen wird...

Gut geschrieben, damit auch ein Laie den Gedankengängen des Autors leicht folgen kann.
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am 29. Oktober 2011
Das Buch versucht zu viele Themenbereiche abzudecken, dadurch kommen die Wichtigen Themen m. E. viel zu kurz.

Das geht besser !

Das Kapitel "Putzfrau" jedoch fand ich sehr gelungen, genau solch Provokante Bsp. braucht der Liberalismus in DE um wieder ins Bewusstsein der Leute zu rücken.
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Das Buch lohnt sich in jedem Fall zu lesen.

Mit manchen Sachen wird man sich schwer tun. Nehmen Sie sich die Zeit zum Verdauen.

Einige Sachen wie das mit dem Solarstrom (Photovoltaik) wird leider von Herrn Janich nicht sehr fachkundig presentiert und überhaupt wird nicht sauber gerennt berichte, was eine "gesunde und normale Ökologie" betrifft und was jetzt eine "diktatorische-Agenda-Ökologie" ist. Da wird leider zu sehr alles ökologische, deren wertvollen Umsetzungen in einen Topf geschmissen und verteufelt.

Ansonsten, wer einen Einstieg zum Nachdenken sucht, fernab vom mainstream, der ist jedenfalls schon richtig. Mit eigenem Verstand einzusetzen kann es nicht schaden, deshalb 3 Sterne.

Für eher sparsame: Das Buch kann man ja auch bereits gebraucht erwerben oder sich leihen.
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